mit etwas mehr Übung sieht man dann schon beim Durchfahren von Waldgebieten
potentiell gute Stellen (Kalkbuchenhänge, dichte Nadelwälder,
Kiefernheiden...)
ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!
*g* - Mit Kalkbuchenhängen und Kiefernheiden isses hier (Hintertaunus) nicht so dolle.
Der Feldberg wird regelmäßig "abgegrast", der Dreh ist den meisten Pilzsammlern - ob für die Bratpfanne oder die Linse - bekannt.
Ich habe tatsächlich gute Erfahrungen mit den Nordhängen (und Nordwest) gemacht, der Tip mit agrowetter.de ist gut.
Ansonsten kommts drauf an, wonach Du suchst. Ich kenne hier hinten wahre Totholzparadiese, habe dort allerdings noch nie einen Steinpilz gesehen. Und umgekehrt.
Da, wo der Wald lichter ist, finde ich mehr als "im dunklen Tann", mit Einschränkungen, denn teilweise sind meine durch Kyrill und Emma ausgelichteten Lieblingsreviere mit Brombeeren überwuchert und Pilzfinderei da so gut wie erfolglos.
Wenn Du etwas weiter fahren möchtest: die Wälder rund um Wehrheim sind toll, verschiedene geschlossene Baumbestände auf relativ kleinem Raum, mit feuchten Senken dazwischen. Auch die Saalburg und der Herzberg sind schön - und erfolgversprechend. Die Weiße Mauer (Oberursel nördlich) ebenso.
Im Prinzip lohnt es sich auch, den Wäldern im Verlauf der großen Quarzitader zu folgen (auf der Karte nach den Steinbrüchen schauen und den alten Flurnamen wie "weißer Stein" oder ähnlichem, die Ader verläuft gut erkundbar zwischen Grävenwiesbach und dem Köpperner Tal).
Und ganz unlogisch, aber bei mir funktionierts: ich habe eine Schwäche für die alten Kultstätten, wie Ringwälle, Keltenschanzen und Hügelgräber. Und bin immer fündig geworden. 
Ansonsten hilft tatsächlich nur Erfahrung, die Bereitschaft, auch mal ohne "Beute" im Korb nach hause zu kommen und die völlige Abwesenheit von Leistungsdruck. 
herzliche Grüße aus dem Taunus
Kattugla