Bestimmungshilfe gelbe Saftlinge *PIC*
hallo Saftlingsfreunde
diese Kollektion habe ich als H. chlorophana bestimmt.Der Pilz stand in großen Herden auf einer Weide.
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic152534.jpg)
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hallo Saftlingsfreunde
diese Kollektion habe ich als H. chlorophana bestimmt.Der Pilz stand in großen Herden auf einer Weide.
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hallo Saftlingsfreunde
diese Kollektion habe ich als H. chlorophana bestimmt.Der Pilz stand in
großen Herden auf einer Weide.
unittelbar neben H. chlorophana standen diese kleinen.
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Hutdurchmesser max 30 mm, Lamellen leicht herablaufend, Stiel und Hut leicht klebrig aber nicht schleimig, Fleisch mild, Sporen im Durchschnitt 8,5 x 5 µm und zylindrisch, die Lamellentrama ist regulär und besteht aus Hyphen < 150 µm.
Ich hab ihn als H. insipida bestimmt. Was meint ihr dazu. Das Foto zeigt nochmal links H. chlorophana und rechts diese eben beschriebene Kollektion.
Gruß Peter
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic152544.jpg)
... in der Literatur gibt es ja drei gelbe Saftlinge, hauptsächlich an ihrer Sporenform zu unterscheiden (eingeschnürt - nicht eingeschnürt - spindelig). Aber vor Jahren schon habe ich auf einem einzigen Lamellenpräparat (!) eines gelben Saftlings alle drei Sporenformen gefunden. Fazit: Es wird wohl nur EINE Art sein, die sehr variable Sporen hat.
Beste Grüße,
Heinz Ebert
Hutdurchmesser max 30 mm, Lamellen leicht herablaufend, Stiel und Hut leicht
klebrig aber nicht schleimig, Fleisch mild, Sporen im Durchschnitt 8,5 x 5
µm und zylindrisch, die Lamellentrama ist regulär und besteht aus Hyphen
... in der Literatur gibt es ja drei gelbe Saftlinge, hauptsächlich an ihrer
Sporenform zu unterscheiden (eingeschnürt - nicht eingeschnürt -
spindelig). Aber vor Jahren schon habe ich auf einem einzigen
Lamellenpräparat (!) eines gelben Saftlings alle drei Sporenformen
gefunden. Fazit: Es wird wohl nur EINE Art sein, die sehr variable Sporen
hat.
Beste Grüße,
Heinz Ebert
hallo Heinz Ebert
wenn ich Saftlinge nach dem Gröger schlüssle, wird zuerst nach der Lamellenhaltung gefragt. Da nehme ich doch an, das diese Merkmal ein sehr wichtiges Merkmal ist um Saftlinge zu differenzieren. Die Kollektion mit den großen Fruchtkörpern, die ich als chlorophana bezeichne haben Lamellen, die weder breit angewachsen noch herablaufend sind. Die Kollektion der kleinen Pilze haben Lamellen die eindeutig herablaufend sind. H. chlorophana soll keine herablaufenden L. haben. Allerdings wenn ich mir das Foto von H. chlorophana in Pilze BW anschaue dann hat der dort gezeigte Pilz eideutig herablaufende Lamellen. Ich bin mit meinem Latein am Ende.
Gruß Peter Reiter
Hallo Peter,
ich glaube dass Du mit beiden Bestimmungen richtig liegst. Typisch für Hygrocybe chlorophana ist u.a. der oben kleiig bereifte und häufig mit einer Längsfurche versehene Stiel (gut, die Längsrille haben auch andere). Die Lamellen werden gegen den Stiel hin sehr schmal, sind also stark ausgebuchtet und laufen dann doch mit einem Zahn herab. Bei der ähnlichen H.ceracea sind sie gerade angewachsen bis leicht herablaufend, jedenfalls nicht ausgebuchtet. Die Sporenform ist nicht so entscheidend, die chlorophana-Sporen sind etwas kleiner. Manchmal können die bei beiden auch leicht eingeschnürt sein. Stark verschieden sind jedoch die Lamellentramazellen, die sind bei H. chlorophana eben "spindelig" und sehr lang, bei ceracea, insipida etc. wesentlich kürzer und zylindrisch. <150 µm passt schon, chlorophana hat 500 und mehr. Es gib noch eine ganze Reihe gelber, meist kleiner Saftlinge, die sich z.B. in der Hut- und Stieloberfläche oder der Lamellenschneide etc. unterscheiden.
Typisch für insipida sind auch die ganz jung roten Fruchtkörper, die bald völlig gelb werden.
Viele Grüße, auch an Heinz,
michel