Hallo Ingo,
Wenn ich Andreas´ Lösung analysiere, war er wohl fest vom
Weiden-Stängelbecherling (Hymenoscyphus cons criptus) und vom
Orangeseitling (Phyllotopsis nidulans) überzeugt.
Noch viiieel schlimmer ....
Orbilia delicatula (PdS = xanthostigma) = "Madensporiges"
Knopfbecherchen
Gewachsen an morschem Erlenstamm. Hier fallen besonders die warzigen,
winzigen, an gekrümmte Maden erinnernden Sporen auf. Komischerweise
bildeten die freien Sporen Sporenpakete.
Den hatte ich wenigstens richtig ....
War vielleicht wieder eine kleine Gemeinheit, aber die Becherchen sind halt
wirklich auf Weide gewachsen: Bisporella citrina (Zitronengelbes
Reisigbecherchen)
Rasig zu Hunderten an Weidenast.
Sehr gemein, aber Du hast recht, da bin ich drauf reingefallen.
Nur Panellus stipticus (Herber Zwergknäueling)
Auffällig im Winter immer die ausblassende, schorfige Hutoberfläche.
Hab ich noch nie so groß und an stehendem Birkenstamm gesehen. Und ich habe daher gedacht, dass es *leiseinsohrflüsterdamitskeinerhört* Austernseitlinge sind. Aber niemand weitersagen, gell!
Bis hierher wären die gesammelten Buchstaben des Lösungswortes "A N
I", deshalb dachte ich, man bräuchte den letzten Pilz nicht zwingend
genau zu erraten, um ein sinnvolles Wort zu bilden.
Bei mir steht "A R A" ....
Tomentella terrestris (Erdbewohnendes Filzgewebe)
An der Unterseite von liegendem Kiefernzapfen. Die warzenartige Oberläche
könnte ein makroskopischer Hinweis sein.
Tomentella terrestris? Nie gehört. Ich kam wegen der Farbe und den Doppelhöckern nach PdS (da soll er ja drin sein) am ehesten auf Tomentella crinalis.
Das sich ergebende Wort wäre also "Anis" gewesen, übersetzt
"43".
Tscha, war wohl nix :*-((
beste Grüße,
Andreas