Hallo Claus,
es gibt mehrere Cyttaria-Arten. Du findest sie als Parasiten an den Ästen von Südbuchen (Nothofagus). Die Äste wuchern krebsartig an und dort entwickeln sich die Fruchtkörper.
Die Gebilde sind zusammengesetze, schön rote bis orange Becher in einem weißen Stroma (ganz jung siehst du nur weiße Bälle).
Sie sehen in Natura noch viel schöner als auf den Bildern --> z.B. hier: http://lh6.ggpht.com/_9Vz-BTNJ1Cw/R4-twbExpJI/AAAAAAAABUQ/wPAh3fZS1xk/Original+622a.jpg
aus.
Hier sind die Becher gerade am sich Öffnen: http://farm1.static.flickr.com/182/395600441_1559a0b7ab.jpg?v=0
Wenn du die Pilze trocknest, werden sie steinhart, da der enthaltene Zucker aushärtet. Die Pilze kann man fast schon karamellisieren, so viel Zucker enthalten sie.
Ich habe sie nur bewundert, aber nicht gegessen. Daher kann ich dir keine kulinarischen Tipps geben.
Die Cyttariales bilden eine eigene Ordnung in den Leotiomycetes (Ascomycota) uns stehen dort recht isoliert. Der nächste Verwandte soll Chlorociboria sein... (laut DNA-Stammbäumen).
LG
Christoph
Hallo,
habe einen chilenischen Freund, der nächstes Jahr nach Feuerland ein Urlaub
plant.
Nun hat er mich gefragt, ob ich von obigen Pilz was gehört habe.
Im Internet gibt es ein Hinweis auf Baumpilz ( Bild ). Habe auch Hinweis im
neuen GEO gefunden. Dort wird er wie folgt beschrieben: Es ist ein
kugelförmiger, hellgelber Pilz, der in großer Zahl an den Buchen wächst.
Der Pilz fühlt sich an und beißt sich wei ein fester Pfirsich. Er hat
einen schleimigen. leicht süßlichen Geschmack und richt schwach nach
Champignon. Der Pilz gehört einer neuen und merkwürtigen Gattung an; und
wird nach seinem Entdecker Cyttaria darwinii genannt.
Gruß
Claus