Erkannt
Hallo!
Danke für´s Mitmachen, wenn auch teilweise schwierig.
Dass man makroskopisch aber sehr wohl gute Prognosen machen kann, beweist eigentlich Werner´s Antwort, der eigentlich mit allem richtig lag:
Steccherinum ochraceum (Ockerrötlicher Resupinatstacheling)
![[image]](http://img99.imageshack.us/img99/1559/rp109011502xsjge7.jpg)
Hier ging´s mir wie Andreas. Die Zähne in der Mitte erschienen mir zu lang und spitz, ich hatte ochraceum eigentlich nur stumpfe Zähne zugetraut.
Ergebnis: Zähne sind nicht länger als 1mm, Mikro passt nur auf ochraceum, dass es den auch spitzstachelig geben kann, muss ich mich wohl dran gewöhnen.
Tatsächlich eine Schneeform, Gefriertruhe ist also vollkommen ok.
![[image]](http://img504.imageshack.us/img504/56/schneekristalle02xsjmk9.jpg)
Er ist ohne Zweifel die harte Nuss. Richtig ist Hyphodontia quercina (Eichen-Zähnchenrindenpilz)
![[image]](http://img91.imageshack.us/img91/7750/rp209011602xsjsm2.jpg)
Hier kann ich Marens Antwort nachvollziehen, denn makroskopisch steht er nach meinem Empfinden genau zwischen Radulomyces radula (Reibeisen-Rindenpilz) und Cerocoticium molare (Gezähnelter Reibeisenpilz): vom ersten hat er die faserige weiße, später gelbliche Zuwachszone, vom zweiten die Farbe, Länge (bis 1,5mm) und Gestalt der Zähne.
Anbei habe ich mal ein treffendes Bild zur Zahnbildung von Schizopora (Spaltporling) herausgesucht.
http://mycoweb.narod.ru/fungi/Submitted/SJG2/Schizopora_paradoxa_2_JS20040717.jpg
Es ist gut zu erkennen, meine ich, dass die "Zähne" keine echten sind, sondern unvollständig gebaute Röhren. Schizopora hat keine zuspitzenden Zähne mit +-rundem Grundriss, auch keine kleinen Verzweigungen an der Akulei.
VG Ingo W