Helmlinge - help! *PIC*

interhias ⌂, (vor 6480 Tagen)

Hallo zusammen!

Diese Helmlinge fand ich vergangenen Oktober zu Hunderten auf Buchenlaub:

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Mit den Schlüsseln in Gröger und Robich komme ich in die Sektion Mycena und dort zu M. fagetorum. Diese Art soll allerdings nach Mehl, fruchtig oder überhaupt nicht riechen, meine Kollektion roch deutlich nach Rettich. Ansonsten passen die Beschreibungen, z.B. in der Baden-Württemberg-Flora gar nicht schlecht.
Helmlinge sind Neuland für mich, vielleicht habe ich an einer banalen Art vorbeigeschlüsselt. Kann mir jemand draufhelfen?

Kurzinfos: Sporen schwach amyloid, Lamellentrama dextrinoid, Cheilos irregulär keulig und geweihförmig bis korallig verzweigt, Pleuros fehlen, HDS korallig-geweihförmig verzweigt;

Genauere Beschreibung und Mikros (vom Exsikkat):
Funddaten: 08.10.2008; MTB 8136-3-4-2, 740 m, Warngau, Taubenberg, Steingraben; unter großer Buche und Fichte, auf gemischter Laub- und Nadelstreu, vor allem im Buchenlaub, aber auch auf Nadeln und Reisig wurzelnd; gesellig (Hunderte!); vergesellschaftet mit Mycena zephirus; Hut: bis gut 3 cm breit, konvex, schwach bebuckelt, bis zum Scheitel durchscheinend gerieft und etwas rillig, leicht schmierig, am Scheitel olivgrau, zum Rand hin heller cremefarben, hygrophan (werden beim Trocknen kalkweiß); Stiel: bis 5 x 0,25 cm, glatt, etwas glasig und schwach durchscheinend quergenattert, hellgrau, zur Basis hin etwas dunkler grau, fein weißlich bereift bis beflockt; Lamellen: ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn herablaufend, mäßig gedrängt bis entfernt (ca. 22 erreichen den Stiel), am Grund queraderig, grauweißlich, Schneiden glatt und gleichfarben (nie gelb!); Fleisch: wässerig grau; Geruch: deutlich nach Radi; Lamellentrama: deutlich dextrinoid (violettbraun in Melzer); Stielrinde: Zellen schmal, am Rand meist mit igeligen Verzweigungen und bisweilen auch größeren, zystidenartigen Auswüchsen; Cheilozystiden: meist keulig mit fingrigen, igeligen, lappigen oder auch koralligen Verzweigungen, insgesamt irregulär, polymorph und sehr schwer zu beobachten (auch in Kongo schlecht zu sehen, an der Schneide kaum hervorragend, sondern ins Hymenium eingebettet), Schnallen vorhanden, z.B. 35x20, 27x12, 30x10, 28x10, 24x8; Pleurozystiden: keine beobachtet; Kaulozystiden: -; HDS: Epicutis dünn, aus schmalen, ca. 2-5 µm breiten Hyphen mit starken, geweihförmigen bis koralligen Verzweigungen, Pigment unauffällig; Schnallen vorhanden; Basidien: 4-sporig, z.B. 31x6, 32x7, mit Basalschnallen; Sporen: schwach bis mäßig amyloid, schmal ellipsoid bis subzylindrisch, 8,3 x 3,9 (7-9,5 x 3,5-4,5), Q=2,11 (1,88-2,43), 20 Sp. gemessen;

Cheilozystiden:
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HDS:
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Sporen in KOH:
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Lamellenfragment in Melzer:
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Gruß aus München
Hias