Funde vom Pfingstwochenende - 13 Fotos
Hallo liebe Pilzfreunde,
zwar kann ich mit Felix' königlichen Funden nicht mithalten, aber ich dachte, ich zeige sie euch dennoch - meine Funde vom Pfingstwochenende.
Hier ist es zurzeit leider auch ziemlich trocken und heiss, so dass sich die Pilze teilweise etwas rar machen.
Hier zeige ich euch einen weiteren Fund von Agaricus augustus (Braunschuppiger Riesenchampignon):
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Riesenchampignon01a.jpg)
Gefunden diesmal auf dem Melatenfriedhof inmitten von Köln.
Hier wuchs auch noch diese düstere Gestalt:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Boletus_luridus01b.jpg)
Boletus luridus (Netzstieliger Hexenröhrling)
Und hier noch mal ein eher typischer B. luridus als Straßenpilz am Grünstreifen unter Linden:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Boletus_luridus03.jpg)
Bei diesem Pilz hier unter Hainbuchen
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Hainbuchenrauhfuss02.jpg)
machte ich mir kurz Hoffnungen auf etwas Besseres, als ich die gelblich getönten Röhrenmündungen sah:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Hainbuchenrauhfuss02a.jpg)
War dann aber leider wieder nur Leccinum carpini (Hainbuchenrauhfuss):
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Hainbuchenrauhfuss02b.jpg)
Am Rheinufer entwickelt sich Amanita strobiliformis(Fransiger Wulstling) immer mehr zum Massenpilz:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/FransigerWulstling01.jpg)
Auf ca. 200 Meter Länge habe ich beidseits des Fahrradweges über 50 Fruchtkörper gezählt.
Er ist somit zurzeit noch zahlreicher, als die vielen Netzstieligen Hexenröhrlinge, die ebenfalls dort wachsen.
Eine elegante Dame mit schickem Hut und elastischen Lamellen:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Frauentaeubling02.jpg)
Russula cyanoxantha (Frauentäubling)
Auf sandigem Heideboden unter Eichen (dort, wo im Vorjahr auch Boletus appendiculatus wuchs) fand ich diese Täublinge:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Taeubling01a.jpg)
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Taeubling01b.jpg)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es der gleiche Pilz ist, den ich im Vorjahr etwas weiter entfernt, jedoch ebenfalls in der Heide unter Eichen fand:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/Taeubling01.jpg)
Es wird wohl in Richtung Russula romellii (Weißstieliger Leder-Täubling) gehen, schätze ich mal.
Leider haben die Pilze sich abermals stur geweigert, auszusporen.
Der Geruch war jedenfalls neutral und der Geschmack war mild, wobei ich so ein pelziges, trockenes Gefühl auf der Zunge hatte.
Es kann aber auch sein, dass ich schon ziemlich dehydriert war nach der Radtour in der Hitze und es deshalb so empfand 
Was gab es noch?
Es gab noch diesen Pilz hier, auf den ich bislang noch nie großartig geachtet habe:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/BlasigesEckenscheibchen01.jpg)
Ich halte ihn für Diatrype bullata (Blasiges Eckenscheibchen).
Eine Bestätigung, aber auch Widerspruch wird gerne entgegengenommen.
Und auf den Folgenden bin ich auch nur aufmerksam geworden, weil er sich in Kopfhöhe auf einem vertrockneten Zweig vom Gelben Hartriegel befand:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2009_06/unbest01.jpg)
Was könnte das wohl sein?
Die kleinen weißen Kügelchen waren kaum größer als einen Millimeter...
LG, Gábor