im Schloß des Königs *PIC*

HARZPILZCHEN, (vor 6358 Tagen)

Liebe Pilzfreunde. Nur vorab: es ist mir jemand zuvor gekommen. Ob der König enführt wurde, bleibt ungewiss. Alles Hab und Gut wurde entführt, zurück blieben nur Schnipsel und niedere Untertanen, seht:

[image]
die "Königsfestung" von vorgestern; Felix berichtete ausführlich

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Mutiger Überlebender; Boletus erytrophus

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Gilbener Taugenix; Lactarius decipiens

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wertlose Tauben; Hofgesindel namens vesca

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Beißendes Gift, wurde stehengelassen

Bis bald; zur nächsten Audienz VG Hartmut

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Re: im Schloß des Königs

Jochen Girwert, (vor 6358 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo,

verstehe ich das richtig? Irgendein Barbar hat den Königsröhrling abgesenst???

Jochen

Liebe Pilzfreunde. Nur vorab: es ist mir jemand zuvor gekommen. Ob der König
enführt wurde, bleibt ungewiss. Alles Hab und Gut wurde entführt, zurück
blieben nur Schnipsel und niedere Untertanen, seht:
die "Königsfestung" von vorgestern; Felix berichtete ausführlich

Mutiger Überlebender; Boletus erytrophus

Gilbener Taugenix; Lactarius decipiens

wertlose Tauben; Hofgesindel namens vesca

Beißendes Gift, wurde stehengelassen
Bis bald; zur nächsten Audienz VG Hartmut

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Re: im Schloß des Königs

Pilzmann, (vor 6357 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut,

auf deinem zweiten Bild (Boletus erythropus?) meine ich, am Stiel ein Netz zu erkennen. Zusammen mit der eher gelblichen Huthaut bringt mich das auf den Verdacht, es könne sich um den Netzstieligen Hexen-Röhrling (Boletus luridus) statt B. erythropus handeln.

Ohne aufgrund deines Fotos der gelben(?) Russula vesca deine Diagnose profund anzweifeln zu können, sehe ich da keine Stellen, an denen die Huthaut vor den Lamellen zurück gezogen wäre. Sind / waren das wirklich Speise-Täublinge? Kannst du mir bitte dazu etwas Erleuchtendes mitteilen?

Deine Täublingskommentare machen mir ein wenig den Eindruck, dass du den Wert der Pilze überwiegend nach ihrer Verzehrbarkeit bewertest.
Sollten sich wahre Pilzfreunde nicht vor allem an der Funktion der Pilze in der Natur als Symbionten, Destruenten (Saprobionten) und selbst als Selektionsförderer (Parasiten) erfreuen?

Mit liebem Gruß, Peter!

Liebe Pilzfreunde. Nur vorab: es ist mir jemand zuvor gekommen. Ob der König
enführt wurde, bleibt ungewiss. Alles Hab und Gut wurde entführt, zurück
blieben nur Schnipsel und niedere Untertanen, seht:
die "Königsfestung" von vorgestern; Felix berichtete ausführlich

Mutiger Überlebender; Boletus erytrophus

Gilbener Taugenix; Lactarius decipiens

wertlose Tauben; Hofgesindel namens vesca

Beißendes Gift, wurde stehengelassen
Bis bald; zur nächsten Audienz VG Hartmut

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Re: im Schloß des Königs

Stephan Weißer, (vor 6357 Tagen) @ Pilzmann

Deine Täublingskommentare machen mir ein wenig den Eindruck, dass du den Wert
der Pilze überwiegend nach ihrer Verzehrbarkeit bewertest.
Sollten sich wahre Pilzfreunde nicht vor allem an der Funktion der Pilze in
der Natur als Symbionten, Destruenten (Saprobionten) und selbst als
Selektionsförderer (Parasiten) erfreuen?

Worin sich der "wahre" vom "falschen" Pilzfreund unterscheidet, ist lange thematisiert worden, entzieht sich aber m. E. einer schnellen Festlegung in einem Halbsatz. Die meisten Pilzfreunde dürften jedenfalls zu diesem Hobby über die Schiene Pilzverwertung gelangt sein, mich eingeschlossen. Ich sehe den Aspekt der Pilzverwertung durchaus als legitimes Kapitel der Pilzforschung an. Als Pilzforschung interessant finde ich bespielsweise die kulinarischen Versuche von Blausprödler, der immer wieder solche "Grenzbereiche" ausgelotet hat.

Davon mal abgesehen: jemand, der so schöne Fotos von einem ökologisch hochinteressanten Pilzbiotop wie dem Eichenhang bei Gernrode macht (dafür nochmal ein großes Kompliment), KANN nicht nur den Verwertungsaspekt im Blick haben.

Freundliche Grüße
Stephan

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Re: im Schloß des Königs

42, (vor 6357 Tagen) @ Stephan Weißer

Davon mal abgesehen: jemand, der so schöne Fotos von einem ökologisch
hochinteressanten Pilzbiotop wie dem Eichenhang bei Gernrode macht (dafür
nochmal ein großes Kompliment), KANN nicht nur den Verwertungsaspekt im
Blick haben.

Und selbst WENN: das geht einzig und allein denjenigen selbst etwas an. Oder ist
Pilzesammeln ausschließlich zum Verzehr etwa verwerflich?

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: im Schloß des Königs *PIC*

HARZPILZCHEN, (vor 6357 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Hartmut,
auf deinem zweiten Bild (Boletus erythropus?) meine ich, am Stiel ein Netz zu
erkennen. Zusammen mit der eher gelblichen Huthaut bringt mich das auf den
Verdacht, es könne sich um den Netzstieligen Hexen-Röhrling (Boletus
luridus) statt B. erythropus handeln.
Ohne aufgrund deines Fotos der gelben(?) Russula vesca deine Diagnose profund
anzweifeln zu können, sehe ich da keine Stellen, an denen die Huthaut vor
den Lamellen zurück gezogen wäre. Sind / waren das wirklich
Speise-Täublinge? Kannst du mir bitte dazu etwas Erleuchtendes mitteilen?
Deine Täublingskommentare machen mir ein wenig den Eindruck, dass du den Wert
der Pilze überwiegend nach ihrer Verzehrbarkeit bewertest.
Sollten sich wahre Pilzfreunde nicht vor allem an der Funktion der Pilze in
der Natur als Symbionten, Destruenten (Saprobionten) und selbst als
Selektionsförderer (Parasiten) erfreuen?
Mit liebem Gruß, Peter!

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Hallo Peter
Bezüglich des "wahren Pilzfreundes"habe ich dir ja bereits eine PN geschickt.

Warum mache ich mir die Mühe, und tobe nach 9 Stunden Arbeit bei 26°C 4km und 200 Höhenmeter in den Wald? Ich kann es dir verraten:

1. Abschalten vom Berufstreß
2. Neue Fotos vom Königsröhrling machen, um diese anderen Gleichgesinnten im Forum zu zeigen.
3. Seltene Pilzarten und Erstfunde für dieses Gebiet aufschreiben und diese für nachfolgende wahre Pilzfreunde als Dokument zu hinterlassen.

Wie kommt man überhaupt darauf, daß ich Pilze esse oder nicht esse? Habe lediglich vom Schnippelmann berichtet, über den ich mich zwar geärgert habe, dem ich es aber nicht übel nehmen kann. Wenn ich Ihn begegne, werde ich Ihn drauf hinweisen, und er wird Verständnis zeigen, da bin ich mir sicher.

Ach so, was die Pilzarten betrifft, die "Erleuchtung" kommt von der Sonne, wie man im folgenden Bild gut sehen kann.
[image]
mit lieben Grüßen Hartmut

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Vielen Dank, Stephan *oT*

HARZPILZCHEN, (vor 6357 Tagen) @ Stephan Weißer

- kein Text -

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Re: im Schloß des Königs

HARZPILZCHEN, (vor 6357 Tagen) @ 42

Und selbst WENN: das geht einzig und allein denjenigen selbst etwas an. Oder
ist
Pilzesammeln ausschließlich zum Verzehr etwa verwerflich?
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

Hallo Thomas

Natürlich weißt du, daß ich auch mal gerne Pilze esse. ;-O
Am liebsten natürlich deine heißbegehrten Seifenritterlinge!

liebe Grüße nach Unterfranken, und grüß mir den Blutsee
Hartmut

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Re: im Schloß des Königs

Pilzmann, (vor 6356 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stefan,

Ziel meiner Mail war es keineswegs, dir "ans Bein zu pinkeln". Ich gab nur mal zu bedenken und habe dich offensichtlich missverstanden. Deine mir in deinen 3 Mails mitgeteilten Bemühungen um unser schönes Hobby erkenne ich rückhaltlos an.

Zur Frage des Pilzfreundes, der Pilzfreundin habe ich folgende Einstellung: Wenn er / sie sich nur für Pilze interessiert, um sie zu verspeisen, sind das keine Pilz-Freunde, allensfalls -Liebhaber. Wenn sie dann noch mit Rekord-Ernten prahlen, sind es Pilz-Feinde; auch wenn oft behauptet wird, Sammeln schade nicht. In Ballungsräumen dieser "Pilz-Freunde" schadet das m. E. unbestreitbar.

Wie du richtig schreibst kommen wohl die meisten späteren Pilz-Freunde über die "Fresserei" an ihr Hobby; so auch ich! Mein Anliegen ist nur, dass die Leute die Natur nicht bis zum Letzten ausbeuten, sondern irgendwann verinnerlichen, dass man mit ihr verantwortlich umgehen muss.

Nach deinen Mails bist du über solche Kritik erhaben. Für evtl. Misverständnisse entschuldige ich mich deshalb ganz offiziell und öffentlich.

Mit ganz liebem Gruß, Peter!

Worin sich der "wahre" vom "falschen" Pilzfreund
unterscheidet, ist lange thematisiert worden, entzieht sich aber m. E.
einer schnellen Festlegung in einem Halbsatz. Die meisten Pilzfreunde
dürften jedenfalls zu diesem Hobby über die Schiene Pilzverwertung gelangt
sein, mich eingeschlossen. Ich sehe den Aspekt der Pilzverwertung durchaus
als legitimes Kapitel der Pilzforschung an. Als Pilzforschung interessant
finde ich bespielsweise die kulinarischen Versuche von Blausprödler, der
immer wieder solche "Grenzbereiche" ausgelotet hat.
Davon mal abgesehen: jemand, der so schöne Fotos von einem ökologisch
hochinteressanten Pilzbiotop wie dem Eichenhang bei Gernrode macht (dafür
nochmal ein großes Kompliment), KANN nicht nur den Verwertungsaspekt im
Blick haben.
Freundliche Grüße
Stephan

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Re: im Schloß des Königs

Stephan Weißer, (vor 6356 Tagen) @ Pilzmann

Hallo Stefan,
Ziel meiner Mail war es keineswegs, dir "ans Bein zu pinkeln".

...

Nach deinen Mails bist du über solche Kritik erhaben.

Nicht ich stand in deiner Kritik, sondern "Harzpilchen", der, das glaube ich sagen zu dürfen, uns alle hier mit seinen durch wundervolle Fotos unterlegten Fundberichten von seinem "Eichenhang" erfreut hat.

Freundliche Grüße
Stephan

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Re: im Schloß des Königs

42, (vor 6356 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut & Peter,

eigentlich warst gar nicht Du sondern Peter gemeint:

Sollten sich wahre Pilzfreunde nicht vor allem an der Funktion der Pilze in
der Natur als Symbionten, Destruenten (Saprobionten) und selbst als
Selektionsförderer (Parasiten) erfreuen?

Ich denke, auch ein Pilzesammler zum Zwecke des Essens kann durchaus ein
(wahrer) Pilzfreund sein.

Natürlich weißt du, daß ich auch mal gerne Pilze esse. ;-O
Am liebsten natürlich deine heißbegehrten Seifenritterlinge!

So wie Du weißt, dass ich keine Pilze esse ;-)

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

P.S.: Den Blutsee mag ich zur Zeit nicht grüßen - da ist absolut tote Hose!