Hallo Hartmut,
auf deinem zweiten Bild (Boletus erythropus?) meine ich, am Stiel ein Netz zu
erkennen. Zusammen mit der eher gelblichen Huthaut bringt mich das auf den
Verdacht, es könne sich um den Netzstieligen Hexen-Röhrling (Boletus
luridus) statt B. erythropus handeln.
Ohne aufgrund deines Fotos der gelben(?) Russula vesca deine Diagnose profund
anzweifeln zu können, sehe ich da keine Stellen, an denen die Huthaut vor
den Lamellen zurück gezogen wäre. Sind / waren das wirklich
Speise-Täublinge? Kannst du mir bitte dazu etwas Erleuchtendes mitteilen?
Deine Täublingskommentare machen mir ein wenig den Eindruck, dass du den Wert
der Pilze überwiegend nach ihrer Verzehrbarkeit bewertest.
Sollten sich wahre Pilzfreunde nicht vor allem an der Funktion der Pilze in
der Natur als Symbionten, Destruenten (Saprobionten) und selbst als
Selektionsförderer (Parasiten) erfreuen?
Mit liebem Gruß, Peter!
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Hallo Peter
Bezüglich des "wahren Pilzfreundes"habe ich dir ja bereits eine PN geschickt.
Warum mache ich mir die Mühe, und tobe nach 9 Stunden Arbeit bei 26°C 4km und 200 Höhenmeter in den Wald? Ich kann es dir verraten:
1. Abschalten vom Berufstreß
2. Neue Fotos vom Königsröhrling machen, um diese anderen Gleichgesinnten im Forum zu zeigen.
3. Seltene Pilzarten und Erstfunde für dieses Gebiet aufschreiben und diese für nachfolgende wahre Pilzfreunde als Dokument zu hinterlassen.
Wie kommt man überhaupt darauf, daß ich Pilze esse oder nicht esse? Habe lediglich vom Schnippelmann berichtet, über den ich mich zwar geärgert habe, dem ich es aber nicht übel nehmen kann. Wenn ich Ihn begegne, werde ich Ihn drauf hinweisen, und er wird Verständnis zeigen, da bin ich mir sicher.
Ach so, was die Pilzarten betrifft, die "Erleuchtung" kommt von der Sonne, wie man im folgenden Bild gut sehen kann.
![[image]](/archiv/extern/harzpilzchen/juni09/02/10.jpg)
mit lieben Grüßen Hartmut