Inocybe von heute (4 Bilder) *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6318 Tagen)

Hallo, zusammen
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Mit dieser Inocybe bin ich mir nicht ganz sicher.

Fundort:
Sehr nasser, saurer Laubwald mit Birken und einzelnen Nadelbäumen und Heidekraut, zwischen Moos und Gräsern, Einzelexemplar.

Mikromerkmale:
Zystiden eher schlank, eher dünnwandig mit Kristallbesatz, dazwischen bauchige, dünnwandige Elemente.
Sporen sehr höckerig, 8,5 x 5
Stiel ohne Kaulozystiden, oberes Drittel unter der Lupe mit z.T. büscheliger Bereifung, nach unten allmählich ausdünnend und in einen gleichfalls weisslichen, jedoch flachen Belag auf rilligem Untergrund übergehend.
Diese Hyphenenden oberes Drittel unter dem Mikroskop mit Schnallen und auffallend keulig an den Enden.

Ich komme mit den Schlüsseln am ehesten auf I. napipes.
Makroskopisch erinnert mich der Pilz aber auch etwas an I. assimilata.

Beitrag 163336

Vor allem die "rübenartige" Knolle sehe ich bei meinem Exemplar nicht so wirklich.
Der Geruch ist neutral.

Inocybe napipes Lge. - Rübenstieliger Risspilz ???

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Danke für allfällige Rückmeldungen!

Gruss, Harald Andres

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Re: Inocybe von heute (4 Bilder)

Wolfgang P., (vor 6318 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Vor allem die "rübenartige" Knolle sehe ich bei meinem Exemplar
nicht so wirklich.

Hallo,

ich erinnere mich an eine lebhafte Diskussion mit Walter Pätzold, der mir napipes als Massenpilz saurer Nadelwälder im Schwarzwald gezeigt hat, mir aber auch nicht plausibel machen konnte, was an dieser Knolle "rübenförmig" sein soll.

Du bist mit Deinem Unvermögen also nicht alleine. Vom Bild passt napipes (auch die Knollenform), die Mikros habe ich vergessen (den Pilz gibt's im Rhein-Main-Gebiet nicht).

Gruß,

Wolfgang

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Re: Inocybe von heute (4 Bilder)

Werner2, (vor 6316 Tagen) @ Wolfgang P.

Hallo Wolfgang und Harald Andres,
I. napipes gibt es durchaus auch im Rhein-Maingebiet, bzw. in den
Fichtenwäldern des Taunus, z.B. bei Kronberg. Wenn man sich die leicht rotbräunlichen Töne des Hutes ansieht und den Stiel, welcher gänzlich bereift zu sein scheint -aber abgegriffen-, dann ist das für mich eine garnicht so untypische I. asterospora und hierzu passt auch die gezeichnete Spore und der Standort. Zumindest wäre das mein erster Gedanke gewesen.
Meine gelegentlich Napipesfunde waren nicht so fein bereift und anders braun.
Gruß Werner
.
.

Hallo,
ich erinnere mich an eine lebhafte Diskussion mit Walter Pätzold, der mir
napipes als Massenpilz saurer Nadelwälder im Schwarzwald gezeigt hat, mir
aber auch nicht plausibel machen konnte, was an dieser Knolle
"rübenförmig" sein soll.
Du bist mit Deinem Unvermögen also nicht alleine. Vom Bild passt napipes
(auch die Knollenform), die Mikros habe ich vergessen (den Pilz gibt's im
Rhein-Main-Gebiet nicht).
Gruß,
Wolfgang

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Re: Inocybe von heute (4 Bilder)

Georg, (vor 6316 Tagen) @ Werner2

Hi Werner,

Wenn man sich die leicht
rotbräunlichen Töne des Hutes ansieht und den Stiel, welcher gänzlich
bereift zu sein scheint -aber abgegriffen-, dann ist das für mich eine
garnicht so untypische I. asterospora und hierzu passt auch die
gezeichnete Spore und der Standort. Zumindest wäre das mein erster Gedanke
gewesen.

Sehe ich anders. I. asterospora ist am Stiel deutlich feiner und dichter bereift,
hat kräftigere Rotbraun-Töne und auch eine markant gerandete Knolle.
Zudem stammen alle meine bisherigen Funde aus basischen Laubwäldern.
Ob der vorliegende Pilz napipes ist, kann ich nicht sagen, da ich die Art nicht
gut kenne, aber asterospora ist's meiner Meinung nach jedenfalls nicht.

Georg

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Re: Inocybe von heute (4 Bilder)

Andreas 2, (vor 6316 Tagen) @ Werner2

Hallo Werner,

ich hatte natürlich vorausgesetzt, dass keine Kaulos vorhanden waren, so waren ja auch die Elemente der Stielspitze gezeichnet. Aber auch makroskopisch sieht das nicht nach einer stielbereiften Art aus (deutlich vor allem auf dem unteren Bild zu sehen). Die Stielspitze erscheint in dieser Gruppe häufig flockig bereift. Das sind aber in der Regel kleine Faserchen und keine Kaulos. Zu I. asterospora kann ich mich nur Georg anschließen.

Viele Grüße
Andreas

Hallo Wolfgang und Harald Andres,
I. napipes gibt es durchaus auch im Rhein-Maingebiet, bzw. in den
Fichtenwäldern des Taunus, z.B. bei Kronberg. Wenn man sich die leicht
rotbräunlichen Töne des Hutes ansieht und den Stiel, welcher gänzlich
bereift zu sein scheint -aber abgegriffen-, dann ist das für mich eine
garnicht so untypische I. asterospora und hierzu passt auch die
gezeichnete Spore und der Standort. Zumindest wäre das mein erster Gedanke
gewesen.
Meine gelegentlich Napipesfunde waren nicht so fein bereift und anders braun.
Gruß Werner
.
.

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@Werner: Foto Stielbereifung *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6316 Tagen) @ Werner2

Hallo Wolfgang und Harald Andres,
I. napipes gibt es durchaus auch im Rhein-Maingebiet, bzw. in den
Fichtenwäldern des Taunus, z.B. bei Kronberg. Wenn man sich die leicht
rotbräunlichen Töne des Hutes ansieht und den Stiel, welcher gänzlich
bereift zu sein scheint -aber abgegriffen-, dann ist das für mich eine
garnicht so untypische I. asterospora und hierzu passt auch die
gezeichnete Spore und der Standort. Zumindest wäre das mein erster Gedanke
gewesen.
Meine gelegentlich Napipesfunde waren nicht so fein bereift und anders braun.
Gruß Werner

Hallo, Werner
Danke für die Anmerkung!
Ich habe die Art grad nachgeschlagen.
I. asterospora ist in der Sect. marginatae, ohne Velum, mit Kaulozystiden.
Da müsste ich sehr gepfuscht haben, beim Stiel. Ich bin mir sehr sicher, dass da keine Kaulozystiden aufzufinden waren.
Ich habe jetzt auch eine Stereolupe *Freu*
Die Stielbekleidung besteht im oberen Drittel aus sehr feinen, in Büscheln wachsenden Härchen.
Hier ein Lupenfoto:

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Unter dem Mikroskop habe ich dann nur die gezeichneten Hyphenenden gefunden, auffallend kopfig, zum Teil, und mit Schnallen.

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Gruss, Harald Andres

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Re: @Werner: Foto Stielbereifung

Werner2, (vor 6315 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo - ich finde den Stiel zwar immer noch ziemlich bereift, aber
wenn es keine Zystiden waren, ist es auch keine I. asterospora.
Da stimme ich euch natürlich zu.
Für I. napipes ist sie mir aber auch zu untypisch.
Bin mal gespannt ob es noch eine Meinung gibt.
Gruß Werner.
.
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Hallo, Werner
Danke für die Anmerkung!
Ich habe die Art grad nachgeschlagen.
I. asterospora ist in der Sect. marginatae, ohne Velum, mit Kaulozystiden.
Da müsste ich sehr gepfuscht haben, beim Stiel. Ich bin mir sehr sicher, dass
da keine Kaulozystiden aufzufinden waren.
Ich habe jetzt auch eine Stereolupe *Freu*
Die Stielbekleidung besteht im oberen Drittel aus sehr feinen, in Büscheln
wachsenden Härchen.
Hier ein Lupenfoto:
Unter dem Mikroskop habe ich dann nur die gezeichneten Hyphenenden gefunden,
auffallend kopfig, zum Teil, und mit Schnallen.

Gruss, Harald Andres

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Re: Inocybe von heute (4 Bilder)

Andreas 2, (vor 6318 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo,

der Hut ist etwas wenig gebuckelt und die Sporen etwas klein (falls der angegebene Wert der Mittelwert ist). Aber ich glaube schon, dass du mit deiner Bestimmung richtig liegst. Auch die dargestellte Spore zeigt die typischen, stark vorgezogenen Höcker, die bei I. assimilata mit Mittel deutlich flacher ausfallen und die Zyst. passen auch.

Gruß Andreas

Hallo, zusammen

Mit dieser Inocybe bin ich mir nicht ganz sicher.
Fundort: Sehr nasser, saurer Laubwald mit Birken und einzelnen Nadelbäumen
und Heidekraut, zwischen Moos und Gräsern, Einzelexemplar.
Mikromerkmale: Zystiden eher schlank, eher dünnwandig mit Kristallbesatz,
dazwischen bauchige, dünnwandige Elemente.
Sporen sehr höckerig, 8,5 x 5
Stiel ohne Kaulozystiden, oberes Drittel unter der Lupe mit z.T. büscheliger
Bereifung, nach unten allmählich ausdünnend und in einen gleichfalls
weisslichen, jedoch flachen Belag auf rilligem Untergrund übergehend.
Diese Hyphenenden oberes Drittel unter dem Mikroskop mit Schnallen und
auffallend keulig an den Enden.
Ich komme mit den Schlüsseln am ehesten auf I. napipes.
Makroskopisch erinnert mich der Pilz aber auch etwas an I. assimilata.
Beitrag 163336
Vor allem die "rübenartige" Knolle sehe ich bei meinem Exemplar
nicht so wirklich.
Der Geruch ist neutral.
Inocybe napipes Lge. - Rübenstieliger Risspilz ???


Danke für allfällige Rückmeldungen!
Gruss, Harald Andres

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