Noch ein Täubling... *PIC*
Hier noch ein Täubling vom gestrigen Tag:
![[image]](/archiv/extern/esch/090727Taube2/_MG_1036.jpg)
Er wuchs unter einer Buche. Der Geschmack ist mild. Leider wollte keines der beiden mitgenommenen Exemplare Sporen von sich geben 
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Hier noch ein Täubling vom gestrigen Tag:
![[image]](/archiv/extern/esch/090727Taube2/_MG_1036.jpg)
Er wuchs unter einer Buche. Der Geschmack ist mild. Leider wollte keines der beiden mitgenommenen Exemplare Sporen von sich geben 
Hallo Uli,
Dein Täubling ist fein bepudert und ich meine auch einen ganz leichten Violetton am Stiel zu erkennen.
Aber auch ohne letzteres Merkmal sollte es R. violeipes sein.
LG, Gábor
Hier noch ein Täubling vom gestrigen Tag:
Er wuchs unter einer Buche. Der Geschmack ist mild. Leider wollte keines der
beiden mitgenommenen Exemplare Sporen von sich geben
Hallo, Uli
Russula violeipes, Violettstiel-Täubling oder Pfirsich-Täubling.
Den wirst Du schon in kurzer Zeit "im Feld" erkennen können, er ist oft sehr charakteristisch.
Bei Deinem noch unaufgeschirmten Exemplar hat es sicher eine kleine, spitze Vertiefung in der Mitte des Hutes.
Die ist eigentlich fast immer zu sehen.
Die Huthaut ist sehr gummig-elastisch wenn Du versuchst, sie abzuziehen.
Den "Krabbenfleisch"-Geruch, der in der Literatur erwähnt wird, habe ich nie feststellen können.
Es gibt eine Faustregel zu den Farben bei diesem Pilz:
Wenn Hut gelb = Stiel weiß
Wenn Hut violett = Stiel violett
Diese Faustregel funktioniert in 48,3% der Fälle sehr zuverlässig.
Gruß, Harald Andres
Ich ergänze noch das wachsartig-klebrige Gefühl an den Fingern, das sich nach dem Befassen der Huthaut einstellt.
Hallo Stephan,
schön dass ich offenbar nicht der einzige bin, dem dieses bisher nirgends nbeschriebene Merkmal auffiel 
Ich glaube, dieses wächserne Gefühl stammt von der feinen Bereifung...
LG, Gábor
Diese Faustregel funktioniert in 48,3% der Fälle sehr zuverlässig.
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Hallo Harald Andres,
dann rate ich doch lieber - dann habe ich wenigstens 50 % Trefferquote 
Übrigens, was diesen in der Literatur beschriebenen Krabbencoctailgeruch anbelangt, achte bitte einmal auf Folgendes:
Bei einigen Fruchtkörpern - und zwar ganz gleich, ob noch jung oder bereits älter - gibt es tatsächlich diesen leicht fischigen Geruch.
Bisher fand ich aber auf solchen Exemplaren immer einen, wenn manchmal auch nur winzig kleinen bräunlichen Fleck.
Hier hat der Pilz offenbar bereits angefangen, in die Zersetzung überzugehen.
Ansonsten hat man nach dem Transport bei Exemplaren, die schon etwas eingetrocknet sind, ebenfalls diesen schwachen Fischgeruch.
Das ist aber kein Vergleich zu den Düften, die Heringstäublinge verströmen.
Erst gestern musste ich meinen ausgesporten Hering bereits kurze Zeit später auf den Kompost bringen, weil es nicht mehr auszuhalten war in der Wohnung...
LG, Gábor
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Hallo Harald Andres,
Hallo, Gabor
dann rate ich doch lieber - dann habe ich wenigstens 50 % Trefferquote
Übrigens, was diesen in der Literatur beschriebenen Krabbencoctailgeruch
anbelangt, achte bitte einmal auf Folgendes: Bei einigen Fruchtkörpern -
und zwar ganz gleich, ob noch jung oder bereits älter - gibt es
tatsächlich diesen leicht fischigen Geruch.
Bisher fand ich aber auf solchen Exemplaren immer einen, wenn manchmal auch
nur winzig kleinen bräunlichen Fleck.
Hier hat der Pilz offenbar bereits angefangen, in die Zersetzung überzugehen.
Ha!
Genau!
Das war meine Theorie dazu:
Jeder Täubling, der lange genug gammelt, fängt irgendwann an zu "fischeln."
Ich hielt das mit dem Krabbencocktail bei R. violeipes für einen uralten Running-Gag, den ein Pilzbuchautor dem anderen abschreibt...
Gut zu wissen, dass Du den Geruch schon wahrgenommen hast.
Ansonsten hat man nach dem Transport bei Exemplaren, die schon etwas
eingetrocknet sind, ebenfalls diesen schwachen Fischgeruch.
Das ist aber kein Vergleich zu den Düften, die Heringstäublinge verströmen.
Erst gestern musste ich meinen ausgesporten Hering bereits kurze Zeit später
auf den Kompost bringen, weil es nicht mehr auszuhalten war in der
Wohnung...
LG, Gábor
Auch lieben Gruß, Harald Andres
Ein Sack voll Wissen! Danke für die ganzen Beiträge!!
Also:
Nachdem ich eben meine Nase nochmal tief in den halbierten Hut gesteckt habe, hat es schon ganz leicht fischig gerochen.
Ein klebriges Gefühl hatte ich gestern nicht unbedingt, nachdem ich den Hut angefaßt habe. Allerdings habe ich auch nicht explizit darauf geachtet. Heute ist der Hut knochentrocken, aber das ist ja kein Wunder.
Bei meinem heutigen Streifzug habe ich wieder einige Täublinge gefunden. Einer davon könnte auch R. violeipes sein. Der wiederum riecht jetzt grade nach gar nix. Der sport grade ab - hoffe ich..
Weitere Bilder kommen dann später 
Hallo, Gabor
Ha!
Genau!
Das war meine Theorie dazu: Jeder Täubling, der lange genug gammelt, fängt
irgendwann an zu "fischeln."
Ich hielt das mit dem Krabbencocktail bei R. violeipes für einen uralten
Running-Gag, den ein Pilzbuchautor dem anderen abschreibt...
Gut zu wissen, dass Du den Geruch schon wahrgenommen hast.
Auch lieben Gruß, Harald Andres
Ein Sack voll Wissen! Danke für die ganzen Beiträge!!
Also: Nachdem ich eben meine Nase nochmal tief in den halbierten Hut gesteckt
habe, hat es schon ganz leicht fischig gerochen.
Ein klebriges Gefühl hatte ich gestern nicht unbedingt, nachdem ich den Hut
angefaßt habe. Allerdings habe ich auch nicht explizit darauf geachtet.
Heute ist der Hut knochentrocken, aber das ist ja kein Wunder.
Bei meinem heutigen Streifzug habe ich wieder einige Täublinge gefunden.
Einer davon könnte auch R. violeipes sein. Der wiederum riecht jetzt grade
nach gar nix. Der sport grade ab - hoffe ich..
Weitere Bilder kommen dann später
Hallo, Uli
Ich würde den Geruch von R. violeipes (nach meiner persönlichen Nase) als schwach nach einer überreifen, unzerschnittenen Honigmelone definieren.
So könnte ich ihn (glaube ich) nur mit der Nase wiedererkennen.
Nun ist der Schritt von "überreif" zu "überständig" und "fischig" wohl ein kleiner Schritt - und jede Nase ist verschieden.
Gruß, Harald Andres
Ein typisch junger R. violeipes in der hier häufigen gelben Form.
LG