Haben mal nachgefragt...
...hier die Antwort:
Sehr geehrte...
das Forstamt Liebenburg hat in der Revierförsterei Nettetal in den Betreuungsforsten in Sillium, Holle, Hackenstedt und Sottrum auf 370 Hektar ca. 1200 Tonnen kohlensauren Kalk ausgebracht. Wirkstoffe in dem ausgebrachten Kalk sind Calcium und Magnesium.
Die gekalkten Flächen bedurften der Kalkung in unterschiedlichem Maß. Nachdem die gesamte Waldfläche in Niedersachsen in den letzten 15 Jahren mindestens einmal gegen die Versauerung gekalkt wurde, werden jetzt laufend kleinere Flächen in größerem Zeitabstand wiederholt. Bei der Wiederholungskalkung folgen wir seit einigen Jahren einer Prioritätenliste der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen.
Es werden nicht nur extrem arme und saure Standorte gekalkt, sondern alle Böden, die dies zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, besonders auch im Oberboden brauchen. Glücklicherweise gehören die Standorte in der Rfö. Nettetal nicht zu den extrem schlechten Standorten.
Durch die Kalkung haben wir die Gewissheit, dass der günstige Erhaltungszustand der Böden, sie wiesen in ihrer Mail darauf hin, erhalten bleibt.
Ich kann Ihnen versichern, dass es sich bei der Maßnahme um eine reine Kalkung und nicht etwa um eine 'verdeckte' Düngung gehandelt hat.
Mit freundlichen Grüßen
Was sollen wir nun davon halten?
Fragende Grüße von
Sabine & Holger