Frage/Ökologie

tom, (vor 9215 Tagen)

Hallo,

der Goldröhrling ist ja angeblich obligat an die Lärche gebunden. Oft sieht man aber einige zig-Meter Abstand zur nächsten Lärche. Ist das Mycel derart groß oder hat die Lärche solch ausladende Feinwurzeln oder wie kann man sich das vorstellen?

Grüße,

tom

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Re: Frage/Ökologie

Huperzia ⌂, (vor 9215 Tagen) @ tom

Hallo,
der Goldröhrling ist ja angeblich obligat an die Lärche gebunden. Oft sieht
man aber einige zig-Meter Abstand zur nächsten Lärche. Ist das Mycel
derart groß oder hat die Lärche solch ausladende Feinwurzeln oder wie kann
man sich das vorstellen?
Grüße,
tom

Hallo tom,

Ich hab Mykorrhizapilze bisher nie allzuweit von ihrem Wirt gefunden ... und wenn doch, so hab ich angenommen, daß vielleicht der Wirt vor kurzem gefällt wurde oder so.

Ich bin aber mal gespannt auf Expertenantworten.

Viele Grüße,

Tanja

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Re: Frage/Ökologie

Thomas Pruß, (vor 9215 Tagen) @ tom

Hallo,
der Goldröhrling ist ja angeblich obligat an die Lärche gebunden. Oft sieht
man aber einige zig-Meter Abstand zur nächsten Lärche. Ist das Mycel
derart groß oder hat die Lärche solch ausladende Feinwurzeln oder wie kann
man sich das vorstellen?
Grüße,
tom

Moin Tom,
sowohl, als auch. Die Bäume haben ein sehr weit verzweigtes Feinwurzelwerk. Normalerweise befinden sich die Hauptwurzeln alle im Bereich, der von der Krone überspannt wird. Aber die Fein- und Feinstwurzeln können sich etliche Meter links und rechts davon verteilen und massig qm einnehmen.
Ebenso ist das Mycel eines Pilzes oft hunderte von qm groß. Von dem Riesengeflecht des Hallimaschs, den man in Amerika gefunden hat, und das etliche 1000 qm umfasst, hast du sicherlich auch schon gehört. Wenn man also die Ausdehung des Wurzelwerkes und die des Mycels zusammenfasst, kann es schon mal vorkommen, dass ein Pilz dort wächst, wo er anscheinend „gar nichts zu suchen“ hat.
Grüsslis
Thomas

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Off Topic

Moise, (vor 9215 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Tom,
sowohl, als auch. Die Bäume haben ein sehr weit verzweigtes Feinwurzelwerk.
Normalerweise befinden sich die Hauptwurzeln alle im Bereich, der von der
Krone überspannt wird. Aber die Fein- und Feinstwurzeln können sich
etliche Meter links und rechts davon verteilen und massig qm einnehmen.
Ebenso ist das Mycel eines Pilzes oft hunderte von qm groß. Von dem
Riesengeflecht des Hallimaschs, den man in Amerika gefunden hat, und das
etliche 1000 qm umfasst, hast du sicherlich auch schon gehört. Wenn man
also die Ausdehung des Wurzelwerkes und die des Mycels zusammenfasst, kann
es schon mal vorkommen, dass ein Pilz dort wächst, wo er anscheinend „gar
nichts zu suchen“ hat.
Grüsslis
Thomas

Moin, moin und Servus Thomas,
deine Begrüßung "Moin" ist mir zwar als "Nordlichter-Eigenheit" bekannt, aber: nix genaus woaß ma ned! - Ist das eigentlich ein verstümmeltes "Guten Morgen", das den ganzen Tag gilt, oder was?
Für nähere Erläuterung biete ich Übersetzunghilfe in der Hochkultur der Österreichischen/Bayerischen Sprache.
Gruß aus den Alpen,
Moise

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Re: Off Topic

Henning, (vor 9215 Tagen) @ Moise

Moin, moin und Servus Thomas,
deine Begrüßung "Moin" ist mir zwar als
"Nordlichter-Eigenheit" bekannt, aber: nix genaus woaß ma ned! -
Ist das eigentlich ein verstümmeltes "Guten Morgen", das den
ganzen Tag gilt, oder was?
Für nähere Erläuterung biete ich Übersetzunghilfe in der Hochkultur der
Österreichischen/Bayerischen Sprache.
Gruß aus den Alpen,
Moise

Mal mein Senf - soweit ich weiss hat das mit dem Morgen nichts zu tun - als
eher mit moi - was soviel wie gut heist. Da wird sich wohl moi'n Daach - was
guten Tag heist (Regionale Varitaeten gibts sicherlich genug) - zu kurz
moin verkommen sein.
Uebrigens wird nicht ueberall moin moin gesagt - z.T. ist das als
Touristenplatt verschrien (und man ist sofort unten durch :-)).

Hoert sich fuer meine Ohren jedenfalls plausibel an diese Erklaerung ;-)
Erklaer doch mal warum ihr da unten immer den Gott gruessen wollt?
rechnet ihr staendig mit dem ableben ? Oder warum glaubt ihr das der
andere ihn daemnaechst sieht um den Gruss zu uebermittel :-))).

CU
Henning

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Re: Frage/Ökologie

Andreas ⌂, (vor 9215 Tagen) @ tom

Hallo,
der Goldröhrling ist ja angeblich obligat an die Lärche gebunden. Oft sieht
man aber einige zig-Meter Abstand zur nächsten Lärche. Ist das Mycel
derart groß oder hat die Lärche solch ausladende Feinwurzeln oder wie kann
man sich das vorstellen?
Grüße,
tom

Je nachdem ob der Baum Flach- oder Pfahlwurzler ist können die Wurzelnenden locker 15 oder gar 20 Meter weit vom Stamm entfernt sein. Das Pilzmyzel selbst kann auch noch einige Entfernung überbrücken, so dass man wohl nicht ausschließen kann, dass Mykorrhizapilze bis zu 30 Meter von "ihrem" Baum entfernt stehen können.
Ob allerdings in einem geschlossenen Verband ein Baum seine Wurzeln tatsächlich so weit ausbreiten kann bin ich nicht überzeugt. Wenn man allerdings einzeln stehende Bäume in Rasengesellschaften hat, die auch einzeln stehend groß werden konnten, kann man oft genug sehen wie weit entfernt vom Stamm die Mykorrhizapilze wachsen!

Solltet ihr also einmal einen Goldröhrling ohne Lärche finden, so ist mindestens 20 Meter Umkreis abzusuchen.
Und man sollte nicht den Fehler machen, nur nach oben zu schauen! Oft genug kommen im Unterwuchs Jungbäume auf, vielleicht noch nicht mal kniehoch, die natürlich genauso Mykorrhizapartner sein können.

Und das merkwürdigste was mir in dieser Beziehung einmal passiert ist war folgendes:
Ich war Saftlinge suchen auf einem steilen Hangstück, das im Winter als Skipiste genützt wird (Sommerberg bei Bad Wildbad, Nordschwarzwald). Schöner Magerrasen, teils etwas steinig, jedenfalls ungedüngt (weil zu steil) und ideal für Saftlinge, Wiesenkeulen und so Zeugs. Und mitten in diesem Hang wuchsen zahlreiche Schleierlinge, Cortinarius delibutus. Weit und breit kein Baum auf der Skipiste und bis zum Waldrand nach jeder Seite mindestens 50 Meter! Großes Rätselraten meinerseits, denn die Skipiste existiert schon lange, es kam somit auch kein erst kürzlich gefällter Baum als Partner in Frage. Ich fing dann an nach eventuellen Zwergsträuchern zu suchen, oder Helianthemum (Sonnenröschen). Alles Fehlanzeige, ich konnte keine Erklärung finden.
Auflösung erfolgte ein gutes halbes Jahr später, als ich im Frühsommer an der selben Stelle nach Orchideen suchte: In der Hangmitte, wo im Herbst die Schleierlinge wuchsen, fanden sich zahlreich kniehohe Zitterpappel-Sprößlinge, die jeden Herbst von der Pistenwalze in Vorbereitung des Hangs für die Wintersaison platt gemacht werden und dann zur Pilzzeit nicht zu sehen sind .....
Hätte ich dieses Gebiet nicht zufällig auch mal im Sommer besucht, ich wäre heute noch überzeugt davon, dass Cortinarius delibutus auch ohne Ekto-Mykorrhizabildung existieren kann!

Gruß,
Andreas

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Re: Off Topic

Moise, (vor 9215 Tagen) @ Henning

Mal mein Senf - soweit ich weiss hat das mit dem Morgen nichts zu tun - als
eher mit moi - was soviel wie gut heist. Da wird sich wohl moi'n Daach - was
guten Tag heist (Regionale Varitaeten gibts sicherlich genug) - zu kurz
moin verkommen sein.

Ach, gut = moi! Na, mit Phantasie allein kommt man darauf natürlich nicht.
Hat mit deutsch aber wohl nix zu tun.

Uebrigens wird nicht ueberall moin moin gesagt - z.T. ist das als
Touristenplatt verschrien (und man ist sofort unten durch :-)).
Hoert sich fuer meine Ohren jedenfalls plausibel an diese Erklaerung ;-)
Erklaer doch mal warum ihr da unten immer den Gott gruessen wollt?
rechnet ihr staendig mit dem ableben ? Oder warum glaubt ihr das der
andere ihn daemnaechst sieht um den Gruss zu uebermittel :-))).

Gute Frage: Da wir ja - wie allgemein bekannt sein dürfte - ein Völkchen reaktionärer, erzkatholischer Lederhosen-/Dirndlkleidträger sind - müssen wir uns gegenseitig, am besten mehrmals täglich, an das 1. Gebot erinnern.

Nein, im Ernst: denke, es hat ursprünglich "Gott zum Gruß" geheißen - und das schon viele Jahrhunderte lang und besagt eigentlich nur ganz knapp: "Seht-her- welch-rechtschaffener-und-vorbildlicher-Katholik-ich-bin-widme-alle-meine-Worte-und-Taten-Gott-zum-Gruß"
Ahja: und unkompliziert sind wir auch noch!

Und falls es dich einmal zu uns "nach unten" verschlagen sollte und du - natürlich nur um nicht ungut aufzufallen - als besonders konservativ gelten möchtest, grüß ganz einfach auch zum Abschied mit "Grüß Gott".

CU
Henning

Also, aus den tiefsten Alpentälern ein herzliches (siehe oben)
Moise

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Re: Off Topic

pre, (vor 9215 Tagen) @ Moise

Also, aus den tiefsten Alpentälern ein herzliches (siehe oben)
Mois

"Moin" an alle Interessierten,

Die Begrüssung Moin war vor etlichen Jahren auch bei uns, Schweiz Region Bern, gebräuchlich.
Ich glaube aber sie ist in der Neuzeit etwas aus der Mode gekommen.

Ich muss mich wieder speziell achten, ob noch in dieser Form gegrüsst wird.
Werde bei Gelegenheit Mitteilung machen.

moin

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Re: Off Topic Moin

Thomas Pruß, (vor 9214 Tagen) @ Moise

Servus Moise,
wie du siehst, kann ich auch „Fremdsprachen“. Also das „Moin“ gilt den ganzen Tag. Es hat nichts mit Morgen zu tun. Die Nord- und Ostfriesen gelten als ein wenig maulfaul. Ganz früher war die Begrüßung: „Ick wünsch’ di ‘n moien Dag“ (das „g“ als „ch“ gesprochen), was heißt: „Ich wünsch dir einen guten Tag“. Das wurde dann zusammengezogen zu dem „Moin“. Wenn mann einen sehr guten Tag wünschen will, sagt man „Moin, moin!“
Etwas mürrischer heißt es übrigens: „Dag ok!“
Da ich in meiner Freizeit plattdeutsches Theater spiele und die Chefin unserer Truppe (meine Frau) mir gleich ’ne Hauptrolle verpasst hatet, blieb mir nichts anderes übrig, als mich so intensiv wie möglich mit plattdeutsch zu befassen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass es mir als „Eifelyeti“ nicht ganz leicht fiel, aus dem moselfränkisch, welches ja wie bayerisch keine eigenständige Sprache, sondern ein Dialekt ist, in das Plattdeutsch (eigene Sprache) zu wechseln. Aber mittlerweile lebe ich ja schon seit 5 Jahren in Nordfriesland, und es klappt ganz gut.
Gottseidank scheine ich eine gute sprachliche Begabung zu besitzen, denn es fällt mir nicht sehr schwer, bayerisch, österreichisch oder dänisch zumindest zu verstehen und zu lesen. Mit dem Sprechen dauert es naturgemäß etwas länger.
Grüsslis
Thomas

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Re: Off Topic

Martl, (vor 9214 Tagen) @ Moise

Servus Moise,

in meiner Heimat (Oberbayern) würden Dich die Leute mit seltsamen Blicken beschenken, wenn Du zum Abschied "Grüß Gott" sagst!
Bei uns sagt man entweder Pfiaddi[god] ("Behüt' Dich [Gott]") oder Servus in der Du-Form bzw. Pfiagod (siehe oben) oder [Auf]Wiedaschaun ("Auf Wiedersehen") in der Sie-Form.
Morgens ist auch die Begrüßung "Moing" (=Morgen) üblich.

Mein Senf aus dem oberbairischen Wortschatz,
Martl

Und falls es dich einmal zu uns "nach unten" verschlagen sollte und
du - natürlich nur um nicht ungut aufzufallen - als besonders konservativ
gelten möchtest, grüß ganz einfach auch zum Abschied mit "Grüß
Gott".
Also, aus den tiefsten Alpentälern ein herzliches (siehe oben)
Moise

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Immer noch Off Topic Moin

Martl, (vor 9214 Tagen) @ Thomas Pruß

Hey Thomas,

wie kommt denn Deine Schauspielkunst beim Publikum an?
Das soll keine Kritik an Deinen Fähigkeiten oder an Deiner Begabung sein!
Ich stell mir nur vor, was passieren würde, wenn in einem bairischen Bauerntheater ein "Preusse" versuchen würde, die bairische Hauptrolle zu spielen.
Als Eingeborener hört man das spätestens nach dem ersten Satz! Solche Ensembles hätten sehr bald nur noch nicht-Baiern als Zuschauer... ;-)

Pfiaddi,
Martl

Da ich in meiner Freizeit plattdeutsches Theater spiele und die Chefin
unserer Truppe (meine Frau) mir gleich ’ne Hauptrolle verpasst hatet,
blieb mir nichts anderes übrig, als mich so intensiv wie möglich mit
plattdeutsch zu befassen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass es mir
als „Eifelyeti“ nicht ganz leicht fiel, aus dem moselfränkisch, welches ja
wie bayerisch keine eigenständige Sprache, sondern ein Dialekt ist, in das
Plattdeutsch (eigene Sprache) zu wechseln. Aber mittlerweile lebe ich ja
schon seit 5 Jahren in Nordfriesland, und es klappt ganz gut.

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Re: Immer noch Off Topic Moin

Thomas Pruß, (vor 9214 Tagen) @ Martl

Servus Martl,
Das Publikum lacht sich anfangs meist scheckig, denn es ist klar, dass ich mich für die anhöre wie ein deutsch sprechender Däne, oder so. Da wir Komödien spielen, ist der Effekt durchaus erwünscht. Aber nach spätestens 5 Minuten haben sich die leute dran gewöhnt. Und die Leute finden es super, dass jemand, der nun wirklich aus dem südlichsten Westen Deutschland kommt, ihre Sprache spricht.
Die verschärfte Version hatte ich zu spielen in dem Lustspiel „Nachts sin’ all’ de Katten grau“: plattdeutsch sprechen, stottern und dabei noch humpeln. Nach der Premiere musste man mir für die folgenden Aufführungen die Haare nicht mehr grau färben… ;-)
Grüsslis
Thomas

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Re: Frage/Ökologie

Christoph ⌂, (vor 9214 Tagen) @ tom

Hallo,
der Goldröhrling ist ja angeblich obligat an die Lärche gebunden. Oft sieht
man aber einige zig-Meter Abstand zur nächsten Lärche. Ist das Mycel
derart groß oder hat die Lärche solch ausladende Feinwurzeln oder wie kann
man sich das vorstellen?
Grüße,
tom

Servus Tom, servus Andreas,

die Feinwurzeln bei Bäumen können extrem weit reichen. Meines Wissens wurde mal eine solitäre Birke auf ner Wiese "ausgegraben". Die Feinwurzeln reichten bis maximal 80 Meter! Im Waldverbund scheint es deutlich anders zu sein, da sich die Bäume gegenseitig behindern... aber auch hier darf man die Länge der Wurzeln nicht unterschätzen! Bekannt ist ja auch, dass Wurzeln selbst unter breiten Straßen hindurchwachsen können.

Wenn man bedenkt, dass Mycelien noch dazu sehr groß werden können (sagen wir mal, ganz grob geschätz, bei Ektomykorrhizapilzen so bis ca. 20 m Durchmesser). und dass manche Arten sehr lange Rhizomorphen bilden, also wurzelartige Mycelstränge (machen z. B. Röhrlinge, die haben dann manchemal kaum feines "Mycel", sonder erstmal ihre langen "Kabel", dann kommen noch viele viele Meter zur Wurzellänge des Baums dazu! Also, nichts ist unmöglich... :=)

Und noch kurz zu Andreas Skipiste. Ich nehme an, dass war im Gebirge... Auch Polygonum viviparum bildet Ektomykorrhiza (winziger Knöterich, "lebendgebärend"... weiterhin soll Arctostaphylos (Bärentraube) Ektos bilden können (zumindest in Alaska...), natürlich alle Zwergweiden, aber eben auch, wie Du ja sagtest, Helianthemum. Manchmal ist der Pilz "größer" als die Pflanze (z. B. bei Polygonum....).

Ciao, Christoph

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Re: Off Topic

Moise, (vor 9213 Tagen) @ Martl

Servus Moise,
in meiner Heimat (Oberbayern) würden Dich die Leute mit seltsamen Blicken
beschenken, wenn Du zum Abschied "Grüß Gott" sagst!
Bei uns sagt man entweder Pfiaddi[god] ("Behüt' Dich [Gott]") oder
Servus in der Du-Form bzw. Pfiagod (siehe oben) oder [Auf]Wiedaschaun
("Auf Wiedersehen") in der Sie-Form.
Morgens ist auch die Begrüßung "Moing" (=Morgen) üblich.
Mein Senf aus dem oberbairischen Wortschatz,
Martl

Kann ich eigentlich nur voll unterschreiben. Trotzdem: ein freundliches "Grüß Gott" zum Abschied, vorzugsweise verbunden mit dem Lüpfen eines Trachtenhutes, ist zwar auch bei uns nicht allzuhäufig, aber umso aussagekräftiger...
Es kommt in etwa einen "Guten Tag" gleich, was aber noch seltener ist.
Tja, das ist aber bereits Lektion 2 in Österreichisch: Sag mir wie du grüßt und ich sage dir, wie du wählst (*gg*)
Servus, Moise

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Re: Off Topic Moin

Moise, (vor 9213 Tagen) @ Thomas Pruß

Servus Moise,
wie du siehst, kann ich auch „Fremdsprachen“. Also das „Moin“ gilt den ganzen
Tag. Es hat nichts mit Morgen zu tun. Die Nord- und Ostfriesen gelten als
ein wenig maulfaul. Ganz früher war die Begrüßung: „Ick wünsch’ di ‘n
moien Dag“ (das „g“ als „ch“ gesprochen), was heißt: „Ich wünsch dir einen
guten Tag“. Das wurde dann zusammengezogen zu dem „Moin“. Wenn mann einen
sehr guten Tag wünschen will, sagt man „Moin, moin!“
Etwas mürrischer heißt es übrigens: „Dag ok!“
Da ich in meiner Freizeit plattdeutsches Theater spiele und die Chefin
unserer Truppe (meine Frau) mir gleich ’ne Hauptrolle verpasst hatet,
blieb mir nichts anderes übrig, als mich so intensiv wie möglich mit
plattdeutsch zu befassen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass es mir
als „Eifelyeti“ nicht ganz leicht fiel, aus dem moselfränkisch, welches ja
wie bayerisch keine eigenständige Sprache, sondern ein Dialekt ist, in das
Plattdeutsch (eigene Sprache) zu wechseln. Aber mittlerweile lebe ich ja
schon seit 5 Jahren in Nordfriesland, und es klappt ganz gut.
Gottseidank scheine ich eine gute sprachliche Begabung zu besitzen, denn es
fällt mir nicht sehr schwer, bayerisch, österreichisch oder dänisch
zumindest zu verstehen und zu lesen. Mit dem Sprechen dauert es naturgemäß
etwas länger.
Grüsslis
Thomas

Moin Thomas,
also wirklich fremdsprachlich, wieder was dazugelernt.
Dein Theaterspiel in Plattdeutsch kann ich mir lebhaft komisch vorstellen, muß wohl so ähnlich sein wie das, das ich gestern am Nebentisch einer Berghütte mitbekommen habe. Da hat sich eine "Preußin" wirklich redlich bemüht, österreichich zu sprechen. Wir haben uns (verstohlen natürlich) gekringelt vor Lachen, weil es geradezu "schaurigschön" war. Schön deshalb, weil wir die Bemühungen so sympathisch gefunden haben.
Servus, Moise

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österreichisch?

felix, (vor 9213 Tagen) @ Moise

Moin Thomas,
also wirklich fremdsprachlich, wieder was dazugelernt.
Dein Theaterspiel in Plattdeutsch kann ich mir lebhaft komisch vorstellen,
muß wohl so ähnlich sein wie das, das ich gestern am Nebentisch einer
Berghütte mitbekommen habe. Da hat sich eine "Preußin" wirklich
redlich bemüht, österreichich zu sprechen. Wir haben uns (verstohlen
natürlich) gekringelt vor Lachen, weil es geradezu
"schaurigschön" war. Schön deshalb, weil wir die Bemühungen so
sympathisch gefunden haben.
Servus, Moise

"österreichisch" als sprache ist doch zu allgemein formuliert bei den vielen dialekten, die es bei uns gottlob noch gibt, meint der wiener

felix

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Stobuizl

Thomas Pruß, (vor 9213 Tagen) @ Moise

Moin Moise,
ich glaub’ ich hätt mich auch weggeschmissen vor lachen. Aber den schönsten Ausdruck für einen Steinpilz, den ich jemals gelesen habe, war auch hier im Forum: Das bayerische Wort für Steinpilz = „Stobuizl“ (hoffentlich hab’ ichs richtig geschrieben). Ich weiß nicht mehr, von wem es kam, aber da bin ich vor Lachen vom Stuhl gerutscht. Absolut köstlich!!!
Grüsslis
Thomas

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Re: Stoabuizl

Moise, (vor 9213 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Moise,
ich glaub’ ich hätt mich auch weggeschmissen vor lachen. Aber den schönsten
Ausdruck für einen Steinpilz, den ich jemals gelesen habe, war auch hier
im Forum: Das bayerische Wort für Steinpilz = „Stobuizl“ (hoffentlich hab’
ichs richtig geschrieben). Ich weiß nicht mehr, von wem es kam, aber da
bin ich vor Lachen vom Stuhl gerutscht. Absolut köstlich!!!
Grüsslis
Thomas

Moin Thomas,
denke es müßte "Stoabuizl" heißen (das A ist ganz wesentlich *gg*). Ist aber ein typisch bayerischer Ausdruck. Im österreichischen (felix verzeih - du hast natürlich recht) gibt es paradoxerweise in der pilzreich(st)en Steiermark nur 2 genießbare Arten: "Büssn" und "Schwammerl", alle anderen "san gifti".
Gibs zu, da braucht du aber doch Übersetzungshilfe.
Servus, Moise

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Büssn???

Thomas Pruß, (vor 9213 Tagen) @ Moise

Servus Moise,
ich geb’ auf: was sind Büssn? Schwammerl dürften wohl alle essbaren Pilze sein.
Mit den Arten aus der Fraktion „san gifti“ hatte ich auch so ein Erlebnis. Als ich die beste Ehefrau von allen in die Geheimnisse der Mykologie einweihte, machte sie die Entdeckung des „Keine-Ahnung-Pilzes“: „Thomas, was ist das für’n Pilz?“ – „Keine Ahnung.“ – „Und der?“ – „Auch keine Ahnung!“ „Aha, keine-Ahnung-Pilze, komische Art…"
Dann trafen wir ein paar andere Pilzsucher im Wald, die sich mit der Bitte um Identifizierung einiger Pilze an meine Frau wandten. Die sagte: „Das sind bestimmt keine-Ahnung-Pilze“ und erklärte auf die fragenden Blicke, was es damit auf sich hatte. „Fragen wir doch einfach mal meinen Mann“ sagte sie. Thomas, konzentriert damit beschäftigt, sich in einer Schlammkuhle zu tarnen, um ein paar Becherlinge zu fotografieren, so dass er von dem Dialog gar nichts mitbekam, trottete auf ihren Ruf hin zu der Versammlung. „Weißt du, was das für Pilze sind?“ Ich schwöre, ich kannte sie wirklich nicht. „Keine Ahnung.“
Ich muss wohl ein ziemlich einfältiges Gesicht gemacht haben, als die guten Leute vor Lachen zusammenbrachen…
Grüsslis
Thomas

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Re: Stoabuizl

David, (vor 9213 Tagen) @ Moise

Moin Thomas,
denke es müßte "Stoabuizl" heißen (das A ist ganz wesentlich *gg*).
Ist aber ein typisch bayerischer Ausdruck. Im österreichischen (felix
verzeih - du hast natürlich recht) gibt es paradoxerweise in der
pilzreich(st)en Steiermark nur 2 genießbare Arten: "Büssn" und
"Schwammerl", alle anderen "san gifti".
Gibs zu, da braucht du aber doch Übersetzungshilfe.
Servus, Moise

Servus Buam,

richtig bayrisch hoaßt des "Schdobuizl", ein "ST" als solches gibts im bairischen nicht! Aber was soll's findn dua i a nix!

Viel Erfolg

Pfiad Eich, David

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Schreibfehler

David, (vor 9213 Tagen) @ David

Oh, oh - jetzad gehts los bei mir - muß natürlich "Schdoabuizl" heißen.

Bis bald

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Re: Büssn??? - Auflösung

Moise, (vor 9213 Tagen) @ Thomas Pruß

Servus Moise,
ich geb’ auf: was sind Büssn? Schwammerl dürften wohl alle essbaren Pilze
sein.
Mit den Arten aus der Fraktion „san gifti“ hatte ich auch so ein Erlebnis.
Als ich die beste Ehefrau von allen in die Geheimnisse der Mykologie
einweihte, machte sie die Entdeckung des „Keine-Ahnung-Pilzes“: „Thomas,
was ist das für’n Pilz?“ – „Keine Ahnung.“ – „Und der?“ – „Auch keine
Ahnung!“ „Aha, keine-Ahnung-Pilze, komische Art…"
Dann trafen wir ein paar andere Pilzsucher im Wald, die sich mit der Bitte um
Identifizierung einiger Pilze an meine Frau wandten. Die sagte: „Das sind
bestimmt keine-Ahnung-Pilze“ und erklärte auf die fragenden Blicke, was es
damit auf sich hatte. „Fragen wir doch einfach mal meinen Mann“ sagte sie.
Thomas, konzentriert damit beschäftigt, sich in einer Schlammkuhle zu
tarnen, um ein paar Becherlinge zu fotografieren, so dass er von dem
Dialog gar nichts mitbekam, trottete auf ihren Ruf hin zu der Versammlung.
„Weißt du, was das für Pilze sind?“ Ich schwöre, ich kannte sie wirklich
nicht. „Keine Ahnung.“
Ich muss wohl ein ziemlich einfältiges Gesicht gemacht haben, als die guten
Leute vor Lachen zusammenbrachen…
Grüsslis
Thomas

Moin, Moin,
na mit deinen Geschichten könntest du bei uns schon ordentlich mithalten bei spontanen "Gibts-des?-wurscht!-wenn-nicht-ist-es-gut-erfunden"-Runden! - Kompliment!
Servus, Moise
P.S.: Büssn=Pilze=Steinpilze, Schwammerl=Eierschwammerl=Pfifferlinge (alle andern sind ja giftig)

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Na endlich is's richtig!

Martl, (vor 9213 Tagen) @ David

Na endlich habt's es g'schafft!

SCHDOABUIZL, jawoi!
Dann gibts no:
Fleischdeibal (Fleischtäubling = Perlpilz)
Maroni (klar oder?)
Räal (Reherl = Pfifferlinge)
Roadkabbn
Fliangschwammerl (Fliegenpilz)

Ciao,
Martl

Oh, oh - jetzad gehts los bei mir - muß natürlich "Schdoabuizl"
heißen.
Bis bald

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Re: Frage/Ökologie

Andreas ⌂, (vor 9213 Tagen) @ Christoph

Servus Tom, servus Andreas,
Und noch kurz zu Andreas Skipiste. Ich nehme an, dass war im Gebirge... Auch
Polygonum viviparum bildet Ektomykorrhiza (winziger Knöterich,
"lebendgebärend"... weiterhin soll Arctostaphylos (Bärentraube)
Ektos bilden können (zumindest in Alaska...), natürlich alle Zwergweiden,
aber eben auch, wie Du ja sagtest, Helianthemum. Manchmal ist der Pilz
"größer" als die Pflanze (z. B. bei Polygonum....).
Ciao, Christoph

Hallo Christoph,

Gebirge ist masslos übertrieben. Nordschwarzwald und da auch nur zwischen 750 und 550 m Höhe etwa. Keine Spur von Polygonum viviparum, denn ich vom NSG "Irndorfer Hardt" her ganz gut kenne (das NSG kennst Du bestimmt auch: Dähnckes Aufnahme von Boletus betulicola stammt von dort, etwa 300 Meter vom Haupt-Polygonum-Standort weg ....)

Gruß,
Andreas

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Re: Na endlich is's richtig!

David, (vor 9213 Tagen) @ Martl

Ja,is ja scho guad! Is oft gar ned so leicht, woaßt as ja eh!
Martl, im Rosenheimer Eck ( Aibling, Rohrdorf, Bad Feilnbach ) und in Miesbach schauts brutal aus nach dem Unwetter vom letzten Freitag. Der Boden ist total von Zweigen bedeckt, Schwammerlfinden - aussichtlos ( mal abgsehn davon daß eh nix gibt ). In Ebersberg hatten wir 1984 eine ähnliche Situation, als der Hagel die Riemer Schneise mit Trudering, Vaterstetten und Baldham traf. Da war zwei Jahre nix mehr drin mit Pilze.
Aber Du brauchst Dir ja im Breisgau sowieso keine Sorgen machen - hast ja scho an Haufn gfundn! Oiso schaug sche weida und find a boa Schdoabuizl'n und Zigeina für mi mit.

An Gruaß aus Deina oidn Eck'n

David

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Re: Na endlich is's richtig!

Martl, (vor 9213 Tagen) @ David

Servus Oida,

i hob's scho gherd vo meine Eiddan, daß eich sauwa zsammghaud hod!
(Weiter in Normalsprache:)Ich kann mich erinnern daß wir auch mal eine Super-Maroni-Platz bei Haag verloren haben, weil durch ein Unwetter der ganze Waldboden mit kleinen Ästen bedeckt wurde. Wir haben davor immer Körbeweise Maroni heimgschleppt und danach kaum noch was gefunden.
Hatte auch was gutes, denn ich hasse Schwammerlputzen!!!! Und bei 2 - 3 Einkaufskörben voll kleiner Maroni hast' was zu tun!
Oiso, nicht verzagen.
Ich fahr wahrscheinlich am Wochenende für a paar Tag in die Hoamad.
Wennst Lust hast könn ma ja mal mitanand de Österreicher heimsuchen.
Schreibst ma hoid a ih-mail, aber möglichst boid, weil i evtl. moing scho fahr.

Seawas,
Martl

Ja,is ja scho guad! Is oft gar ned so leicht, woaßt as ja eh!
Martl, im Rosenheimer Eck ( Aibling, Rohrdorf, Bad Feilnbach ) und in
Miesbach schauts brutal aus nach dem Unwetter vom letzten Freitag. Der
Boden ist total von Zweigen bedeckt, Schwammerlfinden - aussichtlos ( mal
abgsehn davon daß eh nix gibt ). In Ebersberg hatten wir 1984 eine
ähnliche Situation, als der Hagel die Riemer Schneise mit Trudering,
Vaterstetten und Baldham traf. Da war zwei Jahre nix mehr drin mit Pilze.
Aber Du brauchst Dir ja im Breisgau sowieso keine Sorgen machen - hast ja
scho an Haufn gfundn! Oiso schaug sche weida und find a boa Schdoabuizl'n
und Zigeina für mi mit.
An Gruaß aus Deina oidn Eck'n
David

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Re: Na endlich is's richtig!

David, (vor 9213 Tagen) @ Martl

D' Ösis aufsuacha, des kemm ma scho a moi maha. Am Wochenend gääds bei mir leida ned so guad, aba wennst wieda oba kimmst, sagst ma a boa Dog voaher Bescheid, na back mas ( oiso de Schwammal ). Dad mi g'frein.

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Re: Stobuizl

felix, (vor 9212 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Moise,
ich glaub’ ich hätt mich auch weggeschmissen vor lachen. Aber den schönsten
Ausdruck für einen Steinpilz, den ich jemals gelesen habe, war auch hier
im Forum: Das bayerische Wort für Steinpilz = „Stobuizl“ (hoffentlich hab’
ichs richtig geschrieben). Ich weiß nicht mehr, von wem es kam, aber da
bin ich vor Lachen vom Stuhl gerutscht. Absolut köstlich!!!
Grüsslis
Thomas

wienerisch heißt es

schtaapüüz

felix

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Re: wöchana

felix, (vor 9212 Tagen) @ Thomas Pruß

Servus Moise,
ich geb’ auf: was sind Büssn? Schwammerl dürften wohl alle essbaren Pilze
sein.
Mit den Arten aus der Fraktion „san gifti“ hatte ich auch so ein Erlebnis.
Als ich die beste Ehefrau von allen in die Geheimnisse der Mykologie
einweihte, machte sie die Entdeckung des „Keine-Ahnung-Pilzes“: „Thomas,
was ist das für’n Pilz?“ – „Keine Ahnung.“ – „Und der?“ – „Auch keine
Ahnung!“ „Aha, keine-Ahnung-Pilze, komische Art…"
Dann trafen wir ein paar andere Pilzsucher im Wald, die sich mit der Bitte um
Identifizierung einiger Pilze an meine Frau wandten. Die sagte: „Das sind
bestimmt keine-Ahnung-Pilze“ und erklärte auf die fragenden Blicke, was es
damit auf sich hatte. „Fragen wir doch einfach mal meinen Mann“ sagte sie.
Thomas, konzentriert damit beschäftigt, sich in einer Schlammkuhle zu
tarnen, um ein paar Becherlinge zu fotografieren, so dass er von dem
Dialog gar nichts mitbekam, trottete auf ihren Ruf hin zu der Versammlung.
„Weißt du, was das für Pilze sind?“ Ich schwöre, ich kannte sie wirklich
nicht. „Keine Ahnung.“
Ich muss wohl ein ziemlich einfältiges Gesicht gemacht haben, als die guten
Leute vor Lachen zusammenbrachen…
Grüsslis
Thomas

hallo miteinander!
eine nicht verbürgte story aus tirol:

ein urlauber zeigt nicht sehr deutlich auf einen pilz in seinem korb und fragt einen knorrigen tiroler: "was ist denn das für ein pilz bitte"
tiroler: "wöchana? (welcher)
urlauber: "danke, und der daneben?"

felix