Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Harry, (vor 9887 Tagen)

Liebe Pilzfreunde,

der grösste Entsorgungs- und Verwertungsdienst unserer Erde sind die Pilze.
Überall wo Fäulnis und Zersetzung der vielen Millionen pflanzlicher und tierischer Lebewesen
stattfindet,zählen die Pilze zu den Hauptakteuren.

Gut zu verdeutlichen ist diese Tatsache an unserem
heimischen Wald.Jährlich fallen pro Hektar ca.vier
Tonnen pflanzlicher und tierischer " Abfall" an,
der entsorgt werden muss.Die im Boden lebenden
Bakterien und Würmer wären mit diesen Mengen
heillos überfordert.Gäbe es die saprophytischen
Pilze nicht,würden wir binnen weniger Jahre in diesem Abfall ersticken.
Auch der violette Lacktrichterling gehört zu diesem weltweit grössten Entsorgungsdienst, und ist somit nicht nur für den Wald,sondern auch für
uns Menschen überlebenswichtig.Wenn von ihm als
wertloser Pilz geredet oder geschrieben wird,denkt
man viel zu kurz - nämlich gerade mal bis an den
Pfannenrand.
Auch wenn er für die Küche nicht viel hergibt,
sollte man ihn nicht als wertloses Individuum
herabqualifizieren." In der Küche nicht verwertbar",wäre wohl für ihn und vieler anderer
Schwerstarbeiter der geeignetere Ausdruck.
Denn - wertlose Pilze gibt es nicht!!

Liebe Pilzfreunde,ich bitte euch meine Ausführungen als kritische Anmerkungen,und nicht als schulmeisterliche Belehrung, zu sehen.Ich mag
den Ausdruck - wertloser Pilz - überhaupt nicht.

cu Harry

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

michel, (vor 9887 Tagen) @ Harry

- ich finde der violette Lacktrichterling ist sehr wohl in der Küche verwertbar - er hat einen ausgezeichneten Geschmack und bringt Farbe in die Pfanne. Ganz im Gegensatz dazu der rötliche, der schmeckt wirklich nach nix. Die zwei scheinen demnach nicht nur Farbvarietäten zu sein.
CIAO,
Michel

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

MUFTI, (vor 9887 Tagen) @ Harry

Denn - wertlose Pilze gibt es nicht!!

Der Oberfoerster, dem ein Pilz wie der Hallimasch
seinen heissgeliebten Wald verwuestet, mag darueber
anders denken...

Kommt halt alles auf den Standpunkt an, gerade
auch dann, wenn man mal ueber den Rand der
Pilzpfanne rueberschaut 8-)

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Boris, (vor 9887 Tagen) @ MUFTI

Denn - wertlose Pilze gibt es nicht!!

Der Oberfoerster, dem ein Pilz wie der Hallimasch
seinen heissgeliebten Wald verwuestet, mag darueber
anders denken...

Gesunde Mischwaelder mit gesunden Bäumen verwuestet kein Hallimasch!
Wie waers stattdessen mit wertlosen Waeldern? 8->

Gruss, Boris

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Re: Hallimasch

Harry, (vor 9887 Tagen) @ MUFTI

Denn - wertlose Pilze gibt es nicht!!

Der Oberfoerster, dem ein Pilz wie der Hallimasch
seinen heissgeliebten Wald verwuestet, mag darueber
anders denken...
Kommt halt alles auf den Standpunkt an, gerade
auch dann, wenn man mal ueber den Rand der
Pilzpfanne rueberschaut 8-)

Hallo Mufti,

Warum breitet sich der Hallimasch immer stärker
aus? Doch nur weil schädliche Umwelteinflüsse unseren Mykorrkizapilzen übel mitspielen.
Bäume die über intakte Symbiosen mit Pilzen
verfügen strotzen geradezu vor Gesundheit und
kein Parasit der Welt kann ihnen etwas anhaben.
Erst wenn er seine Symbiosepartner,die ihn mit
Wasser und Mineralstoffen versorgen,durch absinken des Boden-PH-wertes verliert,beginnen
diese Bäume zu schwächeln und ihre Abwehrkräfte
lassen mit der Zeit stark nach.Dann erst ist der
Hallimasch in der Lage diese kranken Bäume zu befallen.
Selbst dieses befallen kranker Bäume durch
parasitäre Pilze macht im Kreislauf der Natur noch Sinn.Es wird Platz geschaffen für neues Leben.

Tschüss Harry

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Harry, (vor 9887 Tagen) @ Boris

Denn - wertlose Pilze gibt es nicht!!

Der Oberfoerster, dem ein Pilz wie der Hallimasch
seinen heissgeliebten Wald verwuestet, mag darueber
anders denken...

Gesunde Mischwaelder mit gesunden Bäumen verwuestet kein Hallimasch!
Wie waers stattdessen mit wertlosen Waeldern? 8->
Gruss, Boris

Hi Boris

Genau so sieht es aus Boris.Wenn ich diese langen
Bretterreihen ( Fichtenmonokulturen ) vor mir sehe
packt mich das kalte Grauen.Der Ausdruck "wertlose
Wälder" ist hier sicherlich angebracht.

Gruss,Harry

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Werner, (vor 9887 Tagen) @ Harry

Denn - wertlose Pilze gibt es nicht!!

Der Oberfoerster, dem ein Pilz wie der Hallimasch
seinen heissgeliebten Wald verwuestet, mag darueber
anders denken...

Gesunde Mischwaelder mit gesunden Bäumen verwuestet kein Hallimasch!
Wie waers stattdessen mit wertlosen Waeldern? 8->
Gruss, Boris

Hi Boris
Genau so sieht es aus Boris.Wenn ich diese langen
Bretterreihen ( Fichtenmonokulturen ) vor mir sehe
packt mich das kalte Grauen.Der Ausdruck "wertlose
Wälder" ist hier sicherlich angebracht.

Hallo ihr "Waldbeurteiler",

bei uns gibt es fast nur Fichtenmonkulturen,die
ich aber trotzallem nicht missen möchte.Die Holz-
industrie brauchen wir hier,und die Holzbauern
ebenso.Sicher gefallen mir die wenigen Laub-oder
Mischwälder auch,gerade im Herbst,aber beim Fich-
tenwald von NUTZLOS zu sprechen geht zu weit.Man
muß halt auch Monokulturen umweltmäßig gesund hal-
ten,dann erfüllen sie auch ihren Zweck.
Ciao
Werner

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Re: Wertlose Wälder - gibt es die ?

Boris, (vor 9887 Tagen) @ Werner

Man muß halt auch Monokulturen umweltmäßig gesund hal-
ten,dann erfüllen sie auch ihren Zweck.
Ciao
Werner

Oxymoron = Widerspruch in sich!

Eine Eiche z.B. beherbert etwa 200 verschiedene Insektenarten und wieviele Pilzarten darunter wachsen, wisst ihr ja alle selbst.

Eine Fichte dagegen bietet nur einer Handvoll Arten Platz.

Stoff zum Nachdenken, Boris

P.S. Eiche liefert auch das bei weitem bessere Holz! Wer von euch kennt diese fast unzerstörbaren Möbel noch???
Wer dagegen eine Wohnungseinrichtung aus gepreßtem Abfall der Papierfabriken hat, bitte jetzt Hand hoch! (Ja, auch ich!)

Gold war schon immer mehr wert als Scheisse, auch wenn das Verkaufen von Scheisse heutzutage als eigene Wissenschaft perfektioniert wird.
Denkt bitte mal unbefangen drüber nach, bevor ihr der Holzindustrie nach dem Mund redet...

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Re: Wertlose Wälder - gibt es die ?

MUFTI, (vor 9887 Tagen) @ Boris

P.S. Eiche liefert auch das bei weitem bessere Holz!

Wenn diese Eichenholz nicht (wie hier des oefteren zu
besichtigen) von der Braunfaeule (Wurzelschwamm ?)
pulverisiert wurde.

Und da wird deutlich, dass es nicht
nur die Fichtenmonokulturen sind,
die den Baeumen zusetzen.

Es mag ja in einem Urwald in der
Zeit der Germanen viel Sinn gemacht
haben, dass die Holzparasiten das
rumliegende Holz vernascht haben,
aber ich sehe nicht sonderlich viel
Sinn darin, wenn diese Pilze heute
die durch was auch immer vorgeschaedigten
Baeume in groesserem Stil vollens abmurksen.

Und letztendlich weiss auch niemand
so genau, warum es vor ca. 10 Jahren
zu einem groesseren Waldsterben gekommen
ist, dass sich jetzt wieder normalisiert
hat. Monokulturen war sicher ein Grund dabei, aber
ich glaube nicht, dass das der alleinige
Grund war, sonst wuerden hier noch einige
Baeume stehen....

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Re: Wertlose Wälder? - die gibt es!

Tom, (vor 9887 Tagen) @ Werner

Hallo ihr "Waldbeurteiler",
bei uns gibt es fast nur Fichtenmonkulturen,die
ich aber trotzallem nicht missen möchte.Die Holz-
industrie brauchen wir hier,und die Holzbauern
ebenso.Sicher gefallen mir die wenigen Laub-oder
Mischwälder auch,gerade im Herbst,aber beim Fich-
tenwald von NUTZLOS zu sprechen geht zu weit.Man
muß halt auch Monokulturen umweltmäßig gesund hal-
ten,dann erfüllen sie auch ihren Zweck.
Ciao
Werner

Servus Werner,
Monokulturen ökologisch gesund erhalten ist so ähnlich wie wenn Du dich nur durch Nudeln vollwertig ernähren willst.
Und das geht natürlich nicht.
Ökologische Systeme beinhalten auf allen Ernährungsebenen wahnsinnig viele Stoffkreisläufe, die in einander fassen und voneinander abhängig sind. In Monokulturen kann es durch die begrenzte Anzahl an ökologischen Nischen nur wenige dieser Kreisläufe geben. Wird davon einer gestört, schlägt sich das ungehindert auf die wenigen anderen durch. Unter anderem deshalb sind solche Fichtenkulturen so pflegebedürftig und instabil. Hast Du mal zugeschaut wie eine Fichtenkultur begründet wird? Das funktioniert genauso wie das Vorbereiten und die Pflege eines Maisackers zum Beispiel. Nur ist Ernte erst nach 70 Jahren. Pflanzenschutzmaßnahmen (Euphemismus für versuchtes Ausrotten alles "Unwerten"), Düngen, umbrechen...Solche Systeme kann man höchstens ertragsstabil halten, aber nie "umweltmäßig gesund"
Gruß, Tom

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Re: Hallimasch

MUFTI, (vor 9887 Tagen) @ Harry

Bäume die über intakte Symbiosen mit Pilzen
verfügen strotzen geradezu vor Gesundheit und
kein Parasit der Welt kann ihnen etwas anhaben.

Bist Du sicher, dass Du nicht
Ursache und Wirkung verwechselst ?
Man kann das auch so sehen, dass
nur Baeume, die vor Gesundheit
strotzen, Partner in einer intakten Symbiose
sein koennen.
Die einzelen Arten benehmen sich ziemlihc
egoistisch, und wenn das natuerliche
Gleichgewicht gestoert ist, sucht sich
die Natur ueber diesen Mechanismus ein neues
Gleichgewicht.
Zwar haelt die Menschheit einen einsamen
Rekord im Aussterben der Arten, aber wie
heisst es so schoen: "Die Natur braucht
uns nicht".
Der Holzpilz, der seinen Wirt ausrottet
geht daran letztendlich selber drauf,
aber das heisst noch lange nicht,
dass sowas nicht passieren kann bzw.
im Laufe der Millionen Jahre nicht
schon des oefteren passiert ist 8-(

Selbst dieses befallen kranker Bäume durch
parasitäre Pilze macht im Kreislauf der Natur noch Sinn.
Es wird Platz geschaffen für neues Leben.

Der heutzutage nicht dringend gebraucht wird, weil
heutzutage im 0815-Wald eben der Oberfoerster
mit der Saege fuer Platz sorgt.

Trotz allem ist das Ganze doch nicht
ganz so einfach, wie man es sich
gerne vorstellt 8-(

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Re: Wertlose Wälder? - die gibt es!

Boris, (vor 9887 Tagen) @ Tom

Servus Werner,
Monokulturen ökologisch gesund erhalten ist so ähnlich wie wenn Du dich nur durch Nudeln vollwertig ernähren willst.

Erinnert mich nur zu gut an meinen verfehlten Job in meiner Informatik-Monokultur... 8-(((

Und das geht natürlich nicht.
Ökologische Systeme beinhalten auf allen Ernährungsebenen wahnsinnig viele Stoffkreisläufe, die in einander fassen und voneinander abhängig sind. In Monokulturen kann es durch die begrenzte Anzahl an ökologischen Nischen nur wenige dieser Kreisläufe geben. Wird davon einer gestört, schlägt sich das ungehindert auf die wenigen anderen durch. Unter anderem deshalb sind solche Fichtenkulturen so pflegebedürftig und instabil. Hast Du mal zugeschaut wie eine Fichtenkultur begründet wird? Das funktioniert genauso wie das Vorbereiten und die Pflege eines Maisackers zum Beispiel. Nur ist Ernte erst nach 70 Jahren. Pflanzenschutzmaßnahmen (Euphemismus für versuchtes Ausrotten alles "Unwerten"), Düngen, umbrechen...Solche Systeme kann man höchstens ertragsstabil halten, aber nie "umweltmäßig gesund"
Gruß, Tom

Ja, der allgemeine Pilzbefall der Wälder hat die gleichen Ursachen wie die steigende Anzahl von Zivilisationskrankheiten beim Menschen : Stress und einseitiges Leben zugunsten eines obskuren Profits. Ein gesunder Wald kann einen vollstaendigen Kahlfraß durch Maikäfer problemlos überstehen, aber Maikäfer UND Pilzbefall durch Monokultur UND Grundwasserabsenkung UND Saurer Regen UND Windbruch durch fehlendes Unterholz UND UND UND... das hält die stärkste Deutsche Eiche nicht aus.

Unsere Welt ist krank, unsere falschen materiellen, kurzsichtigen und einseitigen Wertvorstellungen machen sie erst dazu. In Douglas Adams "Die letzten ihrer Art" zitiert er am Ende die Geschichte von den zwölf sybillinischen Büchern. Die ist etwas zu lang um sie hier zu zitieren, hat mir jedoch einen sehr realistischen Einblick in die menschliche Denkungsart gegeben... :-|

42, Euer Boris

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Re: Wertlose Wälder - gibt es die ?

Birgit, (vor 9887 Tagen) @ Boris

Ob das Waldsterben wirklich aufgehört hat, halte ich noch für fraglich. Tatsache ist, daß es nach ca. 10 Jahren praktisch keine Forschungsgelder mehr gab. Der Wald stirbt auch alleine ohne Forschung, wenn es jetzt nicht mehr die Fichten sind, dann sind eben die Eichen dran. Noch vor ca. 3 Jahren waren 80-90% der Eichen sichtbar geschädigt. Tatsache ist, daß die Photosynthese eines Baumes durch vielfältige Faktoren gestört werden kann, ein interessanter Ansatz war bei dem Eichensterben der Aerosoleintrag von Herbiziden. Leider ist dieses Projekt meines Wissens nie gefördert worden. Weiter können der erhöhte Sickstoffeintrag im Boden durch NOx-Emission, Versauerung des Bodens, erhöhte Luftschadstoffe eine Rolle spielen. Entgegen der heute herrschenden Meinung können die Schäden z.B. durch geringe Ozonkonzentrationen in Laborversuchen nachgewiesen werden. Durch Veränderungen im Boden ändern sich sowohl die Lebensbedingungen für Pilze, als auch die der Bäume. Es hat keinen Sinn, in regulativer Manier in dieses komplexe Ökosystem einzugreifen sei es durch Kalkung, Spritzen gegen den Borkenkäfer oder Vernichtung von Pilzen durch FUngizide, da der Einfluß auf die anderen Teile des Systems nicht vorhersehbar ist.

Fichten kann man auch in einem Mischwald ernten, viele staatliche Forstämter praktizieren ja schon die natürliche Verjüngung. Es wird nicht mehr direkt angepflanzt, sondern Platz für die nachwachsenden, natürlich ausgesäten Bäume geschaffen. Mit Sicherheit ein aufwendigeres Verfahren, aber ein gesünderer Wald ist auch widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

Birgit

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Bruno, (vor 9887 Tagen) @ Werner

Hallo ihr "Waldbeurteiler",
bei uns gibt es fast nur Fichtenmonkulturen,die
ich aber trotzallem nicht missen möchte.Die Holz-
industrie brauchen wir hier,und die Holzbauern
ebenso.Sicher gefallen mir die wenigen Laub-oder
Mischwälder auch,gerade im Herbst,aber beim Fich-
tenwald von NUTZLOS zu sprechen geht zu weit.Man
muß halt auch Monokulturen umweltmäßig gesund hal-
ten,dann erfüllen sie auch ihren Zweck.
Ciao
Werner

Hallo Werner,

unter allen Beiträgen stimme ich erst mal Deinem uneingeschränkt zu.

Was hab ich nicht früher gegen die "Fichten-Monokulturen" gewettert! (Wann wurde denn die letzte brutal große eigentlich angelegt?)
Diejenigen, die Wiebke et al. nicht schon längst umgelegt hat und denen der Borkenkäfer nicht gerade den Garaus macht, in bzw. unter denen laufe ich heutzutag auch gerne spazieren - und halte sie dann keineswegs für so nutzlos! Auch die Monotonie hat ihren Reiz. Ich mag dieses braune dumpfe Licht so sehr wie mich dann das helle grün danach im Mischwald wieder begeistert.
Was würde denn an den meisten armen und ärmsten Standorten sonst noch wachsen?
Sicherlich hat der Waldbau in der Vergangenheit diese Sünden gemacht und sie auch (hoffentlich überall) eingesehen, heutzutage tobt der Krieg allerdings auf einem anderem Schlachtfeld.
Wir müssen froh sein, dass eine Monokultur Volkswirtschaftlich auch Ertrag brinnt, sonst wär da vielleicht auch schon ein Parkplatz.
Eine Fichte, die auf ihrem Standort auch nur und nur dazu beträgt eine gewisse Menge CO2 für einige Jahre zu binden, und nach 60 oder 80 Jahren doch umgesägt wird, weil sie für die Altersversorgung des Enkels des Waldbauern herhalten muß, der sie einst gepflanzt hat, die ist mir immer noch genauso lieb wie die schönen gemischten Laub- und Nadelwälder, die uns heute so natürlich und ökologisch wertvoll vorkommen. Und bestimmt pflanzt dieser Enkel wieder einen wald an, wenn er nicht gerade Bauland draus macht, kurzsichtig wie er für uns Nichtwaldbesitzer nun mal ist.
Wer sagt denn übrigens, dass nicht auch Monokulturen ihren ökologischen Reiz haben können? Bzw ihr natürliches Pendant haben. In einem Hochmoor boxt auch nicht jeden Tag der Papst im Kettenhemd.

Sagte ich schon, dass ich Wildschweine hasse? Wenn´s soviele sind, dass ich Ihren Wühlstellen und Suhlkuhlen auf Schritt und Tritt begegne! Leben Wildschweine in Monokulturen? Dann brennt sie nieder!

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Leonie, (vor 9887 Tagen) @ Harry

Es gibt doch wertlose Pilze! Genauso wie es wertlose Tiere (Kakerlaken, Kanalratten) oder Pflanzen (Brennesseln, Disteln) gibt!

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Tom, (vor 9886 Tagen) @ Bruno

Hallo Bruno,

Was würde denn an den meisten armen und ärmsten Standorten sonst noch wachsen?

Zumindest Kiefern und Birken. Fichten sind eigentlich gar nicht auf arme Standorte angewiesen. Fichten hätten im deutschen Raum (ohne Pflanzung aus wirtschaftlichen Gründen) nur einen Anteil von weniger 20% an der Waldfläche. Kiefern dagegen sind sozusagen "Allesfresser". Aber leider wachsen die zu langsam, um wirtschaftlich interessant zu sein. Als Pionierbaumart kommt die Birke, besonders die Moorbirke, mit den Böden am besten zurecht, die in einigen Jahrzehnten in Europa vorherrschen werden: sauer, mit einseitiger Nährstoffzusammensetzung. Die Fichte dagegen hat eigentlich ganz andere Ansprüche. Sie wird nur wegen ihres schnellen Wuchses, geraden Holzes angebaut. Entsprechend der BWL Maxime: "Lieber heute 100.- sicher verdient, als morgen wahrscheinlich 200.-. Für Familienforstbetriebe mag sein, die meisten Wälder sind doch aber in irgendeiner Weise staatlich. Da könnte man mehr Zukunftsplanung erwarten.
Gruß, Tom

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Re: Gentechnik

Michael Heidenreich, (vor 9886 Tagen) @ MUFTI

Wenn die gentechnische Forschung weiter Fortschritte
macht, gibt es bald die neue Version einer Monokultur:
gleich dicke, gleich hohe und gleich schnell wachsende
Bäume.
Es wurde schon angekündigt, daß es bald Weihnachtsbäume
mit gleichmäßig aufgebaut Ästen geben soll - dank Gentechnik.

Wäre ja auch das letzte, wenn der Mensch es nicht, auch
die Natur in sein geordnetes System einzufügen.
Ertragssteigerung, einfache Verarbeitung und Kontrollierbarkeit,
das ist alles was zählt.
Wenn mal etwas nicht so läuft, gibt es Probleme.

Manchmal bin ich soweit, daß ich mir eine Naturkatasstrophe
für Deutschland wünsche. Als Denkzettel.

MH

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Boris, (vor 9886 Tagen) @ Leonie

Es gibt doch wertlose Pilze! Genauso wie es wertlose Tiere (Kakerlaken, Kanalratten) oder Pflanzen (Brennesseln, Disteln) gibt!

Hi, Küchenbotanikerin!

Hast du schon mal Brennesseln als Gemüse zubereitet? Als Spinatersatz ganz brauchbar...

Und Distelöl ist dir sicher auch ein Begriff...

Prost, Boris

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Boris, (vor 9886 Tagen) @ Tom

Was würde denn an den meisten armen und ärmsten Standorten sonst noch wachsen?

Zumindest Kiefern und Birken. Fichten sind eigentlich gar nicht auf arme Standorte angewiesen. Fichten hätten im deutschen Raum (ohne Pflanzung aus wirtschaftlichen Gründen) nur einen Anteil von weniger 20% an der Waldfläche. Kiefern dagegen sind sozusagen "Allesfresser". Aber leider wachsen die zu langsam, um wirtschaftlich interessant zu sein. Als Pionierbaumart kommt die Birke, besonders die Moorbirke, mit den Böden am besten zurecht, die in einigen Jahrzehnten in Europa vorherrschen werden: sauer, mit einseitiger Nährstoffzusammensetzung. Die Fichte dagegen hat eigentlich ganz andere Ansprüche. Sie wird nur wegen ihres schnellen Wuchses, geraden Holzes angebaut. Entsprechend der BWL Maxime: "Lieber heute 100.- sicher verdient, als morgen wahrscheinlich 200.-. Für Familienforstbetriebe mag sein, die meisten Wälder sind doch aber in irgendeiner Weise staatlich. Da könnte man mehr Zukunftsplanung erwarten.
Gruß, Tom

Meine Rede. Die natürliche Vegetation in den meisten deutschen Mittelgebirgen ist der Buchenwald. Fichten und Lärchen sind Gebirgsbäume, die eigentlich hier gar nicht die richtigen Bedingungen haben und ohne menschlichen Einfluß wieder zurückgehen würden. Als Einzelbäume im Mischwald sicher eine Bereicherung der Flora, als Monokulturen abzulehnen!

Gruß zurück, Boris

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Re: Gentechnik

Boris, (vor 9886 Tagen) @ Michael Heidenreich

Es wurde schon angekündigt, daß es bald Weihnachtsbäume
mit gleichmäßig aufgebaut Ästen geben soll - dank Gentechnik.

Gentechnik macht das Leben schön! Gentechnik bereichert das Leben!

Das bisher überflüssigste Forschungsthema aus dem Land der unbegrenzten Dümmlichkeiten war der "Selbstleuchtende Christbaum"! Nein, das ist kein Witz. Dem Baum wurde ein Gen vom Glühwürmchen eingesetzt. Das Leuchten ist nicht sehr stark, soll aber "in einem abgedunkelten Raum recht hübsch aussehen". Muß ich mir sofort kaufen, verstehe gar nicht wie ich ohne sowas bis jetzt leben konnte!

Wäre ja auch das letzte, wenn der Mensch es nicht, auch
die Natur in sein geordnetes System einzufügen.
Ertragssteigerung, einfache Verarbeitung und Kontrollierbarkeit,
das ist alles was zählt.
Wenn mal etwas nicht so läuft, gibt es Probleme.

Manchmal bin ich soweit, daß ich mir eine Naturkatasstrophe
für Deutschland wünsche. Als Denkzettel.

Literaturhinweis: "Wenzels Pilz" von Bernhard Kegel, einer der besten Öko-Krimis die ich je gelesen habe. Das Schöne an diesem Buch ist, das es nicht so sehr überzogen wirkt, es beschränkt sich vielmehr auf die Darstellung dessen was schon machbar ist. "Ein sarkastisches Szenario einer erschreckend nahen Zukunft" schreibt der Autor, in dem Gentechnik und Freisetzungen schon zum Alltag gehören. Mir gefiel das Buch außerordentlich gut, Georg etwas weniger, was aber mehr am Schreibstil liegt. Die Story des Buches hingegen über Gentechnik und Killerpilze gehört zu den besten und spannendsten die ich je gelesen habe...

Viel Spaß, Boris

"Es kann keinen öderen Ort geben als eine biotechnisch verplante Welt. Bliebe in einer Welt, die besetzt wäre von biologischen Faksimiles, nur ein einziges Lebewesen in seinem Urzustand, wir würden uns daraufstürzen, es in die Arme schließen, es berühren, es bestaunen und ein Maß an Rührung empfinden, das wohl alle Replikate nicht in uns hervorrufen könnten."

Jeremy Rifkin, "Genesis Zwei", aus dem Vorwort von Wenzels Pilz

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Es gibt keine wertlosen Tiere oder Pflanzen

Birgit, (vor 9886 Tagen) @ Leonie

Hallo Leonie,

Brennesseln zeigen Stickstoffüberschuß und noch nicht fertig verrotteten Boden an. Sie sind Nahrung für Schmetterlingsraupen und sie verschwinden von ganz alleine wieder wie viele Unkräuter, wenn sich die Bodenverhältnisse ändern.
Distelblüten sind ebenfalls Schmetterlingsnahrung und es gibt außerdem ausgesucht schöne Disteln. Das heißt nicht, daß ich die Dinger nicht aus meinem Beet entferne (zumindestens hin und wieder), aber an allen anderen Stellen im Garten bleiben sie stehen.

Nutzlose Tiere kann ich auch nicht entdecken (außer Schnecken ;-)), aber selbst die erfüllen gewisse Aufgaben und dienen Igeln als Nahrung). Was ich allerdings sehe sind Tiere deren natürliche Feinde ausgerottet wurden, und deren Vorkommen daher menschengemacht überhandnimmt. Wie z.B. auch die hier zitierten Wildschweine.
Als einzige Ausnahme lasse ich noch Tiere und Pflanzen gelten, die aus anderen Ländern eingeschleppt wurden, wie Kaninchen und Ratten in Australien, WAschbären in Deutschland....

Schöne Grüße

Birgit

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Leonie, (vor 9886 Tagen) @ Boris

Oh ja - *Auspinat* mit Schnecken und Morcheln!!! Und Distelöl verwende ich auch - ok- ich bin überzeugt!

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Es gibt wertlosen Tiere oder Pflanzen

Leonie, (vor 9886 Tagen) @ Birgit

Ich wollte doch nur ein wenig provozieren! Zumindest Weinbergschnecken sind aber lecker!

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Re: Es gibt wertlosen Tiere oder Pflanzen

Birgit, (vor 9886 Tagen) @ Leonie

Ich wollte doch nur ein wenig provozieren! Zumindest Weinbergschnecken sind aber lecker!

Macht doch nix, oder fühlst du dich jetzt total zusammengestaucht? ;-)) Arme Leonie, alle hacken auf dir rum. Besser?

Ich hab nicht gesagt, daß ich keine Tiere esse. Weinbergschnecken sind ganz gut, allerdings habe ich sie erst einmal gegessen.

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Thomas Pruß, (vor 9886 Tagen) @ Leonie

Hallo Leonie,
ich finde es wirklich schockierend: Da sitzt man mittags gegen halb eins in der Redaktion, der Magen ist leer und gibt das mit entsprechendem Nachdruck zu verstehen (Grummelgiörarr!), und dann muss man etwas lesen von Schnecken, Morcheln und „Auspinat“. Der Magen reagiert darauf mit GRUMMELGIÖRARR!!!!).
Aber im Ernst: Du scheinst ja wirklich kulinarische Erfahrungen zu haben, deshalb frage ich, ob es Pilzrezepte in Verbindung mit Weinbergschnecken gibt, resp. allgemein gesprochen, Pilzrezepte, bei denen auch die Verwendung von Knoblauch eine Rolle spielt. Knofel esse ich gerne, Pilze esse ich gerne, aber so eine Kombination habe ich noch nicht gefunden.
So, und jetzt gehe ich essen (Kohlrouladen, denn Pilze gibt es ja immer noch nicht)!

Thomas

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Re: Gluehwurmchristbaum....

MUFTI, (vor 9886 Tagen) @ Boris

Das bisher überflüssigste Forschungsthema aus dem Land der unbegrenzten Dümmlichkeiten war der "Selbstleuchtende Christbaum"! Nein, das ist kein Witz.
Dem Baum wurde ein Gen vom Glühwürmchen eingesetzt.

Wirklich kein Witz ?

Sorry, aber ich halte das nicht fuer ueberfluessige
Forschung. Die Idee vom selbstleuchtenden Christbaum
ist natuerlich wenig sinnvoll (wahrscheinlich musste man nur
einen Sales-Droid ueberzeugen, ein paar Mark fuffzig
springen zu lassen ?). Aber die moeglichen Ergebnisse,
die bei der Erforschung der Biolumineszenz abfallen
koennten, rechtfertigen problemlos jede
Forschung auf diesem Gebiet

Um beim Thema Pilze zu bleiben:

Auf der www.pilzepilze.de Seite steht unter der
Rubrik "interessantes", dass die nordischen Völkern
frueher die Bioluminesenz des Hallimasch Mycels
zur Wegmarkierung benutzt haben.

Im Kern ist die Idee also alles andere als ein "neumodischer Quatsch" 8-)

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Pilze und Schnecken und Knoblauch!

Leonie, (vor 9886 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Leonie,
ich finde es wirklich schockierend: Da sitzt man mittags gegen halb eins in der Redaktion, der Magen ist leer und gibt das mit entsprechendem Nachdruck zu verstehen (Grummelgiörarr!), und dann muss man etwas lesen von Schnecken, Morcheln und „Auspinat“. Der Magen reagiert darauf mit GRUMMELGIÖRARR!!!!).
Aber im Ernst: Du scheinst ja wirklich kulinarische Erfahrungen zu haben, deshalb frage ich, ob es Pilzrezepte in Verbindung mit Weinbergschnecken gibt, resp. allgemein gesprochen, Pilzrezepte, bei denen auch die Verwendung von Knoblauch eine Rolle spielt. Knofel esse ich gerne, Pilze esse ich gerne, aber so eine Kombination habe ich noch nicht gefunden.
So, und jetzt gehe ich essen (Kohlrouladen, denn Pilze gibt es ja immer noch nicht)!
Thomas

Zum Thema Pilze und Schnecken empfehle ich das Buch "Pilzdelikatessen" von Luce Höllthaler. Der schreibt darüber sehr ausführlich. Benutzt sie zum Beispiel als Füllung für Morcheln. Das Buch ist empfehlenswert, weil der Autor die Qualitäten der unterschiedlichen Pilze gut analysiert. Bei ihm gibt es kein Rezept für irgendwelche beliebigen Pilze! Jedes rezept gehört zu einer Bestimmten Art! Allerdings ist seine Art zu kochen arg konservativ!

Ich bin keine Knoblauchtante, verwende Knobi sowieso nur sehr dosiert. Zum beispiel für den Auspinat. Dh. da ist dann Bärlauch stilgerechter. Aber wenn ich Pilze mit Knoblauch würzen würde, dann kräftige Bratpilze. Bei feineren Pilzgerichten geht der Eigengeschmack sicher verloren!

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Re: Freie Wissenschaft?

Boris, (vor 9886 Tagen) @ MUFTI

Sorry, aber ich halte das nicht fuer ueberfluessige
Forschung. Die Idee vom selbstleuchtenden Christbaum
ist natuerlich wenig sinnvoll (wahrscheinlich musste man nur
einen Sales-Droid ueberzeugen, ein paar Mark fuffzig
springen zu lassen ?). Aber die moeglichen Ergebnisse,
die bei der Erforschung der Biolumineszenz abfallen
koennten, rechtfertigen problemlos jede
Forschung auf diesem Gebiet

Hab ich nie bestritten. Aber die Menschheit ist immer an erster Stelle wenn es darum geht segensbringende Erfindungen zu Unsinn, oft sogar GEFÄHRLICHEM Unsinn zu mißbrauchen... 8-(

Ciao, Boris

Um beim Thema Pilze zu bleiben:
Auf der www.pilzepilze.de Seite steht unter der
Rubrik "interessantes", dass die nordischen Völkern
frueher die Bioluminesenz des Hallimasch Mycels
zur Wegmarkierung benutzt haben.
Im Kern ist die Idee also alles andere als ein "neumodischer Quatsch" 8-)

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Re: Hallimasch

Thomas Pruß, (vor 9886 Tagen) @ MUFTI

Bäume die über intakte Symbiosen mit Pilzen
verfügen strotzen geradezu vor Gesundheit und
kein Parasit der Welt kann ihnen etwas anhaben.

Bist Du sicher, dass Du nicht
Ursache und Wirkung verwechselst ?
Man kann das auch so sehen, dass
nur Baeume, die vor Gesundheit
strotzen, Partner in einer intakten Symbiose
sein koennen.

Hmm, hmm, in einer Symbiose haben beide Partner Nutzen voneinander. Beide sind sehr darauf bedacht, den anderen nicht zu schädigen. Alles andere sind fließende Übergänge zum Parasitismus. Ist die Mykorrhiza dafür „anfällig“?

Die einzelen Arten benehmen sich ziemlihc
egoistisch, und wenn das natuerliche
Gleichgewicht gestoert ist, sucht sich
die Natur ueber diesen Mechanismus ein neues
Gleichgewicht.
Zwar haelt die Menschheit einen einsamen
Rekord im Aussterben der Arten, aber wie
heisst es so schoen: "Die Natur braucht
uns nicht".
Der Holzpilz, der seinen Wirt ausrottet
geht daran letztendlich selber drauf,
aber das heisst noch lange nicht,
dass sowas nicht passieren kann bzw.
im Laufe der Millionen Jahre nicht
schon des oefteren passiert ist 8-(

Der Holzpilz als Individuum geht dabei drauf wie bei so vielen paraistischen Erscheinungen, wo der Parasit seinen Wirt tötet. Aber das ist nebensächlich: Das Überleben der Gene des Parasiten ist es, wo es drauf ankommt

Selbst dieses befallen kranker Bäume durch
parasitäre Pilze macht im Kreislauf der Natur noch Sinn.
Es wird Platz geschaffen für neues Leben.

Der heutzutage nicht dringend gebraucht wird, weil
heutzutage im 0815-Wald eben der Oberfoerster
mit der Saege fuer Platz sorgt.
Trotz allem ist das Ganze doch nicht
ganz so einfach, wie man es sich
gerne vorstellt 8-(

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Re: Pilze und Schnecken und Knoblauch!

Thomas Pruß, (vor 9886 Tagen) @ Leonie

Zum Thema Pilze und Schnecken empfehle ich das Buch "Pilzdelikatessen" von Luce Höllthaler. Der schreibt darüber sehr ausführlich. Benutzt sie zum Beispiel als Füllung für Morcheln. Das Buch ist empfehlenswert, weil der Autor die Qualitäten der unterschiedlichen Pilze gut analysiert. Bei ihm gibt es kein Rezept für irgendwelche beliebigen Pilze! Jedes rezept gehört zu einer Bestimmten Art! Allerdings ist seine Art zu kochen arg konservativ!

Hallo Leonie!
Hast Du zufällig Verlag und ISBN-Nr. zur Hand? Sonst sind die in der Buchhandlung trotz KNO-Katalog aufgeschmissen.

Merci vielmals

Thomas

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Re: Es gibt wertlosen Tiere

Reinhard, (vor 9886 Tagen) @ Birgit

Ich wollte doch nur ein wenig provozieren! Zumindest Weinbergschnecken sind aber lecker!

Macht doch nix, oder fühlst du dich jetzt total zusammengestaucht? ;-)) Arme Leonie, alle hacken auf dir rum. Besser?
Ich hab nicht gesagt, daß ich keine Tiere esse. Weinbergschnecken sind ganz gut, allerdings habe ich sie erst einmal gegessen.

Hallo, bei zwei Tieren tu ich mich aber ziemlich schwer deren Nutzen zu erkennen.
1. die rote Wegschnecke bzw. deren spanischer Doppelgänger (die frißt auch kein Igel)und
2. der Zecke (davon können ja einige Pilzer ihr Leid erzählen)

Falls jemand von diesen beiden Viechern den natürlichen Feind kennt, bitte hier posten.

Gruß Reinhard

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Re: Heilige Dreifaltigkeit

Boris, (vor 9886 Tagen) @ Thomas Pruß

Hmm, hmm, in einer Symbiose haben beide Partner Nutzen voneinander. Beide sind sehr darauf bedacht, den anderen nicht zu schädigen. Alles andere sind fließende Übergänge zum Parasitismus. Ist die Mykorrhiza dafür „anfällig“?

Man sollte sich mal von der festen Dreiteilung versuchen zu lösen. Es gibt fließende Übergänge zwischen Mykorrhizapilz und Parasit und Saprophyt und Parasit wie mir meine Beobachtungen bestätigt haben. Der Hallimasch kann alles drei zusammen sein. Generell sind die meisten irdischen Lebenwesen ausgesprochene Egoisten und nehmen sich soviel wie sie bekommen können, wenn sie nicht durch die Abwehrkräfte ihres Gegenüber in Zaum gehalten werden. Siehe auch mein Beitrag zu Pilzen, Bäumen und Orchideen im Archiv 3.

Tschüssi, Boris

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Re: Feuer statt Pilze....

MUFTI, (vor 9886 Tagen) @ Harry

Uebrigens....

der grösste Entsorgungs- und Verwertungsdienst unserer Erde sind die Pilze.
Überall wo Fäulnis und Zersetzung der vielen Millionen pflanzlicher und tierischer Lebewesen
stattfindet,zählen die Pilze zu den Hauptakteuren.

Die Natur macht uns vor, dass es auch andere Arten
der Zersetzung gibt: In manchen Gegenden der USA (vermutlich ist
es da zu trocken fuer holzfressende Pilze ?) haben sich andere
Methoden entwickelt, um dem Muellproblem her zu werden:
Eine Lebensgemeinschaft rund ums Feuer.

Jährlich fallen pro Hektar ca.vier
Tonnen pflanzlicher und tierischer " Abfall" an,
der entsorgt werden muss.

Dort erneuert sich der Wald, indem sich Braende
bilden. Die ansaessigen Drehkiefern koennen sich
nur bei einem Brand aussaehen, weil die Zapfen
sich nur unter Hitze oeffnen.
Uebrigens haben dort manche Baumarten Tricks
entwickelt, um dem Feuertod zu entgehen und
viele Generationen des umgebenden Waldes zu
ueberleben: Der sogenannte "Mammutbaum", Wellingtonie,
"Redwood", "Sequioa ?" hat eine Rinde, die bei einem
Brand zwar verkohlt, aber dick genug ist, um
sein Ueberleben zu sichern. Man sagt, manche dieser
Baeume waeren ueber 3200 Jahre alt.

Wenn ich mir dagegen die Braufaeule-Truemmer der grossen
Eichen anschaue, die zur Zeit bei uns rumstehen,
und es mit den Wellingtonien vergleiche, die man
bei uns vor 100 Jahren versuchsweise angepflanzt
hat, komm ich schon ins gruebeln ueber den
Status unserer Holzpilze als Parasiten...

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Re: Kochrezept, Pilze und Knoblauch

Markus S., (vor 9886 Tagen) @ Thomas Pruß

Hallo Leonie,
ich finde es wirklich schockierend: Da sitzt man mittags gegen halb eins in der Redaktion, der Magen ist leer und gibt das mit entsprechendem Nachdruck zu verstehen (Grummelgiörarr!), und dann muss man etwas lesen von Schnecken, Morcheln und „Auspinat“. Der Magen reagiert darauf mit GRUMMELGIÖRARR!!!!).
Aber im Ernst: Du scheinst ja wirklich kulinarische Erfahrungen zu haben, deshalb frage ich, ob es Pilzrezepte in Verbindung mit Weinbergschnecken gibt, resp. allgemein gesprochen, Pilzrezepte, bei denen auch die Verwendung von Knoblauch eine Rolle spielt. Knofel esse ich gerne, Pilze esse ich gerne, aber so eine Kombination habe ich noch nicht gefunden.
So, und jetzt gehe ich essen (Kohlrouladen, denn Pilze gibt es ja immer noch nicht)!
Thomas

Hallo Thomas und alle Andern die ein gutes Rezept gebrauchen können.

Ich hätte Euch hier noch ein sehr gutes Rezept mit Pilzen und Knoblauch.

Zutaten für 4 Personen:

24 grosse braune Champignonköpfe (Zuchtchampignons oder Freilandchampignons)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 gr Kalbsbrät
Salz, Pfeffer
50 gr geriebener Sprinz (Käse)
50 gr Pinienkerne
1 grosser Bund Basilikum
1/4 l THOMY Café de Paris Sauce oder Rahm mit Café de Paris Kräutermischung
Alufolie

Zubereitung:

Die Pilze putzen. Die Stiele herausdrehen. Die Pilzköpfe mit der Rundung nach unten in eine Gratinform legen. Die Pilzstiele, die Zwiebel und die Knoblauchzehe feinhacken. mit dem Brät, dem salz und dem Pfeffer gut vermengen oder mixen. Bergartig (wie das Matterhorn) in die Köpfe einfüllen (mit dem Dressiersack). Mit wenig Käse bestreuen.

Den Basilikum sehr fein hacken und mit der Sauce Café de Paris aufkochen. Die Pinienkerne beifügen und in die Form zu den Pilzen giessen und mit Alufolie verschliessen.
Im auf 200°C vorgeheizten backofen während 30 Minuten garen. Die letzten 5 Minuten die Alufolie entfernen, gratinieren bis der Käse braun geworden ist.

Passt sehr gut als Vorspeise.
Wünsche einen guten Appetit.

Mit Gruss Markus S.

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Re: Freie Wissenschaft?

Bruno, (vor 9886 Tagen) @ Boris

Hab ich nie bestritten. Aber die Menschheit ist immer an erster Stelle wenn es darum geht segensbringende Erfindungen zu Unsinn, oft sogar GEFÄHRLICHEM Unsinn zu mißbrauchen... 8-(

"es irrt der Mensch, so lang er strebt"

aus einem meiner Lieblingsbücher

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Re: Wertlose Pilze - gibt es dass ?

Bruno, (vor 9886 Tagen) @ Tom

Hallo Bruno,

Was würde denn an den meisten armen und ärmsten Standorten sonst noch wachsen?


Zumindest Kiefern und Birken. Fichten sind eigentlich gar nicht auf arme Standorte angewiesen. Fichten hätten im deutschen Raum (ohne Pflanzung aus wirtschaftlichen Gründen) nur einen Anteil von weniger 20% an der Waldfläche. Kiefern dagegen sind sozusagen "Allesfresser". Aber leider wachsen die zu langsam, um wirtschaftlich interessant zu sein. Als Pionierbaumart kommt die Birke, besonders die Moorbirke, mit den Böden am besten zurecht, die in einigen Jahrzehnten in Europa vorherrschen werden: sauer, mit einseitiger Nährstoffzusammensetzung. Die Fichte dagegen hat eigentlich ganz andere Ansprüche. Sie wird nur wegen ihres schnellen Wuchses, geraden Holzes angebaut. Entsprechend der BWL Maxime: "Lieber heute 100.- sicher verdient, als morgen wahrscheinlich 200.-. Für Familienforstbetriebe mag sein, die meisten Wälder sind doch aber in irgendeiner Weise staatlich. Da könnte man mehr Zukunftsplanung erwarten.
Gruß, Tom

genau Tom, Zukunftsplanung.
So wie die z.B. "die Japaner", die die Regenwälder ringsum abholzen lassen und auch andere richtige Urwälder weiter weg, um ihrem gigantischen Bauholzbedarf zu genügen und ihre cricri-Bambusse zu schonen. Da nehm ich halt lieber in Kauf, dass man auch Bäume säen und ernten kann: die stehen dann halt deplaziert in der Landschaft rum (wenn sie noch leuchten würden, bräuchten wir vielleicht ein AKW weniger. Kommt diese Geschichte aus der Yucca-Palme?).
Jungs, erspart Euch die Antwort mit den falsch aufgestellten Eukalyptuswäldern! Die erledigen sich von selbst...
Die Geschmacksfrage bleibt: Krause Glucke unter einer Kiefer, Steinpilz aus der Fichtenschonung? Egal. Guten Appetit.
Bruno

PS Und erzähl IKEA bloß nicht, dass Kiefern wirtschaftlich uninteressant seien. Wenn die Genforscher schon an Bäumchen mit Inbusschlüsseln im Kambium herumdoktern. Aber eine Schraube wird immer fehlen.

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Re: Es gibt wertlosen Tiere oder Pflanzen

Bruno, (vor 9886 Tagen) @ Leonie

Ich wollte doch nur ein wenig provozieren! Zumindest Weinbergschnecken sind aber lecker!

Liebe Leonie,

was bitte ist an einer Weinbergscnecke lecker?

Antwort : der Gedanke, dass sie, solange sie lebt, Eier von den Nacktschnecken frißt.

Bruno. provokativ zurück

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Re: Es gibt wertlosen Tiere oder Pflanzen

Boris, (vor 9885 Tagen) @ Bruno

Ich wollte doch nur ein wenig provozieren! Zumindest Weinbergschnecken sind aber lecker!

Liebe Leonie,
was bitte ist an einer Weinbergscnecke lecker?
Antwort : der Gedanke, dass sie, solange sie lebt, Eier von den Nacktschnecken frißt.
Bruno. provokativ zurück

Cool! Damit hast du auch gleich die Frage nach dem natürlichen Feind der Biester beantwortet!

cu, Boris

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Nutzen von Zecken

Birgit, (vor 9885 Tagen) @ Reinhard

2. der Zecke (davon können ja einige Pilzer ihr Leid erzählen)

Ist doch klar: Die Verbreitung von Krankheiten und damit die Förderung der natürlichen Auslese! ;-))

Gruß

Birgit, die die Zecken zum Fressen gern haben

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Re: Kochrezept, Pilze und Knoblauch

Thomas Pruß, (vor 9885 Tagen) @ Markus S.

Hallo Leonie,
ich finde es wirklich schockierend: Da sitzt man mittags gegen halb eins in der Redaktion, der Magen ist leer und gibt das mit entsprechendem Nachdruck zu verstehen (Grummelgiörarr!), und dann muss man etwas lesen von Schnecken, Morcheln und „Auspinat“. Der Magen reagiert darauf mit GRUMMELGIÖRARR!!!!).
Aber im Ernst: Du scheinst ja wirklich kulinarische Erfahrungen zu haben, deshalb frage ich, ob es Pilzrezepte in Verbindung mit Weinbergschnecken gibt, resp. allgemein gesprochen, Pilzrezepte, bei denen auch die Verwendung von Knoblauch eine Rolle spielt. Knofel esse ich gerne, Pilze esse ich gerne, aber so eine Kombination habe ich noch nicht gefunden.
So, und jetzt gehe ich essen (Kohlrouladen, denn Pilze gibt es ja immer noch nicht)!
Thomas

Hallo Thomas und alle Andern die ein gutes Rezept gebrauchen können.
Ich hätte Euch hier noch ein sehr gutes Rezept mit Pilzen und Knoblauch.
Zutaten für 4 Personen:
24 grosse braune Champignonköpfe (Zuchtchampignons oder Freilandchampignons)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 gr Kalbsbrät
Salz, Pfeffer
50 gr geriebener Sprinz (Käse)
50 gr Pinienkerne
1 grosser Bund Basilikum
1/4 l THOMY Café de Paris Sauce oder Rahm mit Café de Paris Kräutermischung
Alufolie

Zubereitung:
Die Pilze putzen. Die Stiele herausdrehen. Die Pilzköpfe mit der Rundung nach unten in eine Gratinform legen. Die Pilzstiele, die Zwiebel und die Knoblauchzehe feinhacken. mit dem Brät, dem salz und dem Pfeffer gut vermengen oder mixen. Bergartig (wie das Matterhorn) in die Köpfe einfüllen (mit dem Dressiersack). Mit wenig Käse bestreuen.
Den Basilikum sehr fein hacken und mit der Sauce Café de Paris aufkochen. Die Pinienkerne beifügen und in die Form zu den Pilzen giessen und mit Alufolie verschliessen.
Im auf 200°C vorgeheizten backofen während 30 Minuten garen. Die letzten 5 Minuten die Alufolie entfernen, gratinieren bis der Käse braun geworden ist.
Passt sehr gut als Vorspeise.
Wünsche einen guten Appetit.
Mit Gruss Markus S.

Hallo Markus,
vielen Dank für das Rezept. Werde es allerschnellstens ausprobieren, auch, wenn ich mir die Champis kaufen muß: In der nordfriesischen Einöde sind die Champignons alle von den Güllefluten hinewggeschwemmt worden.

Grüße

Thomas

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Re: Pilze und Schnecken und Knoblauch!

Harry, (vor 9885 Tagen) @ Thomas Pruß

Zum Thema Pilze und Schnecken empfehle ich das Buch "Pilzdelikatessen" von Luce Höllthaler. Der schreibt darüber sehr ausführlich. Benutzt sie zum Beispiel als Füllung für Morcheln. Das Buch ist empfehlenswert, weil der Autor die Qualitäten der unterschiedlichen Pilze gut analysiert. Bei ihm gibt es kein Rezept für irgendwelche beliebigen Pilze! Jedes rezept gehört zu einer Bestimmten Art! Allerdings ist seine Art zu kochen arg konservativ!
Hallo Leonie!
Hast Du zufällig Verlag und ISBN-Nr. zur Hand? Sonst sind die in der Buchhandlung trotz KNO-Katalog aufgeschmissen.
Merci vielmals
Thomas

Hallo Thomas,

Pilz-Delikatessen von Luce Höllthaler ist erschienen im Walter Hädecke Verlag
7252 Weil der Stadt. ISBN 3-7750-0095-X

Das Buch hat schon gute 10-12 Jahre auf dem Buckel und ist daher wahrscheinlich nicht mehr im Handel erhältlich.

Wenn du dir das Werk aber doch noch besorgen kannst, versuche die Rezepte was den Samtfusskrempling betrifft, nicht.

Pui Deiwel!!!!!! Wüüürg!!!! I Gitt I Gitt!!!!!!

Gruss Harry

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Re: Kochrezept, Pilze und Knoblauch

Birgit, (vor 9885 Tagen) @ Markus S.

Ich hätte Euch hier noch ein sehr gutes Rezept mit Pilzen und Knoblauch.
Zutaten für 4 Personen:
24 grosse braune Champignonköpfe (Zuchtchampignons oder Freilandchampignons)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 gr Kalbsbrät
Salz, Pfeffer
50 gr geriebener Sprinz (Käse)
50 gr Pinienkerne
1 grosser Bund Basilikum
1/4 l THOMY Café de Paris Sauce oder Rahm mit Café de Paris Kräutermischung
Alufolie

Zubereitung:
Die Pilze putzen. Die Stiele herausdrehen. Die Pilzköpfe mit der Rundung nach unten in eine Gratinform legen. Die Pilzstiele, die Zwiebel und die Knoblauchzehe feinhacken. mit dem Brät, dem salz und dem Pfeffer gut vermengen oder mixen. Bergartig (wie das Matterhorn) in die Köpfe einfüllen (mit dem Dressiersack). Mit wenig Käse bestreuen.
Den Basilikum sehr fein hacken und mit der Sauce Café de Paris aufkochen. Die Pinienkerne beifügen und in die Form zu den Pilzen giessen und mit Alufolie verschliessen.
Im auf 200°C vorgeheizten backofen während 30 Minuten garen. Die letzten 5 Minuten die Alufolie entfernen, gratinieren bis der Käse braun geworden ist.
Passt sehr gut als Vorspeise.
Wünsche einen guten Appetit.
Mit Gruss Markus S.

Eine Vereinfachung des obigen Gerichts schmeckt auch sehr gut:

Man füllt die Hüte der Champignons mit einer Mischung aus zerdrücktem Knoblauch, den gehackten Stielen, weicher Butter, gehackter Petersilie und frisch geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer. Backzeit vermutlich ähnlich wie oben. Ich koche eigentlich immer Pi mal Daumen.

Guten Appetit

Birgit

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Re: Nutzen von Zecken

Bruno, (vor 9885 Tagen) @ Birgit

hallo Birgit,
Ektoparasiten haben bestimmt ihren Anteil dazu beigetragen, das Sozialverhalten des Menschen in grauer Vorzeit voranzubringen.
Aber deswegen müssen wir Ihnen heute nicht mehr dafür dankbar sein!
Bruno

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Re: Kochrezept, Pilze und Knoblauch

Bruno, (vor 9885 Tagen) @ Birgit

Ich will nicht versäumen meinen Knofelknaller beizusteuern :
man nehme so man hat (extensiver Verbrauch)
zB Champignons oder andere kleinere Pilze, die nicht so lange gekocht oder geschmort werden müssen
halb so viele Knoblauchzwiebeln ( die ganzen mit Haut und allem drum undd ran, es müssen schon solche mit vielen Kn.-zinken sein
Die Knoblauchzwiebeln halbieren, innen vorsichtig aushöhlen (mit dem abraum macht Ihr was anderes)
etwas Salz hinein( je nach Vorliebe)
einen Pilz hineinstecken
und dann vorsichtig unter Beobachtung grillen
schmeckt super als Grill-Beilage den Knoblauchliebhabern und Fleischessern.
Sollte allerdings je nach Knofelsorte und Büronachbarn spätestens am Samstag abend gegessen werden

Ich hätte Euch hier noch ein sehr gutes Rezept mit Pilzen und Knoblauch.
Zutaten für 4 Personen:
24 grosse braune Champignonköpfe (Zuchtchampignons oder Freilandchampignons)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 gr Kalbsbrät
Salz, Pfeffer
50 gr geriebener Sprinz (Käse)
50 gr Pinienkerne
1 grosser Bund Basilikum
1/4 l THOMY Café de Paris Sauce oder Rahm mit Café de Paris Kräutermischung
Alufolie

Zubereitung:
Die Pilze putzen. Die Stiele herausdrehen. Die Pilzköpfe mit der Rundung nach unten in eine Gratinform legen. Die Pilzstiele, die Zwiebel und die Knoblauchzehe feinhacken. mit dem Brät, dem salz und dem Pfeffer gut vermengen oder mixen. Bergartig (wie das Matterhorn) in die Köpfe einfüllen (mit dem Dressiersack). Mit wenig Käse bestreuen.
Den Basilikum sehr fein hacken und mit der Sauce Café de Paris aufkochen. Die Pinienkerne beifügen und in die Form zu den Pilzen giessen und mit Alufolie verschliessen.
Im auf 200°C vorgeheizten backofen während 30 Minuten garen. Die letzten 5 Minuten die Alufolie entfernen, gratinieren bis der Käse braun geworden ist.
Passt sehr gut als Vorspeise.
Wünsche einen guten Appetit.
Mit Gruss Markus S.

Eine Vereinfachung des obigen Gerichts schmeckt auch sehr gut:
Man füllt die Hüte der Champignons mit einer Mischung aus zerdrücktem Knoblauch, den gehackten Stielen, weicher Butter, gehackter Petersilie und frisch geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer. Backzeit vermutlich ähnlich wie oben. Ich koche eigentlich immer Pi mal Daumen.
Guten Appetit
Birgit

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unerwiderte Liebe

Birgit, (vor 9885 Tagen) @ Bruno

Hallo Bruno,

Da stand, die Zecken haben mich zum Fressen gern, nicht umgekehrt!

Obwohl, wär doch gelacht, wenn wir bei dem Erfindungsreichtum hier kein Rezept füt die Zubereitung von Zecken finden würden. ;-))

Gruß

Birgit

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Re: Pilze und Schnecken und Knoblauch!

Thomas Pruß, (vor 9885 Tagen) @ Harry

Zum Thema Pilze und Schnecken empfehle ich das Buch "Pilzdelikatessen" von Luce Höllthaler. Der schreibt darüber sehr ausführlich. Benutzt sie zum Beispiel als Füllung für Morcheln. Das Buch ist empfehlenswert, weil der Autor die Qualitäten der unterschiedlichen Pilze gut analysiert. Bei ihm gibt es kein Rezept für irgendwelche beliebigen Pilze! Jedes rezept gehört zu einer Bestimmten Art! Allerdings ist seine Art zu kochen arg konservativ!
Hallo Leonie!
Hast Du zufällig Verlag und ISBN-Nr. zur Hand? Sonst sind die in der Buchhandlung trotz KNO-Katalog aufgeschmissen.
Merci vielmals
Thomas

Hallo Thomas,
Pilz-Delikatessen von Luce Höllthaler ist erschienen im Walter Hädecke Verlag
7252 Weil der Stadt. ISBN 3-7750-0095-X
Das Buch hat schon gute 10-12 Jahre auf dem Buckel und ist daher wahrscheinlich nicht mehr im Handel erhältlich.
Wenn du dir das Werk aber doch noch besorgen kannst, versuche die Rezepte was den Samtfusskrempling betrifft, nicht.

Pui Deiwel!!!!!! Wüüürg!!!! I Gitt I Gitt!!!!!!
Gruss Harry

Hallo Harry,
Antiquariat so, so. Aber vielen Dank für die ISBN – und die Warnung
Thomas

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Re: Freie Wissenschaft?

Michael Heidenreich, (vor 9885 Tagen) @ Bruno

Gegen gentechnische Forschung an sich habe ich nichts.
Sofern sie sich auf die Labors beschränkt, aber auch wenn sie
für Bereiche der Medizin oder anderes eingesetzt wird, was
auschließlich in den Händen der Menschen verbleibt.

Sobald es aber an Bereiche wie Land- und Forstwirtschaft
geht, wo Lebewesen, die sich unabhängig vom Menschen
durch die Evolution entwickelt haben, durch gentechnische
Einwirkungen zu Nutzobjekten degradiert werden, da finde
ich, geht es zu weit.

MH

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Schöne neue Welt?

Birgit, (vor 9885 Tagen) @ Michael Heidenreich

Gegen gentechnische Forschung an sich habe ich nichts.
Sofern sie sich auf die Labors beschränkt, aber auch wenn sie
für Bereiche der Medizin oder anderes eingesetzt wird, was
auschließlich in den Händen der Menschen verbleibt.

Ich will doch hoffen, daß du Manipulationen am menschlichen Erbgut oder an Embryos ausschließt, auch wenn sie evtl. medizinischen Nutzen haben? Gentechnische Herstellung von Stoffen, die bei bestimmten Stoffwechselkrankheiten nicht vom Körper hergestellt werden können, sind eine ganz andere Sache.

Gruß

Birgit

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Re: Kochrezept, Pilze und Knoblauch

Birgit, (vor 9884 Tagen) @ Bruno

Hallo Bruno,

dein Rezept erinnert ein bißchen an das Knoblauchhuhn, dessen Rezept ich jetzt hier noch hinschreibe, auch wenn keine Pilze drin sind:

Man fülle ein Huhn mit Knoblauchzehen (Haut muß dran bleiben), gebe es in einen Bräter, lege Möhren- und Selleriestücke,nach Wunsch weitere ungeschälte Knoblauchzehen und wenig Brühe drumrum. Das Ganze kommt in den Backofen, so lange bis die Knoblauchzehen ganz weich sind. Weitere Beilagen, noch mehr Sellerie/Möhrengemüse und Weißbrot. Die Knoblauchzehen werden (mit den FIngern natürlich) als Paste auf das Weißbrot gequetscht. Schmeckt super, der Knoblauch schmeckt dann gar nicht mehr so "stinkig".

Gruß

Birgit

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Re: Kochrezept, Pilze und Knoblauch

Thomas Pruß, (vor 9884 Tagen) @ Birgit

Hallo Bruno,
dein Rezept erinnert ein bißchen an das Knoblauchhuhn, dessen Rezept ich jetzt hier noch hinschreibe, auch wenn keine Pilze drin sind:
Man fülle ein Huhn mit Knoblauchzehen (Haut muß dran bleiben), gebe es in einen Bräter, lege Möhren- und Selleriestücke,nach Wunsch weitere ungeschälte Knoblauchzehen und wenig Brühe drumrum. Das Ganze kommt in den Backofen, so lange bis die Knoblauchzehen ganz weich sind. Weitere Beilagen, noch mehr Sellerie/Möhrengemüse und Weißbrot. Die Knoblauchzehen werden (mit den FIngern natürlich) als Paste auf das Weißbrot gequetscht. Schmeckt super, der Knoblauch schmeckt dann gar nicht mehr so "stinkig".
Gruß
Birgit

ICH MAG SOLCHE SACHEN NICHT AUF NÜCHTERNEN MAGEN LESEN!!!!!!!!!!!!!
AAAARRRGGHH – ich verhungere!
Ade schnöde Welt von McDonalds und Burger King
Thomas

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Re: Schöne neue Welt?

Thoams Pruß, (vor 9884 Tagen) @ Birgit

Gegen gentechnische Forschung an sich habe ich nichts.
Sofern sie sich auf die Labors beschränkt, aber auch wenn sie
für Bereiche der Medizin oder anderes eingesetzt wird, was
auschließlich in den Händen der Menschen verbleibt.

Ich will doch hoffen, daß du Manipulationen am menschlichen Erbgut oder an Embryos ausschließt, auch wenn sie evtl. medizinischen Nutzen haben? Gentechnische Herstellung von Stoffen, die bei bestimmten Stoffwechselkrankheiten nicht vom Körper hergestellt werden können, sind eine ganz andere Sache.
Gruß
Birgit

Hallo alle gegener und Freunde der „Schönen neuen Welt“!
Jetzt will ich mal provozieren:
1. Aufgrund seiner Sonderstellung in der Natur – er kann über sich selbst reflektieren – hat sich der Mensch außerhalb der natürlichen Evolution begeben.
Beim Menschen findet eine künstliche, von ihm gesteuerte Evolution statt. Künstlich meint alles von der Kultur, über die Technologie bis hin zu den (Natur-) Wissenschaften usw. (think big!)
2. Deshalb sind – aller ethischen Fragen zum Trotz – gentechnische Experimente an und mit Menschen eine logische Entwicklung.
3. Ethik: Die Evolution ist auch nicht ethisch, wieso sollte es dann die künstliche des Menschen sein?
4. Es geht dabei nicht um das Individuum, sondern nur um die Species. Und auf dieser Ebene geben schlußendlich die Gene den Ton an. DIE wollen überleben, Wie ist gleichgültig. Insofern greift hier die natürliche E. in die künstliche ein.
Zugegebn, etwas kraus formuliert, aber dennoch nachdenkenswert.
So, nun haut drauf ;-)

Thomas

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Re: Schöne neue Welt?

Thomas Pruß, (vor 9884 Tagen) @ Birgit

Gegen gentechnische Forschung an sich habe ich nichts.
Sofern sie sich auf die Labors beschränkt, aber auch wenn sie
für Bereiche der Medizin oder anderes eingesetzt wird, was
auschließlich in den Händen der Menschen verbleibt.

Ich will doch hoffen, daß du Manipulationen am menschlichen Erbgut oder an Embryos ausschließt, auch wenn sie evtl. medizinischen Nutzen haben? Gentechnische Herstellung von Stoffen, die bei bestimmten Stoffwechselkrankheiten nicht vom Körper hergestellt werden können, sind eine ganz andere Sache.
Gruß
Birgit

Hallo Freunde und Gegner der „Schönen neuen Welt“!
Jetzt will ich mal provozieren:
1. Aufgrund seiner Sonderstellung hat sich der Mensch außerhalb der natürlichen Evolution gestellt. Weil er über sich selbst reflektieren kann, hat er für sich eine künstliche Evolution geschaffen.
2. Diese folgt aber denselben Spielregeln wie die natürliche E.: Anpassung und Optimierung der Art an wechselnde Umwelteinflüsse usw. Denn Auslöser ist nicht unbedingt die Intelligenz des Menschen, sondern das Bestreben seiner Gene, zu überleben bzw. sich zu erhalten.
3. Wie die natürliche E. ist auch die künstliche frei von Ethik und Moral. Evolution hat kein „Gewissen“! Auch die REINE Wissenschaft kennt keine Ethik und keine Moral. Ihr geht es darum, Erkenntnisse zu gewinnen. Daher ist es zu erwarten, dass auch gentechnische Experimente mit und an Menschen sowie die Anwendung ihrer Ergebnisse über kurz oder lang Standard sein werden.
4. Soll man sich dagegen wehren? Ist totale Ablehnung sinnvoll oder totale Zustimmung?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass wir Menschen weiter fortschreiten in der Evolution. Daran können wir gar nichts ändern. Ich weiß auch, dass es immer Mißbrauch von Erkenntnissen gleich welcher Art geben wird.
Aber ist es deshalb sinnvoll, die Evolution des Menschen zu unterbinden?

Macht Euch drüber her ;-)

Thomas

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Re: Schöne neue Welt?

Bruno, (vor 9884 Tagen) @ Thoams Pruß

1. Aufgrund seiner Sonderstellung in der Natur – er kann über sich selbst reflektieren – hat sich der Mensch außerhalb der natürlichen Evolution begeben.
Beim Menschen findet eine künstliche, von ihm gesteuerte Evolution statt. Künstlich meint alles von der Kultur, über die Technologie bis hin zu den (Natur-) Wissenschaften usw. (think big!)

Da ist eben nicht künstlich, sondern es sind viele diverse Phänomene der menschlichen Kreativität, die er dem immer noch überaus biologischen, grauen Klumpen in seinem Kopf verdankt.

2. Deshalb sind – aller ethischen Fragen zum Trotz – gentechnische Experimente an und mit Menschen eine logische Entwicklung.

Genau wie das Totschlagen von Neandertalern mit einem groben Stein.

3. Ethik: Die Evolution ist auch nicht ethisch, wieso sollte es dann die künstliche des Menschen sein?

Ja, leider wahr. Ein marder im Hühnerstall kann auch in den Blutrausch verfallen.

4. Es geht dabei nicht um das Individuum, sondern nur um die Species. Und auf dieser Ebene geben schlußendlich die Gene den Ton an. DIE wollen überleben, Wie ist gleichgültig. Insofern greift hier die natürliche E. in die künstliche ein.

Insofern läßt der Mensch seiner DNS freien Lauf. Viele reflektieren zwar darüber, aber unter 6 Milliarden sind ein paar Ausreißer drin.

"Draufhauen" wäre sehr unreflektiert.
Aber wir sollten das zugunsten des Forums vielleicht etwas mehr auf die mykologische Seite ziehen. Nur wie?
Bruno

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Re: Wenzels Pilz?

Boris, (vor 9884 Tagen) @ Bruno

1. Aufgrund seiner Sonderstellung in der Natur – er kann über sich selbst reflektieren – hat sich der Mensch außerhalb der natürlichen Evolution begeben.
Beim Menschen findet eine künstliche, von ihm gesteuerte Evolution statt. Künstlich meint alles von der Kultur, über die Technologie bis hin zu den (Natur-) Wissenschaften usw. (think big!)

Da ist eben nicht künstlich, sondern es sind viele diverse Phänomene der menschlichen Kreativität, die er dem immer noch überaus biologischen, grauen Klumpen in seinem Kopf verdankt.

2. Deshalb sind – aller ethischen Fragen zum Trotz – gentechnische Experimente an und mit Menschen eine logische Entwicklung.

Genau wie das Totschlagen von Neandertalern mit einem groben Stein.

3. Ethik: Die Evolution ist auch nicht ethisch, wieso sollte es dann die künstliche des Menschen sein?

Ja, leider wahr. Ein marder im Hühnerstall kann auch in den Blutrausch verfallen.

4. Es geht dabei nicht um das Individuum, sondern nur um die Species. Und auf dieser Ebene geben schlußendlich die Gene den Ton an. DIE wollen überleben, Wie ist gleichgültig. Insofern greift hier die natürliche E. in die künstliche ein.


Insofern läßt der Mensch seiner DNS freien Lauf. Viele reflektieren zwar darüber, aber unter 6 Milliarden sind ein paar Ausreißer drin.
"Draufhauen" wäre sehr unreflektiert.
Aber wir sollten das zugunsten des Forums vielleicht etwas mehr auf die mykologische Seite ziehen. Nur wie?
Bruno

Vielleicht durch lesen von "Wenzels Pilz"? :-)

Ist ein sehr gutes "Lehrbuch" über ökologische, mykologische und genetische Zusammenhänge...

Ciao, Boris

"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
Neues Testament

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Re: Schöne neue Welt?

Thomas Pruß, (vor 9884 Tagen) @ Bruno

1. Aufgrund seiner Sonderstellung in der Natur – er kann über sich selbst reflektieren – hat sich der Mensch außerhalb der natürlichen Evolution begeben.
Beim Menschen findet eine künstliche, von ihm gesteuerte Evolution statt. Künstlich meint alles von der Kultur, über die Technologie bis hin zu den (Natur-) Wissenschaften usw. (think big!)

Da ist eben nicht künstlich, sondern es sind viele diverse Phänomene der menschlichen Kreativität, die er dem immer noch überaus biologischen, grauen Klumpen in seinem Kopf verdankt.

2. Deshalb sind – aller ethischen Fragen zum Trotz – gentechnische Experimente an und mit Menschen eine logische Entwicklung.

Genau wie das Totschlagen von Neandertalern mit einem groben Stein.

3. Ethik: Die Evolution ist auch nicht ethisch, wieso sollte es dann die künstliche des Menschen sein?

Ja, leider wahr. Ein marder im Hühnerstall kann auch in den Blutrausch verfallen.

4. Es geht dabei nicht um das Individuum, sondern nur um die Species. Und auf dieser Ebene geben schlußendlich die Gene den Ton an. DIE wollen überleben, Wie ist gleichgültig. Insofern greift hier die natürliche E. in die künstliche ein.


Insofern läßt der Mensch seiner DNS freien Lauf. Viele reflektieren zwar darüber, aber unter 6 Milliarden sind ein paar Ausreißer drin.
"Draufhauen" wäre sehr unreflektiert.
Aber wir sollten das zugunsten des Forums vielleicht etwas mehr auf die mykologische Seite ziehen. Nur wie?
Bruno

Vielleicht so: Hat die „Try-And-Error-Method“ bei der Feststellung der Essbarkeit von Pilzen wesentlichen Einfluß auf die E. des Menschen gehabt? ;-)
Thomas

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Re: Wenzels Pilz?

Thomas Pruß, (vor 9884 Tagen) @ Boris

1. Aufgrund seiner Sonderstellung in der Natur – er kann über sich selbst reflektieren – hat sich der Mensch außerhalb der natürlichen Evolution begeben.
Beim Menschen findet eine künstliche, von ihm gesteuerte Evolution statt. Künstlich meint alles von der Kultur, über die Technologie bis hin zu den (Natur-) Wissenschaften usw. (think big!)

Da ist eben nicht künstlich, sondern es sind viele diverse Phänomene der menschlichen Kreativität, die er dem immer noch überaus biologischen, grauen Klumpen in seinem Kopf verdankt.

2. Deshalb sind – aller ethischen Fragen zum Trotz – gentechnische Experimente an und mit Menschen eine logische Entwicklung.

Genau wie das Totschlagen von Neandertalern mit einem groben Stein.

3. Ethik: Die Evolution ist auch nicht ethisch, wieso sollte es dann die künstliche des Menschen sein?

Ja, leider wahr. Ein marder im Hühnerstall kann auch in den Blutrausch verfallen.

4. Es geht dabei nicht um das Individuum, sondern nur um die Species. Und auf dieser Ebene geben schlußendlich die Gene den Ton an. DIE wollen überleben, Wie ist gleichgültig. Insofern greift hier die natürliche E. in die künstliche ein.


Insofern läßt der Mensch seiner DNS freien Lauf. Viele reflektieren zwar darüber, aber unter 6 Milliarden sind ein paar Ausreißer drin.
"Draufhauen" wäre sehr unreflektiert.
Aber wir sollten das zugunsten des Forums vielleicht etwas mehr auf die mykologische Seite ziehen. Nur wie?
Bruno

Vielleicht durch lesen von "Wenzels Pilz"? :-)
Ist ein sehr gutes "Lehrbuch" über ökologische, mykologische und genetische Zusammenhänge...
Ciao, Boris
"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
Neues Testament

Stimmt!

Autor?
Verlag?
ISBN?

Thomas

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Re: Wenzels Pilz?

Bruno, (vor 9884 Tagen) @ Boris

Vielleicht durch lesen von "Wenzels Pilz"? :-)

Ciao, Boris

Ich werde so weiter mitdiskutieren. Ich habe schon ein Buch!
Bruno

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Re: Wenzels Pilz?

Boris, (vor 9884 Tagen) @ Thomas Pruß

Autor?

Bernard Kegel

Verlag?

Piper/München

ISBN?

Hab ich im Moment nicht griffbereit, ist aber gängig im Handel. Wenns Probleme gibt poste ich sie gerne noch ins Forum.

Siehe auch http://www.grin.net/~cturley/Boris/Me/booksD.html

Viel Spass beim Lesen! Boris

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Luce Hölltaler is runnin' wild

Leonie, (vor 9882 Tagen) @ Harry

Zum Thema Pilze und Schnecken empfehle ich das Buch "Pilzdelikatessen" von Luce Höllthaler. Der schreibt darüber sehr ausführlich. Benutzt sie zum Beispiel als Füllung für Morcheln. Das Buch ist empfehlenswert, weil der Autor die Qualitäten der unterschiedlichen Pilze gut analysiert. Bei ihm gibt es kein Rezept für irgendwelche beliebigen Pilze! Jedes rezept gehört zu einer Bestimmten Art! Allerdings ist seine Art zu kochen arg konservativ!
Hallo Leonie!
Hast Du zufällig Verlag und ISBN-Nr. zur Hand? Sonst sind die in der Buchhandlung trotz KNO-Katalog aufgeschmissen.
Merci vielmals
Thomas

Hallo Thomas,
Pilz-Delikatessen von Luce Höllthaler ist erschienen im Walter Hädecke Verlag
7252 Weil der Stadt. ISBN 3-7750-0095-X
Das Buch hat schon gute 10-12 Jahre auf dem Buckel und ist daher wahrscheinlich nicht mehr im Handel erhältlich.
Wenn du dir das Werk aber doch noch besorgen kannst, versuche die Rezepte was den Samtfusskrempling betrifft, nicht.

Pui Deiwel!!!!!! Wüüürg!!!! I Gitt I Gitt!!!!!!
Gruss Harry

Ich habe eine neuere Ausgabe! Da sind (leider) keinen Samtfußkremplinge drin. Ich würde wohl kaum ein Rezept aus dem Buch 1 zu 1 nachkochen und über den Rohgenuß von Täublingen oder den einen Holzritterling im Mischgericht und viele andere Sachen kann man sicher hervorragend streiten, aber Hölltaler hat teilweise echt witzige Ideen und kennt sich schon aus!