Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar doch

Ninaaa, (vor 6214 Tagen)

Hallo Ihr lieben Experten,

wie oft liest man und hört man, dass man Steinpilze nicht züchten kann und sie ja jedes Jahr woanders wachsen?

Ich trete jetzt den Gegenbeweis an :o)

Ich kenne durch meinen Hund ein älteres Ehepaar... ebenfalls mit Hund.

Und besagtes Ehepaar hatte immer Steinpilze im Garten und Hexenröhrlinge usw usw.

Die Sommersteinpilze kamen ab Juli... zum Teil von einem Gewicht um die 800 gramm... dann ab September die Herbststeinpilze.

Ich konnte mir NIE erklären, wieso in ihrem Garten diese tollen Pilze wachsen!

Nun ist mir am 1.9.09 ein Hund ( nicht meiner) in mein Knie gerannt und es war alles kaputt was kaputt sein konnte und ich musste operiert werden usw usw... und war ewig im Krankenhaus.... und dort war ein Weiher und es schwamm da unter 1000 Wildenten EINE Flugente rum und der habe ich einen Erpel "besorgt"

Und nun besuche ich diese beiden Enten einmal die Woche... und stelle plötzlich fest: OH MEIN GOTT: SOMMERSTEINPILZE im Krankenhausbeet!

Und was ist der Untergrund? Wie bei dem Ehepaar: RINDENMULCH!

ich habe zu dem Ehepaar keinen Kontakt mehr... kann aber zielsicher mich einmal die Woche zu dem Krankenhausbeet bewegen und die Garantie, Steinpilze zu "finden" liegt bei 100%

Fazit: man muss nur einfach den richtigen Rindenmulch erwischen und schon klappt es mit der Steinpilzzucht :o)

LG

nina

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

AK_CCM, (vor 6214 Tagen) @ Ninaaa

Hallo Nina,

bin mir nicht sicher, ob der Beitrag ironisch gemeint ist. Nachstehend jedenfalls eine ernst gemeinte Antwort - ansonsten bitte ignorieren.

wie oft liest man und hört man, dass man Steinpilze nicht züchten kann und
sie ja jedes Jahr woanders wachsen?

Steinpilze lassen sich in der Tat nicht züchten, es sei denn man "impft" die Wurzeln potenzieller Mykorrhizapartner und legt anschließend einen "Steinpilzwald" an. Diese Methode soll einigenorts bereits angewandt werden, um Trüffeln zu gewinnen.

Und nun besuche ich diese beiden Enten einmal die Woche... und stelle
plötzlich fest: OH MEIN GOTT: SOMMERSTEINPILZE im Krankenhausbeet!
Und was ist der Untergrund? Wie bei dem Ehepaar: RINDENMULCH!
Fazit: man muss nur einfach den richtigen Rindenmulch erwischen und schon
klappt es mit der Steinpilzzucht :o)

Das Geheimnis der Steinpilze sind die Bäume, mit denen sie in Symbiose leben. Dagegen ist der Einfluss von Rindenmulch auf das Steinpilzwachstum ein Trugschluss.
Ansonsten hätte sich unsere Morchelkönigin Elfi längst gemeldet, wenn sie auf dem - wahrscheinlich in Südbayern am besten abgesuchten - Substrat Steinpilze gefunden hätte. Im Hinblick auf das Frühjahr kann ich jedoch nur empfehlen: Kräftig mulchen! ;-)

Gruß, Andreas

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

Ingo Wagner, (vor 6214 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Nina,
bin mir nicht sicher, ob der Beitrag ironisch gemeint ist. Nachstehend
jedenfalls eine ernst gemeinte Antwort - ansonsten bitte ignorieren.
Steinpilze lassen sich in der Tat nicht züchten, es sei denn man
"impft" die Wurzeln potenzieller Mykorrhizapartner und legt
anschließend einen "Steinpilzwald" an. Diese Methode soll
einigenorts bereits angewandt werden, um Trüffeln zu gewinnen.
Das Geheimnis der Steinpilze sind die Bäume, mit denen sie in Symbiose leben.
Dagegen ist der Einfluss von Rindenmulch auf das Steinpilzwachstum ein
Trugschluss.
Ansonsten hätte sich unsere Morchelkönigin Elfi längst gemeldet, wenn sie auf
dem - wahrscheinlich in Südbayern am besten abgesuchten - Substrat
Steinpilze gefunden hätte. Im Hinblick auf das Frühjahr kann ich jedoch
nur empfehlen: Kräftig mulchen! ;-)
Gruß, Andreas

Hallo!

Ich sehe das genau wie Andreas!
Ich könnte z.B. in meinen Garten Lärchen anpflanzen und würde sicherlich in den nächsten Jahren dort Goldröhrlinge ernten können, wenn die besagten Pilze mit der Umgebung zufrieden sind. Aber ist das jetzt Zucht?
Der Rindenmulch spielt im Fall der Steinpilze m.M. nach, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle.

VG Ingo W

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

Ninaaa, (vor 6214 Tagen) @ AK_CCM

Andreas..

der Beitrag ist NICHT ironisch gemeint....haben heute noch 2 Monsterpilze gefunden.

Und es standen keine Fichten etc. in der Nähe... und nun?

Hallo Nina,
bin mir nicht sicher, ob der Beitrag ironisch gemeint ist. Nachstehend
jedenfalls eine ernst gemeinte Antwort - ansonsten bitte ignorieren.
Steinpilze lassen sich in der Tat nicht züchten, es sei denn man
"impft" die Wurzeln potenzieller Mykorrhizapartner und legt
anschließend einen "Steinpilzwald" an. Diese Methode soll
einigenorts bereits angewandt werden, um Trüffeln zu gewinnen.
Das Geheimnis der Steinpilze sind die Bäume, mit denen sie in Symbiose leben.
Dagegen ist der Einfluss von Rindenmulch auf das Steinpilzwachstum ein
Trugschluss.
Ansonsten hätte sich unsere Morchelkönigin Elfi längst gemeldet, wenn sie auf
dem - wahrscheinlich in Südbayern am besten abgesuchten - Substrat
Steinpilze gefunden hätte. Im Hinblick auf das Frühjahr kann ich jedoch
nur empfehlen: Kräftig mulchen! ;-)
Gruß, Andreas

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

AK_CCM, (vor 6214 Tagen) @ Ninaaa

Hallo Nina,

der Beitrag ist NICHT ironisch gemeint....haben heute noch 2 Monsterpilze
gefunden.

hier sind bisweilen schon ein paar Beiträge aufgetaucht, bei denen man zwischen den Zeilen lesen musste - deshalb die Frage. Insofern lag ich mit meiner sachlichen Antwort zu Deinem Anliegen richtig. Solltest Du Dich dennoch gekränkt fühlen, entschuldige dies bitte.

Und es standen keine Fichten etc. in der Nähe... und nun?

Ein Baum muss im Einzugsbereich gestanden haben, er kann auch einige Meter weit entfernt sein. Grob gilt die Fausregel, dass die Entfernung vom Stamm zum Fruchtkörper in etwa der Höhe des Baumes entspricht. Insofern empfehle ich Dir, vor Ort nochmals genau nachzuschauen.

Zum Spektrum des Baumpartners beim Sommersteinpilz zählen vor allem Eichen und Rotbuchen, selten sind sie auch mit Linden und sogar mit Fichten vergesellschaftet. Zur Symbiose mit Nadelbäumen schreibt GMINDER in "Die Großpilze Baden-Württembergs. Bd. 2":

Diese Funde sind sehr seltene Ausnahmen und stammen wohl alle aus jungen Fichtenaufforstungen auf ehemaligem Laubwaldgebiet

Also getreu dem Motto "in der Not frisst der Teufel fliegen" hat der Pilz als Lebenspartner die Fichte gewählt, nachdem die Laubbäume abgeholzt waren.

Gruß, Andreas

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Steinpilze kultivieren

Kafri, (vor 6214 Tagen) @ AK_CCM

Es ist ziemlich sicher, dass man Steinpilze kultivieren kann, genau wie Trueffel.
Es wird halt nicht gemacht, da die Kosten in keinem Verhaeltnis zum Ertrag stehen, d.h. der Ertrag ist zu gering.

Was es dazu braucht:

- Wirtsbaeume, am besten junge sowie in Schonungen, deren Wurzeln noch nicht von zig anderen Myzelien besiedelt sind.

- die richtigen Bodenbedingungen, hierueber herrscht weiterhin Unklarheit. Steinpilze wachsen zwar auf vielerlei Boeden, aber dann wiederum auch doch nicht

- passende klimatische Bedingungen, vor allem ausreichend Waerme und Feuchtigkeit

- viel Gedult und Pflege: nachdem Wirtsbaueme mit Trueffelsporen beimpft wurden dauert es noch Jahre bis auch welche wachsen?? Mit Steinpilzen aehnlich??? Weiss das jemand???

Da der Marktpreis fuer ein Kilo Peregord oder Piemont Trueffel mehrere Tausend Euro betraegt, lohnt sich der Aufwand. Steinpilze kosten bestenfalls 50 EUR/Kg. Der Ertrag ist aber keinesfalls garantiert. Lohnt sich der Aufwand?
Es duerfte immer noch viel effizienter sein ein paar arbeitslose in den Wald zu schicken um den Wald leerzusammeln als selber Steinpilze zu kultivieren. Man hoert von geschaetzten 1000kg Pilzen die TAEGLICH aus einzelnen Taelern (zB Pustertal) in Oesterreich nach Italien geschleust werden und das ganze ohne Aufwand ausser Suchen und Ernten.... wer will da zuechten?
Unter perfekten Bedingungen sollte ein Steinpilzzucht jedenfalls ohne Probleme moeglich sein und ich zweifele nicht daran, dass dies bereits unter Laborbedingungen einwandtfrei nachgewiesen wurde.

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Fichtensommersteinpilz

interhias ⌂, (vor 6214 Tagen) @ AK_CCM

Zum Spektrum des Baumpartners beim Sommersteinpilz zählen vor allem Eichen
und Rotbuchen, selten sind sie auch mit Linden und sogar mit Fichten
vergesellschaftet. Zur Symbiose mit Nadelbäumen schreibt GMINDER in
"Die Großpilze Baden-Württembergs. Bd. 2": Diese Funde sind
sehr seltene Ausnahmen und stammen wohl alle aus jungen
Fichtenaufforstungen auf ehemaligem Laubwaldgebiet

Servus Andreas,

im Gebirge scheinen die Schwammerln ihren Stammbäumen besonders häufig fremd zu gehen. Was da nicht alles im reinen Bergfichtenwald wächst, was laut Büchern dort nicht wachsen soll: Cortinariu cotoneus, Cortinarius croceocaeruleus, Lactarius piperatus, Boletus fechtneri und torosus, und eben Boletus aestivalis etc. etc.

Grüße
Hias

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

Stephan Weißer, (vor 6214 Tagen) @ Ninaaa

Nun von mir ein paar Anmerkungen zur Geschichte von den gezüchteten Steinpilzen, die vielleicht nicht ganz freundlich klingen, aber aus meiner Sicht in einem kritischen Pilzeforum angebracht sind.

Ich trete jetzt den Gegenbeweis an

Wofür genau soll das ein Beweis sein, wenn das ältere Ehepaar mit Hund und du unter verschiedenen Bäumen Steinpilze gefunden haben?

Und besagtes Ehepaar hatte immer Steinpilze im Garten und Hexenröhrlinge

Ja, solche Gärten gibt es. Bei uns auf dem Nachbargrundstück stehen jedes Jahr Schopftintlinge und Büschelraslinge, meine Oma hatte immer Birkenpilze und Hainbuchenröhrlinge im Garten - einfach so, ohne jeden Zuchtaufwand.

Ich konnte mir NIE erklären, wieso in ihrem Garten diese tollen Pilze
wachsen!

Ich kann es dir erklären: an den in diesem Garten vorkommenden Bäumen hängt ein Steinpilzmyzel dran. Das ist irgendwann mal zufällig und ohne Zutun Fremder da gewachsen.

dort war ein Weiher und es
schwamm da unter 1000 Wildenten EINE Flugente rum und der habe ich einen
Erpel "besorgt"
Und nun besuche ich diese beiden Enten einmal die Woche...

Du willst uns damit doch hoffentlich nicht sagen, dass die Enten was mit dem Wachsen der Steinpilze zu tun haben.

OH MEIN GOTT: SOMMERSTEINPILZE im Krankenhausbeet!

Die Sommersteinpilze um diese Jahreszeit nehme ich dir erst ab, wenn du mir ein Foto davon und vom näheren Umkreis des Fundortes zeigst

Und was ist der Untergrund? Wie bei dem Ehepaar: RINDENMULCH!

Es gibt eine typische Rindenmulchfunga - Spitzmorchel, Voreilender Ackerling, Rotbrauner Riesenträuschling... Der Steinpilz gehört gesichert nicht dazu.

ich habe zu dem Ehepaar keinen Kontakt mehr... kann aber zielsicher mich
einmal die Woche zu dem Krankenhausbeet bewegen und die Garantie,
Steinpilze zu "finden" liegt bei 100%

Wart mal das nächste Jahr ab - dann findest du ebenda vielleicht keinen einzigen. Und dann?

Fazit: man muss nur einfach den richtigen Rindenmulch erwischen und schon
klappt es mit der Steinpilzzucht :o)

Also gut - vielleicht ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Würde es dir wünschen, glaube aber selber nicht daran.

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es geht auch ohne Baum

Mycelio, (vor 6214 Tagen) @ AK_CCM

Hallo zusammen,

für Steinpilze kommen nicht nur die klassischen Baumarten als Symbiosepartner in Frage. Einige spezielle Sträucher können auch mit Ektomykorrhizapilzen, z.B. gehen in Spanien gern Zistrosen eine Partnerschaft mit Boletus edulis ein. Steinpilze im Blumenbeet sind also nicht völlig ausgeschlossen.

Beim Rindenmulch kann ich mir höchstens vorstellen, daß er ein paar Sporen transportiert. Als Substrat scheidet er definitiv aus.

Grüße, Carsten

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Leicht ironsch!Aber Theorien gehören auch .......

Hans hurter, (vor 6214 Tagen) @ Ninaaa

zum Leben!Teorie und Praxis sind was anderes!LG Hans

Hallo Ihr lieben Experten,
wie oft liest man und hört man, dass man Steinpilze nicht züchten kann und
sie ja jedes Jahr woanders wachsen?
Ich trete jetzt den Gegenbeweis an :o)
Ich kenne durch meinen Hund ein älteres Ehepaar... ebenfalls mit Hund.
Und besagtes Ehepaar hatte immer Steinpilze im Garten und Hexenröhrlinge usw
usw.
Die Sommersteinpilze kamen ab Juli... zum Teil von einem Gewicht um die 800
gramm... dann ab September die Herbststeinpilze.
Ich konnte mir NIE erklären, wieso in ihrem Garten diese tollen Pilze
wachsen!
Nun ist mir am 1.9.09 ein Hund ( nicht meiner) in mein Knie gerannt und es
war alles kaputt was kaputt sein konnte und ich musste operiert werden usw
usw... und war ewig im Krankenhaus.... und dort war ein Weiher und es
schwamm da unter 1000 Wildenten EINE Flugente rum und der habe ich einen
Erpel "besorgt"
Und nun besuche ich diese beiden Enten einmal die Woche... und stelle
plötzlich fest: OH MEIN GOTT: SOMMERSTEINPILZE im Krankenhausbeet!
Und was ist der Untergrund? Wie bei dem Ehepaar: RINDENMULCH!
ich habe zu dem Ehepaar keinen Kontakt mehr... kann aber zielsicher mich
einmal die Woche zu dem Krankenhausbeet bewegen und die Garantie,
Steinpilze zu "finden" liegt bei 100%
Fazit: man muss nur einfach den richtigen Rindenmulch erwischen und schon
klappt es mit der Steinpilzzucht :o)
LG
nina

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

Ninaaa, (vor 6213 Tagen) @ Stephan Weißer

ich habe eine erlebte Geschichte nett geschildert...

und fragte nach !

Solche Antworten wie deine töten ein Forum.

Ein Forum lebt von Erlebtem und auch Fragen... die auch Anfänger stellen dürfen...denn dazu ist ein Forum da.

Deine Antwort empfinde ich als absolute Unverschämtheit.

Ich bitte dich höflich, auf meine Beiträge nicht mehr zu antworten, denn ich bin nunmal kein Profi... poste also deine Beiträge bei den Profis...

ich erfreue mich dann doch lieber über die Antworten netter Leute, die einer Anfängerin wohlgesonnen sind!

Und nach wie vor... (ich greife mal deine ironische Bemerkung über das ältere Ehepaar mit Hund auf)

schon komisch, dass dort erst Steinpize wachsen, nachdem sie sich für Rindenmulch entschieden haben... was?

Die Bäume, die dort stehen, stehen schon "unerheblich" länger!

Und wo sagte ich, dass die Enten was mit Wachstum der Sommersteinpilze zutun haben???????

ich kann dir gerne eine Probe der Eingefrorenen übersenden, oder du wartest auf den nächsten Fund....

Nur zur Info....normal ging es hier mit Braunkappen im August los.... ob des trockenen Sommers jetzt erst im Oktober.

wie dem auch sei... ich bin für nette Beiträge immer offen... zumal ich echte Anfängerin bin....

auf so Beiträge, die boshaft sind, kann ich hingegen verzichten!

Haben so Menschen nicht auch mal angefangen?*seufz*

Liebe Grüße an die Hilfsbereiten

nina

Nun von mir ein paar Anmerkungen zur Geschichte von den gezüchteten
Steinpilzen, die vielleicht nicht ganz freundlich klingen, aber aus meiner
Sicht in einem kritischen Pilzeforum angebracht sind.
Wofür genau soll das ein Beweis sein, wenn das ältere Ehepaar mit Hund und du
unter verschiedenen Bäumen Steinpilze gefunden haben?
Ja, solche Gärten gibt es. Bei uns auf dem Nachbargrundstück stehen jedes
Jahr Schopftintlinge und Büschelraslinge, meine Oma hatte immer
Birkenpilze und Hainbuchenröhrlinge im Garten - einfach so, ohne jeden
Zuchtaufwand.
Ich kann es dir erklären: an den in diesem Garten vorkommenden Bäumen hängt
ein Steinpilzmyzel dran. Das ist irgendwann mal zufällig und ohne Zutun
Fremder da gewachsen.
Du willst uns damit doch hoffentlich nicht sagen, dass die Enten was mit dem
Wachsen der Steinpilze zu tun haben.
Die Sommersteinpilze um diese Jahreszeit nehme ich dir erst ab, wenn du mir
ein Foto davon und vom näheren Umkreis des Fundortes zeigst
Es gibt eine typische Rindenmulchfunga - Spitzmorchel, Voreilender Ackerling,
Rotbrauner Riesenträuschling... Der Steinpilz gehört gesichert nicht dazu.
Wart mal das nächste Jahr ab - dann findest du ebenda vielleicht keinen
einzigen. Und dann?
Also gut - vielleicht ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Würde es dir
wünschen, glaube aber selber nicht daran.

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

42, (vor 6213 Tagen) @ Ninaaa

Deine Antwort empfinde ich als absolute Unverschämtheit.

Wo war Stephan unverschämt? Du hast mit Deinem Posting DEINE Mutmaßungen
(ich will darauf nicht näher eingehen) ins Forum gestellt und Stephan hat
darauf geantwortet - Unhöflich- oder Unverschämtheiten kann ich nicht
entdecken (außer Du würdest es als 'unverschämt' empfinden, wenn man Deine
Meinung nicht teilt. Dann, ja dann war Stephan 'unverschämt').

Thomas '42' Wallner

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

Gábor, (vor 6213 Tagen) @ Ninaaa

Hallo Nina,

ich kann hier ebenfalls keine "Unverschämtheit" in der Antwort von Stephan erkennen.

Seine Beiträge "töten" dieses Forum ganz gewiß nicht!
Vielmehr empfinde ich sie - wie viele andere Beiträge hier übrigens auch - als große Bereicherung.

Und Meinungen dürfen auch ruhig kontrovers sein, denn sonnst gäbe es in einem Diskussionsforum nichts zum Diskutieren...

LG, Gábor

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Re: Steinpilze kann mann nicht züchten? Aber klar

Stephan Weißer, (vor 6213 Tagen) @ Ninaaa

Deine Antwort empfinde ich als absolute Unverschämtheit.

Wenn das so ist, dann bitte ich höflich um Entschuldigung, dass ich deine Empfindung verletzt habe. Es geschah im emotionalen Überschwang angesichts eines von dir geposteten "Beweises" für die Anbaubarkeit von Steinpilzen auf Rindenmulch.

Ich bitte dich höflich, auf meine Beiträge nicht mehr zu antworten,

Geht klar.

Haben so Menschen nicht auch mal angefangen?*seufz*

Um über den Status eines Anfängers herauszukommen und zum Experten zu werden, muss man seine aus dem Alltag mitgebrachten subjektiven Theorien manchmal von erfahreneren Leuten kritisch unter die Lupe nehmen lassen. Das ging mir früher nicht anders als dir, insofern habe ich selber natürlich "auch mal angefangen". Nur: wenn man das nicht zulässt, bleibt man vielleicht ein "netter Mensch", der von "netten Menschen" umgeben ist, aber einen Wissenszuwachs erwirbt man dadurch nicht.

Trotz allem was war
Freundliche Grüße
Stephan

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So findest Du keine Kontakte!!!!!Gruss Hans *oT*

Hans hurter, (vor 6212 Tagen) @ Ninaaa

- kein Text -