Yukonbericht 2009 ....................
mein Yukonbericht von 2004 neu mit Up Date 2009 ist in meinem Benutzerprofil und hier noch Link LG Hans
http://www.fliegenfischer-forum.de/yukon06.htm
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Freut mich,dass Dir mein Bericht gefällt!Habe schon bei meinen eingestellten Bildern sehr wenige positive Nachrichten erhalten.Früher (20Jahre und mehr)musste
ich um meine Lieblinge (Steinpilze)zu finden nur in meine nächste Umgebung etwa 30 Autominuten gehen und auf Forellen und Aeschen Pirsch dito. Ein High light war schon der Jurakreidefluss Doubs mit seinen wunderschönen Fischen,Pilzen und Natur.Natürlich gibt es auch heute noch wunderschöne Gebiete in Europa!Aber Hand aufs Herz wer glaubt mir diese Geschichte?Erster Fischertage Freitag 11.10.09
mit Jetboot und Guide Cameron (siehe Foto im Bericht)am traumhaften Katleenriver
erster Halt nach wildem Ritt (sehr wenig Wasser im Fluss und viele Steine)am Einlauf Rainbow Lake zweiter Wurf mit dem Streamer eine schöne Aesche dann eine kanadische Seeforelle .Jetzt erst bemerke ich auf einer Fichte ca 50m entfernt sitzt ein Steinadler und schaut ob es etwas zu fressen gibt natürlich viele Loon Enten (Eistaucher)Gänsesäger,ein Pulk von etwa 15 Schwänen ect.und auf der gegenüberliegenden Seeseite erhöht ein Blockhaus der Canadischen Mountis(Polizei)!
Jetzt muss ich auf den Bootsrand sitzen um mein Glück geniesen zu können und nehme mit dem Guide ein Schluck Kräutertee aus der Thermosflasche.Alles erinnert mich an 1997 mein erstes Mal als ich die Tränen nicht zurückhalten konnte.Nach dem Besuch der uralten Biberburg (ca.50Jahre) am befischbaren Ende der Flusstrecke etwa 5km (es folgen Stromschnellen) und einem kräftigen Lunch am Lagerfeuer fahren wir zurück in die nahgelegene Siedlung(ca.15km)um in einem riesigen Fichtenwald (Bärenland) auf die Steinpilzpirsch zu gehen siehe Bericht!
Natürlich nur für den Tagesgebrauch ,wir essen ab jetzt fast jeden Tag zur Vorspeise Steini weil meine Kollegen auch in die Pilze gehen.Und so geht es Tag auf Tag einmal mit und ohne Kollegen!Alleine mit Guide ist viel schöner weil man nur auf sich selbst Rücksicht nehmen muss und ich mich riesig auf das gefreut habe, alleine keine Hetze kein Fangstress!Ich habe wieder viele passionierte Fliegenfischer und Naturfreunde getroffen aus aller Welt von Canada bis Südafrika(ein Holländer)in einer Woche waren es 3Zahnärzte 1Pathologie Professor und ein Tierarzt und warum kommen sie hierher dreimal dürft Ihr raten.Ich glaube nicht ,dass die Leser meines Berichtes neidisch sind sondern sich fragen ,muss dieser Aufwand sein?Warum ein Rolls Royce ein VW tut es doch auch!Eine einmalige liebenswert Frau muss da auch mitmachen welche versteht schon ,dass Ihr Mann die Anzahlung für ein Einfamilienhaus für seine Fischerträume (fünfte Reise)ausgibt?Meine versteht es,nächstes Jahr werde ich 70!LG Hans
Hallo Hans,
Respekt! Was allein schon die Bilder für Eindrücke vermitteln können.
Dazu braucht man nicht mal Angler zu sein. Mit Salmoniden zum Beispiel
kenne ich mich überhaupt nicht aus. Dass sie Kämpfer vor dem Herrn sind,
erfährt man schon von den Meerforellenanglern an der Ostsee. Viele von
denen kommen übrigens aus Süddeutschland nach Fehmarn zum Blinkern und
sogar Fliegenfischen.
Gute Freunde versuchen schon seit Längerem, mich zu einem Trip nach Norge zu
bewegen. Ich befürchte allerdings, wenn ich da mal mitmmache, daß ich mein
Ostsee-Brandungsangelbesteck im Anschluß frustriert wegschmeiße.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall noch soviel Yukon, wie du vertragen kannst. ;o))
LG Ingo
Hey Hans, toller Bericht, Hut ab, das muss echt ne tolle Reise gewesen sein! Interessant auch, dass die Steinis bei so kaltem Wetter noch so toll wachsen in Nordamerika! Hier zicken sie ja schon nach 1x Nachtfrost rum aber dort drueben scheinen entweder die myzel resistenter zu sein oder einfach nur aktiver. Wuerde mich mal interessieren in welchen Mengen die Steinis dort im Juli oder August wachsen. Hast du diesbezueglich Informationen?
Gruesse
Kai
Tolle Gegend & superschöne Namaycush lassen die Steinis glatt als Nebensache erscheinen. Bin hellauf begeistert. Würde am liebsten sofort die Koffer packen...
Herzliche Grüße
Hallo Hans,
ja, ich kann das verstehen. Ich habe selbst 1999 fast ein Monat in Manitoba am Bloodveinriver in absoluter Wildnis verbracht. Wir sind 230 km runter zum Lake Winnipeg gepaddelt. Gekocht wurde nur am Lagerfeuer, die einzigen Menschen, die uns begegnet sind, waren zwei Natives, die auf Jagt waren. Wir wurden täglich von Weisskopfseeadlern beobachtet, sahen 8.000 Jahre alte Felszeichnungen und schliefen auf dem 20 cm-hohem Renntiermoos – weiss jemand wie lange Renntiermoos braucht, um so alt zu werden? Etwa 50 bis 100 Jahren! Und als wir am Lake Winnipeg angekommen waren, wurden wir regelrecht depressiv, weil wir nicht mehr zurück in die Zivilisation wollten. Diese Reise hat mich auch ordentlich Geld gekostet, aber ich erinnere mich nicht mehr wie viel, dafür aber sind die Bilder und Gerüche in meinem Kopf genauso frisch, wie vor 10 Jahren. Deswegen konnte ich so gut Deine Euphorie nachempfinden. Es ist so, als ob man das »verlorene Glück« wieder gefunden hat.
LG,
olly
- kein Text -
gewusst weil Moos allgemein lange braucht um zu wachsen!Wenn ich aber im Wald
(Natur) sehe wie die Benutzer damit umgehen dann zweifle ich an der Intelligenz
von uns Menschen!!Übrigens eine kanadische Seeforelle Namaycus braucht in diesem kalten Wasser ca.10Jahre um laichbereit zu sein!Bei uns eine Forelle ca.2 Jahre ,eine 70cm Namaycus (Zwischenschonmass 65cm - 1m)von denen ich mehrere schonend zurückgesetzt habe braucht etwa 15-20Jahre bis sie so gross ist,eine Tropy ab 1m ca.15-20kg.können bis 40 Jahre alt sein!Entnahme, 1Fisch pro Tag und Person!
Grundsatz der Indianer( Natives)nimm nur das was Du selbst benötigst um zu leben(frei von mir interpretiert)Frage und was machen wir ?Antwort von mir in einer Generation dem Profit zu liebe alles kaputt!!!
Einige sogenannte Fischerkollegen haben von der respektvollen Behandlung der Fische und Natur auch hier im Yukon noch nie etwas gehört!!LG Hans
Hallo Hans,
ja, ich kann das verstehen. Ich habe selbst 1999 fast ein Monat in Manitoba
am Bloodveinriver in absoluter Wildnis verbracht. Wir sind 230 km runter
zum Lake Winnipeg gepaddelt. Gekocht wurde nur am Lagerfeuer, die einzigen
Menschen, die uns begegnet sind, waren zwei Natives, die auf Jagt waren.
Wir wurden täglich von Weisskopfseeadlern beobachtet, sahen 8.000 Jahre
alte Felszeichnungen und schliefen auf dem 20 cm-hohem Renntiermoos –
weiss jemand wie lange Renntiermoos braucht, um so alt zu werden? Etwa 50
bis 100 Jahren! Und als wir am Lake Winnipeg angekommen waren, wurden wir
regelrecht depressiv, weil wir nicht mehr zurück in die Zivilisation
wollten. Diese Reise hat mich auch ordentlich Geld gekostet, aber ich
erinnere mich nicht mehr wie viel, dafür aber sind die Bilder und Gerüche
in meinem Kopf genauso frisch, wie vor 10 Jahren. Deswegen konnte ich so
gut Deine Euphorie nachempfinden. Es ist so, als ob man das »verlorene
Glück« wieder gefunden hat.
LG,
olly
Moin Hans,
das ist ja ein super-Beitrag, den du da geschrieben hast! Da bekomme ich weiche Knie. Namaycush habe ich in CDN damals zwar nicht gefangen, dafür aber jede Menge Hechte und Brown Trouts. Und Pilze gab es auch. Darunter Pfifferlinge, die so groß waren, dass ich mich anfangs nicht traute, sie zu pflücken, weil ich sie für eine andere Art hielt.
Grüßlis
Thomas
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