literatur

morch, (vor 9209 Tagen)

hallo ,

es ist beschämend,aber ich muß zugeben,daß ich noch kein wirklich gutes pilzbuch habe. nur alte,mit gemalten bildern und nur die allerweltsarten.könnt ihr mir einige gute tips geben (farbfotos,sehr viele arten,wissenschaftliche beschreibung)? der preis spielt da keine rolle,solche bücher kosten halt (sollte eigentlich nicht so sein).bin für jeden tip dankbar.

morch

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Re: literatur,PS

morch, (vor 9209 Tagen) @ morch

habe soeben die buchtips auf der startseite gelesen,die hatte ich noch gar nicht gesehen.also hat sich meine frage fast erübrigt.wenn ihr bessere bücher kennt,dann sagt es mir bitte.

danke ,morch

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Pilze der Schweiz fehlt dort!!!

Wolfgang F., (vor 9208 Tagen) @ morch

habe soeben die buchtips auf der startseite gelesen,die hatte ich noch gar
nicht gesehen.also hat sich meine frage fast erübrigt.wenn ihr bessere
bücher kennt,dann sagt es mir bitte.
danke ,morch

Hi morch,

die momentane "Bibel" der fortgeschrittenen Pilzfreunde ist "Pilze der Schweiz", Band 1-4, je 150-200 DM. Leider ist dieses Werk, wie ich eben gesehen habe, noch nicht bei den Buchtips besprochen.

Dadurch, dass zu allen Arten auch mikroskopische Merkmale angegeben sind, ist es vor allem für diejenigen, die eventuell mal ein Mikroskop verwenden können/wollen, unverzichtbar. Aber auch ohne Mikroskop machen die hervorragende Bild- und Textqualität das Buch zum Standardwerk.

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Re: Pilze der Schweiz fehlt dort!!!

Christoph ⌂, (vor 9208 Tagen) @ Wolfgang F.

"Pilze der Schweiz", Band 1-4, je 150-200 DM.

Hi Wolfgang,

es ist inzwischen auch Band 5 erschienen (Cortinariaceae -> Risspilze, Schleierling und übriges Braunsporerzeugs...). Ist leider nicht so gut wie Bd. 1-3, geht eher in Richtung von Band 4..., vielleicht noch etwas schlechter, aber trozdem lohnenswert, wenn auch sehr teuer...

Ciao, Christoph

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Neues Pilzbuch von Hans Laux !!

Andreas ⌂, (vor 9206 Tagen) @ morch

hallo ,
es ist beschämend,aber ich muß zugeben,daß ich noch kein wirklich gutes
pilzbuch habe. nur alte,mit gemalten bildern und nur die
allerweltsarten.könnt ihr mir einige gute tips geben (farbfotos,sehr viele
arten,wissenschaftliche beschreibung)? der preis spielt da keine
rolle,solche bücher kosten halt (sollte eigentlich nicht so sein).bin für
jeden tip dankbar.
morch

Hallo,

das wohl beste im Preis-Leistungsverhältnis was an Pilzbüchern je auf den Markt gekommen ist dürfte das neue Buch von Hans Laux sein. Es erschien vor 4-6 Wochen im Kosmos-Verlag (ISBN 3-440-08457-4) und heißt "Der große Kosmos Pilzführer". Er beinhaltet mindestens ebensoviele Arten mit Farbfotos in bester Qualität wie Dähnckes 1200 Pilze (nämlich über 1200). Die Originale der Dias im 6x6-Format sind natürlich ein Genuß par excellence. Sie mußten fürs Buch leider formatmäßig verstümmelt werden, sind aber trotz allem immer noch sehr gut. Dazu gelungene Texte mit persönlichen Anmerkungen, nicht nur aus der Literatur abgeschriebenes. Soweit bisher gesehen keine Fehlbestimmung oder Bildverwechselungen o.ä.
Und jetzt der Preis: 39,90 DM !!!!! Dähncke kostet(e) bei gleichem Umfang (allerdings größerformatigen, ganzseitigen Abbildungen) immerhin 158,- DM, also mal eben das Vierfache !!

Mein Fazit: Wer sich dieses Buch nicht kauft ist selber schuld!

Gruß,
Andreas

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Re: Neues Pilzbuch von Hans Laux !!

morch, (vor 9206 Tagen) @ Andreas

hallo andreas,

und danke für den tip. für den einstieg ist das buch bestimmt gut geeignet und ich werde es mir wahrscheinlich kaufen.

morch

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Re: Neues Pilzbuch von Hans Laux !! - Na, ja

Marcus B., (vor 9206 Tagen) @ Andreas

Hallo,
das wohl beste im Preis-Leistungsverhältnis was an Pilzbüchern je auf den
Markt gekommen ist dürfte das neue Buch von Hans Laux sein. Es erschien
vor 4-6 Wochen im Kosmos-Verlag (ISBN 3-440-08457-4) und heißt "Der
große Kosmos Pilzführer". Er beinhaltet mindestens ebensoviele Arten
mit Farbfotos in bester Qualität wie Dähnckes 1200 Pilze (nämlich über
1200). Die Originale der Dias im 6x6-Format sind natürlich ein Genuß par
excellence. Sie mußten fürs Buch leider formatmäßig verstümmelt werden,
sind aber trotz allem immer noch sehr gut. Dazu gelungene Texte mit
persönlichen Anmerkungen, nicht nur aus der Literatur abgeschriebenes.
Soweit bisher gesehen keine Fehlbestimmung oder Bildverwechselungen o.ä.
Und jetzt der Preis: 39,90 DM !!!!! Dähncke kostet(e) bei gleichem Umfang
(allerdings größerformatigen, ganzseitigen Abbildungen) immerhin 158,- DM,
also mal eben das Vierfache !!
Mein Fazit: Wer sich dieses Buch nicht kauft ist selber schuld!
Gruß,
Andreas

Hallo Andreas

Also ich meine, das es wirklich bessere Pilzbücher gibt als dieses. Der Autor scheint mir verdammt übervorsichtig zu sein, was man vor allem bei den Wertbezeichnungen für den Mittelmeer-Körnchenröhrling (der Butterpilz soll ja manchmal genauso wirken) und den Grasgrünen Birkentäubling merkt. Zudem sollte mir Herr Laux mal erklären warum für ihn Jungfernschirmpilz, Parasitischer Röhrling und Fahler Röhrling keine Speisepilze sind dafür aber der Samtfußkrempling zu ihnen gezählt wird. Auch finde ich das bei den Verwechslungsgefahren auch ungenießbare Pilze hätten berücksichtigt werden sollen und man hätte auch Unterscheidungsmöglichkeiten zwischen ähnlichen Arten angeben müssen. Erst nach zweimaligem Lesen kam ich z. B. darauf wie Herr Laux den Filzigen Gelbfuß vom Spitzgebucketen Rauhkopf unterscheidet (obwohl ich ohnehin nicht verstehe wie man diese beiden Arten bei genauerem Hinsehen verwechseln kann), denn unter der Speisepilzbeschreibung stand nur die zu verwechselnde Art und nicht die Unterscheidungsmerkmale von dieser (anders als im Großen Blv Pilzführer wo man wenigstens Anhaltspunkte dafür gibt)

Mein Fazit: Sehr gute Bilder, viele und gelungene Artbeschreibungen aber miserable Angaben über Verwechslungsmöglichkeiten und übervorsichtige Wertangaben.

Man sollte sich deshalb den Kauf dieses Buches meiner Meinung nach, trotz (oder gerade wegen) des Preises gut überlegen und im Zweifelsfall lieber den Blv - Pilzführer nehmen.

Gruß

Marcus B.

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Re: Frage & Bitte!

Gottfried, (vor 9206 Tagen) @ Marcus B.

Hallo Marcus B.,
kann ich mir das Buch bei Dir einmal ansehen?

Gruß G.

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Re: Frage & Bitte!

Marcus B., (vor 9206 Tagen) @ Gottfried

Hallo Marcus B.,
kann ich mir das Buch bei Dir einmal ansehen?
Gruß G.

Hallo Gottfried

Die Buchhandlung am Tuchmarkt hat das Buch vorrätig und dort kannst du es dir auch anschauen. (Die Betreiber haben meist nichts dagegen wenn man dort etwas schmökert, schließlich wollen sie ja verkaufen.)

Gruß

Marcus B.

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Re: Neues Pilzbuch von Hans Laux !! - Na, ja

Andreas ⌂, (vor 9205 Tagen) @ Marcus B.

Hallo Andreas
Also ich meine, das es wirklich bessere Pilzbücher gibt als dieses. Der Autor
scheint mir verdammt übervorsichtig zu sein, was man vor allem bei den
Wertbezeichnungen für den Mittelmeer-Körnchenröhrling (der Butterpilz soll
ja manchmal genauso wirken) und den Grasgrünen Birkentäubling merkt.

Laso mir ist ein vorsichtigerer Autor wesentlich lieber als ein Buch wie Dähnckes 200 Pilze wo fast alles eßbar ist und so gut wie keine Art mit etwas giftigem verwechselt werden kann. Z.B. der Porphyr-Rötling (Entoloma porphyrophaeum) gilt als eßbar (von mir aus noch o.k.), aber "kann mit keiner giftigen Art verwechselt werden". Da hört's bei mir auf!!!

Zudem

sollte mir Herr Laux mal erklären warum für ihn Jungfernschirmpilz,
Parasitischer Röhrling und Fahler Röhrling keine Speisepilze sind dafür
aber der Samtfußkrempling zu ihnen gezählt wird.

Ersterer hat schon allergische Reaktionen ausgelöst (nachweislich, ich kenne selbst eine Betroffene), der Parasitische Röhrling schmeckt wirklich nicht und der Fahle Röhrling mit seinem durchdringenden Karbolgeruch ist ähnlich lecker wie der Karbol-Champignon. Zudem zersetzt sich der Fahle Röhrling sehr schnell ohne dass man ihm das gleich ansieht. Die Chance, sich eine Lebensmittelvergiftung zu holen iost bei dieser Art ungleich am höchsten.

Auch finde ich das bei

den Verwechslungsgefahren auch ungenießbare Pilze hätten berücksichtigt
werden sollen und man hätte auch Unterscheidungsmöglichkeiten zwischen
ähnlichen Arten angeben müssen.

Stimmt, das könnte ausgeprägter sein. Wüde dann aber platzmäßig auf Kosten der Beschreibung gehen und wurde wohl vom Verlag nicht gewünscht.

Erst nach zweimaligem Lesen kam ich z. B.

darauf wie Herr Laux den Filzigen Gelbfuß vom Spitzgebucketen Rauhkopf
unterscheidet (obwohl ich ohnehin nicht verstehe wie man diese beiden
Arten bei genauerem Hinsehen verwechseln kann), denn unter der
Speisepilzbeschreibung stand nur die zu verwechselnde Art und nicht die
Unterscheidungsmerkmale von dieser (anders als im Großen Blv Pilzführer wo
man wenigstens Anhaltspunkte dafür gibt)

Wozu die Unterscheidungsmerkmale nochmals abdrucken, wenn die Art doch ebenfalls im Buch beschrieben ist. Du brauchst doch nur dort nachzuschlagen und Beschreibungen und Bilder vergleichen.
Die Verwechslungsmöglichkeit verstehe ich übrigens sehr gut. Es ist Anfängern, die tiefer in die Pilze einstiegen wollen, anfangs gar nicht leicht klar zu machen warum junge Gelbfüße keine Schleierlinge sind ....

Mein Fazit: Sehr gute Bilder, viele und gelungene Artbeschreibungen aber
miserable Angaben über Verwechslungsmöglichkeiten und übervorsichtige
Wertangaben.
Man sollte sich deshalb den Kauf dieses Buches meiner Meinung nach, trotz
(oder gerade wegen) des Preises gut überlegen und im Zweifelsfall lieber
den Blv - Pilzführer nehmen.

Kann ich nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Gruß,
Andreas

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Re: Neues Pilzbuch von Hans Laux !! - Na, ja

Marcus B., (vor 9205 Tagen) @ Andreas

Laso mir ist ein vorsichtigerer Autor wesentlich lieber als ein Buch wie
Dähnckes 200 Pilze wo fast alles eßbar ist und so gut wie keine Art mit
etwas giftigem verwechselt werden kann. Z.B. der Porphyr-Rötling (Entoloma
porphyrophaeum) gilt als eßbar (von mir aus noch o.k.), aber "kann
mit keiner giftigen Art verwechselt werden". Da hört's bei mir auf

Stimmt, dann sollte man aber auch konsequent sein (siehe Butterpilz, Samtfußkrempling)

Ersterer hat schon allergische Reaktionen ausgelöst (nachweislich, ich kenne
selbst eine Betroffene), der Parasitische Röhrling schmeckt wirklich nicht
und der Fahle Röhrling mit seinem durchdringenden Karbolgeruch ist ähnlich
lecker wie der Karbol-Champignon. Zudem zersetzt sich der Fahle Röhrling
sehr schnell ohne dass man ihm das gleich ansieht. Die Chance, sich eine
Lebensmittelvergiftung zu holen iost bei dieser Art ungleich am höchsten.

Warum wurde dann aber der Butterpilz, der ja auch allergische Reaktionen hervorrufen soll als uneingeschränkt essbar (ich beziehe mich dabei auf das Symbol am Rand, auf das man ja meist als erstes achtet) angegeben? Zudem den Samtfußkrempling ganz jung als völlig eßbar zu bezeichnen, finde ich - besonders im Vergleich zu anderen Wertangaben des Buches - ziemlich merkwürdig.

Stimmt, das könnte ausgeprägter sein. Wüde dann aber platzmäßig auf Kosten
der Beschreibung gehen und wurde wohl vom Verlag nicht gewünscht.
Wozu die Unterscheidungsmerkmale nochmals abdrucken, wenn die Art doch
ebenfalls im Buch beschrieben ist. Du brauchst doch nur dort
nachzuschlagen und Beschreibungen und Bilder vergleichen.

Dieses Prinzip ist aber ziemlich umständlich, hätte man dann nicht wenigstens wesentliche Unterscheidungsmerkmale fett hervorheben können, um den Vergleich zu erleichtern?

Die Verwechslungsmöglichkeit verstehe ich übrigens sehr gut. Es ist
Anfängern, die tiefer in die Pilze einstiegen wollen, anfangs gar nicht
leicht klar zu machen warum junge Gelbfüße keine Schleierlinge sind ....
Kann ich nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Gruß,
Andreas

Mit den Geschmäckern gebe ich dir vollkommen recht.

Gruß

Marcus B.

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Re: Neues Pilzbuch von Hans Laux !!

Matzinger, (vor 9204 Tagen) @ Andreas

Hallo,
das wohl beste im Preis-Leistungsverhältnis was an Pilzbüchern je auf den
Markt gekommen ist dürfte das neue Buch von Hans Laux sein. Es erschien
vor 4-6 Wochen im Kosmos-Verlag (ISBN 3-440-08457-4) und heißt "Der
große Kosmos Pilzführer". Er beinhaltet mindestens ebensoviele Arten
mit Farbfotos in bester Qualität wie Dähnckes 1200 Pilze (nämlich über
1200). Die Originale der Dias im 6x6-Format sind natürlich ein Genuß par
excellence. Sie mußten fürs Buch leider formatmäßig verstümmelt werden,
sind aber trotz allem immer noch sehr gut. Dazu gelungene Texte mit
persönlichen Anmerkungen, nicht nur aus der Literatur abgeschriebenes.
Soweit bisher gesehen keine Fehlbestimmung oder Bildverwechselungen o.ä.
Und jetzt der Preis: 39,90 DM !!!!! Dähncke kostet(e) bei gleichem Umfang
(allerdings größerformatigen, ganzseitigen Abbildungen) immerhin 158,- DM,
also mal eben das Vierfache !!
Mein Fazit: Wer sich dieses Buch nicht kauft ist selber schuld!
Gruß,
Andreas

Hallo Andreas,
1200 pilze von Dähncke gibt es zur Zeit bei www.amazon.de mit Sondereinband für
49.95 DM

ISBN:3828916198

gruß matzinger

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Re: Neues Pilzbuch von Hans Laux !! - Na, ja

Andreas ⌂, (vor 9204 Tagen) @ Marcus B.

Stimmt, dann sollte man aber auch konsequent sein (siehe Butterpilz,
Samtfußkrempling)
Warum wurde dann aber der Butterpilz, der ja auch allergische Reaktionen
hervorrufen soll als uneingeschränkt essbar (ich beziehe mich dabei auf
das Symbol am Rand, auf das man ja meist als erstes achtet) angegeben?
Zudem den Samtfußkrempling ganz jung als völlig eßbar zu bezeichnen, finde
ich - besonders im Vergleich zu anderen Wertangaben des Buches - ziemlich
merkwürdig.

Da hast Du recht, zumindest was den Samtfußkrempling betrifft gebe ich Dir uneingeschränkt recht.
Mit dem Butterpilz allerdings ist's so 'ne Sache. Alle Allergiemeldungen die sich zu ergründen ließen beziehen sich auf ein und denselben Fall. Meinem Kenntnisstand nach gibt und gab es also nicht mehr al einen einzelnen Fall von Unverträglichkeit. Das reicht mir nicht aus um vor einem Pilz zu warnen. Ich gebe ihn bei der Beratung auch weiterhin frei.
Ich kenne eine Person, die gegen Zucht-Champignons allergisch ist. Und zwar nicht nur gegen das Essen der Pilze, sondern inzwischen (die Reaktionen steigerten sich mit der Zeit) sogar gegen Berührung (beim Pilzeputzen z.B.). Auch das ist für mich kein Grund, Leuten vom Kauf der Zucht-Champignons abzuraten.

Dieses Prinzip ist aber ziemlich umständlich, hätte man dann nicht wenigstens
wesentliche Unterscheidungsmerkmale fett hervorheben können, um den
Vergleich zu erleichtern?

Ja, das war auch schon immer mein Gedanke, grundsätzlich bei jeder Art die/das ENTSCHEIDENDE(N) Merkmal(e) fett hervorzuheben.
Aber in der Praxis ist das gar nicht so einfach. Was hebst Du hervor. Ein bestimmtes Merkmal, das den Pilz gegenüber allen anderen charakterisiert? Gibt's das überhaupt? Oder nur Merkmale die sie von Doppelgängern unterscheiden? Dann müßte man beim Fliegenpilz "Stiel weiß" fettdrucken, weil der Kaiserling einen gelben Stiel hat? Oder nur bei den eßbaren Arten den Fettdruck anwenden?
Müßige Gedankenspielerei, aber ich gebe Dir recht: Eine entsprechende Kennzeichnung könnte man sich sicher überlegen und wäre nützlich.

Mit den Geschmäckern gebe ich dir vollkommen recht.

;-)

Gruß,
Andreas