Re: Fliegenpilz in reinem Eichenwald
Hallo Ingo, hallo Robin,
mich wundert nur, dass ich im Pilzbuch (Pilzführer-Laux) und im Internet
keine Angaben zu anderen Laubbäumen als der Birke fand.
Es sind unzählige Fruchtkörper, zum Teil in sehr großen Gruppen, auf der
Größe von 50x50 Metern (gewesen). Grob geschätzt, würde ich von min. 1 pro
m² Durchschnitt ausgehen. Ein Auszählen wäre Interessant. ;)
Die Menge ist/war wirklich bemerkenswert.
Hier noch ein paar Bilder. :)
Von Fliegenpilze
bis dann,
Nando
Hallo,
auffallend bei solchen "Ausreißern" ist, dass meist die Rot-Eiche im Spiel ist, so wie bei Dir auch. Die scheint wesentlich häufiger Mykorrhiza-Partener der Fichte (und auch Birke?) anzunehmen als einheimische Eichenarten oder Buche. Z.B. Amanita fulva oder auch den Amethyst-Pfifferling finde ich regelmäßig unter Rot-Eiche, aber viel seltener unter Stiel- oder Traubeneiche. Möglicheweise liegts auch am Untergrund, denn die Rot-Eiche versauert den Boden noch viel mehr als die einheimischen Eichenarten und meist wächst unter dieser Eichenart außer ein paar Moosen gar nix. Der Boden ist oft völlig bewuchsfrei. Vermutlich ist das für Mykorrhizapilze eher günstig.
beste Grüße,
Andreas