Asco asozial *PIC*
Hallo nochmal,
ich hatte ja damit gedroht –mit dem Geschläuch. Bei mir gibt es das aber nur ab 5 Zentimeter aufwärts.
Daß so was Gigantisches gerne in Kiefernwäldern wächst, ist ja allgemein bekannt. Vor allem die Teile
mit dem Inhaltsstoff Gyromitrin.
Im Frühjahr nennen sie sich ancilis, gigas und esculenta. Im Herbst infula. Gut, sie mögen wohl auch
mit anderen Nadelgewächsen. Gerne direkt auf Baumstümpfen und noch lieber auf vergrabenem Totholz
fristen sie ihr erhabenes Dasein.
wie auch hier, vermutlich auf Kiefernstrunk. (Bischofsmütze – Gyromitra infula)
Im vergangenen Jahr, Felix war eben auch mal zu Besuch, standen sie im üblichen Gebiet zu Hunderten
herum. Am vergangenen Wochenende waren es gerade mal insgesamt zwei. Nachdem das erste Exemplar,
wie im Bild zu sehen, das gewohnte Verhalten an den Tag legte, schien das andere eher soziale Kontakte
zu pflegen.
Brüderlich vereint mit den Fleischbechern....
......Futterstelle Nebensache.
Sachen gibt’s. Wenn so was geht, sollte man vielleicht auch mal an Buchenästen suchen.
In den Schweizer Pilzen wird zwar als Standort angegeben: in Laub- und Nadelwäldern.
Aber wie oft wurde so etwas hierzulande schon beobachtet? Vielleicht eine Form von Futterneid.
Grüßlis Ingo