Re: spätherbstliche funde

Ingo, (vor 6197 Tagen) @ fuzzi

Hallo nochmal,

mit den Bildern zerstörst du bei mir ein mühsam aufgebautes Konstrukt.
Wie es scheint, war es eh nur eine kaputte Gehhilfe. Ohne Angaben zum Standort
hätte ich gewettet, daß es pessundatum sein müssen. Wenn du jetzt noch schreibst,
dass da auch noch eine Kiefer war, können wir auf die Fee vielleicht verzichten.

Wenn nicht, beweist das nur, wie nahe sich die beiden Arten stehen.
Nachdem ich in diesem Jahr auch im reinen Kiefernforst alle möglichen
Übergangsformen von T. stans angetroffen habe, ist die gesamte Sippe wohl
undurchschaubarer denn je.

Vielleicht sollte man T. pessundatum var. populinum, stans, montana
wieder beleben.

Solange sich kein Mykologe ernsthaft der Sache annimmt, wird das Ganze
nicht zu lösen sein. Immerhin - es muss mindestens zwei Arten geben, da
eine davon bereits nachweislich zu Massenvergiftungen geführt hatte.
Und Pappelritterlinge, sofern nicht bitter, sind durchaus gute Speisepilze.

GRUSELI Ingo

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