Pilze aus der Puszta - Teil 1 *PIC*

Gernot, (vor 6192 Tagen)

Hallo,

gestern ging's auf die Trockenrasen der Puszta. Hier ein paar Bilder dieses tollen Gebietes:

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1) Crinipellis stipitaria (Fr.) Pat. 1889 - Zitzen-Haarschwindling

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2) Mycena olivaceomarginata (Massee) Massee 1893 - Grünschneidiger Wiesen-Helmling

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3) Psathyrella ammophila (Durieu & Lév.) P.D. Orton 1960 - Dünen-Faserling

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4) Lepista personata (Fr.) Cooke 1871 - Lilastieliger Rötelritterling

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5) Mycena "Fuliginellae"

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Diese Mycena lässt sich nicht sicher zuordnen - sie gehört in die Sektion Fuliginellae und es handelt sich entweder um Mycena vulgaris oder um Mycena agrestis. Für ersteren sprechen deutlich die typischen "Bäumchenzystiden", für letzteren allerdings die Sporen bis 10 µm Länge und der Standort im Trockenrasen ohne Bäume in der unmittelbaren Nähe.

6) Mycena pseudopicta (J.E. Lange) Kühner 1938 - Fastgeschmückter Helmling

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7) Hydropus cf.

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Bei diesem Fund bin ich mir nicht mal bei der Gattung sicher. Die inamyloiden Sporen sprechen in Kombination mit den vorhanden Cheilo-, Pleuro- und Kaulozystiden in Richtung Hydropus. In dieser Gattung läuft es auf Hydropus conicus hinaus, der allerdings viel größere Zystiden haben sollte (die Cheilo- und Pleurozystiden maßen bei meinem Fund bis 40 x 5 µm und waren unregelmäßig wellig). Meinungen wären sehr erwünscht, vielleicht stehe ich auch nur auf der Leitung!

8) Tulostoma fimbriatum Fr. 1829 - Gewimperter Stielbovist

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9) Panaeolus fimicola (Pers.) Gillet 1878 - Rußbrauner Düngerling

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2 *PIC*

Gernot, (vor 6192 Tagen) @ Gernot

10) Clitocybe vibecina (Fr.) Quél. 1872 - Weicher Trichterling

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11) Tulostoma brumale Pers. 1794 - Zitzen-Stielbovist

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12) Geastrum schmidelii Vittad. 1842 - Heide-Erdstern

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13) Melanoleuca melaleuca s.l. (Pers.) Murrill 1911 - Gemeiner Weichritterling

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14) Hygrocybe conicoides (P.D. Orton) P.D. Orton & Watling 1969 - Dünen-Saftling

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15) Disciseda bovista (Klotzsch) Henn. 1903- Großer Scheibenbovist

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16) Cyathus olla(Batsch) Pers. 1801 - Topf-Teuerling

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17) Mycena leptocephala (Pers.) Gillet 1876 - Grauer Nitrat-Helmling

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18) Lycoperdon utriforme Bull. 1791 - Hasen-Bovist

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Schöne Grüße
Gernot

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

HARZPILZCHEN, (vor 6192 Tagen) @ Gernot

eine wundervolle Vorstellung, vielen Dank

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Ingo Wagner, (vor 6192 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot!

Sehr beeindruckend!

Was du so alles bestimmen kannst.
Die Mycena vulgaris wächst rasig und hat bei so einer Witterung immer einen schleimigen Stiel, deshalb würde ich denken, dass es die Art nicht ist.

Gibt´s bei dem Clitocybe vibecina irgendein makroskopisches Vorzeichen?

VG Ingo W

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Gernot, (vor 6192 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Gernot!
Sehr beeindruckend!
Was du so alles bestimmen kannst.
Die Mycena vulgaris wächst rasig und hat bei so einer Witterung immer einen
schleimigen Stiel, deshalb würde ich denken, dass es die Art nicht ist.
Gibt´s bei dem Clitocybe vibecina irgendein makroskopisches Vorzeichen?
VG Ingo W

Hallo Ingo und Hartmut,

danke euch beiden! Meine Mycena hatte auch einen schleimigen Stiel, das kommt nur auf dem Foto nicht so raus.

Bei der Clitocybe könnte man mit viel Erfahrung und dem Beachten von hygrophanem, kahlem, genabelten und gerieftem Hut, den herablaufenden Lamellen, den grau-braun-oliven Farbtönen und dem deutlichen Mehlgeruch vielleicht schon makroskopisch eine Bestimmung durchführen. Ich würde mich das allerdings nicht trauen, da ich alles andere als Ahnung von Clitocybe habe...

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 1

Werner E., (vor 6192 Tagen) @ Gernot

Hallo,
gestern ging's auf die Trockenrasen der Puszta. Hier ein paar Bilder dieses
tollen Gebietes:
7) Hydropus cf.
Bei diesem Fund bin ich mir nicht mal bei der Gattung sicher. Die inamyloiden
Sporen sprechen in Kombination mit den vorhanden Cheilo-, Pleuro- und
Kaulozystiden in Richtung Hydropus. In dieser Gattung läuft es auf
Hydropus conicus hinaus, der allerdings viel größere Zystiden haben sollte
(die Cheilo- und Pleurozystiden maßen bei meinem Fund bis 40 x 5 µm und
waren unregelmäßig wellig). Meinungen wären sehr erwünscht, vielleicht
stehe ich auch nur auf der Leitung!

Servus Gernot,

ist eine Mycena anhand der Mikroskopie ausgeschlossen?
Mycena atropapillata würd' so aussehen.
Die hatten wir letztes Jahr mal auf einem ähnlich trockenen Standort bei einer Vereiswanderung.

Gruaß aus München, Werner

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Alpenhans, (vor 6192 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot!

Sehr schöne Bilder von der "Siegendorfer-Puszta" zeigst Du uns. Ich war am 13.11. das letztemal in der beginnenden Dämmerung (nach einem langen Besuch vom "Thenauriegel-Breitenbrunn) dort, habe aber außer den Erdsternen und einzelnen Tulostoma nichts gesehen und es schien mir auch sehr trocken.

Ich nehme an Dein Lycoperdon utriforme ist identisch mit Handkea utriformis - so wird sie in unserer Datenbank geführt.

Fallst Du noch nicht im April dort warst kann ich Dir einen Besuch empfehlen - der ganze Trockenrasen ist rot und duftet nach Steinröschen (Daphne cneorum) ein Erlebnis.

Liebe Grüße Hans - vielleicht treffen wir uns einmal dort.

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Wolfgang P., (vor 6192 Tagen) @ Gernot

Hallo Ingo und Hartmut,
danke euch beiden! Meine Mycena hatte auch einen schleimigen Stiel, das kommt
nur auf dem Foto nicht so raus.
Bei der Clitocybe könnte man mit viel Erfahrung und dem Beachten von
hygrophanem, kahlem, genabelten und gerieftem Hut, den herablaufenden
Lamellen, den grau-braun-oliven Farbtönen und dem deutlichen Mehlgeruch
vielleicht schon makroskopisch eine Bestimmung durchführen. Ich würde mich
das allerdings nicht trauen, da ich alles andere als Ahnung von Clitocybe
habe...
Schöne Grüße
Gernot

Was spricht bei dem Pilz denn gegen Clitocybe barbularum, dem Dünen-Trichterling?

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Peter S., (vor 6192 Tagen) @ Wolfgang P.

Was spricht bei dem Pilz denn gegen Clitocybe barbularum, dem
Dünen-Trichterling?

Hallo Wolfgang,

C. barbularum sollte einen nahezu schleimigen Hut haben und die Huthaut läßt sich wenigstens teilweise abziehen. Bei den dargestellten Pilzen dürfte das nicht der Fall sein.
Weiter sollten die lamellen reinweiß sein, nicht so braun oder graubraun wie hier.
Dazu sollte C. barbularum deutlich kleiner sein als die dargestellten Pilze, die a. G. der umgebenden Flora wohl nahezu als bis zu 5 cm Hutdurchmesser eingeschätzt werden können.
Auch so hygrophan ist C. barbularum nicht, so wie der abgelichtete Pilz, der vollständig ausblasst und sichtbar seine Farbe verliert.

Nach meinem Verständnis ist C. barbularum jedenfalls ein anderer Pilz.

Liebe Grüße Peter

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Prima Sachen, Danke fürs Zeigen! *oT*

Thüringer-Holz, (vor 6192 Tagen) @ Gernot

- kein Text -

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Gernot, (vor 6191 Tagen) @ Wolfgang P.

Was spricht bei dem Pilz denn gegen Clitocybe barbularum, dem
Dünen-Trichterling?

Hallo Wolfgang,

Peter hat's ja schon toll beschrieben - alleine der Größe und der Farbe wegen kann das kaum sein.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 2

Gernot, (vor 6191 Tagen) @ Alpenhans

Hallo Gernot!
Sehr schöne Bilder von der "Siegendorfer-Puszta" zeigst Du uns. Ich
war am 13.11. das letztemal in der beginnenden Dämmerung (nach einem
langen Besuch vom "Thenauriegel-Breitenbrunn) dort, habe aber außer
den Erdsternen und einzelnen Tulostoma nichts gesehen und es schien mir
auch sehr trocken.
Ich nehme an Dein Lycoperdon utriforme ist identisch mit Handkea utriformis -
so wird sie in unserer Datenbank geführt.
Fallst Du noch nicht im April dort warst kann ich Dir einen Besuch empfehlen
- der ganze Trockenrasen ist rot und duftet nach Steinröschen (Daphne
cneorum) ein Erlebnis.
Liebe Grüße Hans - vielleicht treffen wir uns einmal dort.

Hallo Hans,

am Samstag war's eigentlich schön feucht - da sieht man, was ein paar Tage ausmachen können. Genau, ich meine Handkea=Calvatia utriformis/utriforme. Ich hab mich da an der Arbeit von Larsson und Jeppson orientiert, wonach viele Gattungen wie Calvatia, Bovistella, Vascellum, etc. wieder zu Lycoperdon gehören.

Im Frühjahr hab ich leider einen Besuch dort verpasst, aber ich hab schon davon gehört - muss wirklich umwerfend sein.
Dein Bild von den Erdsternen ist übrigens beeindruckend! Leider weiß ich aber nicht, ob die Zeit ein Treffen zulässt. Es ist ja doch eine weite Fahrt von mir aus und die Pilzsaison ist auch bald zu Ende (abgesehen von Erdsternen und Stielbovisten - aber nur dafür ist mir die Fahrt ehrlich gesagt etwas zu lange). Es wird aber sicherlich noch eine Möglichkeit der gemeinsamen Exkursion geben (sooo weit sind wir ja nicht auseinander)!

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 1

Gernot, (vor 6191 Tagen) @ Werner E.

Servus Gernot,
ist eine Mycena anhand der Mikroskopie ausgeschlossen?
Mycena atropapillata würd' so aussehen.
Die hatten wir letztes Jahr mal auf einem ähnlich trockenen Standort bei
einer Vereiswanderung.
Gruaß aus München, Werner

Hallo Werner,

ausgeschlossen nicht, im Gegenteil. Mit dem Gröger hab ich mich nur irgendwie immer zu den falschen inamyloiden Helmlingen geschlüsselt, nämlich zu den Wasserfüßen.
Hast du zufällig Bilder, Literatur, etc. zu Mycena atropapillata? So rein nach dem Gröger würde es ja nicht schlecht passen, aber eine weitere Beschreibung hab ich leider nicht.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 1

Werner E., (vor 6191 Tagen) @ Gernot

Hallo Werner,
ausgeschlossen nicht, im Gegenteil. Mit dem Gröger hab ich mich nur irgendwie
immer zu den falschen inamyloiden Helmlingen geschlüsselt, nämlich zu den
Wasserfüßen.
Hast du zufällig Bilder, Literatur, etc. zu Mycena atropapillata? So rein
nach dem Gröger würde es ja nicht schlecht passen, aber eine weitere
Beschreibung hab ich leider nicht.
Schöne Grüße
Gernot

Servus Gernot,

Bilder vom letztjährigen Fund kannst Du Dir hier ansehen:

http://www.pilze-muenchen.de/fundberichte/2008/11-01-schwarzhoelzl.html

Mikroskopiert und beschrieben hat's unser Hias (interhias).
Vielleicht meldet er sich ja auch noch dazu...

Gruaß aus München, Werner

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Re: Pilze aus der Puszta - Teil 1

Gernot, (vor 6191 Tagen) @ Werner E.

Servus Gernot,
Bilder vom letztjährigen Fund kannst Du Dir hier ansehen:
http://www.pilze-muenchen.de/fundberichte/2008/11-01-schwarzhoelzl.html
Mikroskopiert und beschrieben hat's unser Hias (interhias).
Vielleicht meldet er sich ja auch noch dazu...
Gruaß aus München, Werner

Hallo Werner,

vielen Dank! Der sieht meinem so etwas von ähnlich! Zusammen mit den inamyloiden Sporen kann es ja fast nichts anderes sein. Vielleicht hat Hias noch ein paar mikroskopische Daten, auf seiner schönen Seite konnte ich leider nichts finden. Nichtsdestoweniger bin ich nun von Mycena atropapillata überzeugt.

Schöne Grüße
Gernot

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Mycena atropapillata

interhias ⌂, (vor 6190 Tagen) @ Gernot

Hallo Werner,
vielen Dank! Der sieht meinem so etwas von ähnlich! Zusammen mit den
inamyloiden Sporen kann es ja fast nichts anderes sein. Vielleicht hat
Hias noch ein paar mikroskopische Daten, auf seiner schönen Seite konnte
ich leider nichts finden. Nichtsdestoweniger bin ich nun von Mycena
atropapillata überzeugt.
Schöne Grüße
Gernot

Servus Gernot,

hier hänge ich noch die Beschreibung zu unserer M. atropapillata aus München an.
Leider bin ich noch nicht dazugekommen, eine Doku auf meiner Seite hochzuladen. Ich denke dass vor allem die Form der Cheilozystiden hier ein wichtiges Merkmal darstellt. Wenn Zweifel bleiben, kann ich dir zum Vergleich ein paas Mikrofotos per Email schicken und auch eine Beschreibung aus Maas-Gesteranius.

Beste Grüße
Hias

Hut: bis 1,3 cm breit, kegelig mit Papille, dunkel olivbraun, frisch zu ¾ durchscheinend gerieft, am Scheitel speckig glänzend, sonst matt, am Scheitel etwas uneben oder leicht runzelig, hygrophan, entwässert blass graubraun;
Stiel: bis 4 x 0,15 cm, zylindrisch, basal +/- gleichdick und bisw. weiß striegelig, matt, feinst längsfaserig, an der Spitze cremeweißlich bis cremegrau, stielabwärts immer dunkler graubraun bis olivbraun, basal leicht wurzelnd;
Lamellen: schwach ausgebuchtet und breit angewachsen, entfernt (ca. 22 erreichen den Stiel), hell graubraun bis mittelgrau; Schneiden fein weißflockig;
Fleisch: wässerig dunkelbraun;
Geruch: unauffällig;
Geschmack:mild;
Cheilozystiden: (LS heterogen), zylindrisch wellig bis pfriemförmig ca. 30-42 x 4-5;
Pleuros: keine beobachtet;
HDS: Cutis aus ca. 1,5-3 µm breiten Zellen mit Verzweigungen (nicht korallig und eher spärlich), körnelig gefüllt oder inkrustiert (???), Pigment intrazellulär braun, Schnallen vorhanden;
Stielhyphen: Zellen glatt, Stielbekleidung aus ca. 2-3 µm breiten fädigen Zellen;
Basidien: vorwiegend 4-sporig, mit langen Sterigmata und Basalschnallen, z.B. 28x7, 25x7, körnelig gefüllt;
Lamellentrama: schwach dextrinoid (in Melzer sehr blass rosabräunlich);
Sporen: ellipsoid, schwach amyloid, 9,3 x 5,1 (8-11 x 4,5-6), Q=1,82 (1,6-2,1);

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Re: Mycena atropapillata

Gernot, (vor 6190 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

ich wäre dir überaus dankbar, wenn du mir die Bilder und die Beschreibung schicken könntest! Danke auch schon mal für deine Beschreibung in schriftlicher Form - passt soweit sehr gut.

Schöne Grüße
Gernot