Hallo Ingo,
Die anderen wuchsen aber direkt auf den Buchenblättern / Blattadern. Die
Basis war ganzleicht verdickt, was auf dem Foto noch etwas zu erahnen ist.
Die drei kleinen waren auf dem Bild noch mit dem Blatt "fest"
verbunden. Kommen die so variabel daher?
Gruß Joschi
Hallo Joschi!
Ist ja nicht so, dass ich mich mit dem Thema schon mal ausgiebig befasst hätte und deshalb muss ich ja nicht recht haben bei deinen Bildern.
Ich kenne das so:
Macrotyphula filiformis in Laubstreu, rasig, Fruchtkörper apikal dünner werdend, oft basal oder apikal verbogen, Neigung zur Grüppchen-/Büschelbildung, Blättersubstrat auffällig und dicht mit weißen Myzelsträngen durchsetzt.
Typhula phacorrhiza auf Blättern, aber einem linsenförmigen Sklerotium entspringend, im Schnitt kleiner als Macrotyphula, aber vielleicht habe ich bloß noch keine großen Fruchtkörper gefunden. Übermäßiges Myzelgeflecht ist mir da noch nicht aufgefallen.
Macrotyphula fistulosa auf Ästchen, meist in Laubstreu, Langkeuligkeit auch auf offenerem Substrat bei langanhaltendem Regen möglich, ansonsten bei offenem Substrat Krüppelbildung (angebliche var. contorta). Aufrecht stehende Fruchtkörper meist ziemlich gerade, einige apikal allmählich keulig verdickt.
VG Ingo W