Re: Unverträglichkeit von Maronenröhrlingen
Juchhu! Endlich mal zitiert! Möchte aber betonen, dass ich bislang noch niemanden gerichtsnotorisch beleidigt habe. Bin aber auch öfters nicht richtig verstanden worden. Mit den meisten ForumsteilnehmerInnen hat sich das auch per Einzelmail zur beiderseitigen Zufriedenheit klären lassen. Teilweise erwuchs daraus sogar eine Sympathie.
Wichtig ist, meines Erachtens noch vor der sogenannten "Nettiquette", erstmal davon auszugehen, dass einem eine Antwort nicht persönlich Weh tun soll, sondern dass der / die SchreiberIn lediglich die eigene Einstellung zum Thema vermitteln möchte. Für die Nettiquette ist unser Supervisor / Administrator Georg zuständig. Der zeigt dem / der Betreffenden dann schon die gelbe oder rote Karte. Dafür, ob und wie wir uns verstehen, sind wir aber selber verantwortlich.
Wenn Lothar sagt, er spricht Dinge lieber direkt an, statt sie "von hinten durch die Brust ins Auge" so zu verbrämen, dass sie um Himmels Willen auch der empfindlichsten Mimose nicht mehr Weh tun kann, verstehe ich ihn. Er läuft schlicht und einfach Gefahr, vor lauter Höflichkeit sein sachliches Anliegen bis zur Unkenntlichkeit zu verwässern.
Es ist schade, dass ich mich hier schon wieder gezwungen sehe zu betonen, dass ich mit dem Begriff "Mimose" keine einzige an diesem Diskussionsstrang beteiligte Person gemeint habe; habe ich wirklich nicht! Mit einem Bisschen Toleranz könnte jeder im Forum einfach darüber hinweggehen, ohne dass ich mich in vorauseilendem Gehorsam entschuldigen müsste. Warum kann man im Forum nicht einfach mal seine ehrliche Meinung sagen, ohne dass man Gefahr läuft, irgendwem die Chance zu eröffnen, eine Beleidigung argwöhnen zu dürfen (zu müssen?)
Lieber Stefan,
auch meine Art zu formulieren schien ab und zu nicht ins Forum zu passen. Habe ich mich davon verprellen lassen? Jeder schreibt, wie ihm der Schnabel bzw. der Griffel gewachsen ist. Er findet Zustimmung und Ablehnung; je nach LeserIn. Schmeiß den Löffel nicht ins Korn und gib die Flinte nicht ab, oder so. Die ganze Kohorte wird dir nie zujubeln. Jedem Manne recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann! (Muss schon wieder die Damen um Entschuldigung bitten, aber der Spruch kam vor meiner Zeit auf.) Wichtig erscheint mir (s. o.): Jede(r) versucht die / den andere(n) zu verstehen. Dann klappt das auch mit unserer Kommunikation.
So, nun reichts mit meiner Vielschreiberei. "Think", wie ein bekanntes Einstein-Poster mahnt.
Mit alle einschließenden, freundschaftlichen Grüßen, Peter!
PS: Zur Genießbarkeit der Maronen-Röhrlinge morgen, wenn mich keiner davon abhält
. Guats Nächtle.
Ich habe mir das schon öfters überlegt, und ich glaube, dass du recht hast.
Meine Art zu formulieren passt wohl nicht in ein Internet-Forum, weil es
da in mehr oder weniger regelmäßigen Zeitabständen immer wieder zur
Auslösung von Konflikten kommt (Stichwort Ninaa, Stichwort Pilzmann usw.
usw.) - nämlich immer dann, wenn ich zu einer geposteten Meinung eine
Gegenmeinung schreibe. Diese Gegenmeinung empfinden die anderen immer
gleich als Kränkung. Ich weiß jetzt nicht genau, ob in der Art meiner
Formulierung die Kränkung liegt, oder in der Tatsache an sich, dass die
Gegenmeinung kommt.
Im richtigen Leben kriege ich es mit der Kränkungsvermeidung
merkwürdigerweise besser hin. Aber für mich ist das jetzt schon ein
deutlicher Hinweis, dass ich mich eigentlich viel zuviel im Internet
rumtreibe und stattdessen mehr ins reale Leben und seine Bevölkerung
investieren sollte.
Also tschüß
Stephan