Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Andreas ⌂, (vor 6099 Tagen)

Liebe Pilzfreunde,

schon seit längerem würde ich mir wünschen, dass in Deutschland die Interessen für einzelne Pilzgruppen/-gattungen besser gebündelt würden. In nicht wenigen Bereichen gibt es Einzelkämpfer, die untereinander zwar oft Kontakt haben, aber nur selten an einem zielgerichteten Projekt zusammenarbeiten.

Eine Gattung, die mir besonders am Herzen liegt, und für die ich noch wesentlichen Nachholbedarf in Deutschland (besser Zentraleuropa) sehe, ist die Gattung Amanita.
Deshalb möchte ich hier für eine Arbeitsgemeinschaft Amanita werben und alle Interessenten jedwelchen Kenntnisstandes herzlich auffordern, ihr mögliches Interesse an einer Mitarbeit kundzutun.

Wie stelle ich mir also so eine AG vor?

Zielsetzung:
Prinzipielles Ziel ist es, das Artenspektrum der Gattung in Deutschland (Zentraleuropa? Europa?) zu erfassen und zu dokumentieren. Jede Art sollte mit einer ausführlichen Beschreibung (makro- und mikroskopisch) und gutem Bildmaterial dokumentiert werden, Ökologie und Verbreitung sollen erfasst werden.
Ich stelle mir vor, dass sich die AG von vornherein einen Zeitrahmen von (Vorschlag) 10 Jahren setzt, und danach eine Monographie vorlegt, die dann publiziert werden soll (Beiheft Z. Mykol.? IHW-Verlag? ....). Die AG könnte jährlich eine Art Arbeitsbericht in der Z.Mykol. publizieren, wo erste Ergebnisse oder einfach nur die bisherige Tätigkeit kurz vorgestellt werden.
Ich halte es auch für möglich, dass eine Uni oder entsprechende Forschungseinrichtung gefunden werden kann, die Sequenzierungen vornehmen, so dass auch molekulare Ergebnisse einfließen könnten.

Warum gerade Amanita?
Abgesehen davon, dass ich diese Gattung irgendwie mag, hat sie eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber manch anderen Gattungen:
* Sie ist als Gattung gut definiert
* Die Artenzahl in Europa ist einigermaßen überschaubar
* Gute Mitarbeitsmöglichkeit auch für weniger weit fortgeschrittene Pilzinteressierte, da etliche Arten unkritisch und häufig sind
* Genügend Forschungsspielraum um auch für spezialisierte Mykologen interessant zu sein (z.B. braune/graue Scheidenstreiflinge, Mikrobeschreibung von vielen Arten unzureichend dokumentiert)
* Es gibt bisher keine deutschsprachige Monographie
* Die Gattung ist von weitem Interesse und Bedeutung ökologisch wie kulinarisch
* Es bestehen gute Kontakte zum weltweit führenden Amanita-Spezialisten Rodham Tulloss
* Es gibt reichlich gute Literatur und auch unpublizierte Arbeitsgrundlagen (Tulloss)

Ich würde mich sehr freuen, wenn es an Amanita interessierte Pilzfreunde und Mykologen gäbe, die an diesem Projekt mitarbeiten wollen. Falls sich da ein paar finden, würde ich als nächsten Schritt an die DGfM herantreten, mit der Bitte um Unterstützung in manchen Bereichen. Die Finanzierung von jährlichen Treffen dürfte wohl eher nicht machbar sein, aber ich denke da an Publikationsmöglichkeiten, Vermittlung von Ansprechpartnern an Unis (Sequenzierung), Hilfe bei der Ausleihe von Herbarmaterial, Finanzierung von Vortragshonoraren falls ein Spezialist eingeladen werden kann, und ähnliches.

So, nun bin ich gespannt, ob die Idee Anklang findet.
Natürlich ist Amanita nicht die einzige Gruppe, die eine AG verdient hätte. Wie wär’s z.B. mit Melanoleuca oder Clitocybe? Dann aber ohne mich .... ;-)

beste Grüße,
Andreas

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Christoph ⌂, (vor 6098 Tagen) @ Andreas

Servus Andreas,

hm, Clitocybe reizt mich schon seit langem *grins*. Nein, ganz im ernst: Ich habe vor zwei/drei Jahren begonnen, mich intensiv in die Scheidenstreiflinge einzuarbeiten. Mein einziges Problem: die liebe Zeit... Wobei es vorraussichtlich in einem Jahr diesbezüglich deutlich besser aussehen wird.

An einer AG Amanita bin ich sehr interessiert. Der Erfahrungsaustausch und die Kommunikation unter Spezialisten ist bezüglich der möglichen Synergien nicht hoch genug einzuschätzen. Zudem hat es den Vorteil, dass man gemeinsam schneller interessante Aufsammlungen tätigen kann...

Eher ein Problem habe ich mit dem Ziel der Monographie. Hierzu gehören, will man es wirklich gut und seriös machen, Typusstudien der beschriebenen Arten. Es wird auch schwierig sein, innerhalb der Gruppe einen kompatiblen Bearbeitungsstand zu entwickeln, sodass es wirklich auf eine im Niveau gleichmaßig gute Monographie hinausläuft, wenn mehrere Autoren beteiligt sind.

Besser gefällt mir da das Konzept des Amanita-Sonderbands der Gruppo micol. Bresadola (in dem Du zusammen mit Tuloss über Amanita lactea publiziert hast).

Mein Vorschlag:
Die Ziele erstmal etwas tiefer stecken (damit niemand abgeschreckt wird), Hilfestellungen geben, wie man Aufsammlungen richtig dokumentiert (Stichwort Merkmalsliste - sowohl makroskopisch als auch anatomisch) und erst, nachdem sich die Gruppe aufgebaut hat, schauen, was man mittelfristig erreichen kann.

Primär würde ich empfehlen, den Mitgliedern (bei Bedarf) Hilfestellung bei Publikationen zu geben.

Publikationsorgane gibt es genügend, die Artikel annehmen würden:
ÖZP, Z. Mykol., Mycol. Bav., Tintling...

Langer Rede kurzer Sinn:
Bin dabei! Kann aber erst ab Mitte 2011 richtig aktiv werden (was nicht heißt, das ich vorher gar nichts mache ^^)

Selber habe ich zwar erst zwei Artikel über Amaniten geschrieben (einmal in der Z. Mykol. zum Thema Kaiserling / Fliegenpilz und einmal in der Mycol. Bav. - ist im Druck), aber ich möchte hier in Zukunft deutlich mehr machen...

Liebe Grüße
Christoph

Liebe Pilzfreunde,
schon seit längerem würde ich mir wünschen, dass in Deutschland die
Interessen für einzelne Pilzgruppen/-gattungen besser gebündelt würden. In
nicht wenigen Bereichen gibt es Einzelkämpfer, die untereinander zwar oft
Kontakt haben, aber nur selten an einem zielgerichteten Projekt
zusammenarbeiten.
Eine Gattung, die mir besonders am Herzen liegt, und für die ich noch
wesentlichen Nachholbedarf in Deutschland (besser Zentraleuropa) sehe, ist
die Gattung Amanita .
Deshalb möchte ich hier für eine Arbeitsgemeinschaft Amanita werben und
alle Interessenten jedwelchen Kenntnisstandes herzlich auffordern, ihr
mögliches Interesse an einer Mitarbeit kundzutun.
Wie stelle ich mir also so eine AG vor?
Zielsetzung : Prinzipielles Ziel ist es, das Artenspektrum der Gattung in
Deutschland (Zentraleuropa? Europa?) zu erfassen und zu dokumentieren.
Jede Art sollte mit einer ausführlichen Beschreibung (makro- und
mikroskopisch) und gutem Bildmaterial dokumentiert werden, Ökologie und
Verbreitung sollen erfasst werden.
Ich stelle mir vor, dass sich die AG von vornherein einen Zeitrahmen von
(Vorschlag) 10 Jahren setzt, und danach eine Monographie vorlegt, die dann
publiziert werden soll (Beiheft Z. Mykol.? IHW-Verlag? ....). Die AG
könnte jährlich eine Art Arbeitsbericht in der Z.Mykol. publizieren, wo
erste Ergebnisse oder einfach nur die bisherige Tätigkeit kurz vorgestellt
werden.
Ich halte es auch für möglich, dass eine Uni oder entsprechende
Forschungseinrichtung gefunden werden kann, die Sequenzierungen vornehmen,
so dass auch molekulare Ergebnisse einfließen könnten.
Warum gerade Amanita ?
Abgesehen davon, dass ich diese Gattung irgendwie mag, hat sie eine ganze
Reihe von Vorteilen gegenüber manch anderen Gattungen: * Sie ist als
Gattung gut definiert
* Die Artenzahl in Europa ist einigermaßen überschaubar
* Gute Mitarbeitsmöglichkeit auch für weniger weit fortgeschrittene
Pilzinteressierte, da etliche Arten unkritisch und häufig sind
* Genügend Forschungsspielraum um auch für spezialisierte Mykologen
interessant zu sein (z.B. braune/graue Scheidenstreiflinge,
Mikrobeschreibung von vielen Arten unzureichend dokumentiert)
* Es gibt bisher keine deutschsprachige Monographie
* Die Gattung ist von weitem Interesse und Bedeutung ökologisch wie
kulinarisch
* Es bestehen gute Kontakte zum weltweit führenden Amanita-Spezialisten
Rodham Tulloss
* Es gibt reichlich gute Literatur und auch unpublizierte Arbeitsgrundlagen
(Tulloss)
Ich würde mich sehr freuen, wenn es an Amanita interessierte Pilzfreunde
und Mykologen gäbe, die an diesem Projekt mitarbeiten wollen. Falls sich
da ein paar finden, würde ich als nächsten Schritt an die DGfM
herantreten, mit der Bitte um Unterstützung in manchen Bereichen. Die
Finanzierung von jährlichen Treffen dürfte wohl eher nicht machbar sein,
aber ich denke da an Publikationsmöglichkeiten, Vermittlung von
Ansprechpartnern an Unis (Sequenzierung), Hilfe bei der Ausleihe von
Herbarmaterial, Finanzierung von Vortragshonoraren falls ein Spezialist
eingeladen werden kann, und ähnliches.
So, nun bin ich gespannt, ob die Idee Anklang findet.
Natürlich ist Amanita nicht die einzige Gruppe, die eine AG verdient hätte.
Wie wär’s z.B. mit Melanoleuca oder Clitocybe ? Dann aber ohne mich
.... ;-)
beste Grüße,
Andreas

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Andreas ⌂, (vor 6098 Tagen) @ Christoph

Hallo Christoph,

das dachte ich mir doch, dass Du Dich da auch angesprochen fühlst als Amaniten-Freund :-)))

An einer AG Amanita bin ich sehr interessiert. Der Erfahrungsaustausch und
die Kommunikation unter Spezialisten ist bezüglich der möglichen Synergien
nicht hoch genug einzuschätzen. Zudem hat es den Vorteil, dass man
gemeinsam schneller interessante Aufsammlungen tätigen kann...

Zum Beispiel.

Eher ein Problem habe ich mit dem Ziel der Monographie. Hierzu gehören, will
man es wirklich gut und seriös machen, Typusstudien der beschriebenen
Arten.

Das sehe ich ein bischen anders. Vielleicht habe ich keine so hochgesteckten Erwartungen an eine "wirklich gute und seriöse" Bearbeitung. Man kann meiner Meinung nach auch eine gute Bearbeitung der Gattung vorlegen, ohne jeden Typus selbst untersucht haben zu müssen. Nicht wenige sind bereits ausführlich untersucht (TULLOSS z.B.) und ich wüßte jetzt keinen Grund, warum wir das nochmal machen müßten. Andere sind sehr ausführlich beschrieben, so dass sich da meiner Meinung nach auch eine Nachuntersuchung erübrigt, da nichts neues zu erwarten wäre. Aber sicherlich gibt es auch ein paar Taxa, wo eine Typusuntersuchung angezeigt ist, dann sollte man das auch machen, warum nicht?

Es wird auch schwierig sein, innerhalb der Gruppe einen kompatiblen
Bearbeitungsstand zu entwickeln, sodass es wirklich auf eine im Niveau
gleichmaßig gute Monographie hinausläuft, wenn mehrere Autoren beteiligt
sind.

Nn, da denke ich aber, dass man da vorher zusammen eine Methodik gezielt entwickeln kann, so dass das eben doch gewährleistet ist.

Besser gefällt mir da das Konzept des Amanita-Sonderbands der Gruppo micol.
Bresadola (in dem Du zusammen mit Tuloss über Amanita lactea publiziert
hast).

Natürlich ist sowas auch eine Möglichkeit, da will ich mich sicher nicht verschließen. Ich persönlich würde eine zusammenhängende monografische Bearbeitung à la "Die Pilze Mitteleuropas" halt favorisieren.

Mein Vorschlag: Die Ziele erstmal etwas tiefer stecken (damit niemand
abgeschreckt wird), Hilfestellungen geben, wie man Aufsammlungen richtig
dokumentiert (Stichwort Merkmalsliste - sowohl makroskopisch als auch
anatomisch) und erst, nachdem sich die Gruppe aufgebaut hat, schauen, was
man mittelfristig erreichen kann.

Jein. Es ist vielleicht auch klarer, eine Gruppe aufzubauen, wenn man schon etwas konkretere Zielsetzungen hat. Ansonsten, natürlich ja, Merkmalslisten, Arbeitsmethodik und so, das sollte man alles dann zusammen besprechen, wenn sich entsprechend Interesenten zusammengefunden haben.

Primär würde ich empfehlen, den Mitgliedern (bei Bedarf) Hilfestellung bei
Publikationen zu geben.

Auf jeden Fall, natürlich! Es schadet überhaupt gar nichts, vorab das eine oder andere Interessante zu publizieren. Im Gegenteil, das hat oft sehr positive Effekte.

Publikationsorgane gibt es genügend, die Artikel annehmen würden: ÖZP, Z.
Mykol., Mycol. Bav., Tintling...

.... Boletus .... nicht zu vergessen!

Langer Rede kurzer Sinn: Bin dabei! Kann aber erst ab Mitte 2011 richtig
aktiv werden (was nicht heißt, das ich vorher gar nichts mache ^^)

Das reicht doch noch dicke, das eine Jahr dass Du fehlst kannst Du ja dann in Nachtschichten reinarbeiten *ggg*

Selber habe ich zwar erst zwei Artikel über Amaniten geschrieben (einmal in
der Z. Mykol. zum Thema Kaiserling / Fliegenpilz und einmal in der Mycol.
Bav. - ist im Druck)

Siehste, jetzt schreckst DU aber die Leute ab. Das klingt ja so, als ob man erst mal ein paar Referenzen beibringen müsse, damit man mitmachen darf ;-)

beste Grüße,
Andreas

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Christoph ⌂, (vor 6098 Tagen) @ Andreas

Servus Andreas,

den Boletus hatte ich glatt vergssen... Immer diese Wessis ^^.

das dachte ich mir doch, dass Du Dich da auch angesprochen fühlst als
Amaniten-Freund :-)))

Aber selbstverfreilicht!

[...] Nicht wenige sind
bereits ausführlich untersucht (TULLOSS z.B.) und ich wüßte jetzt keinen
Grund, warum wir das nochmal machen müßten. Andere sind sehr ausführlich
beschrieben, so dass sich da meiner Meinung nach auch eine
Nachuntersuchung erübrigt, da nichts neues zu erwarten wäre. Aber
sicherlich gibt es auch ein paar Taxa, wo eine Typusuntersuchung angezeigt
ist, dann sollte man das auch machen, warum nicht?

Yep, ich denke wir sind da konsensfähig *grinsel*

Es schadet überhaupt gar nichts, vorab das eine
oder andere Interessante zu publizieren. Im Gegenteil, das hat oft sehr
positive Effekte.

Ja, vor allem auch den Austausch mit anderen Mykologen, die nicht in der "AG" sind (Publikationen sind ja nur Diskussionsbeiträge über Zeitschriften).

Siehste, jetzt schreckst DU aber die Leute ab. Das klingt ja so, als ob man
erst mal ein paar Referenzen beibringen müsse, damit man mitmachen darf
;-)

Ach sooo, ich dachte, man müsste erst eine Aufnahmeprüfung ablegen, zu der man erst über eine Mappe mit diversen Publikationen, Postern und Vorträgen zugelassen werden kann... Jetzt enttäuschst Du mich aber... ^^ *lol*

Spaß beiseite (Fasching ist ja endlich vorbei) - nein, jeder, der Lust hat, kann beitragen. Selbst ohne Mikroskop kann man wertvolle Daten erheben, Beobachtungen aufschreiben und für das Gesamtkonzept beitragen.

Was mir noch zur Unterstützung durch die DGfM einfällt... Probieren kann man das gerne! Aber es sollte keinesfalls eine Bedingung sein, dass die AG-Aktivisten Mitglied in der DGfM sein müssen, um diese Unterstützung zu erhalten. Das sollte man vielleicht im Vorfeld abklären, nicht, dass es da zu Missverständnissen kommt.

Von Seiten der BMG (www.pilze-bayern.de) lehne ich mich mal insofern aus dem Fenster, als dass wir jedes Engagement in Sachen Pilzkunde/Pilzforschung unterstützen wollen. Wir haben deutlich bescheidenere finanzielle Möglichkeiten als die DGfM, aber die Möglichkeit, Treffen auch finanziell zu unterstützen, sollte gegeben sein, wenn diese in Bayern stattfinden.

Ich denke da z.B. daran, diese Treffen allgemein zu öffnen, indem man abends Kurzvorträge der Spezialisten anbieten könnte, die für alle interessierten besuchbar wären, egal ob in der AG aktiv oder nicht. Tagsüber wären die AGler dann unter sich, um den Austausch untereinander nicht zu sehr zu stören.

Mein Vorschlag: Ich würde das mit dem Präsidium der BMG andiskutieren, wenn allgemein Interesse an so einem Procedere besteht. Du kannst die Initiatuve auch gerne in unserem Forum präsentieren. Ich kann dann beispielsweise eine Rundmail an alle unsere Mitglieder schicken und diese animieren, mitzumachen.

Liebe Grüße
Christoph

beste Grüße,
Andreas

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

hoennetaler, (vor 6098 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Amanita finde ich spannend. Habe mal vor einiger Zeit einen fast schneeweißen Scheidenstreifling gefunden, mangels Zeit damals aber leider nicht dokumentiert. Fundort allerdings noch bekannt und für mich relativ einfach zu überwachen. Hätte also Interesse.

Viele Grüße
Jürgen

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA

Ingo, (vor 6098 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

ich finde das Konzept an sich super. Arbeitsgruppen für einzelne Gattungen,
Untergattungen oder Familien zu bilden würde sicher eher zu Ergebnissen führen,
als wenn jeder sein eigenes Ding macht. Gerade bei Amanitopsis gibt es ja immer noch
den grauweissen zu klären, der hierzulande unter A. supravolvata läuft.
Ich würde es auch gerne mit einer Subsektion albobrunnea bei Tricholoma aufnehmen.
Wann immer die vorkommen, herrscht hier heilloses Durcheinander.
Von mir aus gesehen natürlich in erster Linie Fundbeschreinbungen, Standorte,
Fotos und so. Wenn nach Jahren akribischer Fleißarbeit sich noch wissen-
schaftliche Einrichtungen zwecks Sequenzierung fänden - um so besser.
Ich hoffe, ich habe deine Botschaft richtig verstanden.

Grüßlis Ingo

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Wolfgang P., (vor 6098 Tagen) @ Andreas

Hi Andreas,

ich schick' Dir dann Exsikkate meiner unbestimmbaren Scheidenstreiflinge...

Wolfgang

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Andreas ⌂, (vor 6098 Tagen) @ Wolfgang P.

Hi Andreas,
ich schick' Dir dann Exsikkate meiner unbestimmbaren Scheidenstreiflinge...
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

absolut! Das wäre fein. Aber bitte nicht gleich schicken, ich tät mich dann melden, o.k.?

beste Grüße,
Andreas

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Wolfgang P., (vor 6097 Tagen) @ Andreas

Hallo Wolfgang,
absolut! Das wäre fein. Aber bitte nicht gleich schicken, ich tät mich dann
melden, o.k.?
beste Grüße,
Andreas

Ich muss sie erst wieder sammeln. Bisher hatte ich keinen Sinn darin gesehen, Kisten mit Biomasse von unbestimmbaren mykologischen Objekten zu füllen (außer Entoloma).

Da müsstet Ihr auch erst eine Checkliste von Merkmalen zusammenstellen, die am frischen Fruchtkörper beobachtet werden müssen.

Grüße,

Wolfgang

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Andreas ⌂, (vor 6097 Tagen) @ Wolfgang P.

Hallo Wolfgang,

Da müsstet Ihr auch erst eine Checkliste von Merkmalen zusammenstellen, die
am frischen Fruchtkörper beobachtet werden müssen.

ja, das wird einer der ersten Dinge sein. Eine sehr ausführliche Vorlage habe ich dazu schon, die als Diskussionsgrundlage dienen kann.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

interhias ⌂, (vor 6096 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

ein passionierter Amanita-Bestimmer bin ich nicht gerade und insofern für die Arbeitsgruppe im engeren Sinn ungeeignet.

Aber ich trage gerne meine Kollektionen bei und würde mir auch Mühe geben, sie entsprechend den Vorgaben der AG zu dokumentieren. Der Christoph hat uns Münchnern eh schon eingebläut, dass Amaniten gefälligst mitzunehmen sind;-)

Beste Grüße
Hias

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Re: Arbeitsgemeinschaft AMANITA - wer hat Lust?

Günter Saar, (vor 6093 Tagen) @ Andreas

Lieber Andreas,

deine Idee finde ich klasse. Ich versuche mich selbst immer wieder mal, in den vaginatae zurechtzufinden, es will mir nicht immer gelingen. Ich denke da an meine A. argentea unter Hybridpappeln und an ein paar Aufsammlungen aus Kalklaubwäldern.

was ich zu dem Projekt beitragen kann, tu ich gerne.

Good luck, Andreas