periodisches Auftreten von Pilzen?

Martin Knopf, (vor 9190 Tagen)

Hallo!
Seit 12 Jahren bewandere ich fast täglich (zumindest im Herbst) das Waldgebiet um Frankfurt am Main (unglaublicherweise ein ziemlich reichhaltiges Pilzgebiet) und kenne daher diese Gegend und die darin vorkommenden Pilze fast wie die berühmte Westentasche. Nun ist mir in den ganzen Jahren nicht ein einziges Mal ein Pfifferling vor die Augen gekommen. Im vergangenen Herbst allerdings habe ich auf einer geschätzten Fläche von etwa 4 Quadratkilometern unglaubliche Mengen an Pfifferlingen ( CANTHARELLUS FRIESII ) vorgefunden. Dies erscheint mir ziemlich mysteriös und habe als Laie keinerlei Erklärung parat. Kann mir da jemand einen Hinweis auf eine mögliche Erklärung geben?
Lieben Gruss, Martin

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Atompilze????

test, (vor 9190 Tagen) @ Martin Knopf

was da geschrieben wird iss totaler Quatsch mit Soße, klar sind die Maronen röhrlinge stärker belastet als andere Pilze, aber nicht so stark das einem gleich die Zähne und Haare ausfallen( alles nur Panikmache)
1.Bei euch in Bayern wächst doch auch Gemüse und Obst, müsste ja dann auch unheimlich verstrahlt sein.
2. 3 Stunden vor der Klotze sitzen ist viel schlimmer.
3. Höhenstrahlung in einem Flugzeug ist auch höher.
4. eine Röntgenuntersuchung hat eine 10mal stärkere Dosis als wie eine Pilzmahlzeit
Ich weis ja nicht wie es bei euch da unten geologisch aussieht, wer in Gegenden wohnt mit Tonböden ist natürlich schlechter dran(Tonminerale speichern das Cäsium 137)
Gefahrenpunkt Nummer 1 bei Pilzen ist die Schwermetallbelastung wie zum Bleistift Cadmium oder das Quecksilber.
Wichtig: Genuss von 250 -300 gramm Waldpilzen pro Woche ungefährlich( Säuglinge und Schwangere sollten aber drauf verzichten)

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Re: periodisches Auftreten von Pilzen?

Werner2, (vor 9190 Tagen) @ Martin Knopf

Hallo!
Seit 12 Jahren bewandere ich fast täglich (zumindest im Herbst) das
Waldgebiet um Frankfurt am Main (unglaublicherweise ein ziemlich
reichhaltiges Pilzgebiet) und kenne daher diese Gegend und die darin
vorkommenden Pilze fast wie die berühmte Westentasche. Nun ist mir in den
ganzen Jahren nicht ein einziges Mal ein Pfifferling vor die Augen
gekommen. Im vergangenen Herbst allerdings habe ich auf einer geschätzten
Fläche von etwa 4 Quadratkilometern unglaubliche Mengen an Pfifferlingen (
CANTHARELLUS FRIESII ) vorgefunden. Dies erscheint mir ziemlich mysteriös
und habe als Laie keinerlei Erklärung parat. Kann mir da jemand einen
Hinweis auf eine mögliche Erklärung geben?
Lieben Gruss, Martin

Hallo Martin.
Es gibt auch bei Frankfurt immer wieder einmal echte Pfifferlinge; aber insgesamt doch recht selten. Im Frankfurter Stadtwald gab es früher mehrere gute, konstante Stellen, die aber bald von den Pilzwanderern zerstört waren.
Heute sind sie so gut wie erloschen. Im Stadtwald findet man auch hin und wieder auch C. pallidus, eine seltene weiße Pfifferlingsart.
Im Taunus kann man dagegen schon eher mal Glück mit Pfifferlingen haben. Außerdem gibt es südlich von Frankfurt noch so ein paar kleine "Geheimwälder"
die kaum einer weitergibt und wo man sehr konstant,bzw. eigentlich immer im Herbst Pfifferlinge finden kann, obwohl dort garnicht so wenige Leute sammeln.
Was C. friesii angeht, so hatte dieser letztes Jahr einfach Konjunktur. Er war während ein paar Wochen überall im Rhein-Main-Gebiet häufig. So ist das eben manchmal mit bestimmten Arten. 15 Jahre kaum gesehen und in einem guten Pilzjahr plötzlich ziemlich häufig auftretend. Oft gibt es dieses Phänomen sogar regionsübergreifend: eine bestimmte, sehr seltene Rarität wird zur gleichen Zeit an mehreren oder vielen Stellen in der BRD gefunden.
Ansonsten ist C. friesii genau so rar bei uns, wie der normale C. cibarius.
Gruß Werner2

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Re: Atompilze????

MUFTI, (vor 9190 Tagen) @ test

2. 3 Stunden vor der Klotze sitzen ist viel schlimmer.

Nicht vergleichbar: radioaktive Isotope in sich aufnehmen
ist viel gefaehrlicher als radioaktive Strahlung abbekommen

3. Höhenstrahlung in einem Flugzeug ist auch höher.

Nicht vergleichbar: radioaktive Isotope in sich aufnehmen
ist viel gefaehrlicher als radioaktive Strahlung abbekommen

4. eine Röntgenuntersuchung hat eine 10mal stärkere Dosis als wie eine
Pilzmahlzeit

Nicht vergleichbar: radioaktive Isotope in sich aufnehmen
ist viel gefaehrlicher als radioaktive Strahlung abbekommen