Hallo Hartmut!
Sporen sehr variabel in Form und Göße. Maximale Größe gemessen 12,1 x 2,8
Mittel 9,9 x 3,0 J+
Bei dem wäre zunächst Form und Ausmessung der Haare und Paraphysen, zusätzlich die Ascusbasis (Haken), wichtig.
Komisch finde ich, dass man auf den Bildern denken könnte, dass lichtbrechender Vakuolen in den Haaren sind. Kann aber nicht sein. Wie der Effekt zustande kommt, müsste also auch geklärt werden.
beide Ascos noch frisch im Kühlschrank
Für die kleine, noch nicht vollreife Dasyscyphella noch ein Tipp.
Unreife Becherchen entwickeln sich bei mir am besten in durchsichtiger (Licht muss sein!) Plasteschachtel mit guter Luftfeuchtigkeit. Becher muss man nicht direkt besprühen, sondern ein nasses Stück Moos oder wassergedrängtes Papier im Behältnis mit aufbewahren, in der Schachtel entsteht dann ein "Mikroklima", wenn sich später am Deckel kleine Wasserperlen sammeln, ist´s optimal.
Das Behältnis dann bei Normaltemperatur (Zimmer, von mir aus auch Keller) aufbewahren.
Was das mit dem Kühlschrank soll, wenn man z.B. Sarcoscyphen oder Pezizen reifen lassen will, habe ich nie kapiert. Bei kalten Temperaturen bleibt das ganze wohl frisch und verdirbt nicht so leicht, dafür ist der Kühlschrank schließlich da, aber der Becher wird nur schlecht davon zu überzeugen sein, dass er bei widrigen Bedingungen (Kälte) Sporen produziert. Wozu auch, wenn´s Winter ist. Und am Ende wundern, wenn die Helvellas nach 6 Wochen im Kühlschrank immer noch nicht reif sind. 
VG Ingo W