Erstfund unterm Kirschbaum *PIC*

HoBi, (vor 6012 Tagen)

Liebe Pilzfreunde,

heute bei den Eltern unterm Kirschbaum auf der Wiese entdeckt.
Zwar nix, was einem vom Hocker haut, aber trotzdem ein Erstfund für uns.
Wenn wir mit unserer Vermtung richtig liegen, müßte das der

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Schild-Rötling - Entoloma clypeatum sein.

Also makroskopisch und vom Standort her, könnte das schon hinkommen.
Zur Not mikroskopieren wir noch nach.
Wie ist Eure Meinung?

Dann gab es auch noch ein büschen was auf Schredder.

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Riesen-Träuschling - Stropharia rugosoannulata

Und ein paar "voreilende" Dachpilze ;-)

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Gelbstieliger Dachpilz - Pluteus romellii

Soviel für heute. Ein schönes Wochenende wünschen

Sabine & Holger

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Re: Erstfund unterm Kirschbaum

ado, (vor 6012 Tagen) @ HoBi

Hallo HoBi
Ich würde sagen, das ist der Blasse Pflaumenrötling, Entoloma sepium
Gruß Alfred

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Re: Erstfund unterm Kirschbaum

Gábor, (vor 6012 Tagen) @ HoBi

Hallo HoBis,

eure Rötlinge würden bei mir noch als blasse E. clypeatum durchgehen.

Aber Fotos sind manchmal trügerisch und aus dem gleichen Mycel habe ich - je nach Witterung - schon sowohl sehr blasse als auch deutlich dunklere Fruchtkörper von E. clypeatum wachsen sehen.
M.E. taugliche makroskopische Unterscheidungsmerkmale zu E. sepium könnten z.B. die hygrophanen Hüte bei E. clypeatum sein, sowie das fehlen von rötlicher Verfärbung in den Madenfraßgängen...

LG, Gábor

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Re: Erstfund unterm Kirschbaum

Der Juergen, (vor 6012 Tagen) @ Gábor

Hallo Gabor,

Aber Fotos sind manchmal trügerisch und aus dem gleichen Mycel habe ich - je
nach Witterung - schon sowohl sehr blasse als auch deutlich dunklere
Fruchtkörper von E. clypeatum wachsen sehen.

Das liegt daran, dass E. clypeatum eine schwach hygrophane Huthaut besitzt. Noordeloos hat auch eine sehr helle, weißliche Form beschrieben: E. clypeatum f. pallidogriseum.

Grüßle
Juergen

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Re: Erstfund unterm Kirschbaum

Der Juergen, (vor 6012 Tagen) @ HoBi

Hallo Sabine & Holger,

wenn die Fraß-Spuren im Stiel etwas bräunlich - orange - safranfarben sind oder sich dahingehend umfärben, dann ist es E. saepium. (Kann man auf diesen Fotos nicht richtig beurteilen). E. clypeatum ist etwas hygrophan und zeigt keine Fleisch-Verfärbungen, außerdem ist die Huthautfarbe etwas dunkler (Horngrau).

Grüßle
Juergen

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hhm...???

metalmucki, (vor 6012 Tagen) @ HoBi

Hallo Holger und Sabine,

auch wenn ich mich jetzt zum Deppen mache, aber sind das Rötlinge?
Wenn ja, dann ist die Lamellenfarbe doch sehr ungewöhnlich weiß.

LG muck

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Re: hhm...???

AK_CCM, (vor 6012 Tagen) @ metalmucki

Servus muck,

das passt schon mit den Rötlingen. Sind halt noch nicht viele Sporen reif, sodass die Lamellen noch etwas blass rauskommen. aber man kann schon gut den rosa angehauchten Farbton erkennen.

@all
Würde hier auch E. saepium vermuten - toller Fund. Meine heutige Tour in der Fröttmaninger Heide bei München ging heute leider ohne Entolömchen aus. Den Wiesenbewohnern ist es wohl noch zu kalt: In der Nach kühlt es auf ~5 Grad runter.

Gruß, Andreas

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Vielen Dank an alle! Und Berichtigung!

HoBi, (vor 6011 Tagen) @ HoBi

Liebe Pilzler,

zunächst ein herzliches Dankeschön an alle, die uns mit ihren tollen Tipps
den Weg in die richtige Richtung gezeigt haben! Die "alten Hasen" lagen mit
ihrer Einschätzung völlig richtig und wir müssen uns berichtigen.
Es ist tatsächlich Entoloma saepium. Die Madengänge waren deutlich bräunlich
verfärbt und im Ludwig lasen wir dann von dem "Guajak Test". Den haben wir
gemacht und dann waren keine Fragen mehr offen ;-)
Also nochmals vielen Dank an alle!

Es grüßen herzllich

Sabine & Holger

PS: So oder so, es bleibt ein Erstfund für uns :-))