Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder) *PIC*

DieterB, (vor 9187 Tagen)

Hier also der zweite Teil:

6. Ich weiß nicht, was das ist.

7. Ist das ein Rötling? Der assymmetrische Stielansatz war auch bei anderen Exemplaren in der Umgebung zu sehen.

8. Ein Cortinarius ?

9. Eine Pholiota ?

10. Keine Ahnung.

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Matzinger, (vor 9186 Tagen) @ DieterB

Hier also der zweite Teil: 6. Ich weiß nicht, was das ist.
7. Ist das ein Rötling? Der assymmetrische Stielansatz war auch bei anderen
Exemplaren in der Umgebung zu sehen.
8. Ein Cortinarius ?
9. Eine Pholiota ?
10. Keine Ahnung.

Hallo Dieter,
zu 9 wahrscheinlich der Sparrige Schüppling und zu 10 ein Lacktrichterling, aber frag nicht welcher (der violette ist es nicht).
gruß Matzinger

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Huperzia ⌂, (vor 9186 Tagen) @ DieterB

8. Ein Cortinarius wär ich nicht sicher oder besser, ich würd es nicht annehmen
10. Laccaria laccata oderv einer der ähnlichen

Nochmal viele Grüße und Gute Nacht!

Tanja

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Harry, (vor 9186 Tagen) @ DieterB

Hier also der zweite Teil: 6. Ich weiß nicht, was das ist.
7. Ist das ein Rötling? Der assymmetrische Stielansatz war auch bei anderen
Exemplaren in der Umgebung zu sehen.
8. Ein Cortinarius ?
9. Eine Pholiota ?
10. Keine Ahnung.

Hallo Dieter,

bei der Nr. 9 handelt es sich um den Feuerschüppling ( Pholiota flammans )

die 10 ist wahrscheinlich Laccaria bicolor, der zweifarbige Lacktrichterling.

bei den anderen muß ich so auf die schnelle passen.

Bye Harry

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Wolfgang F., (vor 9186 Tagen) @ DieterB

Hier also der zweite Teil: 6. Ich weiß nicht, was das ist.
7. Ist das ein Rötling? Der assymmetrische Stielansatz war auch bei anderen
Exemplaren in der Umgebung zu sehen.
8. Ein Cortinarius ?
9. Eine Pholiota ?
10. Keine Ahnung.

Hallo Dieter,

diese Serie ist nicht ohne!!

(6) würde ich wegen des dunklen Stiels in die Rüblings/Schwindlings-Ecke stellen, aber kenne keine Art, die so aussieht. Möglicherweise auch ein Rötling?

(7) kann wohl ein Rötling (sinuatum, rhodopolium, moserianum) sein, aber da Du selbst ein Mikroskop hast, kannst Du diese Gattung in 2 Minuten selbst beweisen: Rötlinge - und nur die - haben unregelmäßig 5-7eckige Sporen. Wie riecht denn der Pilz? Was war der Standort? Waren feuchtere Exemplare durchscheinend gerieft? Hat er bei Verletzung gegilbt? Hat er Cheilocystiden?

(8) ??? Wie ist denn die Sporenpulverfarbe? Geruch nach "Lokomotive"?

(9) Pholiota flammans, der Feuerschüppling

(10) die Farben kommen auf dem Bild nicht so 'raus, aber ich glaube Laccaria bicolor zu erkennen

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Dirk, (vor 9186 Tagen) @ DieterB

Hier also der zweite Teil: 6. Ich weiß nicht, was das ist.
7. Ist das ein Rötling? Der assymmetrische Stielansatz war auch bei anderen
Exemplaren in der Umgebung zu sehen.
8. Ein Cortinarius ?
9. Eine Pholiota ?
10. Keine Ahnung.

hallo dieter,

8 könnte ein filziger gelbfuß (gomphidius helveticus) sein.

gruß
dirk

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Birgit, (vor 9186 Tagen) @ Dirk

8 könnte ein filziger gelbfuß (gomphidius helveticus) sein.

M.E. sollte der weit herablaufende Lamellen haben, kann man auf dem Foto nicht erkennen. Außerdem hat der filzige Gelbfuß - angeblich, ich hab ihn selbst noch nie gesehen - eine orangerote Velumzone am Stiel und ein rosa Basalmyzel (ja ich weiß, Mist das steckt im Boden, stimmts ;-)). Ich meine außerdem einen Schleier zu entdecken, glaub nicht, daß Gelbfüße sowas haben oder kann mich da jemand berichtigen? Sporenpulver wär hier angebracht?

Bei dem evtl. Rötling. Sind die Lamellen frei oder angeheftet???

Gruß

Birgit

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Dirk, (vor 9186 Tagen) @ Birgit

M.E. sollte der weit herablaufende Lamellen haben, kann man auf dem Foto
nicht erkennen. Außerdem hat der filzige Gelbfuß - angeblich, ich hab ihn
selbst noch nie gesehen - eine orangerote Velumzone am Stiel und ein rosa
Basalmyzel (ja ich weiß, Mist das steckt im Boden, stimmts ;-)). Ich meine
außerdem einen Schleier zu entdecken, glaub nicht, daß Gelbfüße sowas
haben oder kann mich da jemand berichtigen? Sporenpulver wär hier
angebracht?
Bei dem evtl. Rötling. Sind die Lamellen frei oder angeheftet???
Gruß
Birgit

hallo birgit,

dass der filzige gelbfuß weit herablaufende lamellen haben soll ist mir neu, die lamellen sehen aber schon eher cortinarien-mäßig aus, einen schleier haben junge exemplare aber auf jeden fall.
seltsam, dass du den noch nicht gefunden hast, ist er doch einer der häufigsten pilze im bergnadelwald (den ich aber nur im urlaub zu sehen bekomme).
gruß
dirk

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Gebirge

Birgit, (vor 9186 Tagen) @ Dirk

Hallo dirk,

dass der filzige gelbfuß weit herablaufende lamellen haben soll ist mir neu,
die lamellen sehen aber schon eher cortinarien-mäßig aus, einen schleier
haben junge exemplare aber auf jeden fall.

die weit herablaufenden Lamellen sind meines Wissens nach ein Charakteristikum der Gattung Gelbfüße (incl. der Schmierlinge).
Die Frage ließe sich anhand des Pilzes vermutlich auch anders noch leicht klären: Die Lamellen sollten sich, falls Gelbfuß, sehr leicht mit dem FIngernagel vom Hutfleisch trennen lassen.

seltsam, dass du den noch nicht gefunden hast, ist er doch einer der
häufigsten pilze im bergnadelwald (den ich aber nur im urlaub zu sehen
bekomme).

Na, ich wohne noch nicht direkt im Gebirge, muß ca. ne Stunde fahren um da hinzu kommen und das hab ich z.B. dieses Jahr noch gar nicht gemacht. Hier gibts dafür ziemlich viel kupferrote Gelbfüße und z.B. den rosa Schmierling. Werd demnächst mal bei jungen kupferroten auf nen evtl. vorhandenen Schleier gucken.

Ciao

Birgit

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an Birgit und Dirk

Marcus B., (vor 9186 Tagen) @ Dirk

hallo birgit,
dass der filzige gelbfuß weit herablaufende lamellen haben soll ist mir neu,
die lamellen sehen aber schon eher cortinarien-mäßig aus, einen schleier
haben junge exemplare aber auf jeden fall.
seltsam, dass du den noch nicht gefunden hast, ist er doch einer der
häufigsten pilze im bergnadelwald (den ich aber nur im urlaub zu sehen
bekomme).
gruß
dirk

Hallo

Das ist sicher kein filziger Gelbfuß, denn er hat immer herablaufende Lamellen. Selbst bei jungen Exemplaren kann man das ganz genau erkennen. Dirk, deine Aussage, das er vor allem im Bergnadelwald vorkommt, kann ich nicht bestätigen. Bei mir (auf 380 m ü. N.N.) ist er ein (sehr leckerer) Massenpilz. Ich glaube eher, das der Filzige Gelbfuß auf relativ sauren Nadelwaldboden und die Fichte (oder Zirbel- und Weymouthkiefer) als Partnerbaum angewiesen ist. Zudem Birgit, habe ich noch nie ein Velum bei diesem Pilz gesehen, in welchem Pilzbuch steht das denn?

Gruß

Marcus B.

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Re: an Birgit und Dirk

Dirk, (vor 9186 Tagen) @ Marcus B.

Hallo
Das ist sicher kein filziger Gelbfuß, denn er hat immer herablaufende
Lamellen. Selbst bei jungen Exemplaren kann man das ganz genau erkennen.
Dirk, deine Aussage, das er vor allem im Bergnadelwald vorkommt, kann ich
nicht bestätigen. Bei mir (auf 380 m ü. N.N.) ist er ein (sehr leckerer)
Massenpilz. Ich glaube eher, das der Filzige Gelbfuß auf relativ sauren
Nadelwaldboden und die Fichte (oder Zirbel- und Weymouthkiefer) als
Partnerbaum angewiesen ist. Zudem Birgit, habe ich noch nie ein Velum bei
diesem Pilz gesehen, in welchem Pilzbuch steht das denn?
Gruß
Marcus B.

hallo marcus,

saurer boden und fichte ist schon klar, aber in norddeutschland scheints den nicht zu geben. zumindest hab ich ihn in nordrhein-westfalen (viel saurer boden und fichte) noch nie gefunden - eben meist nur auf urlaub in den bergen. hab grad mal in den kriegelsteiner geschaut und auch nur einträge in süddeutschland gefunden. da seid ihr wohl mal wieder privilegiert. und schmecken tut er auch noch;-)
aber irgendwie komm ich nicht los von diesem gelbfuß, auch wegen dieser einheitlichen färbung. zu allem überfluss hab ich jetzt auch noch eine abbildung gesehen (cetto - ok, na ja, ich weiß), wo die lamellen total angewachsen aussehen. wäre sehr gespannt auf eine genaue bestimmung, aber vielleicht schaltet sich ja noch wolfgang und sein mikroskop ein.
gruß
dirk

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

DieterB, (vor 9186 Tagen) @ Wolfgang F.

(6) würde ich wegen des dunklen Stiels in die Rüblings/Schwindlings-Ecke
stellen, aber kenne keine Art, die so aussieht. Möglicherweise auch ein
Rötling?
(7) kann wohl ein Rötling (sinuatum, rhodopolium, moserianum) sein, aber da
Du selbst ein Mikroskop hast, kannst Du diese Gattung in 2 Minuten selbst
beweisen: Rötlinge - und nur die - haben unregelmäßig 5-7eckige Sporen.
Wie riecht denn der Pilz? Was war der Standort? Waren feuchtere Exemplare
durchscheinend gerieft? Hat er bei Verletzung gegilbt? Hat er
Cheilocystiden?
(8) ??? Wie ist denn die Sporenpulverfarbe? Geruch nach
"Lokomotive"?

Hallo Wolfgang,

8: Sporenfarbe folgt, Geruch nach Lokomotive hab ich nicht wargenommen.

6: Sporen mikroskopiere ich

7: stand an einem grasigen Wegrand mit direkter Nachbarschaft zu Kiefer, (Fichte), Buche und weiteren Laubbäumen. Sporen mikroskopiere ich noch.

Grüße
Dieter

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

DieterB, (vor 9186 Tagen) @ Birgit

Bei dem evtl. Rötling. Sind die Lamellen frei oder angeheftet???
Gruß
Birgit

Hallo Birgit,

die Lamellen sind ausgebuchtet angeheftet.

Gruß
Dieter

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Re: Gebirge

DieterB, (vor 9186 Tagen) @ Birgit

die weit herablaufenden Lamellen sind meines Wissens nach ein
Charakteristikum der Gattung Gelbfüße (incl. der Schmierlinge).
Die Frage ließe sich anhand des Pilzes vermutlich auch anders noch leicht
klären: Die Lamellen sollten sich, falls Gelbfuß, sehr leicht mit dem
FIngernagel vom Hutfleisch trennen lassen.

Hallo Birgit,

die Lamellen lassen sich gar nicht vom Hutfleisch trennen. Sie reißen das Fleisch mit ab.

Grüße
Dieter

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Re: Gebirge

Wolfgang F., (vor 9186 Tagen) @ Birgit

die weit herablaufenden Lamellen sind meines Wissens nach ein
Charakteristikum der Gattung Gelbfüße (incl. der Schmierlinge).
Die Frage ließe sich anhand des Pilzes vermutlich auch anders noch leicht
klären: Die Lamellen sollten sich, falls Gelbfuß, sehr leicht mit dem
FIngernagel vom Hutfleisch trennen lassen.
Birgit

Ich finde die Bestimmung als Gelbfuß gar nicht so abwegig. Das mit den herablaufenden Lamellen stimmt schon, aber wenn ein Einzelexemplar abweicht, ist das schon möglich.

Weil Gelbfüße eigentlich Röhrlinge sind, sollte sich die Fruchschicht ablösen lassen. In der Praxis klappt das bei mir aber nicht.

Wenn der Pilz noch Auszusporen bereit ist, kann man schon an der Farbe die Gattungen unterscheiden.

Hier noch ein mikroskopisches Merkmal: Gelbfüße haben "Röhrlingssporen", also 2-3mal so lang wie breit und oft das eine Ende umgebogen.

Schleierlinge haben Sporen, die elliptisch bis zitronenförmig sind, aber kaum so länglich. Außerdem sind Schleierlingssporen oft sichtbar rauh (nur bei großer Vergrößerung sichtbar)

Und die Chemie:
Wenn's ein Schleierling ist, wohl eine Leprocybe. Die haben schwach gelbe Farbstoffe die sich mit Ethanol (Brennspiritus) lösen lassen und z.B. auf einem getränkten Tempo-taschentuch einen Fleck hinterlassen, der unter UV-Licht stark fluoresziert. Solche UV-Lampen haben viele Briefmarkensammler oder Leute, die Geldscheine auf Echtheit prüfen.

Die gelben Farbstoffe vom kupferroten (und ich glaube auch vom Filzigen) Gelbfuß verfärben sich bei Erhitzen violett.

Wolfgang

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Nr 6 u. 7 unterm Mikroskop

DieterB, (vor 9186 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Wolfgang,

Nr. 6 hat Rötlingssporen (ganz eindeutig) und Cheilocystiden.

Nr. 7. hat ovale, einseitig etwas spitz ausgezogene, glatte Sporen.

Grüße
Dieter

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Re: an Birgit und Dirk

Birgit, (vor 9185 Tagen) @ Marcus B.

Hallo Marcus B.,

Zudem Birgit, habe ich noch nie ein Velum bei
diesem Pilz gesehen, in welchem Pilzbuch steht das denn?

Ich zitier mal aus dem WInkler über Gelbfüße: "Der Stiel ist teils mit einem flüchtigen, faserigen oder schleimigen Velum mit bleibender schleimiger RIngzone versehen.....

Die beiden Arten mit trockenem Stiel und faserigem, nichtschleimigem Velum bilden bei vielen Autoren eine eigene Gattung (Chroogomphus). "

Auf S.441, Bild 110 sind filzige Gelbfüße im Winkler dargestellt, da sieht man das Velum (was ich als Schleier bezeichnet habe) hervorragend, aber eben auch bei sehr jungen Exemplaren die herablaufenden Lamellen. Ansonsten hat Wolfgang schon recht, die Bilder im Winkler sind dem hier abgebildeten Pilz verdammt ähnlich bis auf die Lamellen.

Das mit der leuchtend orangefarbenen Velumzone und dem rosa Basalmyzel wurde mir als wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum kupferroten Gelbfuß von einem erfahrenen Mykologen gesagt. Aber ehrlich ich habs auch noch auf keinem Foto gesehen, vielleicht war es ein Mißverständnis, sorry.

Gute Nacht

Birgit

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Re: Nr 6 u. 7 unterm Mikroskop

Wolfgang F., (vor 9185 Tagen) @ DieterB

Hallo Wolfgang,
Nr. 6 hat Rötlingssporen (ganz eindeutig) und Cheilocystiden.
Nr. 7. hat ovale, einseitig etwas spitz ausgezogene, glatte Sporen.
Grüße
Dieter

Hi Dieter,

weil ich kaum dazu komme, Dir (6) nachzubestimmen, bleibt es ein kleiner brauner Rötling. Immerhin die Gattung...

(7) kann dann (nach dem Ausschlußverfahren) fast nur noch Volvariella gloiocephala, der größte Scheidling sein, bei dem Du die (manchmal rasch vergängliche) Scheide an der Stielbasis übersehen hast. Das hatte ich auch schon mal, und habe tagelang gerätselt. Wenn Du wieder am Fundort bist, suche 'mal einen jungen Fruchtkörper...

Oder suche am alten Fruchtkörper nochmal ganz genau nach Cheilozystiden, die bei der Art immer wieder einen dünnnen "Schnabel" an der Spitze haben, oder kondomförmig mit Reservoir.

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Re: Nr 6 u. 7 unterm Mikroskop

Birgit, (vor 9185 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Wolfgang,

schon wieder ich. ;-)

(7) kann dann (nach dem Ausschlußverfahren) fast nur noch Volvariella

gloiocephala, der größte Scheidling sein, bei dem Du die (manchmal rasch
vergängliche) Scheide an der Stielbasis übersehen hast. Das hatte ich auch
schon mal, und habe tagelang gerätselt. Wenn Du wieder am Fundort bist,
suche 'mal einen jungen Fruchtkörper...

Die Lamellen sollten dann wohl aber deutlich frei und nicht angeheftet sein, wie Dieter oben mal geschrieben hat? Den Scheidling habe ich nämlcih erst vor zwei Wochen gesehen und der hat ja normalerweise wirklich deutlich sichtbar freie Lamellen. Alles etwas rätselhaft ;-) Oder muß das auch nicht immer sein?? Wie ist das Wolfgeng, stimmt wenigstens der Satz, daß Hut und Stielfleisch leicht voneinander zu trennen sind, wenn die Lamellen frei sind?

Ciao

Birgit

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Re: an Birgit und Dirk

Marcus B., (vor 9185 Tagen) @ Dirk

hallo marcus,
saurer boden und fichte ist schon klar, aber in norddeutschland scheints den
nicht zu geben. zumindest hab ich ihn in nordrhein-westfalen (viel saurer
boden und fichte) noch nie gefunden - eben meist nur auf urlaub in den
bergen. hab grad mal in den kriegelsteiner geschaut und auch nur einträge
in süddeutschland gefunden. da seid ihr wohl mal wieder privilegiert. und
schmecken tut er auch noch;-)
aber irgendwie komm ich nicht los von diesem gelbfuß, auch wegen dieser
einheitlichen färbung. zu allem überfluss hab ich jetzt auch noch eine
abbildung gesehen (cetto - ok, na ja, ich weiß), wo die lamellen total
angewachsen aussehen. wäre sehr gespannt auf eine genaue bestimmung, aber
vielleicht schaltet sich ja noch wolfgang und sein mikroskop ein.
gruß
dirk

Hallo Dirk

Wahrscheinlich ist es doch so: Pilze sind unberechenbar. Bei mir fehlt der Pfifferling fast völlig (obwohl hier eigentlich gute Bedingungen für ihn herrschen) und bei dir der Filzige Gelbfuß. Und das obwohl wir beide fast auf der gleichen geographischen Breite leben und suchen (ich in Ostthüringen, also Mittel- statt Süddeutschland).
Im Krieglsteiner wirst du daher auch nichts über die Vorkommen hier erfahren, denn der gilt nur für Westdeutschland und ist deshalb für mich nutzlos.

Gruß

Marcus B.

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Re: an Birgit und Dirk

Marcus B., (vor 9185 Tagen) @ Birgit

Hallo Marcus B.,
Ich zitier mal aus dem WInkler über Gelbfüße: "Der Stiel ist teils mit
einem flüchtigen, faserigen oder schleimigen Velum mit bleibender
schleimiger RIngzone versehen.....
Die beiden Arten mit trockenem Stiel und faserigem, nichtschleimigem Velum
bilden bei vielen Autoren eine eigene Gattung (Chroogomphus). "
Auf S.441, Bild 110 sind filzige Gelbfüße im Winkler dargestellt, da sieht
man das Velum (was ich als Schleier bezeichnet habe) hervorragend, aber
eben auch bei sehr jungen Exemplaren die herablaufenden Lamellen.
Ansonsten hat Wolfgang schon recht, die Bilder im Winkler sind dem hier
abgebildeten Pilz verdammt ähnlich bis auf die Lamellen.
Das mit der leuchtend orangefarbenen Velumzone und dem rosa Basalmyzel wurde
mir als wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum kupferroten Gelbfuß von einem
erfahrenen Mykologen gesagt. Aber ehrlich ich habs auch noch auf keinem
Foto gesehen, vielleicht war es ein Mißverständnis, sorry.
Gute Nacht
Birgit

Hallo Birgit

Mit dem Velum könntest du durchaus recht haben, denn die Autoren sind in diesem Fall widersprüchlich. Im Blv-Pilzführer fehlt ein Hinweis darauf, während das Merkmal im Kosmos-Pilzführer Erwähnung findet. Ich habe es jedenfalls bisher noch nie bemerkt, könnte es aber vielleicht auch übersehen haben (die Lamellen sind ja das Hauptmerkmal). Ich werde aber in den nächsten Tagen vielleicht Gelegenheit haben, die Sache bei mir zu überprüfen.

Gruß

Marcus B.

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Sorry, Zahlendreher, Nr 7 Rötling, Nr 6 nicht *oT*

DieterB, (vor 9185 Tagen) @ DieterB

- kein Text -

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Werner2, (vor 9185 Tagen) @ DieterB

Hallo Dieter B.

bei der Nr. 1 dürfte es sich um Marasmius torquescens (= lupuletorum) handeln, den Ledergelben Schwindling. Auf dem mittleren Ex. kann man gut erkennen, dass der Stiel fein matt-bereift ist, was typisch für diese Art ist (Spinulae auf der Stieloberfläche !).

Die Nr. 2 gefällt mir nicht sehr als Rötling. So sehen mehr die "Weißen Dachpilze" aus, die (wenn mit fehlenden Schnallen) heute meist unter P.petasatus zusammengefasst werden. Die Abbildung in PDS Band 4 ist in diesem Zusammenhang übrigens mehr verwirrend als hilfreich, da sie einen bräunlichen Pilz zeigt.
Der "Seidige Dachpilz" und seine Sippen sind eigentlich mehr reinweiß, aber auch mal mit dunklen Schüppchen auf der Hutmitte. Der Pilz müsste dann aber auf morschem Holz, Holzspreu oder Sägemehl gestanden haben, was man auf dem Foto nicht sieht.

Zur Nr. 3 möchte ich nicht viel sagen. Hier sieht man doch zu wenig.Im Übrigen hat G.heleticus, wie auch andere Schmierlinge und Gelbfüße ein Velum.

Zu 4. Die starken abstehenden Stielschuppen und die deutliche Gelbfärbung der rechten Exemplare weisst eigentlich gut auf den "Feuerschüppling", Pholiota flammans hin.

Die Nr. 4 wird wahrscheinlich eine Laccaria sein. L. bicolor, der Zweifarbige Lacktrichterling, passt recht gut.

Gruß Werner2

Hier also der zweite Teil: 6. Ich weiß nicht, was das ist.

7. Ist das ein Rötling? Der assymmetrische Stielansatz war auch bei anderen
Exemplaren in der Umgebung zu sehen.
8. Ein Cortinarius ?
9. Eine Pholiota ?
10. Keine Ahnung.

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Re: Nr 6 u. 7 unterm Mikroskop

Wolfgang F., (vor 9185 Tagen) @ Birgit

Hallo Wolfgang,
schon wieder ich. ;-)
(7) kann dann (nach dem Ausschlußverfahren) fast nur noch Volvariella
Die Lamellen sollten dann wohl aber deutlich frei und nicht angeheftet sein,
wie Dieter oben mal geschrieben hat? Den Scheidling habe ich nämlcih erst
vor zwei Wochen gesehen und der hat ja normalerweise wirklich deutlich
sichtbar freie Lamellen. Alles etwas rätselhaft ;-) Oder muß das auch
nicht immer sein?? Wie ist das Wolfgeng, stimmt wenigstens der Satz, daß
Hut und Stielfleisch leicht voneinander zu trennen sind, wenn die Lamellen
frei sind?
Ciao
Birgit

Hi Birgit,

Dein Einwand ist natürlich 100% berechtigt - naja, ich darf ja auch Fehler machen... Schön, daß es ein Rötling ist, dann ist die Welt wieder in Ordnung.

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Sporenfarbe von 8

DieterB, (vor 9185 Tagen) @ DieterB

8: Sporenfarbe folgt, Geruch nach Lokomotive hab ich nicht wargenommen.

Hallo Wolfgang,

die Sporenfarbe ist mittelgrau mit Grünton. Die Sporen sind 7 x 15 µm, glattwandig, spindelförmig, teils mit Appendix oder Keimporus mit Kallus (mein Mikroskop gibt nicht mehr her) und haben eine zentrale Aufhellung

Grüße
Dieter

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Re: Sporenfarbe von 8

Wolfgang F., (vor 9185 Tagen) @ DieterB

Hallo Wolfgang,
die Sporenfarbe ist mittelgrau mit Grünton. Die Sporen sind 7 x 15 µm,
glattwandig, spindelförmig, teils mit Appendix oder Keimporus mit Kallus
(mein Mikroskop gibt nicht mehr her) und haben eine zentrale Aufhellung
Grüße
Dieter

Spp graugrün, Sporen spindelig, Q > 2 (also Länge mehr als das Doppelte der Breite), das klingt nach Röhrlingsverwandten! Also sehr wahrscheinlich ein Gelbfuß. Mach am Pilz doch noch den Farb-Erhitzungs-Test (in der Pfanne oder im Reagenzglas), bevor er gar ist wird er lila!

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Marcus B., (vor 9184 Tagen) @ Werner2

Hallo Dieter B.
bei der Nr. 1 dürfte es sich um Marasmius torquescens (= lupuletorum)
handeln, den Ledergelben Schwindling. Auf dem mittleren Ex. kann man gut
erkennen, dass der Stiel fein matt-bereift ist, was typisch für diese Art
ist (Spinulae auf der Stieloberfläche !).
Die Nr. 2 gefällt mir nicht sehr als Rötling. So sehen mehr die "Weißen
Dachpilze" aus, die (wenn mit fehlenden Schnallen) heute meist unter
P.petasatus zusammengefasst werden. Die Abbildung in PDS Band 4 ist in
diesem Zusammenhang übrigens mehr verwirrend als hilfreich, da sie einen
bräunlichen Pilz zeigt.
Der "Seidige Dachpilz" und seine Sippen sind eigentlich mehr
reinweiß, aber auch mal mit dunklen Schüppchen auf der Hutmitte. Der Pilz
müsste dann aber auf morschem Holz, Holzspreu oder Sägemehl gestanden
haben, was man auf dem Foto nicht sieht.
Zur Nr. 3 möchte ich nicht viel sagen. Hier sieht man doch zu wenig.Im
Übrigen hat G.heleticus, wie auch andere Schmierlinge und Gelbfüße ein
Velum.
Zu 4. Die starken abstehenden Stielschuppen und die deutliche Gelbfärbung der
rechten Exemplare weisst eigentlich gut auf den
"Feuerschüppling", Pholiota flammans hin.
Die Nr. 4 wird wahrscheinlich eine Laccaria sein. L. bicolor, der Zweifarbige
Lacktrichterling, passt recht gut.
Gruß Werner2
Hier also der zweite Teil: 6. Ich weiß nicht, was das ist.

Hallo Werner2

Gibt es vielleicht ein Bild im Internet wo der Filzige Gelbfuß mit Velum abgebildet ist ? Ich habe diesen Pilz bisher nur ohne gesehen.

Gruß

Marcus B.

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Re: Pilzfragen Teil 2 (5 Bilder)

Werner2, (vor 9184 Tagen) @ Marcus B.

Ja, es gibt so ein Bild,
leider habe ich es nicht aus dem Internet (vielleicht gibt es da irgendwo natürlich auch eins). Ich habe in meiner Datenbank mal nachgeschaut und bin über ein Foto im "Tintling" gestolpert. Dies ist bei meinen Bildern die einzige Abbildung, bei der man ein feines Velum erkennen kann:
Tintling 6/2000 - Seite 48. Von den 6 abgebildeten Exemplaren kann man bei dem rechten ganz feine, spinnenwebartige Verbindungen zwischen dem Stiel und dem Hutrand erkennen. Auch das ganz linke Ex. hat auf der rechten Seite ein feines Velum. Man muss schon sehr genau hinsehen. Das Velum von C.helveticus ist nur im Jugendzustand gut erkennbar. Danach findet man die Reste aber auf dem Stiel, ähnlich wie bei vielen Cortinarien.

Gruß Werner 2

Hallo Werner2

Gibt es vielleicht ein Bild im Internet wo der Filzige Gelbfuß mit Velum
abgebildet ist ? Ich habe diesen Pilz bisher nur ohne gesehen.
Gruß
Marcus B.

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Bild auch im Winkler

Birgit, (vor 9184 Tagen) @ Werner2

Hi Werner2

wie ich unten schon mal in einer Antwort an Marcus geschreiben habe, gibt es ein zwar recht kleines Bild im Winkler, 2000 Pilze. Da ist das Velum bei einigen Exemplaren sehr gut zu sehen.

Gruß

Birgit

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Danke für den Hinweis

Werner2, (vor 9184 Tagen) @ Birgit

Den habe ich leider nicht, vielen Dank für den Hinweis.
Gruß Werner2:

Hi Werner2

wie ich unten schon mal in einer Antwort an Marcus geschreiben habe, gibt es
ein zwar recht kleines Bild im Winkler, 2000 Pilze. Da ist das Velum bei
einigen Exemplaren sehr gut zu sehen.
Gruß
Birgit