Unbekanntes Weilbacher Kiesgruben-Allerlei *PIC*

Klaas, (vor 6011 Tagen)

Hallo zusammen,

mal schnell vorm Duschen noch ein Foto von der heutigen Tour in die Runde, vielleicht hat ja schon jemand Hinweise, wo ich nachher weitersuchen muss?
Bei den meisten bin ich wieder völlig überfordert, immerhin bei zwei Grüppchen bin ich mir recht sicher, ansonsten bin ich vor Ort allerhöchstens bei den Gattungen angelangt.
Wenn ich nichts durcheinandergebracht habe, sollten 8 Arten auf den Blättern zu sehen sein, nach meiner ersten Einschätzung Entoloma, Inocybe, Conocybe, Agrocybe, Russula, Panaeolus und/oder was weiß ich (leider nicht) noch alles...
Ich komme später hoffentlich dazu, noch etwas genauere Bilder/Infos einzustellen, ansonsten sind mir Tipps vorab sehr willkommen.

Viele Grüße,
Klaas

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Re: Unbekanntes Weilbacher Kiesgruben-Allerlei

Ingo Wagner, (vor 6011 Tagen) @ Klaas

Hallo zusammen,
mal schnell vorm Duschen noch ein Foto von der heutigen Tour in die Runde,
vielleicht hat ja schon jemand Hinweise, wo ich nachher weitersuchen muss?
Bei den meisten bin ich wieder völlig überfordert, immerhin bei zwei
Grüppchen bin ich mir recht sicher, ansonsten bin ich vor Ort
allerhöchstens bei den Gattungen angelangt.
Wenn ich nichts durcheinandergebracht habe, sollten 8 Arten auf den Blättern
zu sehen sein, nach meiner ersten Einschätzung Entoloma, Inocybe,
Conocybe, Agrocybe, Russula, Panaeolus und/oder was weiß ich (leider
nicht) noch alles...
Ich komme später hoffentlich dazu, noch etwas genauere Bilder/Infos
einzustellen, ansonsten sind mir Tipps vorab sehr willkommen.
Viele Grüße,
Klaas

Hallo Klaas!

Zumindest der untere sollte Marasmius oreades (Nelkenschwindling) sein.
Rechts daneben erinnert an Agrocybe pediades (Halbkugeliger Ackerling).
Die großen rechts oben treffen meine Vorstellung zu Entoloma clypeatum (Schild-Rötling) und links unter dem Täubling hätte ich die Vorstellung zu Agrocybe dura (Rissiger Ackerling).
Allerdings gebe ich im Vorfeld schon all denen recht, die jetzt sagen oder denken, dass man Pilzbestimmung nach Bild ohne jegliche Angaben getrost in der Pfeife rauchen kann.

VG Ingo W

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Re: Unbekanntes Weilbacher Kiesgruben-Allerlei

Klaas, (vor 6011 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

herzlichen Dank für Deine Tipps!

Allerdings gebe ich im Vorfeld schon all denen recht, die jetzt sagen oder
denken, dass man Pilzbestimmung nach Bild ohne jegliche Angaben getrost in
der Pfeife rauchen kann.

Ich auch - dennoch ist Deine schnelle Bildbestimmung mehr Wert als mein stundenlanges Wühlen in Büchern... ;)

Viele Grüße,
Klaas

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Zum Täubling *PIC*

Klaas, (vor 6011 Tagen) @ Klaas

Hallo nochmal,

dummerweise habe ich mit dem Täubling angefangen, den ich unverrichteter Dinge gleich zur Seite legen werde (und zukünftig diese Gattung wie bisher am Fundort belasse...).
Hier trotzdem ein paar Infos:
Jung halbkugelig, bräunlich-beige, teils rosa gefleckt, älter ausgebreitet, Hut nach oben gebogen, gewellt, mehr cremefarben mit wenigen rötlichen Stellen, Huthaut rissig. Lamellen entfernt, alt etwa 7/cm, dick, bräunend, teils gegabelt, anastomosierend. Hutdurchmesser beim größten 7 cm, Rand gerieft.
Stiel voll, wattig, außen faserig und gräulich.
Geruch etwas käsig (meine Nase ist nicht die Beste), Geschmack sofort scharf, aber erträglich.
Gefunden in der Wiese (Trockenrasen), in der Nähe ein paar Erlen, glaube ich, ansonsten höchstens noch andere Laubhölzer, aber da habe ich nicht richtig aufgepasst.

Grüße,
Klaas

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Re: Zum Täubling

HARZPILZCHEN, (vor 6011 Tagen) @ Klaas

Gefunden in der Wiese (Trockenrasen), in der Nähe ein paar Erlen, glaube ich,
ansonsten höchstens noch andere Laubhölzer, aber da habe ich nicht richtig
aufgepasst.

Hallo Klaas

Vielleicht standen auch ein paar Birken dort. Erinnert mich an Russula pulchella, der auch sehr früh im Jahr erscheint.

VG Hartmut

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Re: Zum Täubling

Thüringer-Holz, (vor 6011 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,

mit Sicherheit hast du eine Birke übersehen.
Russula exalbicans scheint mir sehr wahrscheinlich.

LG Felix

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Re: Zum Täubling

Klaas, (vor 6011 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Klaas
Vielleicht standen auch ein paar Birken dort. Erinnert mich an Russula
pulchella, der auch sehr früh im Jahr erscheint.
VG Hartmut

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mit Sicherheit hast du eine Birke übersehen.
Russula exalbicans scheint mir sehr wahrscheinlich.
LG Felix

Hallo Hartmut und Felix,

ich glaubs euch, ich bin birkenblind!
Und ja, im Gebiet stehen welche, insofern habt ihr sicher Recht. Dann macht auch der grauaderige Stiel, den ich fälschlicherweise mit "faserig" beschrieben hatte, wieder Sinn. Auch die chromgelbe Stielbasis kommt nach dem Abwischen der Erde zum Vorschein.

Vielen Dank euch beiden,
Klaas

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Zur Inocybe *PIC*

Klaas, (vor 6010 Tagen) @ Klaas

Guten Morgen,

hier ein paar Infos zum vermeintlichen Risspilz:
Auch in der Kiesgrube im Gras, in der Nähe der kleinen Teiche u.a. bei Weiden.
Hut: Jung gelb-bräunlich bis oliv, filzig, flach gewölbt, teils mit kleinem Buckel, Rand eingerollt mit häutigen weißen Velumresten. Alt fast leuchtend ocker oder zimtbraun, wellig, eingedrückt, grobschuppig.
Lamellen: Jung blass, später oliv bis ocker-bräunlich wie der Hut. Angewachsen, herablauflaufend, Schneiden weiß/heller.
Stiel: Hohl, Farbe ähnlich wie der Hut, Basis und Spitze blasser, teils mit ausgeprägter Knolle.
Fleisch: blass, gelblich, im Stiel bräunend. Fast geruchlos, nur im Schnitt angenehm süßlich, Geschmack etwas bitter.

Für mich Unwissenden passt eigentlich alles zu I. dulcamara.
Gibt es da noch viele mögliche Kandidaten?

Viele Grüße,
Klaas

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Russula exalbicans

Stephan Weißer, (vor 6010 Tagen) @ Klaas

da bin ich mir zu 95 % sicher

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Re: Zur Inocybe

interhias ⌂, (vor 6010 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,

die Inocybe dulcamara kaufe ich dir gerne ab, sie dürfte der häufigste Risspilz an solchen Standorten bei Weide sein. An denselben Standorten wächst die ähnliche I. fuscomarginata, die ich jedoch freudiger gefärbt und ziemlich schuppig kenne.

Ein kurzer Blick ins Mikro kann trotzdem nicht schaden, da man bei Inocyben nie vor Überraschunen sicher ist.

Grüße aus München
Hias

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Re: Zur Inocybe

Klaas, (vor 6010 Tagen) @ interhias

Hallo Klaas,
die Inocybe dulcamara kaufe ich dir gerne ab, sie dürfte der häufigste
Risspilz an solchen Standorten bei Weide sein. An denselben Standorten
wächst die ähnliche I. fuscomarginata, die ich jedoch freudiger gefärbt
und ziemlich schuppig kenne.
Ein kurzer Blick ins Mikro kann trotzdem nicht schaden, da man bei Inocyben
nie vor Überraschunen sicher ist.
Grüße aus München
Hias

Hallo Hias,

Inocyben kaufen, soso - wie ist denn gerade deren Marktwert? Hätte da auch noch ein paar Optionsscheine auf Düngerlinge und andere sichere Anlagen... ;)

Vielen Dank für Deine Meinung, Deinen zweiten Vorschlag lese ich gerne noch nach!

Grüße nach München,
Klaas

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Der Rest *PIC*

Klaas, (vor 6010 Tagen) @ Klaas

Nabend zusammen,

hier wie angedroht noch die restlichen Pilze, zu Beschreibungen komme ich heute nicht mehr.
Die Schildrötlinge lasse ich aus, zumindest die waren klar. Interessant war aber wieder, welche Unmengen im Gebiet wuchsen (nicht in der Kiesgrube, ein Stück weiter bei Flörsheim, wie die Schwindlinge).
Um die Grube und darin gab es noch weitere, u.a. viele Tubaria dispersa, ein paar Telamonien (schätze ich), auch der erste Kahle Krempling stand schon am Straßenrand.

Mit Ingos Tipp zu den Nelkenschwindlingen bin ich sehr einverstanden, da hätte ich mich wieder blöd gesucht, ich kannte sie noch nicht:
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Zu den Ackerlingen bin ich noch nicht richtig gekommen, aber auch hier wird Ingo kaum daneben liegen:
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Und:
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(den Düngerling daneben vergessen wir mal)

Jetzt noch zwei, bei denen ich noch nicht wirklich durchblicke:
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Ich meine, auch ein Düngerling? Hut < 1 cm.

Noch kleiner, aber etwas langstieliger, ähnlich ahnungslos:
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Später bei Flörsheim, diese gefräßigen Raupen hatten überall entlang der Wege ganze Sträucher mit ihren Netzen überzogen, an manchen war kein einziges Blatt mehr zu sehen. Im Dunkel wäre das sicher gespenstisch gewesen. So erinnerte mich das mehr an einen Science-Fiction, in dem die Aliens Planet nach Planet abernten und dann weiterziehen. Wobei die Raupen scheinbar nicht einfach weiterkönnen, die Gewebe waren auf den abgeernteten Stäuchern voller Leichen. Und so fiktiv muss auch man gar nicht werden, wenn man sich in der Gegenwart umschaut...
Weiß jemand ohne große Mühe, was das für welche sind?
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Viele Grüße,
Klaas

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Re: Der Rest

Ingo Wagner, (vor 6010 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas!

Zu den Ackerlingen bin ich noch nicht richtig gekommen, aber auch hier wird
Ingo kaum daneben liegen:

Ja, sieht immer noch so aus.
Beim weißen bleibe ich auch weiterhin bei Agrocybe dura (Weißer Ackerling). Ich meine auch, speziell bei dieser Art, wenn sie älter wird, schon öfter solche graugrünen "Schimmelflecken" gesehen zu haben (genau wie bei Leucoagaricus leucothites = Rosablättriger Egerlingsschirmling)

Jetzt noch zwei, bei denen ich noch nicht wirklich durchblicke:
Ich meine, auch ein Düngerling? Hut < 1 cm.

Düngerling hätte ich gestern auf dem Übersichtsbild auch gedacht. So, wie er sich jetzt darstellt, kommt mir beinahe Psathyrella (Faserling) in den Sinn.

Noch kleiner, aber etwas langstieliger, ähnlich ahnungslos:

Vielleicht gar der gleiche, bloß frisch?

VG Ingo W

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Re: Der Rest

Klaas, (vor 6010 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

war gerade noch mit anderem (lästigem) Kram beschäftigt, bevor ich auf der Tastatur einschlafe noch kurz: Das wären meine ersten A. dura, ich versuche, Deinen Hinweis zu den Flecken zu behalten.

Bei den beiden anderen hätte ich ich nicht geglaubt, dass sie zusammengehören. Sie standen zwar nur wenig entfernt, aber die einen waren auf dem Hut eher wattig und felderig aufgesissen, das andere Grüppchen jung sehr filzig, die größeren davon kahl, glatt und auch im Gesamten eher weiß. Getrocknet sehen sie aber recht ähnlich aus, von oben und unten, beide mit sehr dunklen bis schwarzen Lamellen.
Jetzt muss ich auch noch bei den Faserlingen suchen, so ein Mist!

Vielen Dank und Gute Nacht,
Klaas

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Re: Der Rest

Ingo Wagner, (vor 6009 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas!

Das wären meine ersten A. dura, ich
versuche, Deinen Hinweis zu den Flecken zu behalten.

Sind vorerst nur persönliche Eindrücke. Die Flecken sind hauptsächlich an vertrocknenden, alten Fruchtkörpern wahrzunehmen.

Muss überhaupt nicht heißen, dass ich bei deinem Pilz richtig liege.
Bei Ökologie geht aber noch was: A. dura wächst für mein Empfinden auf Feldern (oft zwischen Getreide oder Mais) oder intensiv genutzten Wiesen (eher weniger auf Viehweiden und Champignon-Wiesen), gern aber auch auf Flächen, die man nach der Ernte sich selbst überlässt. Zu Zeiten der "Flächenstilllegungen" war er z.B. öfter anzutreffen.

VG Ingo W

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Raupen

Lonco, (vor 5983 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,

Weiß jemand ohne große Mühe, was das für welche sind?

ja, Unterfamilie Yponomeutinae, genauer geht's wahrscheinlich mit Angabe der Nahrungspflanze.

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Raupen

Klaas, (vor 5983 Tagen) @ Lonco

ja, Unterfamilie Yponomeutinae, genauer geht's wahrscheinlich mit Angabe der
Nahrungspflanze.

Hallo Thomas,

wo hast Du die Frage denn noch ausgegraben? ;)

Die Raupen waren vorwiegend auf Weißdorn zu finden, aber auch anderen Sträuchern, die ich nicht erkennen konnte, weil einfach kaum oder keine Blätter mehr dran waren.

Ich muss gestehen, dass ich die Bestimmung der Raupen nicht weiter verfolgt hatte und erst kürzlich bei Gespinstmotten ins Grübeln kam, als ich einen Namen für eine gefundene "Monster"-Raupe suchte, bei der dann recht schnell Weidenbohrer herauskam.

Danke und Grüße,
Klaas

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Re: Raupen *PIC*

Trametenlotti, (vor 5983 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas

Ich las deinen Beitrag nach dem von Sabine und Holger. Schau mal hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pfaffenhütchen-Gespinstmotte

Es dürfte sich bei deinen Gespenstern auch um diese Art handeln.

Ligrü
Lotte

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OT: Raupen *PIC*

Lonco, (vor 5939 Tagen) @ Klaas

Hallo Klaas,

Die Raupen waren vorwiegend auf Weißdorn zu finden, aber auch anderen
Sträuchern, die ich nicht erkennen konnte, weil einfach kaum oder keine
Blätter mehr dran waren.

es sollte sich um Yponomeuta padella handeln (bin mir aber nicht endgültig sicher), die auch an Weißdorn geht.

Ich muss gestehen, dass ich die Bestimmung der Raupen nicht weiter verfolgt
hatte und erst kürzlich bei Gespinstmotten ins Grübeln kam, als ich einen
Namen für eine gefundene "Monster"-Raupe suchte, bei der dann
recht schnell Weidenbohrer herauskam.

Das können wirklich große Brocken werden (dabei sind sie in der Systematik bei den Kleinschmetterlingen eingeordnet!), bei mir ist kürzlich ein feistes Weibchen geschlüpft. Übrigens, den in den Pilzbüchern beschriebenen Geruch konnte ich an der Raupe wieder mal nicht feststellen...

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: OT: Raupen

Schnuffel, (vor 5939 Tagen) @ Lonco

Das können wirklich große Brocken werden (dabei sind sie in der Systematik
bei den Kleinschmetterlingen eingeordnet!), bei mir ist kürzlich ein
feistes Weibchen geschlüpft. Übrigens, den in den Pilzbüchern
beschriebenen Geruch konnte ich an der Raupe wieder mal nicht
feststellen...

Hallo Thomas,

habe den Geruch an der Raupe auch noch nicht wahrgenommen, aber an den fingerdicken Fraßgängen im Weidenholz.

Gruß - Schnuffel

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Essiggeruch

Lonco, (vor 5936 Tagen) @ Schnuffel

Moin Schnuffel,

habe den Geruch an der Raupe auch noch nicht wahrgenommen, aber an den
fingerdicken Fraßgängen im Weidenholz.

da habe ich im Verhältnis das gleiche "Problem" - selbst an durch sehr starken Befall zusammengebrochenen Bäumen rieche ich diesen Essiggeruch nur schwach. Laut Literatur soll man diese Bäume schon riechen bevor man sie sieht...
Handelsüblichen Essig kann ich übrigens völlig normal riechen (ist das überhaupt vergleichbar? Die Raupen geben über ihre Mandibulardrüsen ein Sekret [Gemisch von Azetaten] ab, das diesen starken, essigartigen Geruch erzeugt).

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Essiggeruch

Schnuffel, (vor 5935 Tagen) @ Lonco

da habe ich im Verhältnis das gleiche "Problem" - selbst an durch
sehr starken Befall zusammengebrochenen Bäumen rieche ich diesen
Essiggeruch nur schwach. Laut Literatur soll man diese Bäume schon riechen
bevor man sie sieht...
Handelsüblichen Essig kann ich übrigens völlig normal riechen (ist das
überhaupt vergleichbar? Die Raupen geben über ihre Mandibulardrüsen ein
Sekret [Gemisch von Azetaten] ab, das diesen starken, essigartigen Geruch
erzeugt).

Hallo Thomas,

nach meinem Empfinden ähnelt der Geruch des Weidenbohrers jedenfalls mehr dem von Essig als dem von Hygrophorus eburneus. Der Geruch von Hygrophorus discoxanthus soll aber etwas anders sein.

Bei dem "Gemisch von Azetaten" kann es sich eigentlich nur um flüchtige Ester und nicht um geruchlose Salze der Essigsäure handeln.

Gruß - Schnuffel

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Danke für die Info! VG. *oT*

Lonco, (vor 5934 Tagen) @ Schnuffel

- kein Text -