Hi Pilzfreunde,
erstmal möchte ich mich Vorstellen: Ich bin 39 und habe in Hamburg einen
Kleingarten (370qm).
Ich bin Legasthemiker und mache dumme Rechtschreibfehler.
Mit Pilzen kenne ich mich nicht so gut aus, gehe aber
einmal im Jahr in die Pilze.
Letztes Jahr haben wir Pilze aus dem Wald im Garten
geputzt. Dieses Jahr könnte ich zwei Maronen unter
dem Schmuckginster entdecken.
Leider schnell Matschig geworden.o( aber sie durften sich
Vortpflanzen.
Nun hier die Fragen: Brauchen Maronen Nadelhölzer? (Die habe ich nicht.)
Sind das Mikkorizia (ist das richtig geschriben) Symbiose mit Pflanzen.
Von den mir bekannten drei Steinpilzen weiss ich das die Bäume brauchen.
Ist das bei Maronen auch so? Gibt es verschiedene Arten?
Kann ich die zum Verweilen in meinem Garten überreden?
Oder war das nur ein einmaliger Zufall?
tschüs .... ralf
Hallo Ralf
Ja, Maronen gehen eine Symbiose (Mykorhiza, wie du richtig meintest) mit Laub- und Nadelbäumen (Fichte, Kiefer, Eiche, Buche....) ein und sind damit auch auf sie angewiesen. Ein Zufall muß das nicht sein, denn Maronen stellen an den Boden keine großen Ansprüche (sie meiden nur reine Kalkböden)und wenn du in deinem oder Nachbars Garten einen entsprechenden Baum stehen hast (Wurzeln können sehr weit reichen) und die Bodenverhältnisse wie bereits erwähnt stimmen (also nicht kalken), könnten die Maronen durchaus wiederkommen. Aber bitte beschreib doch die Pilze die du gefunden hast, denn ich vermute eher (weil die Pilze schnell matschig werden und dem Standort) das du Rotfußröhrlinge gefunden hast, die sind auf keine Bäume angewiesen (wohl Saprophyten = Zersetzer, deshalb wachsen sie wohl auch in Blumenbeeten), sind weich, schmecken aber nicht schlecht und kommen auch jedes Jahr wieder. Man erkennt sie vor allem am unteren Teil des Stiels, der bei ihnen rot gefärbt ist, ansonsten ähneln sie entfernt einer Marone (sind ja auch mit ihr verwandt). Hoffe ich konnte dir etwas helfen.
Gruß
Marcus B.