Entoloma clypeatum vs. E. sinuatum
Hallo Rötlingsfreunde,
Rudi hat gestern am Bf Eisenstein einen recht großen Rötling (Hutdurchmesser bis 9 cm, büschelig, im Schnitt nach Mehl riechend) gefunden, der im Ludwig der Abb. von E. clypeatum beinahe wie ein Ei dem anderen gleicht - aber jetzt ist Mitte August und nicht Frühjahr. Leider kann er nicht ausschließen, dass eine Rosacaee in der Nähe wuchs. Ansonsten standen am Fundort Linden und Ahorne. Auffallend waren die gilbenen Madenfraßgänge im unteren Stielbereich - ein Indiz für den Riesenrötling? Würde auch gut zum Funddatum passen. Mit Guajak verfärbt das Fleisch nach einiger Liegezeit (ca. 10-15 Minuten) übrigens grün, falls das weiterhilft. Bilder und Mikromerkmale muss ich zunächst einmal schuldig bleiben.
Hat jemand einen Tipp, wie ich die beiden Arten sicher unterscheiden kann?
Gruß, Andreas
mal rein; muss da nochmal vorbei. Ich werde dann auch gleich mal Guajak und Anilin testen.