Servus Ditte,
das ist nicht ganz einfach. Die Art habe ich schon oft gefunden, aber noch nie so. Der stark behangene Hutrand, die mehr rosa als lila Farben am Stiel (oder täuscht das?) und die zu gelben Farben am Hut irritieren.
Was wieder recht gut zu passen scheint ist die Mikroskopie. Die Hymenialzystiden sind oft typisch kopfig erweitert an der Spitze oder zumindest oben irgendwie abgeflacht. Dieses Merkmal zusammen mit violettem Stiel und Pelagoniumgeruch (vor allem beim Trocknen, bei Stangl nicht beschrieben) und spermatischem Geruch bei Verletzung weisen in die Richtung griseolilacina. Möglicherweise ist hier nur die Cortina zu üppig ausgefallen, was die Abweichungen erklären könnte.
Wenn also der Pelargoniumgeruch da ist und die Zystiden wie beschrieben aussehen (ist auf der Skizze nur ansatzweise erkennbar) würde ich den Fund I. grisolilacina zuordnen. Wenn nicht höchstens mit "cf".
Anbei noch ein eigenes Foto.
Gruß
Helmut
Hallo ihr, gestern abend habe ich diese Inocybe hier gefunden und untersucht.
Eine andere, von vor ein paar Tagen scheint mir nach
Untersuchungsvergleich die gleiche zu sein. Ich komme mit Stangl auf
griseolilacina und meine, dass das auch passen würde. Was sagt ihr dazu?
Mit fiel makroskopisch hps.der rosalila Hauch auf, den der Stiel in allen
Fällen hatte, die deutliche weiße Überfaserung des Stieles, der zur Basis
hin gelblich ist und der zottige Hutbehang sowie die sich aufrichtenden
Schüppchen zur Hutmitte hin. Einige Fotos bei Georg sehen mir auch ähnlich
aus. Geruch schwach spermatisch.
Hier Fotos:
Hier die Mikros:
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