Aufruf:Cäsiumbelastung Wildpilze,Baden-Württemberg
Hallo liebe Pilzfreunde,
da ich interessiert war an der Aktualität der Spätfolgen von Tschernobyl, habe ich etwas nachgeforscht und habe erfahren, dass es noch teilweise großräumig alamierende Werte bei Wildschweinfleisch und vereinzelten Pilzfunden gibt.
Lebensmittel mit mehr als 600 Cs-137 [Bq/kg] aus Osteuropa dürfen zum Beispiel nicht in den Handel gelangen. Im Südschwarzwald gab es Wildschweinfleisch mit mehr als 6000 Bq/kg (!) und einen Maronenröhrling mit über 1600 Bq/kg.
Beispiel:
http://www.ua-bw.de/uploaddoc/cvuafr/wild_cs137_karte_max_310310.pdf
Ich habe, da ich im gesamten Schwarzwaldraum sammle, mal Kontakt aufgenommen mit einem zuständigen Institut: Dem chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg.
Man teilte mir mit, dass sehr sehr dringend Proben von freiwilligen Pilzesammlern erforderlich sind um überhaupt Informationen über die Wildpilz-Betroffenheit veröffentlichen zu können.
Ich schicke heute frische Pfifferlinge und getrocknete Flockis dort hin.
Macht mit, ich fände das toll!
Hier die Infos:
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Röhrlinge: Maronenröhrling, Flockenstieliger Hexenröhrling, Sandröhrling
(weniger wichtig aber auch O.K.: Birkenpilz, Steinpilz)
Lammellenpilze: Pfifferling (eventuell auch Parasol/Riesenschirmling, da häufig und gern gesammelt)
50g : Bei getrocknetem Material
200g: Bei frischem Material
Getrocknetes Material am Besten in verschließbaren Gefrierbeutel.
Frisches Material am Besten in Brotpapier einwickeln und offen in Gefrierbeutel (leicht gewickelt) Zwischen gepresstem Zeitungspapier locker in einen Karton legen und ab zu:
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Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg
Labor für radioaktive und stabile Isotope
Bissierstraße 5
79114 Freiburg
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Liebe Grüße,
Daniel