Rarität

Boletus ⌂, (vor 9171 Tagen)

Ich hatte letztes Jahr Gelegenheit dank meines "Pilzfreundes" Willy Martinelli" diese Rarität zu fotographieren. Meines Wissens sind in der Schweiz bis jetzt nur 3 Standorte bekannt.Ist euch die Art bekannt oder kennt ihr vieleicht sogar weitere Standorte ??

odorata.jpg

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Re: Rarität

Martin Schmidt ⌂, (vor 9171 Tagen) @ Boletus

Hallo,

es sieht aus wie Squamanita odorata.
Mir ist ein Fund aus dem Berliner Stadtgebiet (ich glaube unter Linde) bekannt.
Viele Grüße

Martin

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Re: Rarität

Christoph ⌂, (vor 9171 Tagen) @ Boletus

Servus "Boletus",

gratuliere, ichhabe selber noch nie eine Squamanita gefunden. Es handelt sich übrigens um einen Pilzparasiten. Die knollige Stielbasis ist der umgewandelte Fruchtkörper des Wirtes, aus dem der Schuppenwulstling wächst...

Ciao, Christoph

Ich hatte letztes Jahr Gelegenheit dank meines "Pilzfreundes" Willy
Martinelli" diese Rarität zu fotographieren. Meines Wissens sind in
der Schweiz bis jetzt nur 3 Standorte bekannt.Ist euch die Art bekannt
oder kennt ihr vieleicht sogar weitere Standorte ??

src="http://members.surfeu.ch/pilzverein/galerie/odorata.jpg"

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Re: Rarität: Wer ist der Wirt? *oT*

Thomas Pruß, (vor 9171 Tagen) @ Christoph

- kein Text -

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Re: Rarität: Wer ist der Wirt?

Georg, (vor 9171 Tagen) @ Thomas Pruß

Hi Thomas,
soviel ich weiss Cystoderma Arten (Körnchenschirmlinge). Habe aber auch schon
über Vermutungen bzgl. anderer Gattungen gelesen.

Georg

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Re: Rarität

Boletus ⌂, (vor 9170 Tagen) @ Boletus

Hallo
Es handelt sich hier tatsächlich um Squamanita odorata, dem duftenden Schupppenwulstling. Die abgebildeten Exemplare stammen aus einem Privatgarten in Sarmenstorf, Kanton Aargau, wo sie schon im Jahr zuvor fruktifizierten. Diese Art in natura zu riechen wird zum bleibenden Geruchserlebnis. Der sehr angenehme, süssliche, undefinierbare Geruch (nach Literatur Jasminblütten, Früchtebonbons) lässt sich schon in 50 cm Enfernung feststellen und veranlasst immer wieder an den Exemplaren zu riechen.
Grüsse Sepp Keller

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Re: Rarität

Boletus ⌂, (vor 9170 Tagen) @ bleem

Hi Bleem

Richtig geraten, es freut mich dass du meine Galerie so gut kennst. Die Webseite http://members.surfeu.ch/pilzverein/ des Pilzvereins Region Baden habe ich zusammmengebastelt wie auch die Pilze der Galerie fotographiert. Übrigens entstanden alle Fotos nach alter Väter Sitte auf Kodachrome 200-Diafilm, anschliessend mit Microtec-Filmscaner gescant.
(Brauch die Dias für Vorträge, deshalb keine Digikamera!)

Gruss Sepp Keller

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Re: Rarität

bleem, (vor 9170 Tagen) @ Boletus

Hallo Sepp!

Ah-nun bin ich schlauer und weiß wer dahinter steckt ;-).Also da muß ich Dich mal loben, hast was tolles gezaubert mit der Homepage. Eure Homepage habe ich ja schon lange gelinkt auf meiner Seite! Ich schaue schon öfter dort hinein wie auch auf andere Seiten um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Macht also weiter so.......

Ciao bleem

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Re: Rarität + Frage nach dem Wirt

Andreas ⌂, (vor 9168 Tagen) @ Boletus

Ich hatte letztes Jahr Gelegenheit dank meines "Pilzfreundes" Willy
Martinelli" diese Rarität zu fotographieren. Meines Wissens sind in
der Schweiz bis jetzt nur 3 Standorte bekannt.Ist euch die Art bekannt
oder kennt ihr vieleicht sogar weitere Standorte ??

src="http://members.surfeu.ch/pilzverein/galerie/odorata.jpg"

Hallo,

gratuliere, auch mir ist bisher noch kein Fund einer Squamanita gelungen.

Interessant die Frage nach dem Wirt, die ja bereits angesprochen wurde:
Für Sq. odorata dürfte es sich um einen Parasiten auf Hebeloma sacchariolens handeln, was auch den intensiven Geruch erklären würde.
Würde der Standort auch für H. sacchariolens s.l. sprechen, bzw. kommen dort vielleicht nicht parasitierte Süßriechende Fälblinge vor?

Die weiteren Arten von Squamanita parasitieren auf Cystoderma (sicher nachgewiesen) und wohl auch auf Galerina. Für die etwas isoliert stehende Sq. schreieri habe ich bisher keine Vermutung gelesen, vielleicht ist diese Art gar nicht parasitisch? Nach Meinung mancher Mykologen ist Squamanita heterogen und die Arten gehören völlig verschiedenen Gattungen an.

Gruß,
Andreas