In eigener Sache...

AK_CCM, (vor 5897 Tagen)

Guten Morgen Pilzfreunde,

aus persönlichen Gründen bin ich am 22.8.2010 von meinem Amt als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit in der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft zurückgetreten. Ansprechpartner für die Presse und Anfragen, die das Ressort Öffentlichkeitsarbeit betreffen, ist vorerst der Präsident, Dr. Christoph Hahn - die Kontaktdaten sind auf der Website http://www.pilze-bayern.de/ unter [Über uns] und [Präsidium] verfügbar.

Ich wünsche dem Präsidium eine erfolgreiche Tagung im Naturpark Steigerwald, eine pilzreiche Hauptsaison und letztlich für die Zukunft alles Gute.

Viele Grüße aus Augsburg

Andreas Kunze

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Re: In eigener Sache...

Peter Reiter, (vor 5897 Tagen) @ AK_CCM

Guten Morgen Pilzfreunde,
aus persönlichen Gründen bin ich am 22.8.2010 von meinem Amt als Beauftragter
für Öffentlichkeitsarbeit in der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft
zurückgetreten. Ansprechpartner für die Presse und Anfragen, die das
Ressort Öffentlichkeitsarbeit betreffen, ist vorerst der Präsident, Dr.
Christoph Hahn - die Kontaktdaten sind auf der Website
http://www.pilze-bayern.de/ unter [Über uns] und [Präsidium] verfügbar.
Ich wünsche dem Präsidium eine erfolgreiche Tagung im Naturpark Steigerwald,
eine pilzreiche Hauptsaison und letztlich für die Zukunft alles Gute.
Viele Grüße aus Augsburg
Andreas Kunze

Was hat unsere bayerischen Pilzfreunde eigentlich dazu bewegt eine eigene Bayerische Mykologische Gesellschaft zu gründen?

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Re: In eigener Sache...

Christoph ⌂, (vor 5897 Tagen) @ Peter Reiter

Ganz einfach: Um die Pilzkunde in Bayern zu fördern und den Kontakt der einzelnen Pilzvereine Bayerns zu intensivieren. Ebenso, um den Kontakt der bayerischen Mykologen untereinander zu erhalten und zu verbessern (z.B. über die bayerischen mykologischen Tagungen). Und noch vieles mehr...

Weitere Informationen über unsere Tätigkeiten lassen sich einfach über www.pilze-bayern.de finden und nachlesen ;-).

An Andreas einen herzlichen Dank für seine bisherige Tätigkeit und sein Engagement für die BMG!

LG
Christoph

Was hat unsere bayerischen Pilzfreunde eigentlich dazu bewegt eine eigene
Bayerische Mykologische Gesellschaft zu gründen?

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Re: In eigener Sache...

Peter Reiter, (vor 5897 Tagen) @ Christoph

Ganz einfach: Um die Pilzkunde in Bayern zu fördern und den Kontakt der
einzelnen Pilzvereine Bayerns zu intensivieren. Ebenso, um den Kontakt der
bayerischen Mykologen untereinander zu erhalten und zu verbessern (z.B.
über die bayerischen mykologischen Tagungen). Und noch vieles mehr...
Weitere Informationen über unsere Tätigkeiten lassen sich einfach über
www.pilze-bayern.de finden und nachlesen ;-).
An Andreas einen herzlichen Dank für seine bisherige Tätigkeit und sein
Engagement für die BMG!
LG
Christoph

Danke für die Antwort Christoph. Eure Seite kenn ich schon. Als ich von der Gründung eures Vereins erfuhr hab ich mir nur gedacht ob eine Deutsche Gesellschaft für Mykologie nicht ausreichend ist um eben diese Ziele, die du genannt hast zu verfolgen.

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Re: In eigener Sache...

Christoph ⌂, (vor 5897 Tagen) @ Peter Reiter

Hallo Peter,

gern geschehen!

Ob die DGfM ausreicht, um in Bayern die Pilzkunde zu fördern? Das kann man sicher diskutieren. Gäbe es Landesverbände, die regional vor Ort aktiv wären, könnte man das vermutlich bedenkenlos bejahen. Diese Struktur gibt es aber nicht.
In Bayern gab es vor unserer Gründung nur lokale Pilzvereine und die bundesweit tätige DGfM. Da fehlte m.E. etwas.
Der Zuspruch bezüglich unserer Tagungen bestätigt mir dies. Ebenso das positive Echo unserer Arbeit.
Wir haben mittlerweile guten Kontakt zum bayerischen Umweltministerium aufgebaut. Peter Karasch ist sowohl in der DGfM als auch in der BMG aktiv. Insofern arbeiten wir der DGfM auch zu. Der Kontakt zum Ministerium äußerte sich unter anderem in einem Engagement des Bundesfachausschusses Kartierung zu einem umweltrelevanten Thema. Ich möchte nur nicht zu viel im Vorfeld verraten, da das noch am Anfang steht.
Ich wollte die staatliche Anerkennung der PSV-DGfM in Bayern vorantreiben, wurde hier aber leider von der DGfM ausgebremst. Auch hier hätten wir helfen können, die DGfM zu fördern und zu unterstützen. Wenn Bayern als zweites Bundesland eine staatliche Anerkennung der PSV-DGfM-Ausbildung erhalten hätte, wäre das m.E. sehr gut gewesen. Leider wollte und hat die DGfM hier nicht mitgezogen, weshalb das Thema jetzt erstmal ad acta gelegt wurde.

Rein grundsätzlich finde ich, dass man die Pilzkunde auf allen Ebenen fördern sollte. Zu sehr fristet die Mykologie ein Schattendasein. Thüringen hat auch einen landesweiten Verein (die ThAM). Warum sollten nicht auch andere Bundesländer folgen?

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, was unsere Vereinsarbeit angeht. Hier in bayern bewegt sich was. Natürlich wird sich erst im Lauf der nächsten Jahre zeigen, wie stabil dieser Schwung ist. Wenn's aber so weiter geht wie bisher, dann ist die Zukunft sehr rosig.

LG
Christoph

Danke für die Antwort Christoph. Eure Seite kenn ich schon. Als ich von der
Gründung eures Vereins erfuhr hab ich mir nur gedacht ob eine Deutsche
Gesellschaft für Mykologie nicht ausreichend ist um eben diese Ziele, die
du genannt hast zu verfolgen.

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Re: In eigener Sache...

Peter Reiter, (vor 5896 Tagen) @ Christoph

Hallo Peter,
gern geschehen!
Ob die DGfM ausreicht, um in Bayern die Pilzkunde zu fördern? Das kann man
sicher diskutieren. Gäbe es Landesverbände, die regional vor Ort aktiv
wären, könnte man das vermutlich bedenkenlos bejahen. Diese Struktur gibt
es aber nicht.
In Bayern gab es vor unserer Gründung nur lokale Pilzvereine und die
bundesweit tätige DGfM. Da fehlte m.E. etwas.
Der Zuspruch bezüglich unserer Tagungen bestätigt mir dies. Ebenso das
positive Echo unserer Arbeit.
Wir haben mittlerweile guten Kontakt zum bayerischen Umweltministerium
aufgebaut. Peter Karasch ist sowohl in der DGfM als auch in der BMG aktiv.
Insofern arbeiten wir der DGfM auch zu. Der Kontakt zum Ministerium
äußerte sich unter anderem in einem Engagement des Bundesfachausschusses
Kartierung zu einem umweltrelevanten Thema. Ich möchte nur nicht zu viel
im Vorfeld verraten, da das noch am Anfang steht.
Ich wollte die staatliche Anerkennung der PSV-DGfM in Bayern vorantreiben,
wurde hier aber leider von der DGfM ausgebremst. Auch hier hätten wir
helfen können, die DGfM zu fördern und zu unterstützen. Wenn Bayern als
zweites Bundesland eine staatliche Anerkennung der PSV-DGfM-Ausbildung
erhalten hätte, wäre das m.E. sehr gut gewesen. Leider wollte und hat die
DGfM hier nicht mitgezogen, weshalb das Thema jetzt erstmal ad acta gelegt
wurde.
Rein grundsätzlich finde ich, dass man die Pilzkunde auf allen Ebenen fördern
sollte. Zu sehr fristet die Mykologie ein Schattendasein. Thüringen hat
auch einen landesweiten Verein (die ThAM). Warum sollten nicht auch andere
Bundesländer folgen?
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, was unsere Vereinsarbeit angeht. Hier in
bayern bewegt sich was. Natürlich wird sich erst im Lauf der nächsten
Jahre zeigen, wie stabil dieser Schwung ist. Wenn's aber so weiter geht
wie bisher, dann ist die Zukunft sehr rosig.
LG
Christoph

Hallo Christoph

klar, ein neu gegründeter Verein mit vielen motivierten Hobby-Mykologen und Naturwissenschaftlern - da kann sich was bewegen und das ist ja auch wünschenswert.
Auf der einen Seite bieten föderalistische Organisationsstruckturen so eine ganze Reihe von Vorteilen - auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass Hindernisse geschaffen werden die unseren Zielen eher schaden als Nutzen bringen.
Wenn ich mal überspitzt weiterdenke und mir vorstelle, dass jedes unserer 16 Bundesländer eine eigene mykologische Gesellschaft gründet, die ihr eigenes Pilzsüppchen kocht und jede Gesellschaft noch ihre eigene Fachzeitschrift herausgibt und noch zusätzlich ein Forum betreibt-dann hätten wir mit dem DGfM-Forum mindestens 17 Pilzforen (grins).

LG Peter

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Re: In eigener Sache...

Jürgen, (vor 5896 Tagen) @ Peter Reiter

Wenn ich mal überspitzt weiterdenke und mir vorstelle, dass jedes unserer 16
Bundesländer eine eigene mykologische Gesellschaft gründet, die ihr
eigenes Pilzsüppchen kocht und jede Gesellschaft noch ihre eigene
Fachzeitschrift herausgibt und noch zusätzlich ein Forum betreibt-dann
hätten wir mit dem DGfM-Forum mindestens 17 Pilzforen (grins).

Hallo Peter ,

Bayern ist nicht einfach irgendeines unserer 16 Bundesländer. Das der Bajuware wo immer möglich seinen Mir-san-mir-Sonderweg einschlägt, gehört quasi zur Staatsräson ;-)

Grüße Jürgen