Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in... *PIC*

Ingo, (vor 5854 Tagen)

...West-Polen!

Hallo Forum,

die grünen Teile standen an diesem Wochenende echt überall herum. Keine Ahnung, warum die noch
Artenschutz genießen. In sandigen Kiefernwäldern kann man die regional schon als gemein bezeichnen.
Dass in montanen Fichtenwäldern und in kalkholden Laubarealen nicht viel geht, dürfte niemanden
erstaunen. Mit Schmerling und Buckeltäubling sollte es sich dort ähnlich verhalten.

Erstaunlich finde ich alle Jahre wieder, dass die größten Grünlingsvorkommen momentan auf
polnischen Wochenmärkten, in Grenznähe, statt finden. Palettenweise kann man die Ritterlinge
dort antreffen. Was meint ihr, wer die da kauft? Gab es da nicht auch mal in Polen Vergiftungen?!

Ich möchte dazu nicht weiter ausführen. Nur – und das positiv angemerkt – in meinen Gefilden
konnte ich in letzter Zeit keinerlei Sammelaktivität feststellen. Höchstens mal einige umgetretene
Fruchtkörper. Kollektionen, die vor 10 Tagen jung und frisch daherkamen, welkten inzwischen
vollkommen unbehelligt vor sich hin. Damit seid ihr zum Thread - Thema hoffentlich ausreichend informiert.

So ganz privat habe ich in dieser Woche zum Thema auch nicht viel beizutragen. Da waren zwar einige
tolle Ritterlinge, nur schleppe ich momentan einen kleinen Rattenschwanz unerledigter Sachen hinter mir her.
So die Teile aus dem Buchenwald, die mir vor zwei bis drei Wochen unterkamen.

[image]

Zum Thema Wohlriechender Gürtelfuß noch einmal vielen Dank an Jesko und Jürgen.
Wenn man mal darauf achtet, ist der Geruch tatsächlich einzigartig. Unmittelbar nach Anschnitt
riechen die Teile wirklich nach Kohl, und zwar meiner Nase nach wie Weißkohl beim Kochen.
Kurze Zeit später ist der Kohlgeruch fort, und die Schleierlinge duften sehr angenehm fruchtig.

Übrigens standen zu der Zeit um den Monatswechsel herum die Buchenwälder bei uns voll mit diversen
Pfifferlingsarten. Neben den normalen gelben gab es massenhaft Trompetenpfiffis.
Die hier hätte ich auch gerne dafür gehalten. Nur gab es da nicht auch eine gelbstielige Art?

[image]

Weil die in diesem Jahr von allen gezeigt wurde, möchte ich auch nicht knauserig sein:

[image]

Krause Kraterelle – allerdings nur eine Kollektion und für mich Erstfund.

Hier noch ein Allerweltsteil aus dem Biotop:

[image]

Semmelstoppelpilz - Hydnum repandum; übrigens nach über 10 Jahren erstmals wieder dort.

So ganz ohne Ritter geht’s dann doch nicht:

[image]

Standortbedingt Tricholoma sciodes. Die Unterschiede zu T. virgatum sind schon deutlich.
Die Brennenden sind späte Teile, die erst jetzt in unseren Kiefernwäldern auftauchen.
T. sciodes wird nach Kostprobe rasch etwas scharf, allerdings niemals so böse wie T. virgatum,
der nach etwa einer Minute erst bitterlich schmeckt, bevor er mit seiner Schärfe sämtliche
Geschmacksnerven lähmt.

Zum Schluß noch eine Koralle, die vermutlich zum Dunstkreis der berüchtigten Grauen gehört:

[image]

Ich hatte die bereits im September, bevor hier im Forum die anderen Clavulinas’ gezeigt wurden,
eingetütet. Getrocknet schaut sie immer noch bläulich – violett aus. Da ich hiervon nicht wirklich
viel Ahnung habe, wäre ich für eure Meinungen dankbar.

Grüßlis Ingo

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Pio, (vor 5854 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo und alle Pilzforisten,

seit einigen Wochen bin ich heute zum erstenmal wieder durch den Wald gespurtet, so kurz vor Sonnenuntergang auf den letzten Drücker. Viel war ja nicht mehr los, aber etliche Grünlinge waren noch da, die meisten hatten aber schon bessere Zeiten gesehen. Wahrscheinlich aufgrund der Kälte verirren sich hier nicht mehr viele Sammler in den Wald, so dass ich diesmal keine Sammelspuren feststellen konnte. Im allgemeinen stelle ich aber regelmäßig fest, dass der Grünling in meiner Gegend nach wie vor viel gesammelt wird.

Als ich zum erstenmal ein Pilzbuch aus westlicher Produktion in die Hand bekam, habe ich mir verwundert die Augen gerieben, als ich las, dass Grünlinge plötzlich unter Naturschutz stehen sollen. Schon damals gab es in den hiesigen Kiefernwäldern sehr viele Grünlinge und über mehrere Jahrzehnte hinweg haben sie sogar noch zugelegt, also nichts mit selten. Keine Ahnung, ob es mit der Umwelt zu tun hat oder woran es sonst liegt. Übrigens kann man doch nicht von selten sprechen, weil diese Spezies vielleicht in den bayrischen Fichtenwäldern nicht vorkommet. Dafür gibts da viele Zecken, wie ich gerade vor zwei Wochen feststellen konnte.

Ich habe die Grünlinge, die jetzt plötzlich als giftig gelten, immer zu den schmackhaftesten Pilzen gezählt. Ich habe schon viel über das Ganze nachgedacht, aber ich will hier keine Verschwörungstheorien verbreiten..... Außerdem ist mir immer noch ganz schwindlig im Kopf, weil ich damals so viele Zentner davon gegessen habe.

Was heute noch in Brandenburg zu finden war: Steinpilze, Pfifferlinge, Butterpilze, 1 Schirmpilz und eine große Menge Frostschnecklinge (neuer Standort = Freude), aber es ist ja auch schon ungewöhnlich kalt.

Viele Grüße - Pio

die grünen Teile standen an diesem Wochenende echt überall herum. Keine
Ahnung, warum die noch
Artenschutz genießen. In sandigen Kiefernwäldern kann man die regional schon
als gemein bezeichnen.
Dass in montanen Fichtenwäldern und in kalkholden Laubarealen nicht viel
geht, dürfte niemanden
erstaunen. Mit Schmerling und Buckeltäubling sollte es sich dort ähnlich
verhalten.
Grüßlis Ingo

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Ingo, (vor 5853 Tagen) @ Pio

Was heute noch in Brandenburg zu finden war: Steinpilze, Pfifferlinge,
Butterpilze, 1 Schirmpilz und eine große Menge Frostschnecklinge (neuer

Hallo Holger,

schön, dass du dich auch mal wieder meldest. Das mit den Speisepilzen in meinem
Sammelgebiet war schon ziemlich grenzwertig. Steinpilze in verwertbarer
Qualität gab es keine mehr. Genausowenig waren andere mykophage Röhrlingsarten
am Start. Einzig ein paar Pfifferlinge, wenn man wußte, wo die sich aufhielten.

Das ist ja die Krux an der Geschichte mit den Speisepilzen hier. Wenn die ersten
Nachtfröste durch sind, gibt es kaum Essbares mehr zu holen - bis auf ein paar
schwarzfaserige Ritterlinge und ev. Frostschnecklinge, wer die denn kennt.
Will noch mal wer richtig satt werden, gibt es nur die eine Alternative.

Aber darüber brauchen wir beide nicht zu fachsimpeln -oder? ;o))

GR Ingo

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Saftling, (vor 5854 Tagen) @ Ingo

die grünen Teile standen an diesem Wochenende echt überall herum. Keine
Ahnung, warum die noch
Artenschutz genießen. In sandigen Kiefernwäldern kann man die regional schon
als gemein bezeichnen.
Dass in montanen Fichtenwäldern und in kalkholden Laubarealen nicht viel
geht, dürfte niemanden
erstaunen.

Hallo Ingo,

den Grünling gibt (gab) es aber auch in allen anderen Sandgebieten. Deutschland besteht ja nicht nur aus Bayerischem Wald und Schwäbischer Alb etc. Hier am Oberrhein war der Grünling früher in den Sandbiotopen verbreitet. Aktuell kenne ich nur noch einen einzigen Standort, bezeichnenderweise in einem auf Dünensand aufgeforsteten Kiefernbestand, der wohl ein fragmentarischer Flechten-Kiefernwald ist. Dieser Waldtyp ist in SW-Deutschland nahezu komplett vernichtet. Und nicht nur hier. In der Zeitschrift Natur und Landschaft war vor ein paar Jahren ein Artikel über die Flechten-Kiefernwälder in Deutschland. Demnach gibt es außer in Brandenburg sonst nur noch minimale Restbestände, die meist auch qualitativ mehr oder weniger degradiert sind. Aus der Situation in einer Region auf ganz Deutschland zu schließen ist sicher nicht gerechtfertigt. Arten, die vor allem oder ausschließlich in Flechten-Kiefernwäldern vorkommen, stehen ganz zu Recht bundesweit auf den Roten Listen.
Übrigens wird der Grünling an "meiner" einzigen Stelle kräftig gesammelt: Vor 10 Tagen lagen fast alle abgeschnitten und weggeworfen im Wald. Zwar dürfte das die Population nicht wirklich schädigen - im Gegensatz zur Zerstörung des Lebensraums (Eutrophierung durch Luftverschmutzung!) -, dennoch wäre mir in solch einem Fall ein gesetzliches Sammelverbot sympathisch.

LG
Saftling

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Christoph G, (vor 5854 Tagen) @ Saftling

Hallo Dieter,
neben den von Dir gemachten Beobachtungen in Badens Sandkiste, die wir so am FR auch angetroffen haben, hat mir Markus (ziggi)gestern berichtet, dass er am WE in der Pfalz groessere Mengen von Gruenlingen gefunden hat. Auch im westlichen Pfaelzerwald sind sie vor kurzem gefunden worden..immer unter Kiefer, aber dort sind das m.M. nach keine Flechtenkiefernwaelder...Wo warst Du eigentlich gestern...?? :-))
LG Christoph

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Joschi Siembida ⌂, (vor 5853 Tagen) @ Christoph G

Hallo Dieter & Christoph,

westlichen Pfaelzerwald sind sie vor kurzem gefunden worden..

kann ich bestätigen. Wurde hier in Hochspeyer mehrfach gefunden.

Gruß Joschi

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Ja, klar Joschi....

Christoph G, (vor 5853 Tagen) @ Joschi Siembida

.. ich hab natürlich Deine Funde gemeint, auch wenn ich Dich (Euch) nicht explizit erwähnt hab...gelobe Besserung..:-))

LG Christoph

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Re: Ja, klar Joschi....

Joschi Siembida ⌂, (vor 5853 Tagen) @ Christoph G

Hallo Christoph,

um meinen Fund ging es mir garnicht. Wollte nur bestätigen daß er hier gefunden wurde und das gleich mehrfach. Unter anderem auch von Hartmut als er hier war.

Gruß Joschi

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Re: Ja, klar Joschi....

Saftling, (vor 5853 Tagen) @ Joschi Siembida

Hallo Joschi,

Hochspeyer - das klingt ja auch wieder nach Sandkiste. Die Speyerer Dünen sind neben dem berühmten Mainzer Sand das beste Pfälzer Sandgebiet und auf jeden Fall ein Ausnahmebiotop. Gibt es denn auch aktuelle Grünlings-Funde im Pfälzer Wald?

LG
Dieter

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Hochspeyer klingt zwar nach Speyer....

Christoph G, (vor 5853 Tagen) @ Saftling

... ist aber doch ein Stueck weg, naemlich etwas oestlich von Kaiserslautern.
Buntsandstein hat's da auch, aber keine Duenen. Wie Joschi schreibt gibt es aktuelle Gruenlingsfunde von dort. Und wie ich etwas vorher schon geschrieben hab: Markus (ziggi) hat am WE bei Bad Duerkheim im Pfaelzer Wald ebenfalls groessere Gruenlings Vorkommen gehabt. Also alle nicht in der Rheinebene, und in anderen Biotopen wie in RA.

LG Christoph

P.S.: Saftlinge waeren toll :-))

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Hochspeyerer Grünling *PIC*

Pfalz-Pilz, (vor 5853 Tagen) @ Christoph G

... ist aber doch ein Stueck weg, naemlich etwas oestlich von Kaiserslautern.
Buntsandstein hat's da auch, aber keine Duenen. Wie Joschi schreibt gibt es
aktuelle Gruenlingsfunde von dort.

Fund vom 10.10.2010 bei einer Exkursion der Saar-Pfälzischen-Pilzfreunde.

Weiterhin habe ich zusammen mit dem Harzpilzchen bereits Ende Septemper ein Einzelexemplar, ebenfalls auf Hochspeyerer Gebiet im kieferndominanten Mischwald, gefunden. Hartmut hat ihn bestimmt, da für mich Erstfund.

Gruß aus dem nördlichen Pfälzerwald
Dieter

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Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen

HARZPILZCHEN, (vor 5850 Tagen) @ Pfalz-Pilz

Hi Dieter Joschi und all anderen

einen einzigen Fruchkörper konnten wir in unserem Urlaub dort finden (zusammen mit Dieter)

hier eine Minni Fundmeldung:
http://naturgucker.de/?gebiet=-1681052989

Auf dem Foto von Dieter ist aber nicht dieser Fund abgebildet.

LG Hartmut

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Re: Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen *PIC*

Pfalz-Pilz, (vor 5850 Tagen) @ HARZPILZCHEN

einen einzigen Fruchkörper konnten wir in unserem Urlaub dort finden
(zusammen mit Dieter)
Auf dem Foto von Dieter ist aber nicht dieser Fund abgebildet.

Hallo Hartmut

Du meinst wohl diesen hier :-). Der war mir zum zeigen nicht fotogen genug.

1 Woche später wurde der zuerst gezeigte und noch andere im Rahmen der PSP-Exkursion in Hochspeyer gefunden.

War am Mittwoch in einem Wald mit 260jährigen Kiefern ca. 25km von uns entfernt. Imposant!! Werde das demnächst mal posten.

Am Sonntag Pilzausstellung im Hochspeyerer Rathaus von 4 PSV´s (mit Papa P) über die VHS. Joschi und ich sind indirekt als Lieferanten beteiligt.

Gruß aus der Pfalz
Dieter

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Re: Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen

Ingo, (vor 5848 Tagen) @ Pfalz-Pilz

Du meinst wohl diesen hier :-). Der war mir zum zeigen nicht fotogen genug.

Hallo Dieter,

fotogen genug ist der Pilz schon noch. Jedenfalls ausreichend fotogen, dass es sich hier um keinen ganz "normalen" Grünling handelt. Oberseitenansicht fände
ich spannend.

GR Ingo

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Re: Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen

HARZPILZCHEN, (vor 5848 Tagen) @ Ingo

Hallo Dieter,
fotogen genug ist der Pilz schon noch. Jedenfalls ausreichend fotogen, dass
es sich hier um keinen ganz "normalen" Grünling handelt.
Oberseitenansicht fände
ich spannend.
GR Ingo

Hi Ingo

das Bild macht mich aber auch stutzig. Sollte das wirklich der Grünling sein, den wir zusammen gefunden haben, Dieter? Hattest du denn überhaupt an dem Abend einen Fotoapparat mit, war doch schon recht dunkel und hat geregnet.

LG HArtmut

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Re: Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen *PIC*

Pfalz-Pilz, (vor 5848 Tagen) @ Ingo

...dass es sich hier um keinen ganz "normalen" Grünling handelt.
Oberseitenansicht fände ich spannend.

Hallo Ingo, hallo Hartmut

Hier die Oberseite des "Grünlings", der übrigens für mich ein persönlicher Erstfund war. Die Bildqualität ist so lala, da es an dem Tag sehr trübe und schon recht düster war. Ich hoffe, damit Deine Neugierde befriedigt zu haben :-)))

Bei der gestrigen VHS-Pilzausstellung in Hochspeyer (über 200 benamte Arten + viele noch unbenamte) waren wiederum mehrere Pfälzer Grünlinge (mit Namensschild) zu sehen. Ich selbst habe keine beigesteuern können.
Ich weis aber im Moment nicht mehr, ob ich die Grünlinge dort auch fotografiert habe. Das checke ich erst heute abend.

@ Hartmut: Aufnahmedatum 30.9.2010 17:12. Das war noch ziemlich am Anfang unserer Regenrunde, kurz nach meinem Erstfund des von Dir analysierten "Schütterzahn".

Gruß Dieter

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Re: Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen

Ingo, (vor 5847 Tagen) @ Pfalz-Pilz

Hallo Dieter,

irgendwie stimmt mich das Bild von eurem Grünling nachdenklich.
Ich hatte, gerade in den vergangenen drei Wochen, hunderte gesehen.
Solche wie der von dir gezeigte waren da nicht entfernt bei.
Ich vermute, dass es sich da um eine Art aus der arvernense-Verwandtschaft
handeln könnte. T. joachimii gehört da übrigens auch zu.

Grüßlis Ingo

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Re: Hochspeyerer Grünling kann ich bestätigen

Pfalz-Pilz, (vor 5847 Tagen) @ Ingo

Ich vermute, dass es sich da um eine Art aus der arvernense-Verwandtschaft
handeln könnte. T. joachimii gehört da übrigens auch zu.

Hallo Ingo

Das ist jetzt "höhere" Pilzkunde. Dazu muß ich leider passen.

Gruß Dieter

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Re: Ja, klar Joschi....

Stephan Weißer, (vor 5852 Tagen) @ Saftling

Die Speyerer Dünen
sind neben dem berühmten Mainzer Sand das beste Pfälzer Sandgebiet und auf
jeden Fall ein Ausnahmebiotop.

Kann ich bestätigen, insbesondere der ehemalige Truppenübungsplatz westlich Speyer ist klasse. Dort besteht der Boden teilweise aus nacktem Sand, und um diese Zeit kann man Kiefernsteinpilze, Pappelritterlinge, Beringte Ritterlinge, Wurzeltrüffeln, Adermooslinge, Stielboviste, Trüborangene Reizker (Lactarius quieticolor) und eben auch Grünlinge finden.

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Saftling, (vor 5853 Tagen) @ Christoph G

Lieber Christoph,

neben den von Dir gemachten Beobachtungen in Badens Sandkiste, die wir so am
FR auch angetroffen haben, hat mir Markus (ziggi)gestern berichtet, dass
er am WE in der Pfalz groessere Mengen von Gruenlingen gefunden hat. Auch
im westlichen Pfaelzerwald sind sie vor kurzem gefunden worden..immer
unter Kiefer, aber dort sind das m.M. nach keine
Flechtenkiefernwaelder...

Prima! Der Grünling braucht sehr nährstoffarme Böden. Das muss nicht unbedingt ein Flechten-Kiefernwald sein. Auch im Schwarzwald soll er aktuell noch vorkommen, wenn auch als Rarität.

Wo warst Du eigentlich gestern...?? :-))

Zuhause, ausschlafen, da ich heute einen langen Tag hatte (musste mal kurz nach München). Falls es die nächsten Tage auf den Saftlingswiesen los geht geb ich Dir bescheid.

Liebe Grüße
Dieter

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Re und Kontra

Ingo, (vor 5853 Tagen) @ Saftling

Dieser Waldtyp ist in SW-Deutschland nahezu komplett vernichtet. Und nicht
nur hier.....
Demnach gibt es außer in Brandenburg sonst nur noch minimale Restbestände,
die meist auch qualitativ mehr oder weniger degradiert sind....
Arten, die vor allem oder ausschließlich in Flechten-Kiefernwäldern
vorkommen, stehen ganz zu Recht bundesweit auf den Roten Listen....
Zwar dürfte das die Population nicht wirklich schädigen - im
Gegensatz zur Zerstörung des Lebensraums (Eutrophierung durch
Luftverschmutzung!) -, dennoch wäre mir in solch einem Fall ein
gesetzliches Sammelverbot sympathisch....

Hallo Dieter,

naja! Das hört sich ja an, als wolltest du den Teufel mit dem Beelzebub
austreiben. Das wäre ja in etwa so, als wolle man alle Süßgewässer im Lande
trocken legen, um im Anschluß die Karpfen auf die Rote Liste zu setzen.

Arten aus den Flechten-Kiefern-Biotopen gehören meiner Meinung nach auch genau
dorthin. Ich könnte mich ja auch beklagen, dass es bei uns mangels geeigneter
Biotope an schönen Korallen, Cortinarien und Boleten mangelt. Dabei dürften
diese in ihren Biotopen sogar weitaus seltener vorkommen, als hier Grünlinge.

Gerade die Grünlinge sind momentan, neben Seifenritterlingen und Feinschuppigen
Ritterlingen die am häufigsten anzutreffenden Vertreter ihrer Gattung.

Wesentlich seltener sind da Arten wie T. focale, T. virgatum und T. pessundatum.
Weitaus seltener sind T. colossus, T. apium und T. matsutake, die rein vom
Standort her auch im Biotop vorkommen sollten, aber bislang
noch nie meinen Weg kreuzten. Allerdings wird es sie irgendwo hier auch geben.

Rein vom Verständnis her gehört Tricholoma equestre sowieso nicht auf
irgendwelche Rote Listen, da er ja, bis auf Weiteres, eine lebensgefährlich
giftige Art darstellt.

Großes Thema sollte daher eher der Schutz der entsprechenden Biotope sein.
Allerdings kann man da auch in unserer Region nichs machen. Die Wälder,
welche ich heimsuche, sind Nutzwälder, die eigens zu dem Zweck angelegt und
irgendwann auch gewinnbringend verwertet werden wollen.

Ich hatte in den vergangenen Jahren durch die Harvester bereits manche gute
Stelle verloren, so wie es hier auch schon vielen anderen Pilzfreunden erging.

Momentan gibt es sogar Bestrebungen, das Kieferneinerlei durch Mischwälder
abzulösen. Die Kiefern-Monotonie birgt nämlich auch Risiken. Die der erhöhten
Waldbrandanfälligkeit wegen mangelnder Fähigkeit, Wasser im Boden zu halten zum
Beispiel.
Gerade Ostbranbdenburg droht in den kommenden Jahren, wegen etwas
kontinentalerer Lage, eine bedeutendes Versteppungsrisiko. Darüber können
auch die Rekordniederschläge der vergangenen Monate nicht hinweg täuschen.

Die Pilze werden davon nicht untergehen. Mit anderen Bäumen kommen dann andere
Pilzarten zutage. Gerade an den sich ausbreitenden Espen kann man das gut erkennen.
So konnte ich in meinem kleinen Espenhain, in welchem ich in den
vergangenen Jahren immer nur einen Pappelgrünling begrüßt hatte, vergangenes
Wochenende erstmals vier Fruchtkörper zählen. Inmitten von Natternstieligen
Schleimfüßen.

Was ich mit diesem vielen Text sagen wollte weiss ich momentan gar nicht mehr
so recht. Viele Worte und wenig Inhalt eigentlich. Viellelicht nochmal zusammengefasst:
Grünlinge gibt es wohl schon sehr lange, und es wird sie auch weiterhin geben.
Ob wir es wollen, oder nicht. ;-))

In diesem Sinne - LG Ingo

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Re: Re und Kontra

Saftling, (vor 5853 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

naja! Das hört sich ja an, als wolltest du den Teufel mit dem Beelzebub
austreiben.

Meine Sympathie für ein Sammelverbot bezieht sich auf das Restvorkommen in Baden-Württemberg ("meine" Stelle wird voraussichtlich bald als NSG ausgewiesen werden - was Pilzsammler natürlich nicht vom Freveln abhält...). In Brandenburg wäre es vermutlich unsinnig.

Das wäre ja in etwa so, als wolle man alle Süßgewässer im Lande
trocken legen, um im Anschluß die Karpfen auf die Rote Liste zu setzen.

Zwar verstehe ich nicht, was Du damit sagen willst. Dennoch: Das entscheidende Kriterium zur Aufnahme von Arten in "Rote Listen" ist ein bedeutender Bestandsrückgang. Würde man also alle Fischteiche trocken legen und der Karpfen dadurch verschwinden, müsste er auch auf die Rote Liste. So ist das nun mal... Die meisten Bestandsveränderungen haben direkte oder indirekte anthropogene Ursachen. Wer Billigfleisch im Discounter kauft fördert damit die Intensivlandwirtschaft, die z.B. die Saftlingswiesen weitgehend vernichtet hat.

Arten aus den Flechten-Kiefern-Biotopen gehören meiner Meinung nach auch
genau dorthin.

Genau.

Rein vom Verständnis her gehört Tricholoma equestre sowieso nicht auf
irgendwelche Rote Listen, da er ja, bis auf Weiteres, eine lebensgefährlich
giftige Art darstellt.

Giftigkeit ist kein Ausschlusskriterium für die Rote Liste.

Großes Thema sollte daher eher der Schutz der entsprechenden Biotope sein.

Ja, Artenschutz, ob für Pilze, Pflanzen oder Tiere, funktioniert fast immer nur über die Erhaltung der Lebensräume.

Momentan gibt es sogar Bestrebungen, das Kieferneinerlei durch Mischwälder
abzulösen. Die Kiefern-Monotonie birgt nämlich auch Risiken. Die der erhöhten
Waldbrandanfälligkeit wegen mangelnder Fähigkeit, Wasser im Boden zu halten
zum
Beispiel.
Gerade Ostbranbdenburg droht in den kommenden Jahren, wegen etwas
kontinentalerer Lage, eine bedeutendes Versteppungsrisiko. Darüber können
auch die Rekordniederschläge der vergangenen Monate nicht hinweg täuschen.
Die Pilze werden davon nicht untergehen. Mit anderen Bäumen kommen dann
andere
Pilzarten zutage. Gerade an den sich ausbreitenden Espen kann man das gut
erkennen.
So konnte ich in meinem kleinen Espenhain, in welchem ich in den
vergangenen Jahren immer nur einen Pappelgrünling begrüßt hatte, vergangenes
Wochenende erstmals vier Fruchtkörper zählen. Inmitten von Natternstieligen
Schleimfüßen.

Der Umbau artenarmer Kiefernforste in Mischwälder ist wohl eine prinzipiell gute Idee. Allerdings kann man es auch übertreiben. Die naturschutzfachlich hochwertigen Flechten-Kiefernwälder sollten davon unberührt bleiben. Was genau da in Brandenburg geplant ist weiß ich nicht. Leider zählt der Flechten-Kiefernwald nicht zu den besonders geschützten Lebensräumen gemäß FFH-Richtlinie. Damit droht er im amtlichen Naturschutz nicht gebührend berücksichtigt zu werden.
Die mit dem Umbau verbundenen Änderungen in der Funga werden Dich freuen. Möglicherweise werden aber einige regionale Besonderheiten durch triviale Arten ersetzt. So funktioniert großräumige Artenverarmung...

Viellelicht nochmal zusammengefasst: Grünlinge gibt es wohl schon sehr lange, und es wird sie auch weiterhin geben.
Ob wir es wollen, oder nicht. ;-))

Sicher. Ich wollte mit meinen Einlassungen nur sagen, dass der für Dich gewöhnliche Grünling eben in weiten Teilen seines mitteleuropäischen Verbreitungsgebiets bereits verschwunden bzw. sehr rar geworden ist.

Viele Grüße
Dieter

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Pio, (vor 5853 Tagen) @ Saftling

Hallo Dieter,

was sind denn Flechtenkiefernwälder? Liege ich eventuell mit meiner Vermutung richtig, dass sich auf der am Boden liegenden Nadelspreu Flechten angesiedelt haben, die so hellgrün-silbrig aussehen (schwer zu beschreiben)? Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass die Grünlinge derartige Stellen in jungem Kiefernwald stark bevorzugen. In meiner Verwandschaft, die das Pilzesammeln auf mich übertragen hat, wurde in dem Zusammenhang immer von "Silbermoos" gesprochen, worüber ich mir aber niemals einen Kopf gemacht habe, denn für Biologie habe ich mich damals generell nicht interessiert, was sich inzwischen etwas geändert hat.

Erst vor einigen Jahren habe ich festgestellt, dass es noch eine Laubwaldform des Grünlings gibt, die hier massenhaft in Espenhainen vorkommt, wovon ich mich vor ein paar Tagen gerade wieder überzeugen konnte. Darüber hatte ich schon mal vor längerer Zeit berichtet.

In den erstgenannten jungen Kiefernwäldern habe ich noch eine Besonderheit festgestellt: Grünlinge, die auf ziemlich breiten Waldwegen oder daneben in tiefem Pulversand stehen (wo es keine Nadelspreu gibt)und die regelrecht aus der Sandwüste ausgegraben werden müssen. Das war früher mal eine Spezialsportart von mir im Oktober und November. Diese Pilze sind regelrecht von einem dicken Sandschmirgel umgeben und sind im Unterschied zu den Nadelspreu-Exemplaren erstaunlich ebenmäßig gestaltet, ich würde sagen, rotationssysmmetrisch, da sie sich in jeder Richtung beim Wachsen frei entfalten können. Ich habe mich mitunter gefragt, wovon diese Exemplare sich in dem Pulversand (wie am Meer) überhaupt ernähren.

Meist sind hier noch Grünlinge bis zum Anfang Dezember zu finden, wenn nicht gerade vorher Schnee kommt.

Viele Grüße - Pip

Aktuell kenne ich nur noch einen einzigen Standort,
bezeichnenderweise in einem auf Dünensand aufgeforsteten Kiefernbestand,
der wohl ein fragmentarischer Flechten-Kiefernwald ist. Dieser Waldtyp ist
in SW-Deutschland nahezu komplett vernichtet. Und nicht nur hier. In der
Zeitschrift Natur und Landschaft war vor ein paar Jahren ein Artikel über
die Flechten-Kiefernwälder in Deutschland. Demnach gibt es außer in
Brandenburg sonst nur noch minimale Restbestände, die meist auch
qualitativ mehr oder weniger degradiert sind. Aus der Situation in einer
Region auf ganz Deutschland zu schließen ist sicher nicht gerechtfertigt.
Arten, die vor allem oder ausschließlich in Flechten-Kiefernwäldern
vorkommen, stehen ganz zu Recht bundesweit auf den Roten Listen.

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in... *PIC*

Stephan Weißer, (vor 5852 Tagen) @ Pio

was sind denn Flechtenkiefernwälder?

So etwas wie auf diesem Foto.

Nächste Woche gehts mal wieder da hin, *vorfreu*!

[image]

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Stephan Weißer, (vor 5853 Tagen) @ Ingo

Dass in montanen Fichtenwäldern und in kalkholden Laubarealen nicht viel
geht, dürfte niemanden
erstaunen. Mit Schmerling und Buckeltäubling sollte es sich dort ähnlich
verhalten.

Im Südwesten kommen Grünlinge aber so gut wie nie vor, obwohl es in der Oberrheinischen Tiefebene durchaus geeignete Biotope gibt, die den Grünlingswäldern im Osten ganz ähnlich sehen. Ganz zu schweigen von den noch selteneren Begleit-Ritterlingen wie T. portentosum, T. pessundatum, T. joachimii oder gar T. focale. In diesen Biotopen stehen fast immer nur T. terreum und T. saponaceum oder als Krönung T. stans und T. striatum herum. Buckeltäublinge findet man dagegen öfters, und Schmerlinge (= Suillus granulatus) ab und zu auch.

Ob das vor Jahrzehnten auch schon so oder noch anders war, kann ich freilich nicht beurteilen, denn ich besuche sandige Kiefernwälder erst seit 2005, da mir vorher nicht bekannt war, dass das interessante Pilzbiotope sind. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass irgendjemand in meiner Heimat Südhessen den Grünling gekannt geschweige denn gesammelt hätte.

Übrigens standen zu der Zeit um den Monatswechsel herum die Buchenwälder bei
uns voll mit diversen
Pfifferlingsarten. Neben den normalen gelben gab es massenhaft
Trompetenpfiffis.
Die hier hätte ich auch gerne dafür gehalten. Nur gab es da nicht auch eine
gelbstielige Art?

dies sind ganz korrekte Trompetenpfifferlinge (C. tubaeformis)

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Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Ingo, (vor 5853 Tagen) @ Stephan Weißer

oder als Krönung T. stans und T. striatum

Hallo Stephan,

vielen Dank für deinen Post. Von T. striatum würde ich mal gerne wieder
einige Bilder anschauen. Vielleicht wird auch häufig mißachtet, daß einige
Arten natürliche Verbreitungsgrenzen haben - warum auch immer.
Zu Russula badia, der ja bei uns nahezu gemein ist, wurde in den
westfählischen Pilzbrieben festgestellt, daß er im Raum OWL seine westliche
Vorkommensgrenze hat. Trotz geeigneter Biotope westlich davon.

GR Ingo

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Re: Grünlinge doch giftig, nur nicht in ....

Ingo, (vor 5852 Tagen) @ Ingo

Hallo allerseits,

vielen Dank erst einmal für die anregende Diskussion. Und das, obwohl kein
einziger Grünling im Bild war. Die Koralle werde ich wohl in der kommenden
Woche noch einmal auftischen müssen.

Ein Wort noch zu den Grünlingen hierzulande.
In Theorie sollten sie ja inmitten der flechtenbewachsenen Kiefernrasen
herum stehen. Allerdings tun sie das extrem selten. In dem Waldstück mit
den anderen Raritäten hatte ich eben mal insgesamt zwei Stück angetroffen.
In diesem Biotop gab es allerdings alle T. joachimii, insgesamt 12 Stück.
Obacht also!

Die Grünlinge wachsen bei uns vereinzelt in lichten Kiefernbeständen im Moos.
In Massen tun sie es allerdings am Rand von Waldwegen und in bemoosten Schneisen.
Dort wühlen sie sich gerne in Gruppen durch den Sand, wie von Holger beschrieben.
Übrigens teilen sie diesen Standort regelmäßig mit den Pinus - Pfifferlingen.

Grüßlis Ingo