Re: Schleierlinge, aber welche?
Hallo Jens,
das sieht stark nach Cortinarius subbalaustinus (Zimtblättriger
Birkenwasserkopf) aus. Zumindest bei uns (ich schreibe aus Leipzig) ist
das an geeigneten Stellen eine häufige Art, d.h. an anthropogen
beeinflussten Stellen, teils auch Ruderalstellen mit Birke,
Tagebaufolgelandschaften (hier geradezu Massenpilz und nicht einmal an
Birke gebunden, sondern auch rein bei Eiche und Buche, vielleicht sogar
Hybridpappel vorkommend). Endgültige Sicherheit hat man in der bösen
Untergattung Telamonia s.l. allerdings allein mit einem Foto und ein paar
Habitatangaben nicht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um diese
Art handelt, ist recht hoch ...
Grüße
Hallo Jens, Jesko,
an den dachte ich nach der Beschreibung auch zuerst, ich denke aber, dass er es nach Bild nicht sein kann. Zunächst ging ich noch von völlig dehydrierten Exemplaren aus, aber auch da gefällt mir der Gesamthabitus nicht soooo dolle für subbalaustinus. Der ist eigentlich etwas schlanker und gleichzeitig weniger fleischig im Hut. Der oberste komplette Pilz auf Deinem Bild, also nicht der dessen Hut oben etwas angeschnitten ist, sondern der darunter, dieser Pilz zeigt im Hut noch etwas Hygrophanität. Und hier sieht man meiner Meinung nach deutlich, dass es sich nicht um den auffallend lebhaft orangebraun gefärbten subbalaustinus handeln kann. Frag mich aber bitte nicht, was dann ..... Vielleicht fällt mir ja noch was dazu ein, denn irgendwie bekannt aussehen tut er ja.
beste Grüße,
Andreas