Re: Neues vom Bodeauwald

Ingo Wagner, (vor 5766 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut!

und etwas merkwürdig geformtes Gallertartiges, dürfte Hasel gewesen sein,
da er am gleichen Ast auch der Haselbecherling wuchs

Nr. 3) Das ist das, was man allgemein hin als Krüppel-/Kümmerform von Macrotyphula fistulosa (Hohe Röhrenkeule) bezeichnet.

Nr.5) ein Phellinus (Feuerschwamm), ich habe so schokobraun auch schon Phellinus ferruginosus (Rostbrauner Feuerschwamm) gesehen, nämlich dann, wenn der Pilz direkten Bodenkontakt gehabt hätte. Leider schreibst du wieder nicht viel zu den Fundumständen :-(

Nr.7) da gibt es ja einiges, es wäre aber relativ schnell zu klären, ob meine Vermutung was taugt: die relative Vielfarbigkeit von weiß, ocker, bläulicher Schein und die stumpfen Warzen würden mich hier zunächst mal an Radulomyces confluens (Zusammenfließender Reibeisenpilz) denken lassen (einfach mal Sporen anschauen!). Was Phanerochaetiges oder was ganz anderes wäre natürlich auch denkbar.

Nr.10) schätze, das wird wohl der schönste Fund sein, wenn er so rosa war. Eher weich?

Nr.11) wenn er deutliche Haare hat, dann Hyaloscypha. Wenn diese Haare sehr kurz sind, dann vermutlich Hyaloscypha intacta. Wenn am Rand nur kurze, ungleichmäßig und locker verteilte Fusseln sind, die man kaum als Haare betiteln würde, dann ist es wohl Parorbiliopsis minuta.
Zumindest sind die 2 letztgenannten Arten häufig zu findende Ascomyceten an Laubholz im Winter, gern an Bruchstellen.

Selbstredend sind meine Vorschläge nur Vermutungen!

VG Ingo W

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