Na, ist das nicht eine provokative Ueberschrift?
Aber ganz im Ernst - ich meine das auch so. Warum? Nun, weil ich selbst mal schon ein paar Kilo Gallenroehrlinge (gell, Bimpfi) gekocht habe und daraus enorm viel gelernt habe. Was? Nun, dass man von den schoenen Pilzbildchen in den schoenen Buechern nur sehr beschraenkt was lernt. Waere mir so ein faux pas nie passiert, wuerde ich vielleicht eines schoenen Tages in glorreicher Selbstherrlichkeit Galerinas oder Amanitas zubereiten. Und - giftig sind die Gallis ja nicht - nur entsetzlich greislich. Angeblich soll es sogar Leute geben, die das Bittere nicht schmecken und die Gallis essen koennen. Treibt sich hier denn so ein Wunderkind rum?
das mit dem Pilzbuch war eher auf die Beschreibung des Maronen -Röhrlings und
der dort versprochenen festen Konsistenz bezogen. Aber zu der
Pilzbuchbestimmung meine ich, ist es immer noch besser mit Buch zu
bestimmen, als ohne Buch (blutiger Anfänger) Pilze zu sammeln, oder 
Oder was meinst Du? Welche Röhrlinge gibt es denn, die man mit Maronen
verwecheln kann und nicht gesund sind? Der Gallenröhling weiss ich, aber
sonst hab ich keinen in meinem Buch. Oder gibt es doch welche, die man
meiden sollte?
Na, klar gebe ich Dir recht. Was die Verwechslungsmoeglichkeiten angeht - nur um der Diskussion Willen: Man kann Alles mit Allem verwechseln. Da wird mir wohl jeder Pilzberater rechtgeben. Es haengt nur von der Dummheit/Blindheit/Unerfahrenheit/gnadenlosen Unvorsichtigkeit usw. des Pilzsammlers ab. Auch die Drogis (Psilofreaks) sind ja Leute, die Duengerlinge, Risspilze, Fliegenpilze, Pantherpilze und was der Geier was noch in ihrer Ahnungslosigkeit und Gier verspeisen. Nix gegen Leute, die sich mit dem Thema ernsthaft beschaeftigen ... aber, jemand der hier postet, dass er einen kleinen Pilz mit dunklen Lamellen etc. gefunden hat und den nun fuer seinen Trip einwerfen will ... naja ... ich war ja auch mal 18 und doof ... aber so doof auch wieder nicht (dank Gallenroehrlingen 
Apropos: es war vor Kurzem im SWR eine kurze Sendung ueber Pilze mit W. Paetzold und einem (unsaeglichen) Koch. Das Pikante war daran, dass der Koch permanent unheimlich gescheit von allen moeglichen Vitamin B12 und Folsaeureinhaltsstoffen und dergleichen bei unterschiedlichen Pilzen redete und im gleichen Atemzug zweimal erklaerte, was die Lamellen des Steinpilzes sind!!!
Wir hatten beim gemeinsamen Anschauen auf dem Fohrenbuehl groessere Lachanfaelle und suchen seitdem verzweifelt Steinis mit Lamellen ... diesem Koch koennte man wohl auch Kegelhuetige Knollis als Roehrenchampis verkaufen ... nur soviel dazu.
Werner