Leicht bestimmbare Esspilze?

Karsten, (vor 5554 Tagen)

Liebe Pilzfreunde,

ich habe über die Jahre dank Foren wie diesem (auch wenn ich eigentlich nur mitlese) peu à peu probiert mein Pilzrepertoire zu erweitern. Angefangen habe ich, wie sicherlich die meisten Pilzgenießer, mit Maronenröhrlingen und Steinpilzen.
Da ich während meiner Studienzeit kaum jemanden zum mitkommen begeistern konnte, war ich über die letzten 8 Jahre leider nur sehr selten (und oftmals allein) im Wald unterwegs. Und wenn mal jemand mitkam, war ich der "Experte". Demnach ist mein Repertoire an Pilzen, bei welchem ich mir bei der Bestimmung sicher genug bin, auch nur langsam und minimal angewachsen.

Hinzu kamen (mehr oder weniger in chronologischer Reihenfolge):
- Birkenpilze
- Rotkappen
- Parasolpilze (alles ohne genatterten Stiel lasse ich derzeit noch stehen)
- Hallimasch (mellea)
- Schopftintling
- Körnchen-Röhrling

Was nun? Ich weiß natürlich, dass Tips generell mit Vorsicht zu genießen sind, aber könntet ihr mir vielleicht ein paar Pilze empfehlen, welche ich mal in Betracht ziehen könnte? Und mit welchen hattet ihr angefangen?

Vielen Dank im vorraus und viele Grüße
Karsten

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Leicht bestimmbare Esspilze?

Martl, (vor 5554 Tagen) @ Karsten

Hallo Karsten,

aus kulinarischer Sicht empfehle ich auf jeden Fall Pfifferling und Hexenröhrling!

Das sind zwei bzw. drei sehr geschmackvolle, kaum madige und relativ häufig vorkommende Arten.

Bei den Hexenröhrlingen wird der netzstielige als möglicherweise schlecht verträglich beschrieben.
Hier muss jeder selber wissen, ob er das mal ausprobiert.
Ich hab mir letztes Jahr ein Solo-Gericht mit Netzis gemacht und war hin und weg. LECKER!

LG
Martl

Liebe Pilzfreunde,
ich habe über die Jahre dank Foren wie diesem (auch wenn ich eigentlich nur
mitlese) peu à peu probiert mein Pilzrepertoire zu erweitern. Angefangen
habe ich, wie sicherlich die meisten Pilzgenießer, mit Maronenröhrlingen
und Steinpilzen.
Da ich während meiner Studienzeit kaum jemanden zum mitkommen begeistern
konnte, war ich über die letzten 8 Jahre leider nur sehr selten (und
oftmals allein) im Wald unterwegs. Und wenn mal jemand mitkam, war ich der
"Experte". Demnach ist mein Repertoire an Pilzen, bei welchem
ich mir bei der Bestimmung sicher genug bin, auch nur langsam und minimal
angewachsen.
Hinzu kamen (mehr oder weniger in chronologischer Reihenfolge): - Birkenpilze
- Rotkappen
- Parasolpilze (alles ohne genatterten Stiel lasse ich derzeit noch stehen)
- Hallimasch (mellea)
- Schopftintling
- Körnchen-Röhrling
Was nun? Ich weiß natürlich, dass Tips generell mit Vorsicht zu genießen
sind, aber könntet ihr mir vielleicht ein paar Pilze empfehlen, welche ich
mal in Betracht ziehen könnte? Und mit welchen hattet ihr angefangen?
Vielen Dank im vorraus und viele Grüße
Karsten

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Leicht bestimmbare Esspilze?

Karsten, (vor 5554 Tagen) @ Martl

Fantastisch, vielen Dank!

Vom Hexenröhrling hatte ich mich immer ferngehalten, da meine Eltern mir als Kind beigebracht hatten "Wenn Röhring und unten rot, Finger weg!". Werde mich morgen mal auf die Suche machen -- vielleicht werde ich ja fündig!

Hallo Karsten,
aus kulinarischer Sicht empfehle ich auf jeden Fall Pfifferling und
Hexenröhrling!
Das sind zwei bzw. drei sehr geschmackvolle, kaum madige und relativ häufig
vorkommende Arten.
Bei den Hexenröhrlingen wird der netzstielige als möglicherweise schlecht
verträglich beschrieben.
Hier muss jeder selber wissen, ob er das mal ausprobiert.
Ich hab mir letztes Jahr ein Solo-Gericht mit Netzis gemacht und war hin und
weg. LECKER!
LG
Martl

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Leicht bestimmbare Esspilze?

hoennetaler, (vor 5554 Tagen) @ Karsten

Hallo Karsten,

neben den von Martl vorgeschlagenen Arten sind die rotmilchenden Milchlinge (Reizker) eine dankbare Gruppe für "fortgeschrittene Anfänger".

Brüchiges Fleisch, (orange)-rote Milch = Reizker. Da gibt es auch keine giftigen Arten.

Gruß
Jürgen

Eintrag gesperrt
8 Aufrufe

Re: Leicht bestimmbare Esspilze?

Karsten, (vor 5554 Tagen) @ hoennetaler

Hatte ich noch nie von gehört. Vielen Dank, Jürgen. Ich werde mich mal schlau machen und gegebenenfalls morgen danach suchen.

Grüße
Karsten

Hallo Karsten,
neben den von Martl vorgeschlagenen Arten sind die rotmilchenden Milchlinge
(Reizker) eine dankbare Gruppe für "fortgeschrittene Anfänger".
Brüchiges Fleisch, (orange)-rote Milch = Reizker. Da gibt es auch keine
giftigen Arten.
Gruß
Jürgen