Bestimmungsanfrage *PIC*

Günter Ringstein, (vor 5468 Tagen)

Fundangaben :Österreich, Steiermark, Haselsdorf bei Graz, 400 msm, gefunden
auf Rasen meines Grunstückes unter einer Rotföhre, am 9. Nov. 2011, Foto:
G. Ringstein
Könnte es der graue Ritterling sein,den ich abgebilder habe ?
Bitte um Bewertung
L.G. Günter

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Re: Bestimmungsanfrage

Andreas 2, (vor 5468 Tagen) @ Günter Ringstein

Den Namen "Grauer Ritterling" kenne ich leider nicht, Wenn damit aber Tricholoma terreum, der Erdritterling gemeint ist, dann solltest Du richtig liegen.

Gruß Andreas

Fundangaben :Österreich, Steiermark, Haselsdorf bei Graz, 400 msm, gefunden
auf Rasen meines Grunstückes unter einer Rotföhre, am 9. Nov. 2011, Foto: G.
Ringstein
Könnte es der graue Ritterling sein,den ich abgebilder habe ?
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L.G. Günter

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Re: Bestimmungsanfrage

Stephan Weißer, (vor 5468 Tagen) @ Günter Ringstein

Mit "grauer Ritterling" wird ein ganzes Spektrum von Arten (etwa ein Dutzend) bezeichnet. In dieser Sektion der Gattung Tricholoma kommt dem Geruch sowie den Verfärbungen des Fleisches große Bedeutung bei der Bestimmung zu. Da hier keine Angaben dazu zu lesen sind, kann man sagen: ja, es ist wohl einer der "grauen Ritterlinge" (wohlgemerkt ohne Essensfreigabe!), aber genauer geht es leider nicht.
Freundliche Grüße
Stephan Weißer

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Re: Bestimmungsanfrage

Günter Ringstein, (vor 5468 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stefan !
Vielen Dank für diese Informationen. Auf Grund derer werde ich Geruch und
etwaige Verfärbung des Pilzfleisches festzustellen versuchen.
Diese beiden Kriterien sowie etwaig notwendiges Geschmacksverkosten werde ich für die Bestimmung fast immer heranziehen müssen.Das habe ich nun gelernt !
L.G. Günter

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Re: Bestimmungsanfrage

Günter Ringstein, (vor 5468 Tagen) @ Andreas 2

Hallo Andreas !
Ich danke für die Bestimmung.Mit der umgangssprachlichen Bezeichnung " Grauer Ritterling" müßte es sich bei uns um Tricholoma terreum handeln.
L.G. Günter

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Re: Bestimmungsanfrage

Stephan Weißer, (vor 5467 Tagen) @ Günter Ringstein

Diese beiden Kriterien sowie etwaig notwendiges Geschmacksverkosten werde ich
für die Bestimmung fast immer heranziehen müssen.Das habe ich nun gelernt
!

Ich weiß nicht, was genau du gelernt hast, aber das mit der Geschmacksprobe ist so eine Sache. Bei vielen Gattungen nützt sie für die Bestimmung nichts, und bei manchen Gattungen mit giftigen Arten (z. B. Amanita, Inocybe, Cortinarius) kann eine Geschmacksprobe sogar gefährlich sein.

Typische Gattungen, in denen eine Geschmacksprobe wichtig ist, sind Russula, Lactarius und Tricholoma. Ansonsten sollte man doch auf andere Bestimmungsmerkmale achten.

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Re: Bestimmungsanfrage

42, (vor 5467 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

Ich weiß nicht, was genau du gelernt hast, aber das mit der Geschmacksprobe
ist so eine Sache. Bei vielen Gattungen nützt sie für die Bestimmung
nichts, und bei manchen Gattungen mit giftigen Arten (z. B. Amanita,
Inocybe, Cortinarius) kann eine Geschmacksprobe sogar gefährlich sein.

Bei welchen Risspilzen oder Schleierlingen hältst Du denn eine Geschmacksprobe
(= kleines Stück des Pilzes kauen und ausspucken) tatsächlich für gefährlich?

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Bestimmungsanfrage

Günter Ringstein, (vor 5467 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan !
das mit der geschmacksprobe stammt noch aus der schulzeit,wo z.B:wenn man
beim kosten brennenden geschmack z.B.:feststellt,das mit ungenießbarkeit fälschlicherweise, in zusammenhang brachte
wie beim pfeffermilchling,Gallenröhrling .daß kostproben bei arten wie pantherpilz,Bauchwehkoralle,karbolegerling,
ziegelroter faserkopf, Seidenrißpilze, tigerritterling, eine morchelart glaube ich ,und natürlich die weithin bekannten pilze wie
fliegenpilz und knollenblätterpilzarten usw. auf keinen Fall kostproben nehmen soll,das ist mir schon klar.ich habe mich vielleicht ein bißchen ungenau
ausgedrückt, so daß ich eure sorge,ich könnte bei jedem pilz eine verkostung
vornehmen,verstehe und ich eure mahnung daher ernst nehme.
l.g.günter

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Re: Bestimmungsanfrage

Stephan Weißer, (vor 5467 Tagen) @ 42

Bei welchen Risspilzen oder Schleierlingen ?

Z. B. bei den stark organschädigenden Arten wie Cortinarius orellanus oder speciosus. Wenn man zu wenig oder eine zu geringe Menge kaut, schmeckt man nicht viel. Wenn man mehr kaut, kann nicht ausgeschlossen werden, dass nach dem Ausspucken im Speichel Reste der Giftstoffe zurückbleiben.

Ich möchte daher Laien nochmals vor der Geschmacksprobe in solchen Gattungen warnen. Wer dagegen z. B. erkennt, dass er keinen Rauhkopf, sondern einen Schleimfuß vor sich hat, kann sich schon eher eine Geschmacksprobe leisten.