Hallo, Christian
![[image]](http://www.pilz-baden.ch/harald/Forum/GifsForum/fuchs6.gif)
Auch echte Kaulozystiden können büschelig wachsen:
![[image]](http://www.pilz-baden.ch/harald/Forum/Mikro/KaulosInocybe.jpg)
Ich verstehe es so (vielleicht präzisiert das ja noch jemand):
Es kommt darauf an, dass sie die artspezifische Form aufweisen
(hier zum Beispiel Inocybe-Kaulos mit Kristallschopf)
und nicht einfach vorstehende Hyphenenden, meist formlich
identisch mit den Stielhyphen, sind.
Wobei hier gibt es ein sprachliches Durcheinander.
Bei den Inocyben wird eigentlich klar unterschieden:
Kaulozystiden oder Hyphenenden der Stielspitze.
Doch oft wird auch einfach von "Stielbereifung" gesprochen,
und es ist spontan nicht klar,
ob es sich um echte Kaulos oder Hyphenenden handeln soll.
(so redet z.B. Horak im Schlüssel bei den Inocyben).
Ich finde es an den Lamellenschneiden eigentlich oft schwieriger.
Sind es Marginalzellen, Basidiolen oder echte Zystiden?
Was ist, wenn mehr oder weniger deutlich ausgebildete Strukturen
nicht wesentlich über die Basidien hinausragen?
Vielleicht mag dazu jemand mal ein klärendes Wort sprechen?
Lieben Gruss, Harald Andres
Liebe Pilzfreunde,
hier mal ne knifflige Frage: Unter Kaulozystiden verstand ich bisher immer
die Endzelle einer mehr oder weniger aufgerichteten Stielhyphe. Meist sind
diese Hyphenenden auch büschelig vereint. Ist das richtig?
Unter Stielhaar hätte das Element in folgendem Threat eingeordnet:
http://forum.fungiworld.com/index.php?topic=5352.msg31158#msg31158
Was würdet ihr dazu sagen?
Viele Grüße
Christian