Ratepilz *PIC*

Ingo Wagner, (vor 5387 Tagen)

Hallo!

Gefiel mir einfach, deshalb müsst ihr jetzt dran glauben.
[image]
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Aber an was glaubt ihr hier?
Substrat ist 1cm dicker, ansitzender toter Faulbaum-Ast. Am anderen Ende des Astes war die Nebenfruchtform von Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz), auf älteren dicken und rissigen Faulbaumästen Nectria punicea (Faulbaum-Pustelpilz).

Wer die gesuchte Art kennt, für den ist es leicht.

VG Ingo W

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Re: Ratepilz

Schnuffel, (vor 5387 Tagen) @ Ingo Wagner

Gefiel mir einfach, deshalb müsst ihr jetzt dran glauben.
Aber an was glaubt ihr hier?
Substrat ist 1cm dicker, ansitzender toter Faulbaum-Ast. Am anderen Ende des
Astes war die Nebenfruchtform von Nectria cinnabarina (Zinnoberroter
Pustelpilz), auf älteren dicken und rissigen Faulbaumästen Nectria punicea
(Faulbaum-Pustelpilz).
Wer die gesuchte Art kennt, für den ist es leicht.

Hallo Ingo,

der Pilz ist mir zwar unbekannt, aber weil er Dir so gefällt und auch so aussieht, rate ich mal: Nectria mammoidea. ;-)

Gruß - Schnuffel

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Re: Ratepilz *PIC*

Ingo Wagner, (vor 5386 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Ingo,
der Pilz ist mir zwar unbekannt, aber weil er Dir so gefällt und auch so
aussieht, rate ich mal: Nectria mammoidea. ;-)
Gruß - Schnuffel

Hallo Schnuffel!

Nicht der Pilz gefällt mir besonders, sondern der Effekt.

Der Pilz ist dir nicht unbekannt, ich habe nur absichtlich ein paar der zielführenden Details unterschlagen. Sollte ja ein Ratepilz sein, insofern bedanke ich mich für die Antwort.

Wie gesagt, am anderen Ende des Astes waren auch die Nebenfruchtformen Tubercularia vulgaris, so sollte der Blick durch das Mikroskop nur der Sicherheit dienen.
Makroskopisch passt ja alles bestens zu Nectria cinnabarina Zinnoberroter Pustelpilz):
- das himbeerhafte Erscheinungsbild, weil wachsend aus Stroma/alte NFFs (rechts der Mitte des Ausgangsbildes andeutungsweise zu sehen);
- die Warzen an der Außenseite;
- dünnes Totholz, +- im Luftraum;
- Anwesenheit der Nebenfruchtform
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Der erste Blick durch das Mikro erstaunt natürlich erst mal, wegen der Vielfältigkeit der Form und Unterschiedlichkeit der Größen.
[image]

Um die allerletzten Restzweifel auszuschalten, habe ich mir also zusätzlich ein Kügelchen vorgenommen, dass direkt an der NFF wuchs. Wie zu erwarten, alles das gleiche.

Einmal mehr haben wir hier ein Beispiel, der Veränderlichkeit des Innenlebens von Ascomyceten durch äußere Einwirkung. In diesem Fall eben durch die winterlichen Temperaturschwankungen von Minusgraden zu Plusgraden.

Dabei ist zu bemerken, dass sich die Nectrias in einem hauptsächlich vitalen Zustand befinden (kleintropfige Sporeninhalte an der richtigen Stelle, noch keinerlei Keimschläuche an den Sporen, Fortführung des Reifungsprozesses durch Ausquillen der Sporenmasse),
es sich also bei folgend beschriebenem Phänomen, durchaus um eine bewährte Überlebensstrategie zu handeln scheint.

Eine Ursache der Sporenvielfalt ist hier zu sehen (linkes Bild = 3 Asci):
[image]
Einige Sporen sind geschädigt und verkümmern. Im gleichen Ascus werden andere gesunde Sporen immer besonders groß, als wenn diese die für 8 Sporen vorgesehene "Ascus-Energie/ Nährstoffe" mit "aufsaugen".

Das ist kein Einzelfall, ist mir schon öfters begegnet, vielfach auch bei "normalen Bechern". Allerdings hauptsächlich im Winter (Guy nannte es letztens Abortieren).
Eine Gigantenspore war sogar mal als einzige Überlebende in einem 8-Spor-Ascus. Wer weiß, vielleicht war die sogar genau acht mal so schwer?
Fehlende Zellteilung als Erklärung kann man in diesem Fall ausschließen, da meist die Kümmer-Sporen im Ascus noch zu sehen sind.

Was ich aber eigentlich damit ausdrücken wollte: sollte man im Winter unbedingt Ascos aus der freien Natur bestimmen wollen, sollte man sich immer einen Überblick verschaffen, wie gesunde, normal entwickelte Sporen aussehen, günstigerweise in einem Ascus mit reifen, gleichmäßig entwickelten, vollzähligen Sporen.
Dann kommt man auf dieses Ergebnis, und alles passt wieder:
[image]
Vermutlich sind viele cf.- oder "sub-" Bestimmungen aus der kalten Jahreszeit mit zu großen Sporen auf gerade dieses Phänomen zurückzuführen.
Calycellina subtrabinella wäre z.B. so ein Fall, dem ich das zutraue.

Ist natürlich wieder nur so geschrieben wie ich denke, und dem Gesagten fehlt jede wissenschaftliche Grundlage.

VG Ingo W

P.S.: Bei der Statistische Sporenauswertung würde bestimmt was in Rauch aufgehen. :-)

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Re: Ratepilz

Krötenhocker, (vor 5386 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

P.S.: Bei der Statistische Sporenauswertung würde bestimmt was in Rauch
aufgehen. :-)

Hoffe ich nicht :-)

Probier es doch einfach. Vielleicht erkennst du ja auch Gruppierungen o.ä.
Ich kann mir natürlich auch vorstellen, das bei so einer Mischung von Sporengrößen etwas sehr große Populationsgrenzen herauskommen, die die Wirklichkeit vielleicht nicht wiederspiegeln. Aber das wäre doch schnell mit Smaff getestet.
Man wird allerdings bestimmt irgendwann Gattungen ausgrenzen können, wo es keinen Sinn macht, die Sporengrößen statistisch auszuwerten. In den Fällen kann man sich die Angabe der Sporengröße aber eigentlich sowieso sparen, weil sie keine relevanten Informationen erhält, die eine reproduzierbare Differenzierung von Arten oder eine Vergleichsmöglichkeit über die Sporengröße zuläßt, oder?

LG, Jens

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Re: Ratepilz

Ingo Wagner, (vor 5386 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens!

Ok, natürlich geht das theoretisch auch.
Würde aber wenig nutzen, weil es nicht representativ für die Art wäre, zumindest im Vergleich mit normal gereiften Sporen.

Ich selbst bin da ja beim Pilzebestimmen und Auswerten eher konservativ eingestellt. Mag an der Beschäftigung hauptsächlich mit Winzlingen liegen, aber für mich ist es eher wichtiger den Pilz zu verstehen und ökologische Aspekte, Aussehen, Reifegrad und Vitalität richtig einzuschätzen als lividofusca-Kollektion 1 von Kollektion 2 zu trennen, weil diesmal 70% der Sporen im Schnitt 1µm länger sind.
Manchmal kommt es mir schon beinahe vor, als wenn mit dem Einzug der statistischen Messreihen-Auswertung immer mehr die makroskopischen Bestimmungs-Fähigkeiten verkümmern. Wenigen würde ich inzwischen beinahe zutrauen, dass sie einen Fliegenpilz nicht mehr bestimmen wollen, weil die Werte eher zu einem anderen Knolli passen.

Aber sicher schließt die Statistische Auswertung die Beobachtungsgabe nicht aus.
Wie gesagt, bin eben rückschrittlich und will es wahrscheinlich auch bleiben.

VG Ingo W

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Re: Ratepilz

Krötenhocker, (vor 5386 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Ok, natürlich geht das theoretisch auch.
Würde aber wenig nutzen, weil es nicht representativ für die Art wäre,
zumindest im Vergleich mit normal gereiften Sporen.

Hab jetzt nochmal genau deinen Beitrag gelesen und vorher leider nur überflogen. Du hast mit deinem Posting das erwähnt, was allgemein gilt: "nur reife, gesunde, unter "normalen" Bedingungen gereifte Sporen sollte man messen".
Natürlich würde Smaff (mein Prog) bei in diesem Fall nicht vorselektierter Stichprobe (was man sonst unbedingt vermeiden muß) vermutlich nur eine Menge Ausreißer finden und es ergäbe einfach keine Normalverteilung. Schon weil verschiedene Faktoren zu verschiedenen Zeiten die Stichprobe beeinflussten. Aber auch das wäre eine Erkenntnis und man könnte auf MIN-MAX Auswertung umschalten (ist im Prog noch nicht fertig), müsste aber auf die Tests und den mathematisch fundierten Stichprobenvergleich (leider auch noch nicht fertig) verzichten.

Ich selbst bin da ja beim Pilzebestimmen und Auswerten eher konservativ
eingestellt. Mag an der Beschäftigung hauptsächlich mit Winzlingen liegen,
aber für mich ist es eher wichtiger den Pilz zu verstehen und ökologische
Aspekte, Aussehen, Reifegrad und Vitalität richtig einzuschätzen als
lividofusca-Kollektion 1 von Kollektion 2 zu trennen, weil diesmal 70% der
Sporen im Schnitt 1µm länger sind.

Das man das nicht mit nur einer weiteren Kollektion tun sollte, ist wohl jedem von uns klar...
Und dass die vorher von dir aufgeführten Faktoren eine absolut große Rolle spielen und oft die Kenntnis der Gattung oder Art-Gruppe gerade bei den "Winzlingen" erst eine ordentliche Einschätzung des monentanen Zustandes der Frk. möglich macht, steht für mich auch außer Frage.(Da möchte ich auch gerne mal hinkommen....)
Aber wenn es eine reproduzierbare Angabe der Messwerte gibt, kann man doch schon mal einige Fehlerfaktoren ausschliessen. Es geht mir ja nicht nur um die Statistik. Eine zusätzliche Notation soll auch wichtige Präparatfaktoren mit erfassen. Und wie oft hast du dich oder den Poster schon gefragt, in was er denn gemessen oder untersucht hat, usw.

Aber,- du erfasst die Werte doch auch irgendwie. Schick mir doch mal ein paar Stichproben mit Messwerten, wenn du nicht selbst Smaff benutzen möchtest.
Ich bin da sehr neugierig, weil bei mir Ascos leider meistens im Kühli vertrockneten.

Manchmal kommt es mir schon beinahe vor, als wenn mit dem Einzug der
statistischen Messreihen-Auswertung immer mehr die makroskopischen
Bestimmungs-Fähigkeiten verkümmern. Wenigen würde ich inzwischen beinahe
zutrauen, dass sie einen Fliegenpilz nicht mehr bestimmen wollen, weil die
Werte eher zu einem anderen Knolli passen.

Also ich sehe mein Prog (darauf spielst doch an, oder) eher als wichtiges zusätzliches Werkzeug, denn als Alleinstellungsmerkmal. Wenn die Literatur die Sporengröße nicht so hoch gehängt hätte, wäre mein Prog nicht entstanden.

Aber sicher schließt die Statistische Auswertung die Beobachtungsgabe nicht
aus.

Natürlich nicht, aber sie ermöglicht zumindest den den sinnvollen Sporengrößenvergleich.

Wie gesagt, bin eben rückschrittlich und will es wahrscheinlich auch bleiben.

Ich finde dich nicht rückschrittlich, sondern eher konservativ. Gerade dein Wissen mit eingebunden würde doch erst recht zu neuen Erkenntnissen führen. Vielleicht leider auch solchen, wie z.B.: "in der Gattung Mollisia macht die statistische Auswertung aufgrund der Wertestreuung in normal gereiften Sporen keinen Sinn und man kann nur Min-Max Werte angeben."
Viele von uns Newbies (ich spreche jetzt doch lieber nur für mich) können nämlich nicht beurteilen, wie reif, geschädigt etc. ist denn der Pilz (gerade bei Kleinstpilzen) und dementsprechend mißt man womöglich für die Katz.(ähh, wer es nicht kennt, für Tulux)

Kannst du nicht "auch" durch "nicht" in deiner obigen Aussage ersetzen und es wenigstens mal probieren.

Bei den meinen Basidios funzt es prima. Wenn es bei Ascos nicht funzt, dann bist du einer derjenigen, die uns erklären könnten, warum nicht.

LG, Jens

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Re: Ratepilz

Ingo Wagner, (vor 5386 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens!

Nicht, dass du jetzt denkst, dass ich das alles für Nonsens halte, so ist es ja nicht.
Der Gerd hat mir das mal versucht, zu erklären (in einem anderen Forum), da hat mir schon eingeleuchtet, dass eine Sporenangabe 10-15 in der Länge nicht so aussagekräftig ist, als wenn ich zusätzlich noch weiß, wieviel Prozent der gemessenen Sporen jetzt 12 betragen und wieviel 13 usw. und dass das durchaus artspezifisch sein kann und Schlussfolgerungen zulässt.

Dein Programm sieht sehr ausgereift aus, wirklich einschätzen kann ich es nicht. Um das alles zu verstehen, müsste ich wohl erst mal einen Kurs belegen.

Schätze das Programm ist gut für Menschen mit diesbezüglichen Vorkenntnissen und mit höherem Geist als ich ihn besitze.
Außerdem bin ich, ich oute mich hiermal, niemand, der 30 Sporen misst. Ich schaue mir das Präparat an, verschaffe mir einen Überblick, wie groß reife Sporen sind und messe ein paar Ausnahmefälle nach unten und oben. Damit habe ich normal und Ausnahme und komme eigentlich erstaunlicherweise gut zurecht. Zumindest im Vergleich mit Angaben von Vital-Bestimmern.
Für mich ist viel wichtiger, wie sich was von jung zu älter, von reif zu überreif und von vital zu tot entwickelt.

VG Ingo W

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Re: Ratepilz

Krötenhocker, (vor 5386 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Nicht, dass du jetzt denkst, dass ich das alles für Nonsens halte, so ist es
ja nicht.
Der Gerd hat mir das mal versucht, zu erklären (in einem anderen Forum), da
hat mir schon eingeleuchtet, dass eine Sporenangabe 10-15 in der Länge
nicht so aussagekräftig ist, als wenn ich zusätzlich noch weiß, wieviel
Prozent der gemessenen Sporen jetzt 12 betragen und wieviel 13 usw. und
dass das durchaus artspezifisch sein kann und Schlussfolgerungen zulässt.

Naja, er hätte mal erklären sollen, dass der Mittelwert das Wichstigste ist und der Rest sich darum mal so und mal so verteilt.

Dein Programm sieht sehr ausgereift aus, wirklich einschätzen kann ich es
nicht. Um das alles zu verstehen, müsste ich wohl erst mal einen Kurs
belegen.

Nein! Darum ging es mir ja gerade, dass auch ich, du, er, sie, es, das vertehen. Sonst könnte man ja auch SPSS oder andere Ststistikprogramme verwenden, die aber den Rahmen völlig sprengen.

Du kannst das Prog herunterladen und durch einen Doppelklick mit der Maus auf die Datei starten. Keine Installation notwendig.
Wenn du deine Messwerte in eine (windows vorrausgesetzt) normale Textdatei speicherst und diese mit den Anfangsbuchstaben Mwrt versiehst, kannst du sie einlesen und auswerten lassen.
(Vielleicht sollte ich nochmal ein Beispiel in meine Doku mit aufnehmen, wenn dich die Bilder schon abschrecken..)

Beispielversuch:

- Arbeitsplatz (Explorer) von Windows starten und den Ordner erstellen oder aussuchen, der die Datei mit den Messwerten später enthalten soll
- Dann im Menue oben nacheinander: "Datei" "Neu" "Textdokument" auswählen
- Dann direkt die neu erstellte Textdatei umbennen in z.B. "Mwrt_test.txt"
- Mwrt am Anfang des Dateinamens ist notwendig, damit mein Prog die Datei später automatisch einliest
- Jetzt kannst du die Datei öffnen (doppelklick) und mit deinen Messwerten befüllen. Es müssen keine 30 sein. Du kannst die Messwerte einfach untereinander schreiben oder Länge und Breite getrennt nebeneinander.
- Auf "datei speichern" klicken.
- Smaff Starten, "Auswählen"- Button klicken und dann den Ordner mit den der " Mwrt_test.txt "-Datei auswählen. Fertig.

Für die zusätzlich Notation noch ein paar Mouseklicks, ggf. die zusätzlichen Tabs (Fenster) mit Ausreißertests etc starten und das wars.
Die Feinheiten erkläre ich in der Doku und bei Bedarf noch genauer.

Schätze das Programm ist gut für Menschen mit diesbezüglichen Vorkenntnissen
und mit höherem Geist als ich ihn besitze.

Ingo, ich bin Handwerker.

Außerdem bin ich, ich oute mich hiermal, niemand, der 30 Sporen misst. Ich
schaue mir das Präparat an, verschaffe mir einen Überblick, wie groß reife
Sporen sind und messe ein paar Ausnahmefälle nach unten und oben. Damit
habe ich normal und Ausnahme und komme eigentlich erstaunlicherweise gut
zurecht. Zumindest im Vergleich mit Angaben von Vital-Bestimmern.

Das muß man aber lange erlernen. Und das mit den Vital-Bestimmern beschränkt dich auch ganz schön in der Literatur, oder? Wäre es nicht schöner, wenn jeder, der misst, auch gleichzeitig einen reproduzierbaren Beitrag zur Gesamtbandbreite der Art beitragen würde.

Für mich ist viel wichtiger, wie sich was von jung zu älter, von reif zu
überreif und von vital zu tot entwickelt.

Die Erkenntnisse kann man nur machen, wenn man sich gut in der Art oder Gattung auskennt. Das ist einen riesen Schritt weiter als die bisherige Diskussion.

Lieben Gruß und N8, Jens

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Re: Ratepilz

Ingo Wagner, (vor 5385 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens!

Naja, er hätte mal erklären sollen, dass der Mittelwert das Wichstigste ist
und der Rest sich darum mal so und mal so verteilt.

Hat er bestimmt auch.
Ich habe mich damals durch die Beiträge in fungiworld gelesen und mir so als simples Beispiel nur so für mich abgespeichert, dass eine Längenangabe von beispielsweise 10-15 zwar das mathematische Mittel von 12,5 hat, es aber theoretisch durchaus sein kann, dass die meisten Sporen nur eine Länge von 11 haben.

Natürlich ist alles viel komplexer, aber bei diesem selbstgebastelten Beispiel ist zumindest bei mir der Groschen gefallen.

Ich habe mir mal deine Anleitung für das Programm abgespeichert, vielleicht versuche ich mich tatsächlich mal daran, wenn ich Lust verspüre.

VG Ingo W

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Re: Ratepilz

Krötenhocker, (vor 5385 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Hat er bestimmt auch.
Ich habe mich damals durch die Beiträge in fungiworld gelesen und mir so als
simples Beispiel nur so für mich abgespeichert, dass eine Längenangabe von
beispielsweise 10-15 zwar das mathematische Mittel von 12,5 hat, es aber
theoretisch durchaus sein kann, dass die meisten Sporen nur eine Länge von
11 haben.

Super Beispiel. Genau das ist es, wo die Statistik ihre Stärken ausspielen kann.

Natürlich ist alles viel komplexer, aber bei diesem selbstgebastelten
Beispiel ist zumindest bei mir der Groschen gefallen.

Das ist gar nicht viel komplexer. Smaff rechnet ausserdem für uns.
Ich hatte mal aus Spass einen kleinen Vortrag geschrieben, der uns das auf amüsante Weise näher bringen könnte, aber dazu bedarf es leider Excel und am besten einen Vortragenden. Titel war glaube ich: "Für die Normalverteilung muß man nur den Dreisatz können!"

Ich habe mir mal deine Anleitung für das Programm abgespeichert, vielleicht
versuche ich mich tatsächlich mal daran, wenn ich Lust verspüre.

Bedenke bitte, dass die Anleitung von mir noch überarbeitet wird, ich aber aus Zeitgründen jetzt veröffentlichen mußte.

LG, Jens