früher Wulstling *PIC*
Hallo Pilzler,
gestern fand ich überraschend diesen Wulstling im knochentrockenen Südharz auf saurem Grund zwischen Eichen, Buchen und Fichten.
Könnte es sich um Amanita eliae handeln?
Vielen Dank im Voraus.
VG
Gerd
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic222073.jpg)
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Hallo Pilzler,
gestern fand ich überraschend diesen Wulstling im knochentrockenen Südharz auf saurem Grund zwischen Eichen, Buchen und Fichten.
Könnte es sich um Amanita eliae handeln?
Vielen Dank im Voraus.
VG
Gerd
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic222073.jpg)
Hallo Gerd,
das sieht mir sehr nach dem Narzissengelben Wulstling Amanita gemmata
viele Grüsse
Matthias
Hallo Gerd,
schließe mich Matthias an und würde den auch Nazissengelber Wulsting nennen wollen. Den hab ich heute und am Vatertag auch hier im sauren Pfälzer Wald gefunden.
Gruß Joschi
Vielen Dank Joschi und Matthias,
jau, der war mir bislang noch nicht untergekommen. Den hatte ich mir immer kräftiger gefärbt vorgestellt aber bei der Trockenheit mag er heller sein als er sollte.
LG
Gerd
- kein Text -
Moin Gerd,
der eliae hat mehr rot-braun Töne, siehe Bild, obwohl )-: ich mich bei Deinen tollen Bildern kaum traue eins von meinen zu zeigen.
LG
Holger
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic222084.jpg)
... erkennbar an dem wie bei seinem nächsten Verwandten, dem Pantherpilz, ausgebildeten "Bergsteigersöckchen", das auf diesem Foto wirklich hervorragend dargestellt ist. A. eliae hätte an der Stielbasis allenfalls einige flüchtige Velumfetzen bzw. -flocken.
... erkennbar an dem wie bei seinem nächsten Verwandten, dem Pantherpilz,
ausgebildeten "Bergsteigersöckchen"
Stimmt, solch eine Socke kenne ich vom Pantherpilz.
Leider reicht die Schärfentiefe trotz Blende 11 nicht ganz bis zum Stiel. Er hatte sich eben sehr weit vorgebeugt. Von der Seite war leider kein Rankommen.
VG
Gerd
Hallo Manni und Holger,
vielen Dank aber Ihr übertreibt, was mich ein wenig irritiert.
Dieses Amanitabild war nur für meine Frage an dieses Forum gedacht und ist selbst dafür nicht sonderlich gut gelungen, wenn man den unscharfen Stiel bedenkt.
Für mich ist dies ein gelungenes Pilzbild, leider zeigt es nur einen schnarchlangweiligen Breitblättriger Rübling, Megacollybia platyphylla:
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic222107.jpg)
Für mich ist dies ein gelungenes Pilzbild
Finde ich jetzt nicht gerade. Ein ästhetisch ansprechendes Bild, das mag sein, aber kein gutes Pilzbild im funktionalen Sinne. Es hat einen massiven Grünstich, und die Lamellen kommen (zumindest auf meinem Monitor) deutlich rosa rüber. Da erscheint es mir wesentlich "unschädlicher", dass beim A.-gemmata-Bild nicht alles scharf ist.
Hmmm - das ist allerdings wahr.
Solch einen "Wenn-sonst-nichts-wächst-Rübling" darf man aber doch ruhig ein wenig mit authentischer Waldstimmung verhunzen.
VG
Gerd
Hallo Gerd,
jau, Waldstimmung mit Licht & Schatten, zugegeben etwas grünstichig, aber dafür steht der Pilz doch hoffentlich im Goldenen Schnitt 
Wie Stephan schrob, für Dokuzwecke evtl. nicht so geeignet, aber ich finde das Foto dennoch sehr stimmungsvoll!
Es macht einfach Lust, durch den Wald zu streifen...
LG, Gábor
Hallo Gábor,
Goldenen Schnitt
auch sehr nützlich beim Entwerfen von Möbeln. 
In Zahlen eben 1,618 bzw. 0,618. Außerdem recht brauchbar 1,414. Und wenn einem garnix mehr einfällt, dann eben 3,141. 
Gruß Joschi
Hallo Gábor,
köszönöm szépen!
Die vielen Blutsauger nimmt man zum Glück auch nicht wahr, bei der Bildbetrachtung 
VG
Gerd
Hallo Joschi,
kann sein, dass die Ästhetik Regeln folgt, bin mir da aber nicht 100%ig sicher, ob das ewige Geltung hat oder auch nur dem Zeitgeist unterliegt.
Man befolgt sicher auch oft unbewusst den Goldenen Schnitt beim Fotografieren, weil es einem genau so gefällt, ohne dass man genau weiss wieso.
VG
Gerd
Hallo Gerd,
kann sein, dass die Ästhetik Regeln folgt, bin mir da aber nicht 100%ig
sicher, ob das ewige Geltung hat oder auch nur dem Zeitgeist unterliegt.
In Kindergärten gab es mal eine Studie dazu. Man konnte beobachten, dass Objekte (Bauklötzchen) die nach dem Goldenen Schnitt konzipiert waren (Goldener Quader z.B.), öfter in die Hand genommen wurden, als andere. Der Goldene Schitt ist so gut wie in allen Kunstepochen verwendet worden, sehr stark in der Antike und der Renaissance. Im original Zippo-Feuerzeug ist z.B. der goldene Schnitt enthalten: Der Schnappdeckel steht zur Gesamtlänge im goldenen Schnitt, ebenso wie Breite und Länge!
Grüßle
Jürgen
Das Idealbild des Menschen aus der griechischen Antike (klassische Epoche) entspricht ebenfalls dem Goldenen Schnitt. Danach galten solche Menschen als besonders schön gewachsen, bei denen der Körperteil unterhalb des Bauchnabels 1,618 mal so lang war wie derjenige oberhalb des Bauchnabels.