Hallo Heinz,
Für meine Gegend trifft das ebenfalls zu. Forstlich angelegte Brandstellen in
Wäldern gibt es so gut wie gar nicht mehr, schon seit längerer Zeit. Und
gerade diese Stellen sind sehr artenreich, weil sie von Wind und Sonne
geschützt sind. Mir bleiben letztlich nur die Brandstellen auf den
Wacholderheiden, die von Pflegemaßnahmen oder Schäfern herrühren.
Brandstellen öffentlicher Wald-Grillplätze werden zunehmend - wohl aus
versicherungstechnischen Gründen - ausgebaut; z.B. in Beton eingefasst.
Grüßle
Jürgen
p.s.: Ein kleiner Waldbrand wär nicht schlecht
Hallo Ihr beinahe Pyromanen 
vielleicht wären die Sonnwendfeuerplätze nach den starken Niederschlägen doch optionale Fundstellen? Trotz Sonne und Wind... sind die Böden im Moment noch quatschnass, und das hohe Gras spendet Schatten.
Könntet Ihr mir noch einen Tintlingstipp geben, siehe Foto? Die Hübschen fand ich vergangenen Sonntag am Rande einer zugewachsenen Windbruchstelle. Man hat dieses Frühjahr zwischen dieser zugewachsenen Brache (Gräser, Stauden, niedrige Büsche/Jungbäume) und dem daneben stehenden mittelalten Fichtenbestand einen Weg gefräst. Wie man sieht, liegen dort alle möglichen Häckselabfälle. Ich schwanke zwischen popeligem Coprinus domesticus und C. flocculosus. Das Myzel habe ich leider nicht untersucht, weil ohne Pilzbuch unterwegs...
Grüße - Rika
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