Perlpilz oder doch nicht?

Wirderer, (vor 5244 Tagen)

Im sauren Eichen-/Birkenwald fand ich unten stehenden Pilz - mangels Alternativen habe ich das ramponierte Exemplar mitgenommen und versucht zu bestimmen.

Ein Sporenabwurfpräperat habe ich leider nicht gemacht.

- saurer Eichen-/Birkenwald
- ca. 450 m ü NN
- zwischen zwei Birken, keine Eichen in der Nähe
- Hutdurchmesser 5,5 cm
- Stiellänge 6,5 cm
- Geruch nicht feststellbar
- Geschmack nicht getestet
- Lamellen ausgebuchtet angewachsen!!
- Manschette gerieft
- Hutrand leicht gerieft
- sofortige rötliche Verfärbungen im Hutfleisch
- Madengänge rötlich
- kaum bis keine Hüllreste (hat teilweise stark geregnet in letzter Zeit)

Der erste Gedanke war ein Perlpilz. Die leichte Riefung am Hutrand kann wohl im Alter gegeben sein. Gewundert habe ich mich, weil der Pilz bei Birken wuchs. In den Bestimmungsbüchern steht meist wenig spezifisch Nadel- und Laubwald. Im Internet habe ich dann doch Stellen gefunden, die Perlpilz bei Birke beschreiben.

Aber was mich wundert sind die ausgebuchtet, deutlich angewachsenen Lamellen (siehe Lamellenreste an Stiel auf dem letzten Bild).

Hab dann die Suche auf Schirmlinge ausgedehnt, kam aber zu keinem Ergebnis.

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Viele Grüße,
Wirderer

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