gyroporus castaneus

Jorge, (vor 5242 Tagen)

Hallo,

ich habe gestern in dem Pilzbuch

Pierre Roux, Mille et un champignons, 2006, S. 21

folgendes zum Hasenröhrling gelesen:

"des intoxations ayant été signalées ..."

Ich übersetze besser: Es sind Vergiftungsfälle angezeigt worden und daher solle der Hasenröhrling zu Speisezwecken gemieden werden, zumal er auch mit dem giftigen Falschen Hasenröhrling (gyroporus ammophilus) verwechselt werden könnte.

Jetzt bin ich aber baff!

Gibt es da neue Erkenntnisse?

Gruß Jorge

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Re: gyroporus castaneus

Jorge, (vor 5242 Tagen) @ 42

Hallo Jorge,
hier steht ein klein wenig darüber:
http://www.salzgitter-zeitung.de/lokales/Salzgitter/dringend-gesucht-mysterioeser-giftp...
Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

Hallo Thomas,

vielen Dank für den Link.

Aber hier beängstigt Dieter Honstraß potentielle Kunden mit eben dem "Falschen Hasenröhrling" der angeblich -obwohl er bislang gesichert nur in Portugal und Nordspanien in Dünen gefunden wurde- auch Mitten in Niedersachesen gefunden sein soll.

Ich frage nach dem lokalüblich "Echten"-Hasenröhrling.

Danke trotzdem

Jorge

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Re: gyroporus castaneus

Stephan Weißer, (vor 5242 Tagen) @ Jorge

Hallo Jorge,
ich selber habe den Hasenröhrling früher öfter mal ins Mischgericht genommen (bevor jetzt wieder einige aufheulen: in der oberrheinischen Tiefebene, meinem früheren Sammelgebiet, ist dies nun wirklich kein seltener, sondern ein allgegenwärtiger Pilz!), ohne je Probleme bekommen zu haben. In allen Pilzbüchern, die ich kenne, wird er vorbehaltlos als essbar bezeichnet. Dass es in Südwesteuropa einen giftigen Doppelgänger gibt, weiß ich schon seit einiger Zeit. Vermutlich kommen in Frankreich beide vor, und es ist nicht einfach, sie auseinanderzuhalten.
Freundliche Grüße
Stephan

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Re: gyroporus castaneus

Jorge, (vor 5241 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Jorge,
ich selber habe den Hasenröhrling früher öfter mal ins Mischgericht genommen
(bevor jetzt wieder einige aufheulen: in der oberrheinischen Tiefebene,
meinem früheren Sammelgebiet, ist dies nun wirklich kein seltener, sondern
ein allgegenwärtiger Pilz!), ohne je Probleme bekommen zu haben. In allen
Pilzbüchern, die ich kenne, wird er vorbehaltlos als essbar bezeichnet.
Dass es in Südwesteuropa einen giftigen Doppelgänger gibt, weiß ich schon
seit einiger Zeit. Vermutlich kommen in Frankreich beide vor, und es ist
nicht einfach, sie auseinanderzuhalten.
Freundliche Grüße
Stephan

Hallo Stefan,

Danke für die Info