Hebeloma

Jule, (vor 5190 Tagen)

Hey,

diese Hebeloma habe ich am 09.10.2011 in D, Bayern, Oberfranken, Bayreuth, Universitätsstraße, Unigelände, Wegrand; MTB: 6035/4/1, Höhe NN: 355 auf einer kleinen Wiese unter 2 Stieleichen (Quercus robur) gefunden.

Sie roch nach Rettich und war recht "stämmig". Kann man da makroskopisch was machen? Habe keine Belege genommen...

Liebe Grüße Jule

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Habitus *PIC*

Jule, (vor 5190 Tagen) @ Jule

Bilder wären auch geil...:D

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Liebe Grüße Jule

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Re: Habitus

michel, (vor 5189 Tagen) @ Jule

Bilder wären auch geil...:D

Ja, immer doch :)
Hallo Jule,
scheint nicht so einfach zu sein, jedenfalls traut sich offenbar sonst keiner zu antworten. Ich hätte jetzt mal auf Hebeloma sinapizans getippt, den "großen" Rettichfälbling.

lg, michel

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Re: Habitus

zuehli ⌂, (vor 5189 Tagen) @ michel

Ich hätte jetzt mal auf Hebeloma sinapizans getippt, den
"großen" Rettichfälbling.

Den man recht einfach erkennt, wenn man ihn denn durchgeschnitten hätte...

Gruß Harald

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Re: Hebeloma

jesko, (vor 5187 Tagen) @ Jule

Hallo Jule,

streng genommen ist zumindest nach derzeitigem Stand wohl Hebeloma radicosum die einzige Art, die man nicht mikroskopieren muss. Darüber hinaus ist die Gattung deutlich komplizierter, als sie etwa in der Vesterholt-Monografie dargestellt ist. Allein crustuliniforme wäre da ein schönes Beispiel für eine Sammelart.

Viele Grüße, Jesko

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Re: Hebeloma

Jule, (vor 5187 Tagen) @ jesko

Hallo ihr Lieben,

na toll, dann stehen Fälblinge nun auch auf meiner "Pilze die ich meide" Liste. Ich habe einfach keine Zeit mehr groß was zu mikroskopieren bei Pilzen mit Hut und Stiel. Ich bin froh wenn ich einiges was geht im Feld ansprechen kann.

Jedenfalls vielen Dank für den Hinweis :)

Liebe Grüße Jule

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Re: Hebeloma

jesko, (vor 5186 Tagen) @ Jule

Hallo Jule,

ein paar häufige Fälblinge wie z.B. mesophaeum oder crustuliniforme lassen sich - zumindest nach derzeitigem taxonomischen Stand - in wenigen Minuten mikroskopisch abchecken (bei Verdacht auf mesophaeum - also klein, mit Velum und Rettichgeruch - kontrolliert man Form und Größe der Sporen, bei Verdacht auf crustuliniforme - ss.l. natürlich - reicht ein Präparat der Lamellenschneide in Melzer, um die Dextrinoidität der Sporen und die Form und Größe der Cheilozystiden zu prüfen). Hat man nicht diese und auch nicht sinapizans vor sich, dann lohnt es u.U. schon, etwas mehr Zeit zu investieren, um vielleicht die Bestimmung nicht so häufig nachgewiesener Arten absichern zu können.
Ich schätze, dass Du - wenn Du nach einer Exkursion Dein Mikroskop ohnehin anwirfst - für den oben beschriebenen Schnellcheck weniger Zeit brauchst als für das Fotografieren der Fruchtkörper im Feld und das Posten im Forum ;-)

Viele Grüße,
Jesko