Italiener mit großem Hunger

Carabus, (vor 5147 Tagen)

Hallo Forum,

aus der Facebookseite der Badischen Zeitung in Bad Säckingen:

"Zöllner stoppen allzu fleißige Pilzsammler

Knapp 13 Kilogramm Speisepilze haben die Beamten des Zollamts Laufenburg bei einem Pilzsammler sichergestellt, der in die Schweiz einreisen wollte. Um den Eingriff in die Natur in Grenzen zu halten und den Fortbestand schützenswerter Pflanzen zu gewährleisten, ist es nach dem Bundesnaturschutzgesetz lediglich gestattet, pro Person und Tag jeweils nur
ein Kilogramm Pilze zu sammeln.
Nach einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Singen wurde gegen den 69 Jahre alten italienische Pilzliebhaber mit Wohnsitz in der Schweiz ein Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz eingeleitet. Nach der Zahlung einer Barsicherheit von 1265 Euro für das zu erwartende Bußgeld konnte der Mann seine Heimreise fortsetzen – allerdings nur mit dem ihm verbliebenen einen Kilogramm Pilze. Mitgeführt hatte er fast 13 Kilo Steinpilze und Maronenröhrlinge, die er zuvor in Deutschland gesammelt hatte.
„Derzeit kommen die Schweizer nicht nur zum Einkaufen nach Deutschland“, hält das Hauptzollamt in der Mitteilung fest, „sondern auch, weil im Schwarzwald zur Zeit reichlich Pilze wachsen.“

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Und was passiert mit den sichergestellten ...

Heinz Ebert ⌂, (vor 5147 Tagen) @ Carabus

... Fruchtkörpern? Fragt Heinz Ebert

Hallo Forum,
aus der Facebookseite der Badischen Zeitung in Bad Säckingen: "Zöllner
stoppen allzu fleißige Pilzsammler
Knapp 13 Kilogramm Speisepilze haben die Beamten des Zollamts Laufenburg bei
einem Pilzsammler sichergestellt, der in die Schweiz einreisen wollte. Um
den Eingriff in die Natur in Grenzen zu halten und den Fortbestand
schützenswerter Pflanzen zu gewährleisten, ist es nach dem
Bundesnaturschutzgesetz lediglich gestattet, pro Person und Tag jeweils
nur
ein Kilogramm Pilze zu sammeln.
Nach einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Singen wurde gegen den 69 Jahre
alten italienische Pilzliebhaber mit Wohnsitz in der Schweiz ein
Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz
eingeleitet. Nach der Zahlung einer Barsicherheit von 1265 Euro für das zu
erwartende Bußgeld konnte der Mann seine Heimreise fortsetzen – allerdings
nur mit dem ihm verbliebenen einen Kilogramm Pilze. Mitgeführt hatte er
fast 13 Kilo Steinpilze und Maronenröhrlinge, die er zuvor in Deutschland
gesammelt hatte.
„Derzeit kommen die Schweizer nicht nur zum Einkaufen nach Deutschland“, hält
das Hauptzollamt in der Mitteilung fest, „sondern auch, weil im
Schwarzwald zur Zeit reichlich Pilze wachsen.“

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Re: Und was passiert mit den sichergestellten ...

Stephan Weißer, (vor 5147 Tagen) @ Heinz Ebert

he, he, he... was wohl?

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Re: Und was passiert mit den sichergestellten ... *PIC*

elfi ⌂, (vor 5146 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Heinz,
ich kenne eine Geschichte von einer Sammlerin, PSVlerin, die mit zu vielen Pilzen "erwischt" wurde.
Sie bekam die Auflage die Pilze in ein Altersheim zu bringen!
Sie wurde weder gefragt, ob die Pilze gut wären oder ob sie die Pilze so gut kennen würde,
dass die auch alle genießbar wären.
Sie kam der Aufforderung nach und stellte einen Pilzkorb zusammen,
der aus Goldröhrlingen, Täublingen und anderen essbaren Pilzen bestand.
Obenauf legte sie einen der schönsten Steinpilze.
Sämtliche andere Steinpilze hat sie behalten.
Für die "ach so herrliche Spende" bekam sie ein riesiges Lob vom Altersheim!!

Der "Obrigkeit" möchte ich keinen Pilzsachverstand unterstellen,
aber solches Verhalten kann doch nicht richtig sein.

Wenn ich bedenke, so wie in diesen Tagen bei uns passiert, dass ein, in seinem Sinne,
Pilzkenner, ein Stück von einem ihm unbekannten Pilz roh isst
und sich damit eine Knollenblätterpilzvergiftung einhandelt,
ist das Verhalten der bestimmenden Behörde außerordentlich fragwürdig.

Beste Grüße
Elfi [image]