Noch ein paar Highlights *PIC*

Goldsucher, (vor 5104 Tagen)

Nach heftigen Niederschlägen findet man oft gar keine Pilze. Doch kommt es auf den ort an, den man wählt. Die durchlässigen Böden auf unseren Vulkanen lassen die Regenmengen schnell versickern. Wenn es trocken ist findet man dort fast nie was, aber jetzt nach den schon Wochen andauernden außergewöhnlichen Niederschlägen sind zahlreiche hier seltene Pilze aufgetaucht.

Beginnen möchte ich mit dem Wetterstern - Astraeus hygrometricus. Ich nehme an, die rötlichen daneben sind alte Fruchtkörperreste.

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Nach dem Frost vor 5 Tagen sind auch die Schneepilze da. Tricholoma portentosum für einige Gerichte.

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Überall Totentrompeten, oder Herbsttrompeten. Manche mit schönen krausen Verzierungen.

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Der Orangeschneidige Helmling ist auch wieder einmal da.

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Ein ganz besonderer Pilz ist der Wachstäubling, Russula puellaris - hier bei Birke.

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Der kleine Parasol mit seinen dunklen Färbung - Macrolepiota procera var. fuliginosa müßte das sein.

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Besonders freue ich mich über den Wiederfund dieser Kostbarkeit. Creolophus cirrhatus - der Dornige Stachelbart.

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Und bei diesem hier vermute ich einmal den Netzflockigen Rosatäubling - Wuchsort Ameisenhaufen zwischen Buchen, Kiefern und Birken. Eichen und Edelkastanien weiter weg.

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Re: Noch ein paar Highlights

Gábor, (vor 5104 Tagen) @ Goldsucher

Hallo,

könnten die Herbsttrompeten nicht auch Krause Kraterellen sein?
Wenn sie nämlich ordentlich Wasser gezogen haben, können sie auch schon mal
so dunkel daherkommen.

LG, Gábor

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Re: Noch ein paar Highlights

Svampskogen, (vor 5104 Tagen) @ Goldsucher

Hallo

-Die Totentrompeten sind vielleicht ja eher Krause Kraterellen? Oder Graue Leistlinge?
-Dein Wachs-Täubling könnte auch R. versicolor sein...
-Hast du beim Netzflockigen Rosatäubling denn eben dieses Netz feststellen können?

Beste Grüsse Svampskogen

Nach heftigen Niederschlägen findet man oft gar keine Pilze. Doch kommt es
auf den ort an, den man wählt. Die durchlässigen Böden auf unseren
Vulkanen lassen die Regenmengen schnell versickern. Wenn es trocken ist
findet man dort fast nie was, aber jetzt nach den schon Wochen andauernden
außergewöhnlichen Niederschlägen sind zahlreiche hier seltene Pilze
aufgetaucht.
Beginnen möchte ich mit dem Wetterstern - Astraeus hygrometricus. Ich nehme
an, die rötlichen daneben sind alte Fruchtkörperreste.

Nach dem Frost vor 5 Tagen sind auch die Schneepilze da. Tricholoma
portentosum für einige Gerichte.

Überall Totentrompeten, oder Herbsttrompeten. Manche mit schönen krausen
Verzierungen.

Der Orangeschneidige Helmling ist auch wieder einmal da.

Ein ganz besonderer Pilz ist der Wachstäubling, Russula puellaris - hier bei
Birke.

Der kleine Parasol mit seinen dunklen Färbung - Macrolepiota procera var.
fuliginosa müßte das sein.

Besonders freue ich mich über den Wiederfund dieser Kostbarkeit. Creolophus
cirrhatus - der Dornige Stachelbart.

Und bei diesem hier vermute ich einmal den Netzflockigen Rosatäubling -
Wuchsort Ameisenhaufen zwischen Buchen, Kiefern und Birken. Eichen und
Edelkastanien weiter weg.

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Re: Noch ein paar Highlights

Goldsucher, (vor 5104 Tagen) @ Gábor

Waren leider nur die normalen Craterellen. Die Krausen kenne ich gut. Die gibt es auch hier.

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Re: Noch ein paar Highlights

Goldsucher, (vor 5104 Tagen) @ Svampskogen

Hallo
-Die Totentrompeten sind vielleicht ja eher Krause Kraterellen? Oder Graue
Leistlinge?
-Dein Wachs-Täubling könnte auch R. versicolor sein...
-Hast du beim Netzflockigen Rosatäubling denn eben dieses Netz feststellen
können?
Beste Grüsse Svampskogen

Totentrompeten leider nur Totentrompeten

R. versicolor wegen Birke ist möglich, aber da waren auch noch viele andere Arten von Bäumen daneben und die Gelbfärbung von Stiel und Lamellen ist gewaltig, was bei R. versicolor ja nicht so ausgeprägt sein soll. Außerdem stört mich die Hutfarbe von R. versicolor, die geht mehr ins Violette. R. puellaris ist bräunlicher.

Der netzförmige Rosatäubling hat ein wunderschön gezeichnetes Stielnetz. Leider ist die Auflösung im Forum so gering und ich hab kein Bildbearbeitungsprogramm für das Zusammenschneiden. Sonst könnte ich dir das zeigen.

Danke für die Anregungen und Hinweise.

Bernd

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Täublinge

phragmobasidie, (vor 5104 Tagen) @ Goldsucher

Hallo Goldsucher,

Täublinge mindestens mal p r o b i e r e n :)

R. puellaris kann schon sein (durchschnittlich etwas kleiner und gedrungener als versicolor),
aber versicolor gilbt auch recht doll. Hab vor ein paar Tagen selbst daneben gelegen,
bis ich dann probiert hatte. Und naja, R. versicolor hat wohl stets zumindest etwas bunt (grün) in der Farbmischung drin,
was puellaris nie hat.

Ebenso nie grün hat R. velutipes, deswegen ist das was anderes. Könnte vielleicht R. gracillima sein (Birkenbegleiter),
eine Kostprobe hätte auch hier etwas weiter geholfen.

Schöne Grüße
Robin

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Re: Täublinge *PIC*

Goldsucher, (vor 5104 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Goldsucher,
Täublinge mindestens mal p r o b i e r e n :)
R. puellaris kann schon sein (durchschnittlich etwas kleiner und gedrungener
als versicolor),
aber versicolor gilbt auch recht doll. Hab vor ein paar Tagen selbst daneben
gelegen,
bis ich dann probiert hatte. Und naja, R. versicolor hat wohl stets zumindest
etwas bunt (grün) in der Farbmischung drin,
was puellaris nie hat.
Ebenso nie grün hat R. velutipes, deswegen ist das was anderes. Könnte
vielleicht R. gracillima sein (Birkenbegleiter),
eine Kostprobe hätte auch hier etwas weiter geholfen.

Hallo Robin,

Danke erstmal für die Aufklärung. Ich habe R. gracillima gerade erst gefunden. Foto liegt bei. Das ist doch ein sehr kleiner schmächtiger Pilz. Der jetzt Abgebildete hatte schon mal ca 10 cm Höhe und einen kräftigen keuligen Stiel mit eben diesen Netzlinien, so ähnlich wie bei einem Hexenröhrling. Hat das sonst noch einer? Im Bon wird R. velutipes unter R. aurora mit einer ockerfarbigen Mitte gezeigt. Freilich, probiert hab ich den nicht, was ein großer Fehler war. Mir schien der so eindeutig zu sein. Ich hab auch kurz zuvor eine R. fellea ausgespuckt, weil ich was besseres vermutete. Also war ohnehin alles taub.

Liebe Grüße:

Bernd

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Re: Noch ein paar Highlights

Stephan Weißer, (vor 5104 Tagen) @ Goldsucher

Ein ganz besonderer Pilz ist der Wachstäubling, Russula puellaris - hier bei
Birke.

Zu dem Pilz kann man m. E. gar nichts sagen, da man nicht die Hutoberfläche sieht. Täublinge, die nachts Frost abbekommen haben, gilben allesamt, deshalb sagt hier das Gilben möglicherweise auch nichts aus.

Und bei diesem hier vermute ich einmal den Netzflockigen Rosatäubling -
Wuchsort Ameisenhaufen zwischen Buchen, Kiefern und Birken. Eichen und
Edelkastanien weiter weg.

Mir sieht er eher aus wie das, was im EINHELLINGER Russula olivaceoviolascens genannt wird, also etwas aus dem Formenkreis vom Wechselfarbigen Speitäubling.

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Re: Täublinge

phragmobasidie, (vor 5104 Tagen) @ Goldsucher

Hallo Bernd,

Ich habe R. gracillima gerade erst
gefunden. Foto liegt bei. Das ist doch ein sehr kleiner schmächtiger Pilz.

der kann auch schon mal größer sein, aber es ist kein kompakter Täubling,
sondern ein eher zerbrechlicher.

Der jetzt Abgebildete hatte schon mal ca 10 cm Höhe und einen kräftigen
keuligen Stiel mit eben diesen Netzlinien, so ähnlich wie bei einem
Hexenröhrling. Hat das sonst noch einer? Im Bon wird R. velutipes unter R.
aurora mit einer ockerfarbigen Mitte gezeigt.

Gelb oder orange, allenfalls ockerlich, aber niemals grün
(wenn das Bild nicht sehr täuscht, was ich aber kaum glaube).
Das mit dem Netz könnte ja ganz interessant sein, aber nochmals: wenn die H-Mitte grün ist, kann das nicht velutipes sein.
Wenn der Pilz nicht gebrechlich, sondern kompakter war, wäre R. atrorubens eine Möglichkeit.
Wär dafür ziemlich hell, aber ich habe diese Art auch noch nicht sehr oft gesehen.
R. olivaceoviolascens wird zumeist unter R. atrorubens eingeordnet und nicht als eigenständiges Taxon betrachtet.

Grüße
Robin