Re: Darum geht´s doch gar nicht!

haseneier, (vor 5091 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Martin, Du Uhu!
OffTopic
Kamst Du gerade aus dem Wald von der Suche nach leuchtenden Pilzen, als Du
Deinen u.a. Beitrag geschrieben hast? In Neusseland würdest Du (in manchen
Gegenden) schneller mit im-Dunkel-Leuchtenden fündig werden: "Glow
Worms" hängen unter Brücken oder anderen größeren Vorsprüngen und
natürlich in Höhlen (weltberühmt --> Waitomo Caves). Diese
weiß-grünlich leuchtenden Fäden stammen von Spinnen, die damit ihre Beute
anlocken.
OnTopic
Hast Du mittlerweile die links von Gabór und meinen letzten Beitrag gelesen?
Beitrag 229586
Dort findest Du weitere Ansätze - nicht die Oberflächenstruktur, sondern
deren Eigenschaften bestimmen wohl die Sporenanlagerung. Wie das wirklich
funktioniert, da stimme ich Dir vollkommen zu, wird weiter im Dunkel
liegen.
Grüße aus dem Nebel - Rika

Hallo Rika,

offT:
da es in diesem thread ja traditionell genau und ernst zugeht, gestatte mir die Bemerkung, daß in den Waitomo Caves keine selbstleuchtenden Spinnenfäden an der Decke baumeln, sondern da oben sitzen selbstleuchtende Pilzmückenlarven(!) der Art Arachnocampa luminosa (zugegeben der Name klingt ein wenig nach Campinglampenspinne), und die locken mit ihrem Licht Touristen und Geschwerl in ihre Klebefäden.
[image] http://www.tripadvisor.de/LocationPhotos-g616349-Waitomo_Caves_North_Island.html
Dieses Foto von Waitomo Caves wurde vom TripAdvisor zur Verfügung gestellt

Ob die kleinen orangefarbenen Weberknechte, welche sich u.a. diese Pilzmücken gerne einverleiben, anschließend auch leuchten, müßte man mal nachschauen. Geht aber ins Geld. Das leuchtende Holz möchte ich lieber in heimischen Wäldern aufspüren, auch Vorschläge, den Armillaria (nein, nicht das Gürteltier) im Goldfischglas auf in Malzbier ausgekochtem Klopapier zu ziehen gehen am romantischen Kern meines Anliegens vorbei. Spinnen, Spinnfäden, Pilzmücken desgleichen, da können sie leuchten wie sie wollen.

onT bzw "Darum geht's doch gar nicht!":
Natürlich hatte ich alle Beiträge und historischen Linksammlungen eingehend studiert, sonst hätte ich sicher nicht gewagt, in diesem fortgeschrittenen Stadium von "Darum gehts doch gar nicht" in diese hochklassige Diskussion einzusteigen. Ich erkenne natürch an, daß Du Deine Hypothese schon vor meinem Beitrag in Richtung immaterieller, jedenfalls nichtmechanischer Oberflächenwirkungen erweitert hattest. Es war nur Schlamperei von mir, daß ich mich nicht noch einmal im Detail auf die Quellenlage bezogen habe.
Nicht sicher bin ich aber nach obigen Zeilen von Dir, ob ich Deine Trennung von Oberflächenstruktur und deren Eigenschaften richtig auffasse. Das ist doch der Versuch, diese Diskussion ins Philosophische zu verlagern? Erkenne ich evtl einen späten Nachtrag zur Platonischen Ideenlehre?
Ich beschäftige mich mit Versuchen zur Aufhebung der Schwerkraft und bin weiterhin an der Abgehobenheit der Lackporlings- und Zundersporen sehr interessiert. Es ist aber zu früh, um mit weiteren Einzelheiten an die Öffentlichkeit zu treten. Je nach Perspektive auch zu spät.

Grüße vom Uhu (klebt nicht, hängt auch nicht an der Decke, aber wird nachts munter)

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